Archiv der Kategorie: Wochenausblick

Abwartend im bärischen Umfeld

Der DAX beendete die erste vollständige Handelswoche im neuen Jahr mit einem kleinen Plus direkt an der ersten relevanten Widerstandszone, welche mehrmals getestet wurde, aber nicht durchbrochen werden konnte. Die aktuelle Gegenbewegung ist bisher nicht als bullischer Durchbruch oder gar Trendwechsel zu verstehen. Der DAX bewegt sich weiterhin komplett im bärischen Terrain und konnte von der starken Unterstützungszone 10.2/10.5/10.8 bisher nur eine Konsolidierung zum Abbau des überverkauften Bereichs einleiten.

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart (jede Kerze stellt einen Monat dar), wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. Der Start in den Januar erfolgte direkt an der 10.570 beim 61,8-er Retracement der 2016-er Bewegung und innerhalb der Vormonatskerze. Eine Etablierung oberhalb könnte übergeordnet die Widerstände und Retracements bei 11.150/.230 in den Fokus rücken. Erst darüber würde sich das Bild für die Bullen wieder etwas aufhellen. Unterhalb der 10.570 bleibt die Lage angespannt und nach der 10.2 wäre auch ein Test der runden 10k möglich.

Bonus: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt?
Bei der Annahme, dass der DAX an der Supportzone 10.2/10.5 eine deutliche Zwischenerholung Richtung SKS-Nackenlinie (siehe 2. Grafik) einleiten kann, wäre für die erste Jahreshälfte 2019 mit einer weiteren starken Abwärtswelle zu rechnen. Um 9.750 würden im Monatschart der sma100 und das 38,2-er Retracement der Haussebewegung verlaufen und einen wichtigen und starken Support darstellen. Untergeordnet wäre in dieser Zone zusätzlich ein rechnerisches Ziel der aktiven SKS-Formation, sowie die Unterkante eines steigenden Trendkanals aus 2013 zu finden. Viele wichtigen Unterstützungen werden sich somit in dieser Zone treffen. Ein Anziehungspunkt für die Bären, aber auch ein interessanter Buy-Trigger für die Bullen.
Best-Case/ Worst-Case: Im Best-Case-Szenario kann der DAX bereits an der 10.2 wieder nach oben nachhaltig abdrehen. Im Worst-Case-Szenario kann die 9.750 nicht verteidigt werden und die Zone 8.700/8.300 würde in den Fokus rücken.

DAX Monatschart
DAX Tageschart seit 2013 – Identische Supportzone, wie im großen Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo sich der DAX weiter bemüht die Widerstandszone .850/.870/.930 zu überwinden. Oberhalb könnte er in den alten Abwärtstrendkanal eintauchen und die .850 als Supportzone etablieren, um anschließend einen weiteren Aufwärtsimpuls in mehreren Schritten zu starten. Die 11.040/.060/.080 und nachfolgend die 11.200 und 11.400 wären dann zu nennen. Falls dies nicht gelingt und der DAX nachhaltig unter die .850 fällt, muss ein Rücklauf über die .670 zur .570 eingeplant werden, von wo sich auch noch gute Umkehrpunkte anbieten. Unterhalb der .570 droht abermals ein Test des Vorjahrestiefs.

DAX Wochenchart

Blicken wir abschließend noch auf das kleinere Chartbild im DAX Tageschart (Future & Xetra), wo jede Kerze einen Tag darstellt. Der DAX konnte in der vergangenen Woche bei schwachem Volumen nur eine Folge kleiner Tageskerzen oberhalb des mittleren Bollingerbandes ausbilden. Ein ähnliches Szenario gab es im 4. Quartal 2018 mehrmals und wurde anschließend stets abverkauft.

Es bleibt zur neuen Handelswoche abzuwarten, ob die Widerstandszone .870/.930 nun nachhaltig überwunden werden kann. Falls ja, wäre eine Bewegung über die 11k zur 11.040/.060/.080 zügig zu erwarten. Dort wartet bereits ein weiterer Widerstandscluster aus Oberkante Aufwärtstrendkanal, fallende Trendlinie und 2 Retracements. Darüber wäre der Weg zur 11.180 frei. Unterhalb der .870/.930 wäre hingegen im ersten Schritt ein Rücklauf zum m. Bollinger (Xetra: .730/ Future; .660) zu erwarten. Zwischenmarken wären .830/.775. Bei Bruch des m. Bollinger muss die .570 einen wichtigen letzten Rettungsanker bieten. Auch eine iSKS-Umkehrformation wäre auf diesem Niveau noch möglich.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra

In der kommenden Woche beginnt die Q4-Berichtssaison und die Brexit-Abstimmung im Britischen Unterhaus wird stattfinden. Erhöhtes Risiko!

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

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Das ist noch kein Wendepunkt

Ich begrüßte euch zum ersten Wochenausblick in diesem Jahr. Der DAX befindet sich weiter mitten in der Korrektur der starken Hausse von 2009 und konnte nach Aktivierung der großen 2018-er SKS-Umkehrformation (Schulter-Kopf-Schulter-Formation) die erste wichtige Supportzone 10.2/10.5/10.8 ansteuern. Eine Zwischenerholung/ Bärenmarktrally Richtung alter SKS-Nackenlinie wäre von diesem Bereich durchaus realistisch.

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart (jede Kerze stellt einen Monat dar), wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. Der Start in den Januar erfolgte direkt an der 10.570 beim 61,8-er Retracement der 2016-er Bewegung. Eine Etablierung oberhalb könnte übergeordnet die Widerstände und Retracements bei 11.150/.230 in den Fokus rücken. Erst darüber würde sich das Bild für die Bullen wieder etwas aufhellen. Unterhalb der 10.570 bleibt die Lage angespannt und nach der 10.2 wäre auch ein Test der runden 10k möglich.

Bonus: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt?
Bei der Annahme, dass der DAX zwischen 10.2/10.5 eine deutliche Zwischenerholung einleiten kann, wäre für die erste Jahreshälfte 2019 mit einer weiteren starken Abwärtswelle zu rechnen. Um 9.750 würden im Monatschart der sma100 und das 38,2-er Retracement der Haussebewegung verlaufen und einen wichtigen und starken Support darstellen. Untergeordnet wäre in dieser Zone zusätzlich ein rechnerisches Ziel der aktiven SKS-Formation, sowie die Unterkante eines steigenden Trendkanals aus 2013 zu finden. Viele wichtigen Unterstützungen werden sich somit in dieser Zone treffen. Ein Anziehungspunkt für die Bären, aber auch ein interessanter Buy-Trigger für die Bullen.
Best-Case/ Worst-Case: Im Best-Case-Szenario kann der DAX bereits an der 10.2 wieder nach oben nachhaltig abdrehen. Im Worst-Case-Szenario kann die 9.750 nicht verteidigt werden und die Zone 8.700/8.300 würde in den Fokus rücken.

DAX Monatschart
DAX Tageschart seit 2013 – Identische Supportzone, wie im großen Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo jede Kerze eine Woche darstellt. Die Supportzone 10.2/10.8 konnte im Future nun komplett durchgelaufen werden. Der Wochenschluss direkt an der 10.8 ermöglicht für die kommende Woche 2 Szenarien. Ein Start innerhalb der Vorwochenkerze könnte eine „Insideweek“ (Wochenrange innerhalb der Vorwoche) ermöglichen und den DAX direkt in der Supportzone halten. Die .570 wäre dann eine erste Anlaufmarke, gefolgt von der .480 und .380. Ein Start klar oberhalb der 10.8 könnte hingegen dafür sorgen, dass der DAX wieder innerhalb des alten Abwärtstrendkanals (blau) startet und die 10.8 direkt als Support etabliert. Die 11.050 könnten dann zügig anvisiert werden, gefolgt von der 11.2. Der Wochenstart wird somit bereits von großer Bedeutung sein. Können die Kursgewinne, die im dünnen „Feiertagshandel“ erreicht werden konnten, auch bei größeren Umsätzen verteidigt und ausgebaut werden?

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend noch auf das kleinere Chartbild im DAX Tageschart (Future & Xetra), wo jede Kerze einen Tag darstellt. Speziell im Futurehandel wurde über die Feiertage eine Reihe von wirren Tageskerzen ausgebildet, welche sehr selten einen Umkehrpunkt darstellen. Im regulären und umsatzstarken Handel dürften diese Regionen bald nochmal einen Test erfahren. Im Xetra-DAX verlief das mittlere Bollingerband bei 10.8 und konnte nicht überwunden werden. Falls der Start unterhalb erfolgt, dürfte der DAX direkt unter Druck bleiben und die .570 erneut und ziemlich direkt ansteuern. Weitere Abgaben wären dann wahrscheinlich. Erfolgt der Start hingegen oberhalb, könnte dies die Grundlage für eine positive ersten Wochenhälfte darstellen. Ein Test der .870/.930 und der blauen Trendkanaloberkante (siehe Futurechart) wäre dann zügig zu erwarten. Darüber folgt bei 11.040/.060/.080 eine erste harte Widerstandszone. Oberhalb würde sich das Bild im Tageschart erstmals etwas aufhellen.

Die Börse startet erst am Montag umsatzstark so richtig ins neue Jahr. Die dünnen Umsätze über die Feiertage sind mit Skepsis zu betrachten. Vorsicht bei einem schwachen Start, da das Wochenhoch dann bereits am Montag gesetzt sein könnte.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

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DAX-Ausblick: Welches großes Ziel haben die Bären?

Der DAX befindet sich mitten in der Korrektur der starken Hausse von 2009. Ich möchte mich, bevor ich mich bis zum 03.01.19 in die Weihnachtsferien verabschiede, der Frage widmen, welche Zielzone die Bären in dieser Korrektur ansteuern könnten.

Im Jahr 2018 bildete der DAX eine große SKS-Umkehrformation (Schulter-Kopf-Schulter-Formation) aus und aktivierte diese im Herbst. Seitdem setze eine Beschleunigung der Abwärtsbewegung ein und die erste große Supportzone 10.2/10.5/10.8 wurde direkt angesteuert. Da der Retest der SKS-Nackenlinie bisher noch nicht erfolgte, würde sich an der aktuell getesteten starken Supportzone eine erste deutliche Zwischenerholung bis an die genannte Nackenlinie der Umkehrformation anbieten. Anschließend muss nach bärischem Abpraller an der Nackenlinie eine weitere starke Abwärtswelle eingeplant werden, die bis in die Zielregion des Bärenmarktes führen dürfte. Das 1. und 2. Quartal 2019 könnte somit noch ein schwieriges Umfeld für die Anleger darstellen.

Welches Ziel könnten die Bären nun anvisieren?

Schauen wir dafür zuerst auf das große Chartbild im DAX Monatschart (jede Kerze stellt einen Monat dar), wo übergeordnet zwei Marken in den Blickpunkt rücken. Das 38,2-er Retracement aus der Haussebewegung 2009 bei knapp 9.750 und der GD100 (sma100) bei aktuell 9.550. Der sma100 ist ansteigend und dürfte im Q1/Q2 2019 das 38,2-er Retracement schneiden und um 9.750 einen starken Kreuzsupport bilden. Im zeitlich großen Chartbild wäre die 9.750 somit eine wichtige Unterstützung im 1. Halbjahr 2019.

DAX Monatschart

Blicken wir nun auf das kleinere Chartbild im DAX Tageschart (jede Kerze stellt einen Tag dar), ob die oben genannte wichtige Supportzone auch auf dieser Zeitebene Beachtungen finden wird. Der erste Blick fällt natürlich auf die aktive SKS-Formation, welche nun ein offenes rechnerisches Ziel (Dimension oberhalb der Nackenlinie wird auch unterhalb der Linie nachgebildet) ansteuern dürfte. Im Bezug auf die SKS-Formation gibt es zwei Betrachtsmöglichkeiten, welche auch genauso unterschiedlich in der Fachpresse kommuniziert wird. Im Chartbild 1 wird die SKS-Nackenline schlicht horizontal bei 11.850 eingezeichnet und es würde sich ein rechnerischeres Ziel bis knapp unter die 10.2 ergeben. Im Chartbild 2 erfolgt die Zeichnung der Nackenlinie genau an den beiden Tiefpunkten der Formation; an der Region Schulter/ Nacken. Meiner Meinung nach die saubere und bessere charttechnische Zeichnung mit zusätzlich mehreren bestätigenden Berührungspunkten. Es ergibt sich eine fallende Nackenlinie und damit ein größeres Abwärtspotential für den DAX, da das rechnerische Ziel dann bei knapp 9.750 (siehe wichtige Unterstützungen im Monatschart) zu finden wäre. Im Q1/Q2 2019 würde in dieser Zone zusätzlich die Unterkante eines Trendkanals von 2013 verlaufen und nochmals diesen Support verstärken.

Chartbild 1 mit horizontaler Nackenlinie der SKS-Formation
Chartbild 2 mit fallender Nackenlinie der SKS-Formation

Zusammengefasst:

Bei der Annahme, dass der DAX zwischen 10.2/10.5 eine deutliche Zwischenerholung einleiten kann, wäre für die erste Jahreshälfte 2019 mit einer weiteren starken Abwärtswelle zu rechnen. Um 9.750 würden im Monatschart der sma100 und das 38,2-er Retracement der Haussebewegung verlaufen und einen wichtigen und starken Support darstellen. Untergeordnet wäre in dieser Zone zusätzlich ein rechnerisches Ziel der aktiven SKS-Formation, sowie die Unterkante eines steigenden Trendkanals aus 2013 zu finden. Viele wichtigen Unterstützungen werden sich somit in dieser Zone treffen. Ein Anziehungspunkt für die Bären, aber auch ein interessanter Buy-Trigger für die Bullen.

Ergänzungen zum Intermarket:

Die US-Indizes verfügen über ein noch größeres Korrekturpotential und dürften ein Belastungsfaktor für den DAX darstellen. In den vergangenen zwei Wochen konnte der DAX jedoch bereits mit einer Outperformance zum US-Markt punkten. So verlor der Dow seitdem doppelt so stark wie der DAX. Dies könnte sich im neuen Jahr fortsetzen und der Deutsche Leitindex würde den US-Börsen dann nur noch mit angezogener Handbremse folgen und könnte so am erwähnten Ziel bereits abdrehen.

Best-Case/ Worst-Case:

Zu guter Letzt der Blick auf die „was-wäre-wenn“-Möglichkeiten. Im Best-Case-Szenario kann der DAX bereits an der 10.2 wieder nach oben nachhaltig abdrehen. Im Worst-Case-Szenario kann die 9.750 nicht verteidigt werden und die Zone 8.700/8.300 würde in den Fokus rücken.

Ich wünsche allen Lesern eine besinnliche Weihnacht und einen guten Rusch ins das neue Jahr!

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Packen wir die Weihnachtsrally?

Der DAX konnte sich in der vergangenen Handelswoche etwas stabilisieren und die erwartete neutrale Wochenspanne vollständig durchlaufen. Unterhalb der 11.000 bleibt der DAX jedoch kurzfristig klar bärisch angeschlagen. Können die FED (Donnerstag) und der letzte Verfallstermin des Jahres (Freitag) noch für eine vorweihnachtliche Entspannung sorgen? Verfallstermin, Window Dressing und die Saisonalität könnten diese Hoffnungen jedenfalls stützen. 

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 in diesem Jahr nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. 
Die Stabilisierungstendenzen bei den Monatskerzen Oktober & November am 23,6-er Retracement der Hausse-Bewegung 2009 bei 11.220 & dem 50-er Retracement der Bewegung 2016 bei 11.150 konnten nicht anhalten und der DAX rutschte auf ein neues Jahrestief zum wichtigen 61,8-er Retracement der Bewegung von 2016 bei 10.570. Es bietet einen wichtigen Anlaufpunkt in der Supportzone 10.2/10.8.! Des Weiteren hätte der DAX bei 10.2 das rechnerische Ziel der SKS-Formation erreicht. Wichtige Unterstützungen sind somit sehr nah und speziell das 61,8-er Retracement könnte für einen vorerst stärkeren Abpraller sorgen. Unterhalb würde eine Beschleunigung der Korrektur einsetzen.

DAX Monatschart

Bonus: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? Im Monatschart habe ich gelb eine interessante Zone markiert. Das 38,2-er Retracement der Hausse-Bewegung und den GD100 bei knapp 9.700, welche sich in den nächsten Wochen kreuzen werden. Im nachfolgenden Bonuschart habe ich zudem im Tageschart einen frühen Trendkanal eingezeichnet, welcher genau in der genannten Zone einen passenden Berührungspunkt finden würde. Eine vielleicht interessante These für das Q1/Q2 2019.

Bonuschart: DAX Tageschart seit 2013 – sehen wir das Bärenmarktziel?

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo der DAX erwartungsgemäß die 10.570 zügig anlaufen und dann dynamisch Richtung obere neutrale Wochenspanne abprallen konnte. Ein bullischer Ausbruch konnte zumindest vorerst nicht bewerkstelligt werden. In der neuen Handelswoche dürfte die Unterkante des alten Trendkanals um 10.900 erneut den ersten wichtigen Widerstand darstellen. Auf der Unterseite bilden nach der .800 die .720/.680 einen wichtigen unteren Wochensupport. Darunter würde nochmal das Jahrestief drohen. Oberhalb der .900 dürfte nach der .970 ein Test der 11.010/.050 erfolgen. Darüber könnte eine Squeezebewegung zur 11.200 – durchaus eine interessante Zielregion für die obere Wochenrange – einsetzen und das charttechnische Bild etwas aufhellen. Nachfolgend wäre dann auch die 11.400/.500 wieder erreichbar, welcher jedoch eine sehr harte Widerstandszone darstellen. 

Die 10.800 & 10.900 stellen zum Wochenstart die wichtigen Marken dar. Ein direkter Abpraller an der 10.800 und eine Bewegung über die 10.900 wäre die bullische Variante und könnte die obere Wochenrange ermöglichen. 

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend zum DAX Tageschart (Future & Xetra), wo die Zwischenmarken der übergeordneten Bewegungen besser zu erkennen sind. Weiterhin ist ein fallender Keil aktiv, welcher nur kurz für den Test der 10.570 verlassen wurde. Das untere Bollingerband und die Keilunterkante verlaufen bei 10.650 (fallend) und stellen die letzte Haltemarke vor dem Jahrestief dar. Im bullischen Idealfall verteidigt der DAX direkt die 10.800 und steuert über die 10.900 mit Zwischenschritt an der 10.960/.970 die erste wichtige Widerstandszone bei 11.010/.050 an. Das m. Bollingerband bei aktuell 11.100 sollte hierbei eine besondere Beachtung erfahren, da sich die Bullen in den vergangenen Monaten nicht mehr nachhaltig oberhalb etablieren konnten. Zwischen 11.063 und 11.177 wäre zudem ein weiteres offenes Gap zu finden. Unterhalb der 10.800 bleibt die Lage auch vor Weihnachten für den DAX sehr prekär. Ein Ansteuern der Supportzone 10.680/.720 wäre dann noch zu erwarten. 

Die letzte Woche vor Weihnachten, der Verfallstermin, das Window Dressung und die FED. Der DAX hat eine sehr gute Chance eine grüne letzte volle Handelswoche in diesem Jahr abzulegen, wenn überraschende negative Impulse ausbleiben.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

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Verkaufssignal, Brexit, EZB… oje

Die Börsen erlebten eine hochvolatile Handelswoche und die neue Woche verspricht mit der Brexit-Abstimmung und der letzten EZB-Ratssitzung in diesem Jahr nicht minder volatil zu werden. Der DAX hat ein neues Verkaufssignal erzeugt; die US-Indizes stehen kurz davor. Vorweihnachtliche AnSpannung…

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 in diesem Jahr nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. 

Die Stabilisierungstendenzen bei den Monatskerzen Oktober & November am 23,6-er Retracement der Hausse-Bewegung 2009 bei 11.220 & dem 50-er Retracement der Bewegung 2016 bei 11.150 konnten nicht anhalten und der DAX rutschte auf ein neues Jahrestief. Das 61,8-er Retracement der Bewegung von 2016 bei 10.570 rückt nun in den Mittelpunkt und bietet einen wichtigen Anlaufpunkt in der Supportzone 10.2/10.8.! Des Weiteren hätte der DAX bei 10.2 das rechnerische Ziel der SKS-Formation erreicht. Wichtige Unterstützungen sind somit sehr nah und speziell das 61,8-er Retracement könnte für einen vorerst starken Abpraller sorgen. Unterhalb würde eine Beschleunigung der Korrektur einsetzen.

Bonus: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? Im Monatschart habe ich gelb eine interessante Zone markiert. Das 38,2-er Retracement der Hausse-Bewegung und den GD100 bei knapp 9.700, welche sich in den nächsten Wochen kreuzen werden. Im nachfolgenden Bonuschart habe ich zudem im Tageschart einen frühen Trendkanal eingezeichnet, welcher genau in der genannten Zone einen passenden Berührungspunkt finden würde. Eine vielleicht interessante These für das Q1/Q2 2019.

DAX Monatschart

Bonuschart: DAX Tageschart seit 2013 – sehen wir das Bärenmarktziel?

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo der DAX nach Abpraller am sma200 erkennbar auch den 2018-er Abwärtstrendkanal nach unten verlassen hat und somit ein weiteres Verkaufssignal erzeugen musste. Dies und der Wochenschluss nah am Wochentief deuten für die kommende Woche ein weiteres neues Jahrestief an. Hervorzuheben wäre hierbei die bereits erwähnten 10.570, gefolgt von der 10.200. Erste wichtige Widerstände bilden 10.8 und 10.920. Erst darüber könnten die Bullen etwas Abwärtsdruck herausnehmen und nach der 11.010/.050 ein erstes kurzfristiges Kaufsignal erzeugen und wohl möglich für einen kleinen versöhnlichen Jahresabschluss sorgen. Hinweis auf externe Faktoren: Brexit, EZB.

Eine erste Wochenspanne dürfte somit zwischen 10.570 und 10.920 zu finden sein. Die wichtigen Termine der Woche werden dann für den nächsten Impuls sorgen.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend zum DAX Tageschart (Future & Xetra), wo die Zwischenmarken der übergeordneten Bewegungen besser zu erkennen sind. Ein fallender Keil wäre mit der Unterkante 10.7 (stark fallend) aktuell noch aktiv. Bei einem Wochenstart innerhalb wäre ein abwartender Beginn in einer Spanne bis zur alten Kanalbegrenzung bei 10.920 (ebenso fallend) möglich. Ein neuer Impuls (Brexit-Abstimmung?) könnte anschließlich für das Erreichen der 10.570 im Eildurchgang sorgen.

Im Xetra-DAX wurden in der vergangenen Woche 4 Gaps aufgeschlagen und nur eins wieder geschlossen. Zum Wochenstart droht ein weiteres Gap bei 10.788. Eine mögliche erste bullische Anlaufmarke.

Interessante Annahme: Korrekturbewegungen laufen gerne in zwei ähnlich große Bewegungen ab und bilden genau in der Mitte eine Zwischenkonsolidierung aus. Die erste Abwärtsbewegung Sept/Okt umfasste gut 11%. Bei der Annahme, dass im Okt/Nov nur eine Zwischenkonsolidierung erfolgte, könnte die aktuelle Bewegung die zweite Abwärtsbewegung darstellen, welche bei einer 11%-Dimension die 10.2 (Ziel der SKS-Formation) als rechnerische Anlaufmarke hätte. Vielleicht ein „Panikzielszenario“ im Markt.

DAX Tageschart Future

DAX Tageschart Xetra

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