Archiv der Kategorie: Wochenausblick

DAX-Ausblick: Das Risiko steigt wieder an

Der DAX konnte den in der vergangenen Handelswoche gestarteten bullischen Ausbruchversuch nicht aufgreifen und so droht mit einem Fehlausbruchszenario die vollendete Gipfelbildung. Der erste Große Verfallstermin (Freitag) in diesem Jahr könnte unseren Leitindex noch vor größeren Ausbrüchen bewahren. Einen interessanten Aspekt werden auch die Buybacks (Aktienrückkaufprogramme) darstellen, welche Mitte März in ihre Blackout Period laufen und damit als Marktstütze wegfallen.

Positionierungen für den Großen Verfall – stockstreet.de

Anbei nochmal der Blick zurück auf das „Dezember-Szenario“ mit Rücklauf zur fallenden Nackenlinie, welche auf der Oberseite kurz verletzt wurde, aber keinen bestätigten Ausbruch generieren konnte.

DAX-Szenario im Dezember 2018
DAX aktuell mit Kampf um die Nackenlinie

Rückblick: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? (Version 23.12.2018)
Bei der Annahme, dass der DAX an der Supportzone 10.2/10.5 eine deutliche Zwischenerholung Richtung SKS-Nackenlinie (siehe Grafik) einleiten kann, wäre für die erste Jahreshälfte 2019 mit einer weiteren starken Abwärtswelle zu rechnen. Um 9.750 würden im Monatschart der sma100 und das 38,2-er Retracement der Haussebewegung verlaufen und einen wichtigen und starken Support darstellen. Untergeordnet wäre in dieser Zone zusätzlich ein rechnerisches Ziel der aktiven SKS-Formation, sowie die Unterkante eines steigenden Trendkanals aus 2013 zu finden. Viele wichtigen Unterstützungen werden sich somit in dieser Zone treffen. Ein Anziehungspunkt für die Bären, aber auch ein interessanter Buy-Trigger für die Bullen.
Best-Case/ Worst-Case: Im Best-Case-Szenario kann der DAX bereits an der 10.2 wieder nach oben nachhaltig abdrehen. Im Worst-Case-Szenario kann die 9.750 nicht verteidigt werden und die Zone 8.700/8.300 würde in den Fokus rücken (Kompletter Artikel: Ziel Bärenmarkt).

Blicken wir nun auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart (jede Kerze stellt einen Monat dar), wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. Der Monatsschluss Februar erfolgte an der Widerstandszone .470/.520, wobei der März direkt per Startkurs diese Zone überspringen und den GD38 bei .660 sowie das Retracement bei .730 testen konnte. Darüber würde der horizontale Widerstand bei .850 einen weiteren wichtigen Widerstand darstellen. Bei einem Rücklauf zurück unter die .470/.520 droht hingegen eine Gipfelbildung und ein erster Rücklauf über die 11.2 zur 11k. Unterhalb der 11k dürfte die Abwärtsdynamik direkt verschärft werden.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo nach Test der Supportzone 10.2/10.8 eine starke Erholungsbewegung Richtung fallender Nackenlinie der SKS-Formation einsetzte. Dieser Kreuzwiderstand aus Nackenlinie, sma200 (.470) und der 2018-er Abwärtstrendlinie konnte nicht nachhaltig überwunden werden. Damit wurde die Ausbruchskerze aus der Vorwoche nicht bestätigt. Der Kampf um diese Widerstandszone dürfte auch noch in der kommenden Woche mit dem Großen Verfallstermin ein Thema bleiben. Am Montag werden vor Börsenstart die Handelsbilanz aus Deutschland und Daten aus dem Produzierenden Gewerbe veröffentlicht. Sie werden den ersten wichtigen Impuls liefern. Direkter Start unterhalb der Zone, oder bleibt sie direkt umkämpft?

Die .470/.520 stellen den ersten Widerstand dar. Oberhalb wären noch zügige Spikes Richtung .550/.580/.610 möglich, welche jedoch schnell zusammenfallen könnten. Erst bei Bruch der .660 könnten die Bullen mit einer Bewegung über die .730 zur .830 rechnen. Bullische Ziele, die konträr zu den Positionierungen für den Großen Verfallstermin stehen und daher kein favorisiertes Szenario darstellen.

Unterhalb der .470/.520, im bärischen Ideal direkt als Startkurs, wären die .420/.400 und der ema200 bei .350 und die .330 wichtige Anlaufmarken. Darunter dürfte die Gipfelbildung beschleunigt bzw. direkt abgeschlossen werden und das mittlere Bollingerband bei .150 wäre die nächste Zielzone.

DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart – vereinfachte Darstellung

Blicken wir abschließend noch auf das kleinere Chartbild im DAX Tageschart (Future & Xetra), wo jede Kerze einen Tag darstellt und die Zwischenmarken besser zu erkennen sind. Im Xetra-Handel fiel der DAX nach Test des ema200 bei 11.660 zurück in die alte Keilformation, welche auch in der kommenden Woche von Bedeutung sein dürfte. Die wichtigen Daten am Montagmorgen könnten entscheiden, ob sich der DAX vorerst auf der oberen oder unteren Hälfte im Keil orientiert.

Unterhalb der .470/.520 wäre das m. Bollingerband bei knapp .420, das Vorwochentief um .400 und der ema100 bei .365 (Future: .335) erste Anlaufmarken. Der Aufwärtstrend verläuft bei .300 ansteigend. Bei Bruch dürfte der sma100 bei .155 (Future) und .190 (Xetra) eine Zielzone darstellen.

Oberhalb der .520 dürften die .550 & die Keiloberkante (steigend) um .580 in den Fokus rücken. Darüber wären ema200 bei .610 (Future) und .660 (Xetra) zu nennen. Darüber eine Aufhellung über die .730 zum sma200 bei .820. Nicht favorisiert.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra

Anbei noch der DAX Stundenchart, wo sich die Chance für eine SKS-Formation ergibt. Die „Verfallsterminwoche“ könnte genutzt werden, um volatil die rechte Schulter auszubilden.

DAX Stundenchart mit einer SKS-Formation?

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

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Ein Ausbruch und 3 Fragezeichen

Der DAX bewegte sich bis zum Monatswechsel in den Erwartungen des letzten Wochenausblicks. Am Freitag und mit dem Start in den Monat März probierten die Bullen jedoch den Ausbruch über das große Konsolidierungsziel und dem Kreuzwiderstand hinaus. Dieser Ausbruch hinterlässt für die Marktteilnehmer jedoch drei Fragezeichen:

  • Die US-Indizes konnten ihre Gewinnserie in der vergangenen Woche nicht mehr fortsetzen. Womöglich ein früher Hinweis für eine baldige einsetzende Konsolidierung der letzten starken Aufwärtsbewegung. Die makroökonomischen Daten trüben nun auch in den USA merklich ein.
  • Der Xetra-DAX wurde in den Wochenschluss Richtung Tagestief abverkauft und hinterlässt ausgerechnet in den Ausbruch hinein eine bärische Tageskerze.
  • Die Positionierungen für den Großen Verfallstermin am 15.03. deuten aktuell keinen nachhaltigen Ausbruch an.
Positionierungen für den Großen Verfall – stockstreet.de

Anbei nochmal der Blick zurück auf das „Dezember-Szenario“ mit Rücklauf zur fallenden Nackenlinie. Diese wurde aktuell auf der Oberseite verletzt.

DAX-Szenario im Dezember 2018
DAX aktuell – Nackenlinie wurde erreicht & auf der Oberseite verletzt.

Rückblick: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? (Version 23.12.2018)
Bei der Annahme, dass der DAX an der Supportzone 10.2/10.5 eine deutliche Zwischenerholung Richtung SKS-Nackenlinie (siehe Grafik) einleiten kann, wäre für die erste Jahreshälfte 2019 mit einer weiteren starken Abwärtswelle zu rechnen. Um 9.750 würden im Monatschart der sma100 und das 38,2-er Retracement der Haussebewegung verlaufen und einen wichtigen und starken Support darstellen. Untergeordnet wäre in dieser Zone zusätzlich ein rechnerisches Ziel der aktiven SKS-Formation, sowie die Unterkante eines steigenden Trendkanals aus 2013 zu finden. Viele wichtigen Unterstützungen werden sich somit in dieser Zone treffen. Ein Anziehungspunkt für die Bären, aber auch ein interessanter Buy-Trigger für die Bullen.
Best-Case/ Worst-Case: Im Best-Case-Szenario kann der DAX bereits an der 10.2 wieder nach oben nachhaltig abdrehen. Im Worst-Case-Szenario kann die 9.750 nicht verteidigt werden und die Zone 8.700/8.300 würde in den Fokus rücken (Kompletter Artikel: Ziel Bärenmarkt).

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart (jede Kerze stellt einen Monat dar), wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. Der Monatsschluss Februar erfolgte an der Widerstandszone .470/.525, wobei der März direkt per Startkurs diese Zone überspringen konnte und der GD38 bei .660 getestet wurde. Oberhalb der .470/.525 stellen das Retracement bei .730 und der horizontale Widerstand bei .850 obere Ziele auf Monatssicht dar. Bei einem Rücklauf zurück unter die .470/.525 droht hingegen ein Fehlausbruch. Übergeordnet würde die 11.2 und 11k wichtige Supportzonen darstellen. Unter der 11k droht der Rutsch auf ein neues Jahrestief.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo nach Test der Supportzone 10.2/10.8 eine starke Erholungsbewegung Richtung fallender Nackenlinie der SKS-Formation einsetzte. Dieser Kreuzwiderstand aus Nackenlinie, sma200 (.470) und der 2018-er Abwärtstrendlinie konnte auf Wochenschlussbasis überwunden werden (siehe Chartbild 2).

Oberhalb ergeben sich weitere Anstiegschancen. Zu nennen wären der GD38 bei .730 und der ema100 bei .830. Das 50-er Retracement von der Bewegung Allzeithoch zu Jahrestief um 11.900 würde ein Maximalziel für den März darstellen. Sämtliche Marken stehen sehr konträr zu den Positionierungen für den Großen Verfallstermin Mitte März.

Ein Rutsch zurück unter die .470/.525 würde ein Fehlausbruchszenario aktivieren. Der ema200 bei .350 und das mittlere Bollingerband bei .150 wären dann erste übergeordnete Ziele.

DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart – vereinfachte Darstellung

Blicken wir abschließend noch auf das kleinere Chartbild im DAX Tageschart (Future & Xetra), wo jede Kerze einen Tag darstellt und die Zwischenmarken besser zu erkennen sind. Im Xetra-DAX konnte am Freitag per Gap die wichtige Widerstandszone übersprungen werden. Anschließend erfolgte direkt der Spike zum ema200 bei 11.663. Der Xetra-Schlusskurs nah am Tagestief lässt die Ausbruchskerze jedoch schwach erscheinen.

Oberhalb der .470/.525 überwiegen die Aufstiegschancen. Der ema200 wäre der erste starke Widerstand. Darüber wäre die Zone .730 (Retracement) und .750 (sma200 Future) zu nennen. Im Xetra-DAX verläuft der sma200 bei .850.

Unterhalb des ema200 bei .660 wäre eine erste Spanne über die .610 zur .580/.540 realistisch. Das Gap verläuft von .580 zur .525. Bei Gap-Close und unterhalb der .470 droht das bereits erwähnte Fehlausbruchszenario. Die .420/.400. gefolgt von der .350 (ema100) und .300 (m. Bollinger) wären dann erste Zielmarken.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra

Anbei noch der vereinfachte Xetra-DAX Tageschart mit der etwas unüblichen Ausbruchskerze. Stellt dies ein Ausbruch-Gap dar, oder vielleicht doch nur ein Erschöpfungs-Gap, welches dann für einen baldigen Fehlausbruch sprechen würde? Die großen Abwärtsbewegungen im Herbst und Winter 2018 wurden durch ähnliche Gaps eingeleitet.

Gap: Ausbruchlück, oder wieder eine Erschöpfungslücke?

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DAX-Ausblick: Das große Ziel wurde erreicht!

Der DAX konnte in der vergangenen Woche das große Konsolidierungsziel aus meinem „Dezember-Szenario“ anlaufen und somit den Rücklauf zur großen SKS-Nackenlinie abarbeiten. Der DAX könnte nun bis zum Monatswechsel in eine Top-Bildung übergehen.

DAX-Szenario im Dezember 2018
DAX aktuell – Nackenlinie wurde erreicht

Rückblick: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? (Version 23.12.2018)
Bei der Annahme, dass der DAX an der Supportzone 10.2/10.5 eine deutliche Zwischenerholung Richtung SKS-Nackenlinie (siehe Grafik) einleiten kann, wäre für die erste Jahreshälfte 2019 mit einer weiteren starken Abwärtswelle zu rechnen. Um 9.750 würden im Monatschart der sma100 und das 38,2-er Retracement der Haussebewegung verlaufen und einen wichtigen und starken Support darstellen. Untergeordnet wäre in dieser Zone zusätzlich ein rechnerisches Ziel der aktiven SKS-Formation, sowie die Unterkante eines steigenden Trendkanals aus 2013 zu finden. Viele wichtigen Unterstützungen werden sich somit in dieser Zone treffen. Ein Anziehungspunkt für die Bären, aber auch ein interessanter Buy-Trigger für die Bullen.
Best-Case/ Worst-Case: Im Best-Case-Szenario kann der DAX bereits an der 10.2 wieder nach oben nachhaltig abdrehen. Im Worst-Case-Szenario kann die 9.750 nicht verteidigt werden und die Zone 8.700/8.300 würde in den Fokus rücken (Kompletter Artikel: Ziel Bärenmarkt).

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart (jede Kerze stellt einen Monat dar), wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. Im Januar konnte die neutrale Monatsspanne vom 10.570 beim 61,8-er Retracement der 2016-er Bewegung und dem 23,6-er Retracements (Haussevewegung) bei 11.230 durchlaufen werden. Durch eine Etablierung oberhalb der 11.200 konnte weiteres Erholungspotential zur Nackenlinie bei 11.500 einsetzen. Darüber wären der GD38 bei .620 und das Retracement bei .720 als weitere wichtige Widerstände zu nennen. Diese stellen jedoch nicht meinen favorisierten Verlauf dar. Bei Verlust der 11.200 muss ein Rücksetzer Richtung 10.700 und nachfolgend der .570 eingeplant werden. Unterhalb der .570 trübt sich das Chartbild wieder ein und ein neues Jahrestief wird wahrscheinlich. Gut zu erkennen ist auch der Test des unteren Bollinger in der aktuellen Monatskerze. Es ist durchaus möglich, dass diese als Doji (Monatsschluss auf Einstand nah der 11.2) oder auch als Hanging Man den Februar in der nächsten Woche beendet und anschließend eine neue Schwächephase eingeleitet wird.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo nach Test der Supportzone 10.2/10.8 eine starke Erholungsbewegung einsetzte. In der vergangenen Woche konnte nach mehreren Fehlversuchen nun doch der ema200 (.350) überwunden und damit die Bewegung zur SKS-Nackenlinie komplettiert werden. In diesem Bereich verlaufen mit dem sma200 (.470) und der 2018-er Abwärtstrendlinie gleich zwei weitere wichtige Widerstände. Die Zone .470/.525 ist somit als wichtige Schlüsselmarke für den DAX anzusehen.

Kann sich der DAX oberhalb des dreifachen Kreuzwiderstands auf Wochen- und Monatsschlussbasis etablieren, wäre in der ersten Märzhälfte weiteres Aufwärtspotential möglich. Zu nennen wären .620/.720/.850/.900. Die Positionierungen für den Verfallstermin März stützen diese Bewegung jedoch keineswegs!

Unterhalb des Kreuzwiderstands könnte der DAX die Woche und den Monats als Insideweek (Wochenkerze innerhalb der Vorwochenkerze) abschließen. Eine erste wichtige Anlaufmarke wäre erneut der ema200 bei .350. Darunter würde eine Eintrübung zur .150 drohen.

Kurzum: Das große Konsolidierungsziel am Kreuzwiderstand wurde erreicht. Eine Insideweek könnte die Folge sein und größere Entscheidungen auf die übernächste Handelswoche verlagern.

DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart – vereinfachte Darstellung

Blicken wir abschließend noch auf das kleinere Chartbild im DAX Tageschart (Future & Xetra), wo jede Kerze einen Tag darstellt und die Zwischenmarken besser zu erkennen sind. Das Anlaufen der wichtigen Widerstandszone ist auch hier gut zu erkennen. Ebenfalls fallen mit einer iSKS und einer Keilformation zwei gegensätzliche Umkehrformationen auf. Bei der iSKS bleibt zu erwähnen, dass diese Formation übergeordnete Widerstände an der Ausbruchsregion lokalisiert hat.

Oberhalb der .470/.525 könnte der ema200 bei .620 (Future) & .670 (Xetra) erste Anlaufmarken darstellen. Unterhalb bilden die .400 & .350 einen ersten wichtigen Support. Darunter wäre der ema100 bei .325 (Xetra) und .285 (Future) zu nennen, gefolgt vom m. Bollingerband und sma100 um .225.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra

Der Marktüberblick im Video:

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DAX-Ausblick: Showdown am Markt?

Was für eine verrückte Handelswoche! So möchte man meinen, aber dies würde der Woche nicht gerecht werden. Diese Einschätzung trübt, denn eine „verrückte“ Bewegung gab es nur am Freitag. Die restlichen Tage waren eher durch eine geringe Volatilität und einer abwartenden Haltung geprägt. Es gilt daher nüchtern die Ausgangslage zu betrachten:

  • Der DAX rangierte von 10.944 zur 11.323 und damit genau in der Spanne der Vorwochen. Ein bärisches Signal wurde vermieden, ein bullisches ebenso.
  • Starke Divergenz zum US-Markt: Der DAX steht auf dem Niveau vom Januar-Verfallstermin und konnte somit in den vergangenen Wochen nicht zulegen. Die US-Indizes setzten derweil ungehindert ihre Rally fort. Der Dow Jones steht nur noch knapp 1.000 Punkte vom Allzeithoch (ATH/AZH) entfernt.
  • Extreme: Der US-Markt musste im Dezember den schärfsten Rückgang seit der Großen Depression Anfang des letzten Jahrhundert hinnehmen. Der Jahresstart ist hingegen der beste seit 28 Jahren. Ich fürchte, dass diese Extreme den Anlegern noch in der ersten Jahreshälfte erhalten bleiben. Daher gilt: Einsatz niedrig halten! Kleine Hebel wählen!
  • Fragwürdiges Fundament: Die starke Abwärtsbewegung im Dezember wurde durch Ängste eines weltweiten konjunkturellen Abschwungs ausgelöst. Die ersten makroökonomischen Daten im neuen Jahr bestätigen durchaus diese Annahme! Die Rally im US-Markt wird befeuert durch die Hoffnung auf eine Lösung der Handelsstreitigkeiten mit China, Hoffnung auf eine lockere Geldpolitik der FED und den Buy-Backs (Aktienrückkaufprogramme). Der „best-case“ wird/ wurde mit Risiko eingepreist.

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart (jede Kerze stellt einen Monat dar), wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. Im Januar konnte die neutrale Monatsspanne vom 10.570 beim 61,8-er Retracement der 2016-er Bewegung und dem 23,6-er Retracements (Haussevewegung) bei 11.230 durchlaufen werden. Eine Etablierung oberhalb der 11.200 könnte weiteres Erholungspotential zur 11.500/.720 ermöglichen. Bei Schwächetendenzen an der 11.200 muss ein Rücksetzer Richtung 10.700 und nachfolgend der .570 eingeplant werden. Unterhalb der .570 trübt sich das Chartbild wieder ein und ein neues Jahrestief wird wahrscheinlich. Gut zu erkennen ist der Test des unteren Bollinger in der aktuellen Monatskerze. Es ist durchaus möglich, dass diese als Doji (Monatsschluss auf Einstand nah der 11.2) oder auch als Hanging Man den März beendet. Ein Anlaufen der SKS-Nackenlinie wäre somit durchaus noch möglich.

DAX Monatschart

Bonus: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? (Version 23.12.2018)
Bei der Annahme, dass der DAX an der Supportzone 10.2/10.5 eine deutliche Zwischenerholung Richtung SKS-Nackenlinie (siehe Grafik) einleiten kann, wäre für die erste Jahreshälfte 2019 mit einer weiteren starken Abwärtswelle zu rechnen. Um 9.750 würden im Monatschart der sma100 und das 38,2-er Retracement der Haussebewegung verlaufen und einen wichtigen und starken Support darstellen. Untergeordnet wäre in dieser Zone zusätzlich ein rechnerisches Ziel der aktiven SKS-Formation, sowie die Unterkante eines steigenden Trendkanals aus 2013 zu finden. Viele wichtigen Unterstützungen werden sich somit in dieser Zone treffen. Ein Anziehungspunkt für die Bären, aber auch ein interessanter Buy-Trigger für die Bullen.
Best-Case/ Worst-Case: Im Best-Case-Szenario kann der DAX bereits an der 10.2 wieder nach oben nachhaltig abdrehen. Im Worst-Case-Szenario kann die 9.750 nicht verteidigt werden und die Zone 8.700/8.300 würde in den Fokus rücken. (Kompletter Artikel: Ziel Bärenmarkt)

DAX seit 2013 – Identische Supportzone, wie im großen Monatschart – Grafik Dezember 2018

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo nach Test der Supportzone 10.2/10.8 eine starke Erholungsbewegung einsetzte. In den letzten vier Handelswochen mühte sich der DAX am ema200 (.350) und konnte diesen nicht überwinden. Oberhalb der 11k und speziell auch der 10.7 lebt diese Chance auf einen Test/ einer Reboundbewegung zur fallenden SKS-Nackenlinie knapp oberhalb der 11.500 jedoch weiter.

Der ema200 an der .350 stellt auch weiterhin den wichtigen Wochenwiderstand dar. Ein direkter Start oberhalb wäre eine Einladung für die Bullen den sma200 bei .475 und anschließend die SKS-Nackenlinie knapp oberhalb der .500 zu testen. Der DAX hätte damit seine normale Reboundbewegung nach Aktivierung der SKS-Formation vollzogen. Ein Start unterhalb des ema200 hält den DAX hingegen weiter in seiner altbekannten Range und abermals könnte eine Insideweek (Wochenrange innerhalb der Vorwochenspanne) die Folge sein. Das mittlere Bollingerband, welches Richtung .125 wandern dürfte, würde eine erste Anlaufstation darstellen. Unterhalb folgen die 11.040/11k/10.930. Darunter droht die Eintrübung zur 10.870/.700.

Kurzum: Der ema200 bleibt im Fokus! Oberhalb kann die SKS-Nackenlinie noch angesteuert werden. Unterhalb verharrt der DAX in der Seitwärtsrange. Erstes Ziel 11.170/.125.

DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart – vereinfachte Darstellung

Blicken wir abschließend noch auf das kleinere Chartbild im DAX Tageschart (Future & Xetra), wo jede Kerze einen Tag darstellt. Im Xetra-DAX konnten mit der Freitagskerze sämtliche Gaps der letzten beiden Wochen geschlossen werden. Der Schluss erfolgte am GD100 (ema100: 11.320/ sma100: 11.270). Diese Marken stellen erste Widerstände in der kommenden Woche dar. Oberhalb folgen die .350/.375/.400. Darüber wäre ein Squeeze zur .475 & .500 möglich. Unterhalb der .270 wäre abermals ein Lauf zum m. Bollinger (.160/.170) zu erwarten. Darunter würde wieder eine Eintrübung über die .125/.040 zur 11k drohen und die neutrale Handelsspanne wäre nochmal durchlaufen.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werden ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?


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Dem DAX droht die vorzeitige Umkehr

Der DAX konnte in der vergangenen Handelswoche erneut den Widerstand an der 11.350 nicht überwinden, prallte deutlich ab und musste auf Wochenschlussbasis sogar die 11.000-er Marke wieder hergeben. Dem DAX droht somit eine vorzeitige Trendumkehr, ohne die große SKS-Nackenlinie aus dem vergangenen Jahr erneut anzulaufen. Ein Grund für die Zurückhaltung könnte u. a. auch der Februar-Verfallstermin am 15.02. (nächsten Freitag) sein, welcher ab der 11.200 deutliche Positionierungen aufweist. Ein Abrechnungskurs oberhalb ist als unwahrscheinlich anzusehen und der DAX tendierte trotz guter Vorgaben von den US-Börsen seit 3 Wochen mit klarer Underperformance an dieser Zone. Ein neues Monatstief dürfte in der kommenden Handelswoche zu erwarten sein, aber noch bietet eine Unterstützungszone gute Reboundmöglichkeiten für die Bullen.

Positionierungen für den Verfallstermin Februar – stockstreet.de

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart (jede Kerze stellt einen Monat dar), wo der DAX den Hausse-Aufwärtstrend von 2009 nach unten verlassen hat und seitdem den Bullenmarkt korrigiert. Im Januar konnte die neutrale Monatsspanne vom 10.570 beim 61,8-er Retracement der 2016-er Bewegung und dem 23,6-er Retracements (Haussevewegung) bei 11.230 durchlaufen werden. Eine Etablierung oberhalb der 11.200 könnte weiteres Erholungspotential zur 11.500/.720 ermöglichen. Bei Schwächetendenzen an der 11.200 muss ein Rücksetzer Richtung 10.700 und nachfolgend der .570 eingeplant werden. Unterhalb der .570 trübt sich das Chartbild wieder ein und ein neues Jahrestief wird wahrscheinlich.

DAX Monatschart

Bonus: Was wäre ein gutes Ziel für den Bärenmarkt? (Version 23.12.2018)
Bei der Annahme, dass der DAX an der Supportzone 10.2/10.5 eine deutliche Zwischenerholung Richtung SKS-Nackenlinie (siehe Grafik) einleiten kann, wäre für die erste Jahreshälfte 2019 mit einer weiteren starken Abwärtswelle zu rechnen. Um 9.750 würden im Monatschart der sma100 und das 38,2-er Retracement der Haussebewegung verlaufen und einen wichtigen und starken Support darstellen. Untergeordnet wäre in dieser Zone zusätzlich ein rechnerisches Ziel der aktiven SKS-Formation, sowie die Unterkante eines steigenden Trendkanals aus 2013 zu finden. Viele wichtigen Unterstützungen werden sich somit in dieser Zone treffen. Ein Anziehungspunkt für die Bären, aber auch ein interessanter Buy-Trigger für die Bullen.
Best-Case/ Worst-Case: Im Best-Case-Szenario kann der DAX bereits an der 10.2 wieder nach oben nachhaltig abdrehen. Im Worst-Case-Szenario kann die 9.750 nicht verteidigt werden und die Zone 8.700/8.300 würde in den Fokus rücken. (Kompletter Artikel: Ziel Bärenmarkt)

DAX seit 2013 – Identische Supportzone, wie im großen Monatschart – Grafik Dezember 2018

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo nach Test der Supportzone 10.2/10.8 eine starke Erholungsbewegung einsetzte. In den letzten drei Handelswochen mühte sich der DAX am ema200 (.350) und konnte diesen nicht überwinden. Durch den deutlichen Abpraller und Wochenschluss unterhalb der 11.100/11k droht nun die vorzeitige Gipfelvollendung und das Auslassen der Reboundbewegung zur fallenden SKS-Nackenlinie knapp oberhalb der 11.500.

Die 11.000 stellt in der kommenden Woche den ersten relevanten Widerstand dar. Oberhalb wären noch Erholungsbewegungen zur 11.110 & .170 denkbar. Darüber würde sich das Bild wieder Richtung 11.350 aufhellen. Unterhalb der 11k stellen die 10.930/.870/.800 Zwischenmarken auf dem Weg zur alten Oktober-Abwärtstrendlinie dar, welche sich im Wochenverlauf zur 10.700 bewegt. Ein interessantes unteres Wochenziel für den DAX. Ein Rücklauf in den alten Abwärtstrend dürfte die Abwärtsbewegung weiter verschärfen und die 10.570 wieder in den Fokus rücken.

Kurzum: Weitere Tiefpunkte sind wahrscheinlich. Der DAX hat gute Chance bereits ab der 11k/11.1 abzudrehen und ein neues Monatstief Richtung 10.700 anzusteuern.

DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart – vereinfachte Darstellung

Blicken wir abschließend noch auf das kleinere Chartbild im DAX Tageschart (Future & Xetra), wo jede Kerze einen Tag darstellt. In der vergangenen Handelswoche wurden sma100 und ema100 im Xetra-DAX bei .350 getestet und konnten nicht überwunden werden. Der Abpraller führte über das mittlere Bollingerband bei .110 unter die symbolische Marke von 11k. Der Retest der alten Oktober-Abwärtstrendlinie (fallend Richtung 10.7) ist mit dieser Bewegung wahrscheinlich geworden. Als bärische Reboundmarken bieten sich in der kommenden Woche bereits die 11k/11.040/11.110 an. Über die 10.930/.870 könnte anschließend zügig die Trendlinie angesteuert werden. Darunter würden neue Verkaufssignale drohen. Oberhalb der 11.110 würde hingegen die 11.170 eine letzte Umkehrmarke darstellen, bevor sich das Bild wieder Richtung 11.350 aufhellt.

Bullische Versuche könnten in der kommenden Woche schnell zu Konter der Bären führen und Verluste Richtung 10.700 ermöglichen. Kurse oberhalb der 11.200 sind zum Verfallstermin als unwahrscheinlich anzusehen.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra
DAX Stundenchart – Test der Trendlinie voraus?

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

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