Archiv der Kategorie: Wochenausblick

Packen wir die Weihnachtsrally?

Der DAX konnte sich in der vergangenen Handelswoche etwas stabilisieren und die erwartete neutrale Wochenspanne vollständig durchlaufen. Unterhalb der 11.000 bleibt der DAX jedoch kurzfristig klar bärisch angeschlagen. Können die FED (Donnerstag) und der letzte Verfallstermin des Jahres (Freitag) noch für eine vorweihnachtliche Entspannung sorgen? Verfallstermin, Window Dressing und die Saisonalität könnten diese Hoffnungen jedenfalls stützen. 

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 in diesem Jahr nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. 
Die Stabilisierungstendenzen bei den Monatskerzen Oktober & November am 23,6-er Retracement der Hausse-Bewegung 2009 bei 11.220 & dem 50-er Retracement der Bewegung 2016 bei 11.150 konnten nicht anhalten und der DAX rutschte auf ein neues Jahrestief zum wichtigen 61,8-er Retracement der Bewegung von 2016 bei 10.570. Es bietet einen wichtigen Anlaufpunkt in der Supportzone 10.2/10.8.! Des Weiteren hätte der DAX bei 10.2 das rechnerische Ziel der SKS-Formation erreicht. Wichtige Unterstützungen sind somit sehr nah und speziell das 61,8-er Retracement könnte für einen vorerst stärkeren Abpraller sorgen. Unterhalb würde eine Beschleunigung der Korrektur einsetzen.

DAX Monatschart

Bonus: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? Im Monatschart habe ich gelb eine interessante Zone markiert. Das 38,2-er Retracement der Hausse-Bewegung und den GD100 bei knapp 9.700, welche sich in den nächsten Wochen kreuzen werden. Im nachfolgenden Bonuschart habe ich zudem im Tageschart einen frühen Trendkanal eingezeichnet, welcher genau in der genannten Zone einen passenden Berührungspunkt finden würde. Eine vielleicht interessante These für das Q1/Q2 2019.

Bonuschart: DAX Tageschart seit 2013 – sehen wir das Bärenmarktziel?

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo der DAX erwartungsgemäß die 10.570 zügig anlaufen und dann dynamisch Richtung obere neutrale Wochenspanne abprallen konnte. Ein bullischer Ausbruch konnte zumindest vorerst nicht bewerkstelligt werden. In der neuen Handelswoche dürfte die Unterkante des alten Trendkanals um 10.900 erneut den ersten wichtigen Widerstand darstellen. Auf der Unterseite bilden nach der .800 die .720/.680 einen wichtigen unteren Wochensupport. Darunter würde nochmal das Jahrestief drohen. Oberhalb der .900 dürfte nach der .970 ein Test der 11.010/.050 erfolgen. Darüber könnte eine Squeezebewegung zur 11.200 – durchaus eine interessante Zielregion für die obere Wochenrange – einsetzen und das charttechnische Bild etwas aufhellen. Nachfolgend wäre dann auch die 11.400/.500 wieder erreichbar, welcher jedoch eine sehr harte Widerstandszone darstellen. 

Die 10.800 & 10.900 stellen zum Wochenstart die wichtigen Marken dar. Ein direkter Abpraller an der 10.800 und eine Bewegung über die 10.900 wäre die bullische Variante und könnte die obere Wochenrange ermöglichen. 

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend zum DAX Tageschart (Future & Xetra), wo die Zwischenmarken der übergeordneten Bewegungen besser zu erkennen sind. Weiterhin ist ein fallender Keil aktiv, welcher nur kurz für den Test der 10.570 verlassen wurde. Das untere Bollingerband und die Keilunterkante verlaufen bei 10.650 (fallend) und stellen die letzte Haltemarke vor dem Jahrestief dar. Im bullischen Idealfall verteidigt der DAX direkt die 10.800 und steuert über die 10.900 mit Zwischenschritt an der 10.960/.970 die erste wichtige Widerstandszone bei 11.010/.050 an. Das m. Bollingerband bei aktuell 11.100 sollte hierbei eine besondere Beachtung erfahren, da sich die Bullen in den vergangenen Monaten nicht mehr nachhaltig oberhalb etablieren konnten. Zwischen 11.063 und 11.177 wäre zudem ein weiteres offenes Gap zu finden. Unterhalb der 10.800 bleibt die Lage auch vor Weihnachten für den DAX sehr prekär. Ein Ansteuern der Supportzone 10.680/.720 wäre dann noch zu erwarten. 

Die letzte Woche vor Weihnachten, der Verfallstermin, das Window Dressung und die FED. Der DAX hat eine sehr gute Chance eine grüne letzte volle Handelswoche in diesem Jahr abzulegen, wenn überraschende negative Impulse ausbleiben.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werden ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?


Trading birgt Risiken. Riskieren Sie nur Kapital, dessen Verlust Sie verkraften können. Eine Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt nicht auf zukünftige Ergebnisse schließen. Diese Hinweise sind nur für Ausbildungszwecke gedacht und sind keine Anlageberatung. Bitte beachten Sie auch unseren Disclaimer

Verkaufssignal, Brexit, EZB… oje

Die Börsen erlebten eine hochvolatile Handelswoche und die neue Woche verspricht mit der Brexit-Abstimmung und der letzten EZB-Ratssitzung in diesem Jahr nicht minder volatil zu werden. Der DAX hat ein neues Verkaufssignal erzeugt; die US-Indizes stehen kurz davor. Vorweihnachtliche AnSpannung…

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 in diesem Jahr nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. 

Die Stabilisierungstendenzen bei den Monatskerzen Oktober & November am 23,6-er Retracement der Hausse-Bewegung 2009 bei 11.220 & dem 50-er Retracement der Bewegung 2016 bei 11.150 konnten nicht anhalten und der DAX rutschte auf ein neues Jahrestief. Das 61,8-er Retracement der Bewegung von 2016 bei 10.570 rückt nun in den Mittelpunkt und bietet einen wichtigen Anlaufpunkt in der Supportzone 10.2/10.8.! Des Weiteren hätte der DAX bei 10.2 das rechnerische Ziel der SKS-Formation erreicht. Wichtige Unterstützungen sind somit sehr nah und speziell das 61,8-er Retracement könnte für einen vorerst starken Abpraller sorgen. Unterhalb würde eine Beschleunigung der Korrektur einsetzen.

Bonus: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? Im Monatschart habe ich gelb eine interessante Zone markiert. Das 38,2-er Retracement der Hausse-Bewegung und den GD100 bei knapp 9.700, welche sich in den nächsten Wochen kreuzen werden. Im nachfolgenden Bonuschart habe ich zudem im Tageschart einen frühen Trendkanal eingezeichnet, welcher genau in der genannten Zone einen passenden Berührungspunkt finden würde. Eine vielleicht interessante These für das Q1/Q2 2019.

DAX Monatschart

Bonuschart: DAX Tageschart seit 2013 – sehen wir das Bärenmarktziel?

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo der DAX nach Abpraller am sma200 erkennbar auch den 2018-er Abwärtstrendkanal nach unten verlassen hat und somit ein weiteres Verkaufssignal erzeugen musste. Dies und der Wochenschluss nah am Wochentief deuten für die kommende Woche ein weiteres neues Jahrestief an. Hervorzuheben wäre hierbei die bereits erwähnten 10.570, gefolgt von der 10.200. Erste wichtige Widerstände bilden 10.8 und 10.920. Erst darüber könnten die Bullen etwas Abwärtsdruck herausnehmen und nach der 11.010/.050 ein erstes kurzfristiges Kaufsignal erzeugen und wohl möglich für einen kleinen versöhnlichen Jahresabschluss sorgen. Hinweis auf externe Faktoren: Brexit, EZB.

Eine erste Wochenspanne dürfte somit zwischen 10.570 und 10.920 zu finden sein. Die wichtigen Termine der Woche werden dann für den nächsten Impuls sorgen.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend zum DAX Tageschart (Future & Xetra), wo die Zwischenmarken der übergeordneten Bewegungen besser zu erkennen sind. Ein fallender Keil wäre mit der Unterkante 10.7 (stark fallend) aktuell noch aktiv. Bei einem Wochenstart innerhalb wäre ein abwartender Beginn in einer Spanne bis zur alten Kanalbegrenzung bei 10.920 (ebenso fallend) möglich. Ein neuer Impuls (Brexit-Abstimmung?) könnte anschließlich für das Erreichen der 10.570 im Eildurchgang sorgen.

Im Xetra-DAX wurden in der vergangenen Woche 4 Gaps aufgeschlagen und nur eins wieder geschlossen. Zum Wochenstart droht ein weiteres Gap bei 10.788. Eine mögliche erste bullische Anlaufmarke.

Interessante Annahme: Korrekturbewegungen laufen gerne in zwei ähnlich große Bewegungen ab und bilden genau in der Mitte eine Zwischenkonsolidierung aus. Die erste Abwärtsbewegung Sept/Okt umfasste gut 11%. Bei der Annahme, dass im Okt/Nov nur eine Zwischenkonsolidierung erfolgte, könnte die aktuelle Bewegung die zweite Abwärtsbewegung darstellen, welche bei einer 11%-Dimension die 10.2 (Ziel der SKS-Formation) als rechnerische Anlaufmarke hätte. Vielleicht ein „Panikzielszenario“ im Markt.

DAX Tageschart Future

DAX Tageschart Xetra

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werden ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?


Trading birgt Risiken. Riskieren Sie nur Kapital, dessen Verlust Sie verkraften können. Eine Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt nicht auf zukünftige Ergebnisse schließen. Diese Hinweise sind nur für Ausbildungszwecke gedacht und sind keine Anlageberatung. Bitte beachten Sie auch unseren Disclaimer

Weihnachtsfrieden an den Börsen?

Der G20-Gipfel endete gütlich mit vielen schwammigen Formulierungen und viel Spiel auf Zeit. So auch beim Handelskonflikt zwischen China und den USA, wo sich beide Seiten vorerst auf einen Waffenstillstand geeinigt haben; die Problematik wurde aufgeschoben Richtung Q1 2019. Aktuelle Unsicherheitsfaktoren bleiben die Strafzölle auf europäische Autos (Anfang der Woche bereits relevant) und die Brexit-Abstimmung im Britischen Unterhaus. Gibt es auch hier versöhnliche Töne so wunderbar vor Weihnachten? Dann könnte der versöhnliche Jahresabschluss Realität werden. Ein bullischer Durchbruch wäre dieser wahrlich noch nicht…

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo sich der DAX seit 2017 in einer größeren Seitwärtsspanne aufgehalten hat. Seit 2015 hat er große Probleme signifikant neue Hochpunkte zu erarbeiten und der Seitwärtstrend von 2017 wurde nun bereits auf der Unterseite verletzt. 

Die Monatskerzen Oktober & November konnten das 23,6-er Retracement der Hausse-Bewegung seit 2009 bei 11.225 verteidigen und damit einen ersten Hinweis auf Stabilisierungstendenzen liefern und für einen grünen Dezember sorgen. Auf der Oberseite bilden die .730/.850/.930 nun wichtige Widerstände, welche vorerst nachhaltig schwer zu durchbrechen sind. Oberhalb wäre nach der 12k erst die 12.500 eine größere Anlaufzone. Auf der Unterseite bildet das Jahrestief bei 11k nach der 11.230/.150 einen übergeordneten Support. Darunter wäre mit einem Test der 10.8/10.5/10.2 zu rechnen. Speziell bei direkten Abprallern an der 11.850/.930 bleibt dieses Szenario der übergeordnet wahrscheinliche Weg.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo sich der DAX in der vergangenen Woche in der erwarteten Spanne zwischen .150/.200 und der .400 mit dem ema200 aufgehalten hat. Der Widerstand bei der .400 stellt in der kommenden Woche die erste wichtige Hürde dar. Kann er direkt per Gap übersprungen werden? Dann könnte eine zügige Erholung Richtung .510/.550/.570/.600 eingeleitet werden. Ab der .600 wird der Weg bereits wieder sehr schwierig und der DAX könnte auf Wochensicht ausgebremst werden und sich weitere Ziele für die nächsten Adventwochen aufheben. Bleiben wir hingegen unterhalb der .400, so könnten die Bären auch den Jahresabschluss dominieren. Die Spanne Richtung 11k über die .150/.200 wäre dann weiter aktiv. Darunter würde sogar der direkte Test der 10.5/10.8 drohen.

Übergeordnet hat der DAX eine Seitwärtsspanne im bärischen Umfeld von 11.850/.930 zur 11.000/10.5 aktiviert. Erst oberhalb der 12k können die Bullen wieder hoffen.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend zum DAX Tageschart (Future & Xetra), wo die Zwischenmarken der übergeordneten Bewegungen besser zu erkennen sind. Weiterhin wäre die Ausbildung eines Doppelbodens an der 11.000-er Marke möglich, welcher auch ohne Aktivierung für einen versöhnlichen Jahresabschluss sorgen könnte. Das Vorwochentief darf dafür keineswegs mehr unterschritten werden; im ideal erfolgt der Start direkt oberhalb des m. Bollinger (.345/.360), welches in der vergangenen Woche stets für einen bärischen Rebound sorgte. Nachfolgend könnten die .400/.440 übersprungen werden und für einen kleinen bullischen Squeeze in die Richtung .510/.550 sorgen. Ab dort könnte die Dynamik bereits wieder etwas herausgenommen werden und an der .600 Gipfeltendenzen auf Wochensicht entstehen.

Unterhalb der .400 und bei Abprallern am m. Bollingern bleibt die Spanne zur 11k/10.920 aktiv. Aktuell nicht favorisiert. Oberhalb der .600 dürfte der DAX die Wiederstandszone .730/.850 anvisieren. Für die kommende Woche wohl noch eine Nummer zu groß.

DAX Tageschart Future

DAX Tageschart Xetra

Anbei das etwas größere DAX-Bild seit 2012… Chance auf eine Erholung in den Jahresabschluss hinein (Jahresendrally)? Und im Anschluss im Q1 2019 dann nochmal eine turbulente Zeit?

Der DAX seit 2012

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werden ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?


Trading birgt Risiken. Riskieren Sie nur Kapital, dessen Verlust Sie verkraften können. Eine Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt nicht auf zukünftige Ergebnisse schließen. Diese Hinweise sind nur für Ausbildungszwecke gedacht und sind keine Anlageberatung. Bitte beachten Sie auch unseren Disclaimer

Die Hoffnung lebt…

Der DAX konnte in der vergangenen Handelswoche die 11.000-er Marke verteidigen, die Hoffnung auf einen Doppelboden am Leben halten und damit die Chance auf einen versöhnlichen Jahresabschluss. In der kommenden Woche wird zudem der Monatsabschluss gesetzt. 

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo sich der DAX seit 2017 in einer größeren Seitwärtsspanne aufgehalten hat. Seit 2015 hat er große Probleme signifikant neue Hochpunkte zu erarbeiten und der Seitwärtstrend von 2017 wurde nun bereits auf der Unterseite verletzt. 

Die Monatskerze Oktober konnte das 23,6-er Retracement der Hausse-Bewegung seit 2009 bei 11.225 verteidigen und damit einen ersten Hinweis auf Stabilisierungstendenzen liefern. Auf der Oberseite bilden die .730 & .850 nun wichtige Widerstände, welche vorerst nur schwer nachhaltig zu durchbrechen sind. Oberhalb wäre nach der 12k erst die 12.500 eine größere Anlaufzone. Auf der Unterseite bildet das Jahrestief bei 11k nach der 11.230/.150 einen übergeordneten Support. Darunter wäre mit einem Test der 10.8 und nachfolgend der 10.5/10.2 zu rechnen. Speziell bei direkten Abprallern an der 11.730/.850 bleibt dieses Szenario der übergeordnet wahrscheinliche Weg.

Ein stabiler Monatsschluss deutlich abgesetzt vom Jahrestief könnte einen Hinweis für einen versöhnlichen und grünen Dezember liefern.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo der Start in der vergangenen Handelswoche direkt unterhalb der .400 und dem ema200 erfolgte. Es war somit der Türöffner für eine schwächere Woche, welche erst an der 11k einen bullischen Abpraller erlebte. Gut zu erkennen (blau) ist mittlerweile ein Abwärtstrendkanal, welcher sich herausgebildet hat. Innerhalb lebt die Hoffnung für eine kleine Jahresendrally weiter.

Zwischen 10.970/11.000 und 11.400 bleibt der DAX innerhalb einer gefährlichen Seitwärtsspanne. Oberhalb der .400 würde der Abwärtsdruck wieder etwas abnehmen und nach der .510 wäre eine Bewegung Richtung .670/.700 abermals ermöglicht. Darüber würde sich sogar Potential zur 11.850/.920 eröffnen; für die kommende Woche natürlich noch nicht relevant. Ein erster wichtiger Support würde die .150 darstellen. Oberhalb bietet sich eine zügige Bewegung zur .400 und mit Schwung vielleicht auch noch zur .510 an. Unterhalb bleibt der Kampf um die 11k sehr real und es könnte abermals eine schwächere Woche drohen.

Übergeordnet hat der DAX eine Seitwärtsspanne im bärischen Umfeld von 11.850/.920 zur 11.000/10.800 aktiviert. Erst oberhalb der 12k können die Bullen wieder hoffen.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend zum DAX Tageschart (Future & Xetra), wo die Zwischenmarken der übergeordneten Bewegungen besser zu erkennen sind. Weiterhin wäre die Ausbildung eines Doppelbodens an der 11.000-er Marke möglich, welcher auch ohne Aktivierung für einen versöhnlichen Jahresabschluss sorgen könnte. Es wäre für den DAX wichtig, wenn er für einen halbwegs sauberen Doppelboden an der 11.150 bereits etwas bullischen Willen zeigt und eine Anstiegssequenz startet. Das m. Bollingerband bei .370/.400 könnte über die .230/.270/.300 dann eine wichtige Anlaufstation auf Wochensicht darstellen. Darüber würde sich das Bild sogar wieder deutlich aufhellen. Unterhalb der .150 bleibt die Lage hingegen auch in den Monatsabschluss sehr angespannt und der Doppelboden würde wahrscheinlich weiter in seiner Wirkung gemindert werden. Eine Spanne zur unteren Trendbegrenzung (10.970 fallend) wäre über die 11.100/.050/.010 dann wahrscheinlich. Darunter würde die 10.8/10.5 erst die nächste größere Supportzone darstellen.  

DAX Tageschart Future

DAX Tageschart Xetra

Anbei das etwas größere DAX-Bild seit 2012… Chance auf eine Erholung in den Jahresabschluss hinein (Jahresendrally)? Und im Anschluss im Q1 2019 dann nochmal eine turbulente Zeit?

Der DAX seit 2012

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werden ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?


Trading birgt Risiken. Riskieren Sie nur Kapital, dessen Verlust Sie verkraften können. Eine Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt nicht auf zukünftige Ergebnisse schließen. Diese Hinweise sind nur für Ausbildungszwecke gedacht und sind keine Anlageberatung. Bitte beachten Sie auch unseren Disclaimer

Eine kleine Chance für die Bullen?

Der DAX sollte sich in der vergangenen Woche verfallstagbedingt weiter in seiner Seitwärtsrange neutral bewegen, was er letztendlich bis in den Wochenschluss auch umsetzte. In der kommenden Handelswoche steht bei den Amerikanern Thanksgiving vor der Tür und damit nur eine halbe Handelswoche. Statistisch gesehen ist diese „Thanksgiving-Woche“ in großer Mehrzahl stets eine bullische Woche. Dieser Fakt könnte sich auch mit der Charttechnik decken, welche die Chance auf eine bullische Gegenbewegung andeutet. 

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo sich der DAX seit 2017 in einer größeren Seitwärtsspanne aufgehalten hat. Seit 2015 hat er große Probleme signifikant neue Hochpunkte zu erarbeiten und der Seitwärtstrend von 2017 wurde nun bereits auf der Unterseite verletzt. 

Die Monatskerze Oktober konnte das 23,6-Er Retracement der Hausse-Bewegung seit 2009 bei 11.225 verteidigen und damit einen ersten Hinweis auf Stabilisierungstendenzen liefern. Auf der Oberseite bilden die .730 & .850 nun wichtige Widerstände, welche vorerst nur schwer nachhaltig zu durchbrechen sind. Oberhalb wäre nach der 12k erst die 12.500 eine größere Anlaufzone. Auf der Unterseite bildet das Jahrestief bei 11.050 nach der 11.230/.150 einen übergeordneten Support. Darunter wäre mit einem Test der 10.8 und nachfolgend der 10.5 zu rechnen. Speziell bei direkten Abprallern an der 11.730/.850 bleibt dieses Szenario der übergeordnet wahrscheinliche Weg.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo sich der DAX weiterhin innerhalb der Spanne der Vorwochen bewegt. Zuletzt waren steigende Tiefpunkte und höhere Schlusskurse zu erkennen, welche einen bullischen Willen andeuten könnten die „Thanksgiving-Woche“ positiv abzuschließen. Die Zone .670/.730 stellt hierfür den Türöffner für eine größere Erholung Richtung .850 dar. Bei einem positiven Start oberhalb der .400 könnte direkt eine Spanne zur .505/.550/.570 aufgebaut werden, um im Anschluss die erwähnten harten Widerstände anzusteuern. Unterhalb der .400 bleibt die Lage schwierig für die Bullen und eine Spanne zur .300 und nachfolgend der .270/.230 bleibt aktiv. Unterhalb der .150 droht nach der .050 ein neues Jahrstief. 

Übergeordnet hat der DAX eine Seitwärtsspanne im bärischen Umfeld von 11.850/.920 zur 11.050/10.800 aktiviert. Erst oberhalb der 12k können die Bullen wieder hoffen.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend zum DAX Tageschart (Future & Xetra), wo die Zwischenmarken der übergeordneten Bewegungen besser zu erkennen sind. Das mittlere Bollingerband war zuletzt stets Anlaufpunkt von beiden Seiten und wird auch zu Wochenbeginn zwischen .390 & .420 eine wichtige Rolle spielen. Unterhalb bleibt das Feld vorerst schwierig, wobei es um 11.3 noch eine gute Reboundmöglichkeit gäbe. Darunter wäre weiter die Spanne zur .270/.230 und nachfolgend die .150 aktiv. Bis dahin könnte noch ein möglicher Doppelboden ausgebildet werden. Oberhalb des m. Bollinger könnte direkt eine Spanne zur .550/.570 aufgebaut werden, um anschließend eine neuen Angriff auf die .650/.700 zu starten.

Es ist der Wille erkennbar die „Thanksgiving-Woche“ bullisch zu nutzen. Dafür muss das unwürdige Theater um den Brexit jedoch leise fortgeführt werden.  

DAX Tageschart Future

DAX Tageschart Xetra

Anbei das etwas größere DAX-Bild seit 2012…

Der DAX seit 2012

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werden ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?


Trading birgt Risiken. Riskieren Sie nur Kapital, dessen Verlust Sie verkraften können. Eine Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt nicht auf zukünftige Ergebnisse schließen. Diese Hinweise sind nur für Ausbildungszwecke gedacht und sind keine Anlageberatung. Bitte beachten Sie auch unseren Disclaimer