In dieser verkürzten Osterwoche zeigen sich die Aktienmärkte weiterhin uneinheitlich. Der DAX setzt seine beeindruckende Performance fort und erreicht mit 18.400 Punkten ein neues Allzeithoch, was ihn zum klaren Outperformer macht. Diese Stärke basiert auf der Hoffnung, dass die Europäische Zentralbank (EZB) als erste der großen Notenbanken die Leitzinsen senken wird. Zusätzlich stützen erste positive konjunkturelle Frühindikatoren aus Deutschland die Erwartung, dass das Ende der Rezession naht. Trotz einer gewissen Überhitzung der Rally zeigen sich bisher keine deutlichen Umkehrtendenzen.

An der Wall Street hingegen herrscht eine abwartende Haltung, und die Indizes bewegen sich weiterhin nahe dem Wocheneinstand. Die heute veröffentlichten Konjunkturdaten fielen durchweg schwächer aus als erwartet. Einerseits könnte dies die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen stärken, andererseits wächst die Unsicherheit im Vorfeld der Veröffentlichung der US-Inflationszahlen (PCE) am Freitag. Sollten diese höher ausfallen als prognostiziert, könnten weitere Zweifel am sogenannten Goldlöckchen-Szenario aufkommen, in dem das Wirtschaftswachstum stark und die Inflation niedrig bleibt. Da die Börsen am Karfreitag geschlossen sind, besteht für die Investoren keine Möglichkeit, direkt auf die Inflationsdaten zu reagieren. Diese Konstellation könnte zu einer gewissen Zurückhaltung in der verkürzten Handelswoche führen. Die Marktteilnehmer sind sich der Bedeutung der anstehenden Daten bewusst und dürften entsprechend vorsichtiger agieren, um nicht von möglichen Überraschungen auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

Wichtige Termine:

  • 02:30 Uhr China Industriegewinne Februar
  • 11:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen März
  • 11:00 Uhr Eurozone Inflationserwartung der Verbraucher März

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Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX den Herbstanstieg Mitte Januar nur bis zum 23,6-er Fibu-Level konsolidierte und anschließend die nächste Impulsbewegung starten konnte. Umkehrsignale sind bisher nicht vorhanden. Eine 1 zu 1 Projektion der Herbstbewegung könnte gar die 19k noch in den Fokus rücken. Die erste neutrale Wochenrange verläuft von 18k über 18.100 zur 18.260. Oberhalb öffnet sich der Cluster über die .330 zur 18.440. Bei Bruch 18.660. Unterhalb wäre die Spanne zur 17.790 zu nennen. Anschließend folgen 17.680.

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