Am Mittwoch richteten sich die Augen der Finanzwelt auf die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB), bei der die Zinsen erstmals seit acht Jahren gesenkt wurden, ein bedeutender Schritt, der den Beginn der Zinswende markiert. Diese Entscheidung entsprach vollständig den Erwartungen des Marktes. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hielt sich jedoch zurück, was weitere unmittelbare Zinssenkungen betrifft, und betonte die Datenabhängigkeit zukünftiger geldpolitischer Entscheidungen. Der DAX konnte daraufhin seine Gewinne nur bedingt halten und schloss mit einer schwachen Tageskerze, wodurch das Allzeithoch weiterhin unerreicht bleibt. Damit zeigt sich eine fortgesetzte Divergenz im Vergleich zu den US-Indizes S&P 500 und Nasdaq, die neue Höchststände erreichten, hauptsächlich aber angetrieben durch große Technologieunternehmen wie Nvidia und Apple.

Der Fokus der Märkte richtet sich nun auf den bevorstehenden US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Ein schwächer als erwarteter Bericht könnte erneut konjunkturelle Sorgen hervorrufen, während ein überraschend starker Bericht die Angst vor anhaltender Inflation schüren könnte. Diese Daten könnten daher erhebliche Auswirkungen auf die Marktdynamik, den Wochenabschluss und die Erwartungen an die zukünftige Geldpolitik der US-Notenbank haben.

Wichtige Termine:

  • 04:00 Uhr China Handelsbilanz Mai
  • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz April
  • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion April
  • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q1 (endgültig)
  • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Mai

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Der DAX erneut mit einer Verlustewoche, die nun bis an die wichtigen Supportzonen reicht. Die übergeordnete 5. Welle (Bewegung von Oktober 2023) hätte das Mindestziel bereits erreicht. Flache Konsolidierungen oberhalb der 18.250 können die Welle aber noch weiter ausdehnen (untergeordneter 5-Weller). Bisher ist die Abwärtsbewegung also noch nicht zu stark für die Bären, aber das Puffer ist nahezu aufgebraucht. Die 18.570 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 18.760 aktiv. Darüber Chance auf Aufhellung zum Allzeithoch 18.970/19.000. Unterhalb droht nach der .460 hingegen die Range zur .310/.250 aktiv. Darunter Druck 18.050 und 17.850.

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