Archiv der Kategorie: Wochenausblick

DAX-Ausblick: Showdown am Markt?

Was für eine verrückte Handelswoche! So möchte man meinen, aber dies würde der Woche nicht gerecht werden. Diese Einschätzung trübt, denn eine „verrückte“ Bewegung gab es nur am Freitag. Die restlichen Tage waren eher durch eine geringe Volatilität und einer abwartenden Haltung geprägt. Es gilt daher nüchtern die Ausgangslage zu betrachten:

  • Der DAX rangierte von 10.944 zur 11.323 und damit genau in der Spanne der Vorwochen. Ein bärisches Signal wurde vermieden, ein bullisches ebenso.
  • Starke Divergenz zum US-Markt: Der DAX steht auf dem Niveau vom Januar-Verfallstermin und konnte somit in den vergangenen Wochen nicht zulegen. Die US-Indizes setzten derweil ungehindert ihre Rally fort. Der Dow Jones steht nur noch knapp 1.000 Punkte vom Allzeithoch (ATH/AZH) entfernt.
  • Extreme: Der US-Markt musste im Dezember den schärfsten Rückgang seit der Großen Depression Anfang des letzten Jahrhundert hinnehmen. Der Jahresstart ist hingegen der beste seit 28 Jahren. Ich fürchte, dass diese Extreme den Anlegern noch in der ersten Jahreshälfte erhalten bleiben. Daher gilt: Einsatz niedrig halten! Kleine Hebel wählen!
  • Fragwürdiges Fundament: Die starke Abwärtsbewegung im Dezember wurde durch Ängste eines weltweiten konjunkturellen Abschwungs ausgelöst. Die ersten makroökonomischen Daten im neuen Jahr bestätigen durchaus diese Annahme! Die Rally im US-Markt wird befeuert durch die Hoffnung auf eine Lösung der Handelsstreitigkeiten mit China, Hoffnung auf eine lockere Geldpolitik der FED und den Buy-Backs (Aktienrückkaufprogramme). Der „best-case“ wird/ wurde mit Risiko eingepreist.

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart (jede Kerze stellt einen Monat dar), wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. Im Januar konnte die neutrale Monatsspanne vom 10.570 beim 61,8-er Retracement der 2016-er Bewegung und dem 23,6-er Retracements (Haussevewegung) bei 11.230 durchlaufen werden. Eine Etablierung oberhalb der 11.200 könnte weiteres Erholungspotential zur 11.500/.720 ermöglichen. Bei Schwächetendenzen an der 11.200 muss ein Rücksetzer Richtung 10.700 und nachfolgend der .570 eingeplant werden. Unterhalb der .570 trübt sich das Chartbild wieder ein und ein neues Jahrestief wird wahrscheinlich. Gut zu erkennen ist der Test des unteren Bollinger in der aktuellen Monatskerze. Es ist durchaus möglich, dass diese als Doji (Monatsschluss auf Einstand nah der 11.2) oder auch als Hanging Man den März beendet. Ein Anlaufen der SKS-Nackenlinie wäre somit durchaus noch möglich.

DAX Monatschart

Bonus: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? (Version 23.12.2018)
Bei der Annahme, dass der DAX an der Supportzone 10.2/10.5 eine deutliche Zwischenerholung Richtung SKS-Nackenlinie (siehe Grafik) einleiten kann, wäre für die erste Jahreshälfte 2019 mit einer weiteren starken Abwärtswelle zu rechnen. Um 9.750 würden im Monatschart der sma100 und das 38,2-er Retracement der Haussebewegung verlaufen und einen wichtigen und starken Support darstellen. Untergeordnet wäre in dieser Zone zusätzlich ein rechnerisches Ziel der aktiven SKS-Formation, sowie die Unterkante eines steigenden Trendkanals aus 2013 zu finden. Viele wichtigen Unterstützungen werden sich somit in dieser Zone treffen. Ein Anziehungspunkt für die Bären, aber auch ein interessanter Buy-Trigger für die Bullen.
Best-Case/ Worst-Case: Im Best-Case-Szenario kann der DAX bereits an der 10.2 wieder nach oben nachhaltig abdrehen. Im Worst-Case-Szenario kann die 9.750 nicht verteidigt werden und die Zone 8.700/8.300 würde in den Fokus rücken. (Kompletter Artikel: Ziel Bärenmarkt)

DAX seit 2013 – Identische Supportzone, wie im großen Monatschart – Grafik Dezember 2018

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo nach Test der Supportzone 10.2/10.8 eine starke Erholungsbewegung einsetzte. In den letzten vier Handelswochen mühte sich der DAX am ema200 (.350) und konnte diesen nicht überwinden. Oberhalb der 11k und speziell auch der 10.7 lebt diese Chance auf einen Test/ einer Reboundbewegung zur fallenden SKS-Nackenlinie knapp oberhalb der 11.500 jedoch weiter.

Der ema200 an der .350 stellt auch weiterhin den wichtigen Wochenwiderstand dar. Ein direkter Start oberhalb wäre eine Einladung für die Bullen den sma200 bei .475 und anschließend die SKS-Nackenlinie knapp oberhalb der .500 zu testen. Der DAX hätte damit seine normale Reboundbewegung nach Aktivierung der SKS-Formation vollzogen. Ein Start unterhalb des ema200 hält den DAX hingegen weiter in seiner altbekannten Range und abermals könnte eine Insideweek (Wochenrange innerhalb der Vorwochenspanne) die Folge sein. Das mittlere Bollingerband, welches Richtung .125 wandern dürfte, würde eine erste Anlaufstation darstellen. Unterhalb folgen die 11.040/11k/10.930. Darunter droht die Eintrübung zur 10.870/.700.

Kurzum: Der ema200 bleibt im Fokus! Oberhalb kann die SKS-Nackenlinie noch angesteuert werden. Unterhalb verharrt der DAX in der Seitwärtsrange. Erstes Ziel 11.170/.125.

DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart – vereinfachte Darstellung

Blicken wir abschließend noch auf das kleinere Chartbild im DAX Tageschart (Future & Xetra), wo jede Kerze einen Tag darstellt. Im Xetra-DAX konnten mit der Freitagskerze sämtliche Gaps der letzten beiden Wochen geschlossen werden. Der Schluss erfolgte am GD100 (ema100: 11.320/ sma100: 11.270). Diese Marken stellen erste Widerstände in der kommenden Woche dar. Oberhalb folgen die .350/.375/.400. Darüber wäre ein Squeeze zur .475 & .500 möglich. Unterhalb der .270 wäre abermals ein Lauf zum m. Bollinger (.160/.170) zu erwarten. Darunter würde wieder eine Eintrübung über die .125/.040 zur 11k drohen und die neutrale Handelsspanne wäre nochmal durchlaufen.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

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Dem DAX droht die vorzeitige Umkehr

Der DAX konnte in der vergangenen Handelswoche erneut den Widerstand an der 11.350 nicht überwinden, prallte deutlich ab und musste auf Wochenschlussbasis sogar die 11.000-er Marke wieder hergeben. Dem DAX droht somit eine vorzeitige Trendumkehr, ohne die große SKS-Nackenlinie aus dem vergangenen Jahr erneut anzulaufen. Ein Grund für die Zurückhaltung könnte u. a. auch der Februar-Verfallstermin am 15.02. (nächsten Freitag) sein, welcher ab der 11.200 deutliche Positionierungen aufweist. Ein Abrechnungskurs oberhalb ist als unwahrscheinlich anzusehen und der DAX tendierte trotz guter Vorgaben von den US-Börsen seit 3 Wochen mit klarer Underperformance an dieser Zone. Ein neues Monatstief dürfte in der kommenden Handelswoche zu erwarten sein, aber noch bietet eine Unterstützungszone gute Reboundmöglichkeiten für die Bullen.

Positionierungen für den Verfallstermin Februar – stockstreet.de

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart (jede Kerze stellt einen Monat dar), wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. Im Januar konnte die neutrale Monatsspanne vom 10.570 beim 61,8-er Retracement der 2016-er Bewegung und dem 23,6-er Retracements (Haussevewegung) bei 11.230 durchlaufen werden. Eine Etablierung oberhalb der 11.200 könnte weiteres Erholungspotential zur 11.500/.720 ermöglichen. Bei Schwächetendenzen an der 11.200 muss ein Rücksetzer Richtung 10.700 und nachfolgend der .570 eingeplant werden. Unterhalb der .570 trübt sich das Chartbild wieder ein und ein neues Jahrestief wird wahrscheinlich.

DAX Monatschart

Bonus: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? (Version 23.12.2018)
Bei der Annahme, dass der DAX an der Supportzone 10.2/10.5 eine deutliche Zwischenerholung Richtung SKS-Nackenlinie (siehe Grafik) einleiten kann, wäre für die erste Jahreshälfte 2019 mit einer weiteren starken Abwärtswelle zu rechnen. Um 9.750 würden im Monatschart der sma100 und das 38,2-er Retracement der Haussebewegung verlaufen und einen wichtigen und starken Support darstellen. Untergeordnet wäre in dieser Zone zusätzlich ein rechnerisches Ziel der aktiven SKS-Formation, sowie die Unterkante eines steigenden Trendkanals aus 2013 zu finden. Viele wichtigen Unterstützungen werden sich somit in dieser Zone treffen. Ein Anziehungspunkt für die Bären, aber auch ein interessanter Buy-Trigger für die Bullen.
Best-Case/ Worst-Case: Im Best-Case-Szenario kann der DAX bereits an der 10.2 wieder nach oben nachhaltig abdrehen. Im Worst-Case-Szenario kann die 9.750 nicht verteidigt werden und die Zone 8.700/8.300 würde in den Fokus rücken. (Kompletter Artikel: Ziel Bärenmarkt)

DAX seit 2013 – Identische Supportzone, wie im großen Monatschart – Grafik Dezember 2018

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo nach Test der Supportzone 10.2/10.8 eine starke Erholungsbewegung einsetzte. In den letzten drei Handelswochen mühte sich der DAX am ema200 (.350) und konnte diesen nicht überwinden. Durch den deutlichen Abpraller und Wochenschluss unterhalb der 11.100/11k droht nun die vorzeitige Gipfelvollendung und das Auslassen der Reboundbewegung zur fallenden SKS-Nackenlinie knapp oberhalb der 11.500.

Die 11.000 stellt in der kommenden Woche den ersten relevanten Widerstand dar. Oberhalb wären noch Erholungsbewegungen zur 11.110 & .170 denkbar. Darüber würde sich das Bild wieder Richtung 11.350 aufhellen. Unterhalb der 11k stellen die 10.930/.870/.800 Zwischenmarken auf dem Weg zur alten Oktober-Abwärtstrendlinie dar, welche sich im Wochenverlauf zur 10.700 bewegt. Ein interessantes unteres Wochenziel für den DAX. Ein Rücklauf in den alten Abwärtstrend dürfte die Abwärtsbewegung weiter verschärfen und die 10.570 wieder in den Fokus rücken.

Kurzum: Weitere Tiefpunkte sind wahrscheinlich. Der DAX hat gute Chance bereits ab der 11k/11.1 abzudrehen und ein neues Monatstief Richtung 10.700 anzusteuern.

DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart – vereinfachte Darstellung

Blicken wir abschließend noch auf das kleinere Chartbild im DAX Tageschart (Future & Xetra), wo jede Kerze einen Tag darstellt. In der vergangenen Handelswoche wurden sma100 und ema100 im Xetra-DAX bei .350 getestet und konnten nicht überwunden werden. Der Abpraller führte über das mittlere Bollingerband bei .110 unter die symbolische Marke von 11k. Der Retest der alten Oktober-Abwärtstrendlinie (fallend Richtung 10.7) ist mit dieser Bewegung wahrscheinlich geworden. Als bärische Reboundmarken bieten sich in der kommenden Woche bereits die 11k/11.040/11.110 an. Über die 10.930/.870 könnte anschließend zügig die Trendlinie angesteuert werden. Darunter würden neue Verkaufssignale drohen. Oberhalb der 11.110 würde hingegen die 11.170 eine letzte Umkehrmarke darstellen, bevor sich das Bild wieder Richtung 11.350 aufhellt.

Bullische Versuche könnten in der kommenden Woche schnell zu Konter der Bären führen und Verluste Richtung 10.700 ermöglichen. Kurse oberhalb der 11.200 sind zum Verfallstermin als unwahrscheinlich anzusehen.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra
DAX Stundenchart – Test der Trendlinie voraus?

Der Marktüberblick im Video:

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DAX: Dieses Hindernis ist zu groß

Der DAX konnte in der vergangenen Handelswoche keinen neuen Hochpunkt anlaufen und musste die Woche leicht schwächer beenden. Dies ist insbesondere interessant, da die US-Indizes seit 6 Wochen steil nach oben marschieren und der DAX nur mit angezogener Handbremse folgen kann und an ersten untergeordneten Widerständen bereits scheitert. Ein Grund könnte u. a. der Februar-Verfallstermin am 15.02. sein, welcher ab der 11.200 bereits sehr deutliche Positionierungen aufweist. Ein Abrechnungskurs oberhalb ist als sehr unwahrscheinlich anzusehen. Bei einer bald einsetzenden Gegenbewegungen an den US-Börsen, dürfte der DAX nicht drum herumkommen ein neues Verkaufssignal zu generieren.

Positionierungen für den Verfallstermin Februar – stockstreet.de

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart (jede Kerze stellt einen Monat dar), wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. Im Januar konnte die neutrale Monatsspanne vom 10.570 beim 61,8-er Retracement der 2016-er Bewegung und dem 23,6-er Retracements (Haussevewegung) bei 11.230 durchlaufen werden. Eine Etablierung oberhalb der 11.200 könnte weiteres Erholungspotential zur 11.500/.720 ermöglichen. Bei Schwächetendenzen an der 11.200 muss ein Rücksetzer Richtung 10.800 und nachfolgend der .570 eingeplant werden. Unterhalb der .570 trübt sich das Chartbild wieder ein und ein neues Jahrestief wird wahrscheinlich.

DAX Monatschart

Bonus: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? (Version 23.12.2018)
Bei der Annahme, dass der DAX an der Supportzone 10.2/10.5 eine deutliche Zwischenerholung Richtung SKS-Nackenlinie (siehe Grafik) einleiten kann, wäre für die erste Jahreshälfte 2019 mit einer weiteren starken Abwärtswelle zu rechnen. Um 9.750 würden im Monatschart der sma100 und das 38,2-er Retracement der Haussebewegung verlaufen und einen wichtigen und starken Support darstellen. Untergeordnet wäre in dieser Zone zusätzlich ein rechnerisches Ziel der aktiven SKS-Formation, sowie die Unterkante eines steigenden Trendkanals aus 2013 zu finden. Viele wichtigen Unterstützungen werden sich somit in dieser Zone treffen. Ein Anziehungspunkt für die Bären, aber auch ein interessanter Buy-Trigger für die Bullen.
Best-Case/ Worst-Case: Im Best-Case-Szenario kann der DAX bereits an der 10.2 wieder nach oben nachhaltig abdrehen. Im Worst-Case-Szenario kann die 9.750 nicht verteidigt werden und die Zone 8.700/8.300 würde in den Fokus rücken. (Kompletter Artikel)

DAX Tageschart seit 2013 – Identische Supportzone, wie im großen Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo der DAX nach Test der Supportzone 10.2/10.8 eine starke Erholungsbewegung einsetzte. In den letzten beiden Handelswochen konnte der ema200 (.350) und das m. Bollingerband (.310 fallend) getestet und nicht überwunden werden. Unterhalb droht eine vorzeitige Gipfelvollendung und das Auslassen der Reboundbewegung zur fallenden SKS-Nackenlinie knapp über der 11.500.

Oberhalb der 11.350 könnte der DAX noch Erholungspotential Richtung 11.500 ausschöpfen. Dort verläuft die fallende SKS-Nackenlinie und der sma200. Unterhalb wäre eine neutrale Handelsspanne zur 11.000 (23,6-er Retracement Jahrestief zu Allzeithoch) und nachfolgend zum alten Oktober-Abwärtstrend, welcher in der kommenden Woche bei knapp 10.830 verlaufen wird. Darunter droht eine erneute Eintrübung Richtung .570.

Kurzum: Die 11.350 bleibt weiter der Dreh- und Angelpunkt. Oberhalb bietet sich noch eine Spanne zur 11.500 an. Unterhalb droht die 11k und 10.830. Die Bullen hatten nun mehrere Steilvorlagen ausgelassen. Es droht ein Angriff der Bären.

DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart – vereinfachte Darstellung

Blicken wir abschließend noch auf das kleinere Chartbild im DAX Tageschart (Future & Xetra), wo jede Kerze einen Tag darstellt. Der Dezember-Aufwärtstrend im Xetra-DAX wurde in der vergangenen Woche verlassen. Abwärtsdynamik konnte jedoch nur bis zur Suppportzone um 11.050 aufkommen, da die US-Indizes weiter zulegen konnten und den DAX stabil hielten. Ein erster neutraler Wochenstart wäre wieder in der Spanne .270/.220 – 11.050/11k zu erwarten (Zwischenmarke .120). Oberhalb der .270 könnte der DAX nochmal einen Angriff über die .310 zur .350 wagen. Erst darüber würden die bereits angesprochenen weiteren Widerstände in den Fokus rücken. Unterhalb der 11k dürfte das Gap bei 10.930 zügig geschlossen werden. Ein Test des alten Oktober-Abwärtstrends bei .830 (fallend) wäre dann wieder zu erwarten. Unterhalb droht die Eintrübung über die .720 erneut zur .570.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra

Der Marktüberblick im Video:

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DAX-Ausblick: Die Luft wird sehr dünn

Der DAX bewegte sich in der vergangenen Handelswoche innerhalb der neutralen Wochenspanne. Durch den schwächeren Start wurde die Tür zur Support- und Reboundzone um 11.000 geöffnet, allerdings konnte der DAX diesen Rebound erst am Freitag per Gap Richtung anvisierter Widerstandszone 11.330/.350 vollziehen. Ein neues Signal konnte somit nicht erzeugt werden. Der DAX, aber auch die US-Indizes, haben mittlerweile fast die maximale Ausdehnung der Erholungsbewegung erreicht. Die Luft wird für die Bullen zunehmends sehr dünn und speziell die kommende Woche könnte mit ihren Ereignissen einen entscheidenden Impuls setzen. Es wird abermals eine Brexit-Abstimmung erwartet, die FED wird ihre erste Sitzung in diesem Jahr abhalten, der US-Arbeitsmarktbericht wird veröffentlicht und viele Schwergewichte im US-Markt werden ihre Quartalsberichte präsentieren.

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart (jede Kerze stellt einen Monat dar), wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. Der Start in den Januar erfolgte direkt an der wichtigen 10.570 beim 61,8-er Retracement der 2016-er Bewegung und innerhalb der Vormonatskerze. Eine Etablierung oberhalb sollte übergeordnet die Widerstände und Retracements bei 11.150/.230 in den Fokus rücken, welche in der vergangenen Woche nun erreicht werden konnten. Diese Zone ist auf Monatsschlussbasis im Januar relevant! Oberhalb könnte die Erholung Richtung .400/.500 fortgesetzt werden. Darüber wäre auch das Retracement bei .730 zu nennen. Unterhalb der 10.570 würde das Bild im DAX wieder kippen und neue Tiefpunkte werden wahrscheinlich.

Der DAX konnte im Januar somit seine neutrale Monatssspanne durchlaufen. Ein Monatswechsel (Donnerstag/ Freitag) oberhalb der .230 dürfte den DAX im Februar noch etwas höher treiben. Unterhalb wäre erneut ein empfindlicher Rücksetzer unter die 11k zu erwarten.

DAX Monatschart

Interessanter Aspekt: Die Positionierungen für den Verfallstermin im Februar sind bereits oberhalb der 11.2 sehr dominant ausgeprägt und sprechen nicht für eine nachhaltige Fortführung der Rally.

Positionierungen für den Verfallstermin Februar – stockstreet.de

Bonus: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? (Version 23.12.2018)
Bei der Annahme, dass der DAX an der Supportzone 10.2/10.5 eine deutliche Zwischenerholung Richtung SKS-Nackenlinie (siehe Grafik) einleiten kann, wäre für die erste Jahreshälfte 2019 mit einer weiteren starken Abwärtswelle zu rechnen. Um 9.750 würden im Monatschart der sma100 und das 38,2-er Retracement der Haussebewegung verlaufen und einen wichtigen und starken Support darstellen. Untergeordnet wäre in dieser Zone zusätzlich ein rechnerisches Ziel der aktiven SKS-Formation, sowie die Unterkante eines steigenden Trendkanals aus 2013 zu finden. Viele wichtigen Unterstützungen werden sich somit in dieser Zone treffen. Ein Anziehungspunkt für die Bären, aber auch ein interessanter Buy-Trigger für die Bullen.
Best-Case/ Worst-Case: Im Best-Case-Szenario kann der DAX bereits an der 10.2 wieder nach oben nachhaltig abdrehen. Im Worst-Case-Szenario kann die 9.750 nicht verteidigt werden und die Zone 8.700/8.300 würde in den Fokus rücken. (Kompletter Artikel)

DAX Tageschart seit 2013 – Identische Supportzone, wie im großen Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo die Supportzone 10.2/10.8 wieder klar überwunden und mit überschreiten der 11k ein kleines Kaufsignal erzeugt werden konnte. In der vergangenen Woche konnte der neue Support bei 11k angelaufen und verteidigt werden. Die neutrale Spanne reichte bis zur 11.330/.350, wo u.a. das mittlere Bollingerband und der ema200 verlaufen. Dieser Widerstand wird auch in der neuen Handelswoche eine wichtige Zone darstellen. Oberhalb wäre nach der .390 erst um die .490 (sma200) die nächste größere Widerstandsmarke, wo auch die übergeordnete Reboundmarke (siehe Chartbild: Ziel für den Bärenmark) verläuft. Falls der DAX die .350 nicht überwinden kann bzw. sogar bereits an der .270 scheitert, könnte direkt eine bärische Woche eingeleitet werden. Mit einigen kleinen Zwischenmarken wäre dann abermals ein Rutsch zum 23,6-er Retracement (Bewegung Allzeithoch > Vorjahrestief) bei 11k zu erwarten. Ein Gap-Close bei 10.930 wäre oberhalb der alten Oktober-Abwärtstrendlinie noch möglich. Unterhalb würde ein Verkaufssignal auf Wochensicht erfolgen und die 10.870/.830/.780 könnten bereits zeitnah angesteuert werden.

Kurzum: Die 11.350 entscheiden den weiteren Verlauf. Oberhalb bietet sich eine Spanne zur 11.490 an. Unterhalb droht eine bärische Woche, wo durchaus die Vorwochenspanne mit neuem Signal nach unten durchbrochen werden kann.

DAX Wochenchart

Blicken wir abschließend noch auf das kleinere Chartbild im DAX Tageschart (Future & Xetra), wo jede Kerze einen Tag darstellt. Der DAX riss am Freitag abermals ein Aufwärts-Gap und konnte damit fast das 2. Abwärts-Gap aus dem Dezember schließen. Solche Gap-Folgen mit kleinen Tageskerzen bilden gerne den Abschluss einer Bewegung und können als Warnsignal verstanden werden. Auf der Oberseite bilden die sma100 und ema100 zwischen .320 und .390 erste stärkere Widerstände, gefolgt von der bereits erwähnten wichtigen Zone um .490. Ohne überwinden des Vorwochenhochs könnte direkt bärische Schwäche einsetzen. Die .220/.150 bilden dann erste Anlaufmarken. Unterhalb folgt die Eintrübung zur 11.040/11k/10.930 und darunter sogar ein Verkaufssignal über die .870/.830 zur .770.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

Allgemeiner Hinweis:

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Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?


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Ausbruch unter Probe

Der DAX erlebte bis zum Donnerstag eine Woche innerhalb einer sehr engen Handelsspanne. Erst Freitag nach dem Verfallstermin konnte die 11k überwunden und direkt die nächste Widerstandszone bei 11.200 angesteuert werden. In der kommenden Woche müssen die Bullen das Ausbruchniveau an der 11k verteidigen, um weitere Zugewinne Richtung 11.400 zu ermöglichen. Die Woche beginnt ohne die US-Börsen (Feiertag), aber dafür mit wichtigen Wirtschaftsdaten aus China und dem „Brexit-Thema“. ZEW und ifo-Index, sowieso die EZB-Ratssitzung am Donnerstag werden neben der Berichtssaison wichtige Impulsgeber darstellen.

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart (jede Kerze stellt einen Monat dar), wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. Der Start in den Januar erfolgte direkt an der wichtigen 10.570 beim 61,8-er Retracement der 2016-er Bewegung und innerhalb der Vormonatskerze. Eine Etablierung oberhalb könnte übergeordnet die Widerstände und Retracements bei 11.150/.230 in den Fokus rücken, welche in der vergangenen Woche nun erreicht werden konnten. Diese Zone ist auf Monatsschlussbasis relevant! Oberhalb könnte die Erholung Richtung .400/.500/.550 fortgesetzt werden. Darüber wäre auch das Retracement bei .730 zu nennen. Unterhalb der 10.570 würde das Bild im DAX wieder kippen und neue Tiefpunkte werden wahrscheinlich.

DAX Monatschart

Interessanter Aspekt: Die Positionierungen für den Verfallstermin im Februar sind bereits oberhalb der 11.2 sehr dominant ausgeprägt und sprechen nicht für eine nachhaltige Fortführung der Rally.

Positionierungen für den Verfallstermin Februar – stockstreet.de

Bonus: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? (Version 23.12.2018)
Bei der Annahme, dass der DAX an der Supportzone 10.2/10.5 eine deutliche Zwischenerholung Richtung SKS-Nackenlinie (siehe Grafik) einleiten kann, wäre für die erste Jahreshälfte 2019 mit einer weiteren starken Abwärtswelle zu rechnen. Um 9.750 würden im Monatschart der sma100 und das 38,2-er Retracement der Haussebewegung verlaufen und einen wichtigen und starken Support darstellen. Untergeordnet wäre in dieser Zone zusätzlich ein rechnerisches Ziel der aktiven SKS-Formation, sowie die Unterkante eines steigenden Trendkanals aus 2013 zu finden. Viele wichtigen Unterstützungen werden sich somit in dieser Zone treffen. Ein Anziehungspunkt für die Bären, aber auch ein interessanter Buy-Trigger für die Bullen.
Best-Case/ Worst-Case: Im Best-Case-Szenario kann der DAX bereits an der 10.2 wieder nach oben nachhaltig abdrehen. Im Worst-Case-Szenario kann die 9.750 nicht verteidigt werden und die Zone 8.700/8.300 würde in den Fokus rücken. (Kompletter Artikel)

DAX Tageschart seit 2013 – Identische Supportzone, wie im großen Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo die Supportzone 10.2/10.8 wieder klar überwunden und mit überschreiten der 11k ein kleines Kaufsignal erzeugt werden konnte. Oberhalb der 11k bieten sich weitere Hochpunkte an. Zu nennen wäre der ema200 bei .350 und das m. Bollingerband (fallend von der .350). Eine Zone, die im normalen Marktumfeld bereits für Schwierigkeiten für die Bullen sorgen könnte. Darüber wären der sma200 und das 38,2-er Retracement bei .490 eine weitere sehr starke Widerstandszone. Zusätzlich verläuft in diesem Bereich eine Variante der SKS-Nackenlinie. Unterhalb der 11k droht jedoch ein frühzeitiges Ende der Aufwärtsbewegung und der DAX dürfte erneut in die Spanne .930/.870/.830 eintauchen. Bei Bruch dürfte die Abwärtsdynamik wieder zunehmen.

Kurzum: Die 11k dürfte für den DAX bereits entscheidend sein. Oberhalb bietet sich eine Spanne zur 11.350 an. Darüber sogar ein Spike Richtung 11.490. Unterhalb wäre die Bewegung zur 10.830 wieder aktiv.

DAX Wochenchart

Blicken wir abschließend noch auf das kleinere Chartbild im DAX Tageschart (Future & Xetra), wo jede Kerze einen Tag darstellt. Der DAX konnte am Freitag per Gap den Oktober-Abwärtstrend und die wichtigen Widerstände bei 11k/11.040 überwinden. Bei Start oberhalb der .270 könnten direkt die Gleitenden Durchschnitte bei .330 & .400 anvisiert werden, gefolgt von der .490. Bei .330 gibt es des Weiteren ein noch offenes Gap. Ein Start unterhalb der 11.270 könnte den DAX zuvor zum Retest, der am Freitag gebrochenen Widerstände zwingen. Zu nennen wäre die Zone 11.040/.080. Ein Rutsch unter die 11k könnte das Ausbruchbild schnell kippen. Die 10.930/.870/.830 wären dann erste Anlaufmarken, welche nachfolgend weitere Kursverluste mit sich bringen dürften.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

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