Die Märkte zeigten heute den ersten klaren Schwächetag nach der starken Jahresanfangsrally. Beim DAX folgte auf die direkte +11 %-Bewegung seit Ende November erstmals ein spürbarer Rücksetzer. Damit könnte sich der Auftakt einer Zwischenkonsolidierung in Richtung der Ausbruchszone andeuten. Verläuft diese Bewegung in bullischen Strukturen – etwa in Form einer Bullenflagge –, dürften sich die Bullen erneut ermutigt sehen, auf den Dip zu lauern.
Auch an der Wall Street überwog heute die Schwäche. Bereits gestern konnten positive Impulse nicht mehr aufgekauft werden – ein erstes Warnsignal. Für den S&P 500 scheint die Luft an der 7.000er-Marke dünner zu werden. Damit rücken nun wieder die klassischen Buy-the-Dip-Zonen rund um das mittlere Bollinger-Band und die 50-Tageslinie in den Fokus. Saisonal würde eine Schwächephase ab Mitte Januar durchaus gut ins historische Muster passen.
Zusätzlich sorgen geopolitische Unsicherheiten für Zurückhaltung. Auch das weiterhin offene Gerichtsurteil zu den Zöllen bleibt ein belastender Unsicherheitsfaktor und verhindert derzeit neue Risikobereitschaft.
Am Donnerstag richtet sich der Blick unter anderem auf den US-Philadelphia-Fed-Index sowie auf die Quartalszahlen von Morgan Stanley, Goldman Sachs, BlackRock und TSMC. Diese könnten entscheidende Hinweise liefern, ob die aktuelle Schwäche nur ein gesunder Zwischenschritt bleibt – oder mehr daraus entsteht.
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Xetra-DAX Tagesausblick:
Der DAX mit einer ersten Schwächetendenz nach Erreichen der 25.500. Eine Konsolidierung, um den überhitzten Zustand abzubauen, könnte damit begonnen haben. Jegliche flache Konsolidierungen würden den Bullen jedoch weiter in die Karten spielen. Nur ein deutlicher Abverkauf unter die 24.9 wäre ein Warnsignal.
Der Bereich der 25.330 wird die erste relevante Zone darstellen.
- Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.420 und anschließend .470 aktiv. Darüber werden weitere Zugewinne zur 25.530 und .600 möglich. Im Anschluss öffnet sich die Tür in Richtung 25.700.
- Unterhalb ist hingegen die Range zur 25.230 zu nennen. Darunter folgt die Bewegung zur 25.150/.125. Bei Bruch sind 25.060/.030 und anschließend mit der 24.9 die wichtige Ausbruchszone im Blick. Obacht bei dynamischem Bruch.
Relevante Marken in der Übersicht:
- Widerstände: 25.330 > 25.420 > 25.470 > 25.530 > 25.600 > 25.700
- Unterstützungen: 25.230 > 25.150 > 25.125 > 25.060 > 25.030 > 25.000 > 24.900 > 24.870 > 24.840 > 24.770 > 24.680 > 24.540 > 24.490 > 24.390 > 24.300 > 24.230 > 24.150 > 24.060 > 23.980 > 23.880 > 23.780 > 23.740 > 23.680 > 23.660 > 23.620 > 23.520 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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