Das ignorierte Risiko…

Die erste Handelswoche des Jahres war durch eine gewisse Schwäche gekennzeichnet, was nach neun aufeinanderfolgenden Gewinnwochen nicht unerwartet kam. Eine Konsolidierung schien sowohl wahrscheinlich als auch überfällig. Die gemischte Datenlage trägt ebenfalls zur aktuellen Marktstimmung bei. Die Frühindikatoren weisen zunehmend auf eine mögliche Rezession hin, während der Arbeitsmarkt erstaunlich robust bleibt. Eine besondere Beobachtung verdienen die Inflationsdaten, die zuletzt wieder angestiegen sind. Diese Entwicklung könnte die Hoffnungen auf ein sogenanntes „Goldlöckchen-Szenario“ – ein optimales Wirtschaftswachstum bei moderater Inflation – untergraben. Ein weiterer wichtiger, aber bisher weitgehend ignorierte Faktor ist der anhaltende Konflikt im Nahen Osten, insbesondere die jüngsten Attacken im Roten Meer, die zu einem scharfen Anstieg der Containerfrachtkosten geführt haben. Diese Entwicklung könnte den Kampf gegen die Inflation erschweren, insbesondere wenn es zu einer weiteren Eskalation kommen sollte.

In der kommenden Woche rücken neben den Handelsbilanzen der Exportnationen Deutschland und China vor allem die neuen Inflationsdaten aus den USA in den Fokus der Anleger. Zusätzlich steht der Beginn der Berichtssaison an, der die Anleger mit ersten Erkenntnissen über die Geschäftsergebnisse und -ausblicke der Unternehmen versorgen wird. Diese Berichte könnten weitere wichtige Hinweise auf die allgemeine Wirtschaftslage und die Unternehmensleistung in einem potenziell schwierigen Wirtschaftsumfeld geben.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie November
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz November
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex Januar
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz November
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion November
  • Mittwoch:
    • %%
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Dezember
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • Auftakt in die Quartalsberichtssaison
    • 02:30 Uhr China Handelsbilanz Dezember
    • 02:30 Uhr China Verbraucherpreise Dezember

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+20,3%), S&P500 (+24,4%), Dow Jones (+13,8%) und Nasdaq100 (+55,1%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 nach 9 Gewinnwochen in Folge mit erster Schwäche und wieder in der Keilbegrenzung. Allzeithoch wurde zum Jahresabschluss knapp verfehlt. Oberhalb der 4.7 bleibt die Range zur 4.750 aktiv. Darüber wird der erneute Angriff auf das AZH und zur 4.840 wahrscheinlich. Unterhalb droht hingegen der Weg in die Konsolidierung mit ersten Zielen um 4.6/4.560. Den detaillierten Ausblick gibt es im Dashboard tagtäglich aktuell.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones nach +17% und neuem Allzeithoch in 9 Gewinnwochen nun mit erster Schwäche. Der gesehene Impuls erinnert sehr an die Impulsbewegung von exakt vor einem Jahr (Oktober – Dezember). iSKS-Ziel erreicht. Bei Top-Bildung muss eine Konsolidierung zur 35.5/35k eingeplant werden. Zwischenziele 37k/36.5/ 36.3. Oberhalb der 37.8 rückt hingegen die 38.3 in den Fokus.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Wochenchart

Der Nasdaq100 steht vor dem Abschluss der großen Impulsbewegung. Abschluss der 5. Welle würde die Tür für eine mehrwöchige Konsolidierung öffnen. Oberhalb der 16.5 die Anstiegschancen zur 17k/17.2 noch bestehen. Unterhalb dürfte die Konsolierung zur 16k fortgesetzt werden. Bei Bruch rückt die Gap-Zone 15.7/15.5 in den Fokus, wo größere Gegenwehr wahrscheinlich wird.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Dezember.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2024.

Der DAX im Jahr 2024 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart. Zu sehen der Corona-Crash und die nachfolgende Rallye, welche 2022 bullisch konsolidiert und ab Oktober 2022 bullisch aufgelöst wurde. 2023 hat sich zudem eine Cup & Handle ausgebildet, die eine gute bullische Grundlage für 2024 darstellt. Oberhalb der 17.1 würden sich direkt weitere Zugewinne anbieten. Unterhalb muss ein Zwischenschritt eingeplant werden. 16.6 – 16k – 15.6 wäre ein gesundes Verlaufsmuster.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach der starken Rallye Schwäche an der 17k zeigt. Top-Bildunggefahr. Eine Konsolidierung der Anstiegsbewegung dürfte bis unter die 16k führen. Die 16.660 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 16.830/.890 aktiv. Darüber der Türöffnet zur 17k und anschließend 17.070/17.1. Unterhalb wäre hingegen der erste Cluster zur 16.530/.470 zu nennen. Darunter die 16.350. Bei Bruch 16.150.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Bären dominieren…

Der Beginn des neuen Jahres an den Börsen ist von roten Vorzeichen und somit von Kursverlusten geprägt, wobei dies bereits am zweiten Handelstag des Jahres der Fall ist. Gemäß einer alten Börsenweisheit, die besagt, dass die ersten fünf Handelstage des Jahres einen Hinweis auf den weiteren Jahresverlauf geben können, deutet diese Entwicklung möglicherweise auf ein volatiles Handelsjahr hin.

Ein eindeutiger Impuls für die aktuelle Schwäche der Märkte ist schwer auszumachen. Die Konjunkturdaten bleiben weitgehend schwach, was auf anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen hindeutet. Zudem tragen geopolitische Unsicherheiten im Nahen Osten zu einem Anstieg der Ölpreise bei, was sich auch im Anstieg des Volatilitätsindex VIX widerspiegelt. Aber allein auch der stark überkaufte Markt dürfte ein gewichtiger Faktor in dieser Frage sein.

In den kommenden Tagen stehen wichtige Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone an. Sollte es hier zu einem deutlichen Anstieg der Inflation kommen, könnte dies die Erwartungen des Marktes hinsichtlich baldiger Zinssenkungen beeinträchtigen. Höhere Inflationszahlen könnten die Notenbanken dazu veranlassen, die straffere Geldpolitik länger beizubehalten, als von den Märkten erhofft.

Wichtige Termine:

  • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
  • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Januar (Vorabschätzung)
  • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Dezember
  • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • 16:00 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach der starken Rallye erstmals Schwäche an der 17k zeigt. Droht die 2. bärische Wochenkerze vor der 17k? Bei Bruch durch die 16.6 droht eine Top-Bildung und der Beginn einer Konsolidierung, die in der weiteren Folge gut 1.000 Punkte auf der Unseite einbringen kann und trotzdem noch im bullischen Muster verlaufen würde. Oberhalb bleibt hingegen die Range zur 17k und 17.2 aktiv.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Zweifelhafte Weihnachtsfreude?

Die vergangene Handelswoche an den Aktienmärkten war von interessanten Gegensätzen geprägt. Ein zentraler Fokus lag auf dem FOMC-Meeting der US-amerikanischen Federal Reserve, bei dem Fed-Chef Jerome Powell entgegen den Erwartungen eine dovishe Haltung einnahm und indirekt baldige Zinssenkungen in Aussicht stellte. Diese unerwartete Wendung in seiner Aussage, die sich innerhalb von nur zwei Wochen vollzog, hat bei den Marktteilnehmern für Rätselraten gesorgt. Es scheint, als ob die Inflation schneller als erwartet zurückgeht oder die Fed befürchtet, dass ihre zu restriktive Politik die Wirtschaft abwürgen könnte (Overtightening). Ein solches Overtightening könnte auf den zweiten Blick kein gutes Zeichen für die Märkte sein. Historisch gesehen folgten oft Marktturbulenzen, wenn eine rasche Zinswende aufgrund einer Rezession oder Rezessionsgefahren eingeleitet werden musste. Im Gegensatz dazu äußerte sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde deutlich zurückhaltender hinsichtlich ihres geldpolitischen Kurses. Das niedrigere Zinsniveau bei der EZB im Vergleich zur Fed verringert aber auch das Risiko eines Overtightenings in der Eurozone. Die EZB ist besser positioniert.

Der DAX erreichte während der Woche mit der Marke von 17.000 Punkten ein neues Allzeithoch, konnte dieses Niveau jedoch nicht halten und schloss nahezu unverändert. Dies könnte ein erster Hinweis darauf sein, dass die jüngste Rallye über die Feiertage in eine Top-Bildung übergehen kann. An der Wall Street profitierten insbesondere Nebenwerte von der angekündigten Zinswende, ein Trend, der sich möglicherweise auch im kommenden Jahr fortsetzen könnte.

Die nächste Woche, die letzte vollständige Handelswoche vor Weihnachten, ist traditionell eine Zeit, in der größere Rücksetzer an den Märkten selten sind. Stattdessen neigt die Volatilität dazu, abzunehmen, und das Handelsvolumen geht zurück, was oft zu einem ruhigeren Jahresausklang führt. Diese Phase wird von den Marktteilnehmern genutzt, um Bilanz zu ziehen und sich auf das kommende Jahr vorzubereiten.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Dezember
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftserwartungen Dezember
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftslage Dezember
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise November (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen November
    • 14:30 Uhr USA Baubeginne November
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Januar
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise November
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Dezember
    • 16:00 Uhr USA Verkäufe bestehender Häuser Dezember
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA BIP Q3 (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Dezember
  • Freitag:
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter November
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate November
    • 16:00 Uhr USA Neubauverkäufe November
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Dezember (endgültig)

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+20,4%), S&P500 (+19,9%), Dow Jones (+9,4%) und Nasdaq100 (+47,2%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 mit nun 7 Gewinnwochen in Folge. Obere Verbindungslinie von 2022 wurde bei 4.740 getestet. Unterhalb könnte sich der Kurs Richtung Feiertage gemütlich einpendeln. Ein Cluster 4.7 – 4.6 würde sich anbieten. Unterhalb würde sich die Konsolidierung direkt zur 4.560 – 4.510 ausdehen. Oberhalb besteht über die 4.770 die Chance auf ein neues Allzeithoch bei 4.840. Den detaillierten Ausblick gibt es im Dashboard tagtäglich aktuell.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones mit +15% und neuem Allzeithoch in 7 Gewinnwochen. Impuls erinnert sehr an die Impulsbewegung von exakt vor einem Jahr (Oktober – Dezember). iSKS-Ziel erreicht und Widerstandszone 37.5. Bei Top-Bildung wird eine Konsolidierung zur 35.5/35k wahrscheinlich. Zwischenziele 37k, 36.3. Oberhalb der 37.5 müsste noch die 38k eingeplant werden.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Wochenchart

Der Nasdaq100 hält seit Oktober 2022 einen neuen Impuls aktiv. Die 5. Abschlusswelle wurde November 2023 eingeleitet und ist bisher noch intakt, allerdings bereits ausreichend gut ausgeprägt. In der 2. Dezemberhälfte sind größere Schwächephasen sehr selten und so könnte der NAS noch leicht zur 17k zulegen und in eine Top-Bildung übergehen. Abschluss der 5. Welle öffnet die Tür für eine mehrwöchige Konsolidierung (von der Anstiegsbewegung Okt `22). Ziele an die 14k und 13k wären nicht ungewöhnlich und würden ins übergeordnete bullische Muster passen. Oberhalb der 16.6 bestehen noch direkte Anstiegschancen zur 17k und im weiteren Verlauf 17.250. Unterhalb der 16k wird es toppish.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt. Obere Begrenzungslinie und 2022-er Begrenzungslinie bremsen die DAX-Rally (von Oktober 2022) momentan aus.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Dezember.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart. Zu sehen der Corona-Crash und die nachfolgende Rallye, welche 2022 bullisch konsolidiert und ab Oktober 2022 bullisch aufgelöst wurde. 2023 hat sich zudem eine Cup & Handle ausgebildet, die eine gute bullische Grundlage für 2024 darstellt. Oberhalb der 17.1 würden sich direkt weitere Zugewinne anbieten. Unterhalb muss ein Zwischenschritt eingeplant werden. 16.6 – 16.2 – 15.6 wäre ein gesundes Verlaufsmuster.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach 6 Gewinnwochen erstmals Schwäche an der 17k zeigte und eine bärisch angehauchte Wochenkerze ausbildete. In der 2. Dezemberhälfte geht gerne die Vola starkt zurück. Es könnte daher in dieser Zeit eine Top-Bildung angestrebt werden. In der weiteren Folge wäre dann eine Konsolidierung zur 15.8/15.6 einzuplanen. Der Aufwärtstrend an der 16.800 stellt nun den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleiben die Bullen weiter direkt im Vorteil mit der Spanne zur 16.950 und 17.020. Anschließend weitere Chance auf 17.1 – 17.140 – 17.230. Unterhalb wäre der Cluster .720 und im weiteren Verlauf die 16.600 aktiv. Darunter Fortsetzung der Konsolidierung 16.470/.400. Im Anschluss 16.2.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Die Super-Woche zum Jahresabschluss

Die Stimmung an den Aktienmärkten bleibt von der Jahresendrallye geprägt, obwohl die Wall Street nur noch moderate Wochengewinne verzeichnen konnte. Besonders auffällig ist die Entwicklung des DAX, der sich seit Anfang November als starker Outperformer erwiesen hat und am Freitag ein neues Rekordhoch erreichte. Die Märkte feiern die Fortschritte im Kampf gegen die Inflation und setzen ihre Hoffnungen auf mehrere Zinssenkungen im kommenden Jahr. Europa scheint in dieser Phase besser positioniert zu sein als die USA, was durch das niedrigere Zinsniveau und die geringere Inflation unterstrichen wird. Diese Faktoren tragen zur aktuellen Outperformance bei. Dennoch bleibt die Frage offen, ob der erfolgreiche Kampf gegen die Inflation ohne negative Auswirkungen auf die Konjunktur bleiben wird. Der deutliche Rückgang der Inflation und der starke Preisverfall beim Öl könnten auch als Vorzeichen einer schwächer werdenden Wirtschaft gedeutet werden. Noch wird diese Gefahr ignoriert.

Die kommende Handelswoche wird noch einmal von wichtigen wirtschaftlichen Impulsen geprägt sein, bevor sich der Markt langsam auf den ruhigen Jahresabschluss vorbereitet. Es stehen wichtige Daten und Ereignisse an, darunter der ZEW-Index, neue Einkaufsmanagerindizes und US-Inflationsdaten, sowie die geldpolitischen Beschlüsse der EZB und Fed. Angesichts der sich lockenden Finanzbedingungen könnten sich die Notenbanker gezwungen sehen, eine „Higher for longer“-Politik aggressiv zu bewerben und damit eine hawkishe Haltung einzunehmen. Die große Frage ist, wie die Märkte auf solche Signale reagieren werden. Bisher scheinen die Anleger gegen die Notenbanken zu wetten.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %%
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise November
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Oktober
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise November
    • 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
    • 20:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelumsätze November
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • Großer Verfallstermin
    • 03:00 Uhr China Industrieproduktion November
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Dezember
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion November
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+20,4%), S&P500 (+19,9%), Dow Jones (+9,4%) und Nasdaq100 (+47,2%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 mit nur geringen Zuwächsen aber jetzt 6 Gewinnwochen in Folge. Wichtige Woche mit starken Impulsgebern voraus. Die Konsolidierung wird unwahrscheinlich, wenn sie in dieser Woche nicht aufgegriffen wird. Die 2021-er Trendlinie an der 4.540/.560 wurde auf der Oberseite verletzt. Oberhalb dominieren die Bullen mit einer ersten Range zur 4.620. Darüber folgt der Cluster 4.640/.670. Bei Bruch rückt gar die 4.700 in den Fokus. Unterhalb droht hingegen der Weg zurück zur 4.510 und der Auftakt in die Konsolidierung. Anschließend würde die Gap-Zone 4.460/.420 in den Blickpunkt rücken und damit ein erstes interessantes Konsolidierungsziel. Den detaillierten Ausblick gibt es im Dashboard tagtäglich aktuell.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones beendete die letzte Woche unverändert und bleibt damit in Schlagweite zum Allzeithoch. Die Verbindungslinie an der 36.300 stellt den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bestehen weiterhin gute Chancen zum Jahresabschluss das AZH an der 37k anzulaufen. Darüber öffnet sich der Cluster zur 37.5/37.8. Unterhalb wird die Konsolidierung zur 35.4 wahrscheinlich. Bei Bruch weitere Abgaben über die 35k in Richtung 34.5.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Wochenchart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr als Outperformer Dank einer KI-Hypephase. Die 4. Konsolidierungswelle wurde an der 14k beendet und die 5. (Abschluss)Welle dynamisch eingeleitet. Mit +15% seit Ende Oktober ist die Bewegung schon sehr überdehnt. In den vergangenen 2 Wochen war der Nasdaq der häufiger der Underperformer, trotzdem werde noch nachhaltige Umkehrsignale noch gemieden. Die 15.800 stellt weiterhin den ersten Support. Oberhalb bleibt die Range zur 16.2 und im Anschluss 16.4 aktiv. Bei Bruch gute Chancen auf das Allzeithoch. Unterhalb der 15.8 bestehen gute Chance auf die Konsolidierung und der Lauf ins Gap bei 15.5. Anschließend die Erweiterung über die 15.3 zur 15.1, wo die Bullen wieder Interesse zeigen müssen. Verlust der 15k wäre ein Warnsignal.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt. Obere Begrenzungslinie und 2022-er Begrenzungslinie bremsen die DAX-Rally (von Oktober 2022) momentan aus.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Dezember.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, während der schwachen Saisonalität bis zum m. Bollingerband an der 14.6 konsolidierte und in den Jahresschluss nach oben abdrehte. Oberhalb wurde der Cluster über die 16.2 direkt zur 16.6 durchlaufen. Ein Festsetzen darüber würde die 17.1 in den Fokus rücken. Eine bullische Cup And Handle Formation ist erkennbar.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX mit 6 Gewinnwochen in Folge über 14% direkt zulegen konnte und damit ein neues Allzeithoch erreichte. Stark überkauft, aber bisher ohne Umkehrtendenz (die aber auch plötzlich auftreten kann). Die Zone um 16.600 stellt nun den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleiben die Bullen im Vorteil mit der Spanne über die .720 zur 16.870. Anschließend Türöffnet zur 17.040 und 17.100. Unterhalb stellt der Aufwärtstrend an der 16.480 den ersten Support. Bei Bruch droht die überfällige Konsolidierung mit ersten Zielen über die .400 zur 16.240.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

Es ist eine „Premium-Mitgliedschaft“ erforderlich, um den kompletten Inhalt anzuzeigen. Ebenso erhältst du damit Zugriff auf das Trading-Portal.NET Dashboard.

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Bullenmarkt oder Bullenfalle?

Die Aktienmärkte konnten einen rekordverdächtigen November mit deutlichen Gewinnen abschließen und sind auch bullisch in den Dezember gestartet, was viele Fragen nach der Nachhaltigkeit dieser Rallye aufwirft. Neuer Bullenmarkt oder droht eine Bullenfalle? In unserem Wochenausblick auf YouTube (am Ende der Seite) werden wir diese Themen ausführlich behandeln.

Die jüngste Marktentwicklung wurde unter anderem durch den starken Rückgang der Inflation angeheizt. Die Europäische Zentralbank (EZB) steht sogar kurz davor, ihr Inflationsziel zu erreichen – ein Niveau, das selbst die EZB erst für das Jahr 2025 für wahrscheinlich hielt. Diese Entwicklung nährt Hoffnungen auf eine baldige geldpolitische Wende und die Möglichkeit erster Zinssenkungen Anfang 2024. Es gibt jedoch auch Gründe zur Vorsicht. Die geldpolitischen Verzögerungseffekte und der schnelle Rückgang der Inflation könnten zu einem „Overtightening“ führen, also einer zu straffen Geldpolitik, die das Wirtschaftswachstum abwürgen könnte. Historisch gesehen führten Hochzinsphasen der letzten 40 Jahre immer(!) zu einer Rezession. In diesem Kontext könnte das aktuell häufig verwendete Sprichwort „Bad news are good news“ – die Annahme, dass schwache Konjunkturdaten gut für die Märkte sind, weil sie die Inflation senken – in Frage gestellt werden. Wenn sich die Wirtschaft weiter abschwächt, während die Inflationsziele bereits erreicht sind, könnten schlechte Nachrichten tatsächlich schlecht für die Märkte sein. Ein schnelles Umschwenken der Notenbanken zu Zinssenkungen würde zudem erst mit deutlicher Verzögerung Wirkung zeigen.

Der Aktienmarkt neigt gerne zu extremen Reaktionen: Ende Oktober herrschte starker Pessimismus, Ende November bereits Euphorie. Die Realität liegt vermutlich irgendwo dazwischen. In der kommenden Woche wird der US-Arbeitsmarktbericht besonders im Fokus stehen, da hier erste Anzeichen einer größeren Eintrübung auftreten könnten. Zudem neigt der Markt saisonal bis Mitte Dezember zu leichter Schwäche, ein weiteres Thema, das in unserem Video angesprochen wird.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Oktober
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex Dezember
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Oktober
  • Dienstag:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Oktober
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Oktober
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze Oktober
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar November
  • Donnerstag:
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz November
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q3 (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise November (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht November
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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+17,7%), S&P500 (+19,6%), Dow Jones (+9,4%) und Nasdaq100 (+46%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 mit nun 5 Gewinnwochen in Folge. Stark überdehnte Rallye. Erste Dezemberhälfte ist gerne schwächer geprägt. 2021-er Trendlinie an der 4.560 wurde auf der Oberseite verletzt. Oberhalb bleibt die Range zum Jahreshoch an der 4.6 intakt. Darüber weitere Aufhellung zur 4.640 möglich. Bei Bruch rückt gar die 4.7 in den Fokus. Unterhalb droht hingegen der Weg zurück zur 4.510 und der Auftakt in die Konsolidierung. Anschließend würde die Gap-Zone 4.460/.420 in den Blickpunkt rücken und damit ein erstes interessantes Konsolidierungsziel. Den detaillierten Ausblick gibt es im Dashboard tagtäglich aktuell.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones ebenso mit 5 Gewinnwochen in Folge und nach +12% in Schlagweite zum Allzeithoch. Die Verbindungslinie an der 36.300 stellt den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bestehen gute Chancen über die 36.5 das AZH an der 37k anzulaufen. Darüber öffnet sich der Cluster zur 37.5. Unterhalb wird die Konsolidierung zur 35.4 wahrscheinlich. Bei Bruch weitere Abgaben über die 35k in Richtung 34.5.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Wochenchart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr als Outperformer Dank einer KI-Übertreibungsphase. Die 4. Konsolidierungswelle wurde an der 14k beendet und die 5. Welle dynamisch eingeleitet, die nun bereits das Jahreshoch an der 16k herausnehmen konnte. Mit +15% seit Ende Oktober ist die Bewegung schon sehr überdehnt und könnte am Jahreshoch die überfällige Konsolidierung einleiten. In der vergangenen Woche war der Nasdaq der Underperformer. Die 15.800 stellt weiterhin den ersten Support. Oberhalb bleibt die Range zur 16.2 und im Anschluss 16.4 aktiv. Bei Bruch gute Chancen auf das Allzeithoch. Unterhalb der 15.8 bestehen gute Chance auf die Konsolidierung und der Lauf ins Gap bei 15.5. Anschließend die Erweiterung über die 15.3 zur 15.1, wo die Bullen wieder Interesse zeigen müssen. Verlust der 15k wäre ein Warnsignal.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt. Obere Begrenzungslinie und 2022-er Begrenzungslinie bremsen die DAX-Rally (von Oktober 2022) momentan aus.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Dezember.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, während der schwachen Saisonalität bis zum m. Bollingerband an der 14.6 konsolidierte und in den Jahresschluss nach oben abdrehte. Oberhalb wurde der Cluster zur 16.2 direkt durchlaufen. Nachfolgend Chance auf ein neues Allzeithoch um 16.6/16.7. Bei Bruch rückt die 17.2 in den Fokus. Deutet sich eine bullische Cup And Handle Formation an?

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX mit 5 Gewinnwochen in Folge über 12% direkt zulegen konnte und nun kurz vor dem Allzeithoch notiert. Stark überkauft, aber bisher ohne Umkehrtendenz (die aber auch plötzlich auftreten kann). Der Zwischenschritt sollte geduldig abgewartet werden. Die Zone um 16.230 stellt nun den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Tür zur 16.450 und dem AZH geöffnet. Anschließend ist die Verbindungslinie an der 16.6 zu nennen. Bei Bruch durch die 16.730 öffnet sich der Cluster zur 17k. Unterhalb stellen hingegen die 16.050 die ersten Anlaufzone. Bei Bruch droht die überfällige Konsolidierung zur 15.750/.650.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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