Nach der dovisher Kehrtwende der US-amerikanischen Federal Reserve (Fed) starteten die Aktienmärkte dynamisch in den Handelstag. Der DAX erreichte dabei kurzzeitig ein neues Rekordhoch von über 17.000 Punkten, erlebte jedoch im weiteren Verlauf einen deutlichen Abverkauf von 2%. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die beeindruckende Rallye von 2.400 Punkten nun doch ihrem Ende zuneigt. Ein weiteres Indiz für diese Annahme könnte morgen ein schwacher Wochenschluss und das Ende der sechswöchigen Gewinnserie sein.

Interessanterweise trat Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), weniger dovish auf als Fed-Chef Jerome Powell. Lagarde betonte, dass der Rückgang der Inflation noch nicht gesichert sei und viele Unsicherheiten bestehen. Besonders hervorgehoben wurden die nach unten korrigierten Konjunkturerwartungen, was den Preis für die erfolgreiche Bekämpfung der Inflation darstellt: eine konjunkturelle Eintrübung. Während die Märkte sich derzeit noch in einer Jahresendrallyestimmung befinden und sich auf baldige und zahlreiche Zinssenkungen freuen, könnte diese Haltung eine gewisse Vorsicht vermissen lassen. Historische Beispiele zeigen, dass rasche und zahlreiche Zinssenkungen häufig in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten auftreten und vom Markt oft mit Verzögerung, aber empfindlich aufgegriffen werden. Dies könnte ein Warnsignal für die Märkte sein, die möglicherweise die langfristigen Auswirkungen einer konjunkturellen Abschwächung und die damit verbundenen Herausforderungen für Unternehmensgewinne und Marktstabilität unterschätzen.

Wichtige Termine:

  • Großer Verfallstermin
  • 03:00 Uhr China Industrieproduktion November
  • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
  • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
  • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Dezember
  • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion November
  • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
  • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX mit 6 Gewinnwochen in Folge über 14% direkt zulegen konnte und damit ein neues Allzeithoch erreichte. Stark überkauft, aber bisher ohne Umkehrtendenz (die aber auch plötzlich auftreten kann). Die Zone um 16.600 stellt nun den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleiben die Bullen im Vorteil mit der Spanne über die .720 zur 16.870. Anschließend Türöffnet zur 17.040 und 17.100. Unterhalb stellt der Aufwärtstrend an der 16.480 den ersten Support. Bei Bruch droht die überfällige Konsolidierung mit ersten Zielen über die .400 zur 16.240.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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