Die Börsen blieben am Mittwoch im Griff schwacher Wirtschaftsdaten, was den DAX weiterhin in der Rolle des Underperformers hielt. Ungünstige Zahlen aus der deutschen Industrie und eine enttäuschende chinesische Handelsbilanz sorgten für Belastungen. Trotz dieser schwierigen Nachrichtenlage scheuen die Märkte bisher vor neuen charttechnischen Signalen zurück.
Eine abrupte Wendung ergab sich nach der US-Opening Bell zwischen Growth und Value an der Wall Street, wo der Tech-Bereich, der bisher ein starker Performer war, plötzlich deutliche Schwäche zeigte. Die Aufmerksamkeit der Investoren richtete sich auch auf die geldpolitischen Entscheidungen der Bank of Canada, die unerwartet ihre Zinsen um weitere 25 Basispunkte erhöhte. Diese Maßnahme könnte als Vorgeschmack auf die Politik der Federal Reserve angesehen werden. Beide Zentralbanken stehen vor ähnlichen Herausforderungen: ein solider Arbeitsmarkt und ein stabiles BIP auf der einen Seite und eine nur langsam zurückkehrende Kerninflation auf der anderen Seite. Obwohl eine Pause im Zinsanstieg nach der letzten Sitzung erwartet wurde, sah sich die Bank of Canada gezwungen, erneut einzugreifen. Dies könnte die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung durch die Federal Reserve im Juni oder Juli erhöhen.
Wichtige Termine:
- 11:00 Uhr Eurozone BIP Q1 (endgültig)
- 14:30 Uhr USA Erstanträge Arbeitslosenhilfe
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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach Erreichen des Allzeithochs eine Konsolidierung zurück in die alte Seitwärtsrange (15.7 – 16.1k) einleitete. Auch der letzten Woche war der DAX wieder der Underperformer im Vergleich zur Wall Street. An der Supportzone 15.6/15.7 konnte der Index jedoch abermals dynamisch abprallen. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung setzen. Die 15.920 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.
Oberhalb bleibt der Cluster über die 16.060 zur 16.120 aktiv. Darüber folgen über die 16.210 die 16.270. Anschließend ein neues AZH bei .370. Bei Bruch weitere Gewinne zur 16.500/.580 möglich.
Unterhalb stellen hingegen die 15.760 einen ersten Cluster. Darunter droht erneut die Unterkante der Supportzone bei .630/.590. Bei Bruch erste Eintrübung zur .470 und anschließend .310.
Xetra-DAX Tageschart:
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