Goldilock-Szenario…

Die Aktienmärkte setzen ihren Aufwärtstrend fort, angetrieben von besseren BIP-Daten aus den USA und einem deutlichen Rückgang der Inflation in Deutschland. Das Goldlöckchen-Szenario, bei dem eine robuste Konjunktur mit schwacher Inflation und lockerer Geldpolitik zusammenkommt, wird von den Märkten gefeiert und immer stärker eingepreist. Dies birgt jedoch auch das Risiko, dass das Überraschungspotenzial nach unten verlagert wird. Wenn die Märkte bereits viele positive Entwicklungen antizipieren, wird es schwer sein, diese Erwartungen zu übertreffen.

Der November könnte nun mit einer rekordverdächtigen Performance abschließen, insbesondere der Nasdaq hat in diesem Monat beeindruckende Gewinne von 12% verzeichnet. Die kommenden Inflationsdaten aus Europa und den USA werden daher mit Spannung erwartet und könnten die Richtung der Märkte beeinflussen. Freitag folgt noch eine Rede von Powell.

Wichtige Termine:

  • Monatsabschluss
  • 02:00 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindizes November
  • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze Oktober
  • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
  • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Oktober
  • 16:00 Uhr USA Schwebende Hausverkäufe Oktober

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach Verteidigung der wichtigen Supportzone 14.8/14.6 eine starke Rallye mit +10% in 4 Gewinnwochen in Folge einleiten konnte. Der Widerstand an der 15.6 wurde hierbei zur 16k übersprungen. Oberhalb der 15.900/.950 bleibt die Tür in die Gap-Zone 16.2 geöffnet. Anschließend Chance auf 16.320 und .450. Eine Konsolidierung nach der Feiertagswoche würde sich jedoch anbieten und ist überfällig. Unterhalb der 15.900 bleibt hingegen hingegen die Spanne für eine Konsolidierung zur 15.650/.600 aktiv. Bei Bruch würde nach der 15.460 wieder Abgabedruck zur 15.3 drohen.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-Schluss: Nächster Widerstand

Xetra-DAX Schluss heute bei 16.166,45 und +1,09%. Wochenperformance: +0,85%. Performance November: +9,16%.

BIP fester, die Inflation fällt schneller. Der Markt im Goldilock-Rausch. Damit verschiebt sich jedoch auch das Überraschungspotential nach unten. Der DAX erreichte an der 16.2 den nächsten Widerstand.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


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Pivot-Punkte S&P500, Dow Jones und Nasdaq100 – 29.11.

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den S&P500, Dow Jones und Nasdaq100.


Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.


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USA BIP Q3 endgültig – nochmal höher

USA BIP Q3 (2. Veröffentlichung): 5,2% – erwartet: 4,9% – Vormonat: 2,1%

USA BIP Q3 Preisindex: 3,5% – erwartet: 3,5% – Vormonat: 1,7%


Die Wirtschaft der USA zeigte im dritten Quartal ein beeindruckendes Wachstum, wobei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 5,2% stieg, was über den erwarteten 4,9% liegt. Dies markiert eine deutliche Beschleunigung gegenüber dem Wachstum von 2,1% im Vormonat und deutet auf eine starke wirtschaftliche Erholung hin.

Parallel dazu blieb der Preisindex für das BIP stabil bei 3,5%, was den Erwartungen entspricht, aber höher ist als der Wert von 1,7% im Vormonat. Dies zeigt einen zunehmenden Inflationsdruck. Diese Entwicklungen deuten auf eine dynamische Wirtschaft hin, die jedoch aufmerksam auf Inflationstendenzen achten muss.


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BRD Verbraucherpreise November – weiter runter

BRD Verbraucherpreise November (m/m): -0,4% – erwartet: -0,2% – Vormonat: 0,0%

BRD Verbraucherpreise November (y/y): 3,2% – erwartet: 3,5% – Vormonat: 3,8%


Im November verzeichnete Deutschland einen Rückgang der Verbraucherpreise um -0,4% im Vergleich zum Vormonat. Dieser Rückgang war stärker als erwartet, da Analysten einen Rückgang von -0,2% prognostiziert hatten. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,2%, was unter den erwarteten 3,5% und dem Vormonatswert von 3,8% liegt.

  • Monatlicher Rückgang: Der Rückgang der Verbraucherpreise im November könnte auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, darunter möglicherweise niedrigere Energiepreise und saisonale Einflüsse. Verbraucher könnten auch vorsichtiger bei ihren Ausgaben sein, was zu einem Rückgang der Nachfrage und somit der Preise führen kann.
  • Jährlicher Anstieg: Obwohl die Jahresinflation leicht gesunken ist, bleibt sie immer noch über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Dies könnte darauf hinweisen, dass die Inflation in Deutschland und der Eurozone insgesamt weiterhin ein wichtiger Faktor ist, den die EZB im Auge behalten muss.

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