Der DAX setzt seine Rally auch in der neuen Woche eindrucksvoll fort und zeigt sich erneut als klarer Outperformer, während der Nasdaq der klare Underperformer der letzten Wochen bleibt. Mit einem Plus von über 8 % seit Ende November konnte der Index ein neues Allzeithoch markieren. Damit wurde die Seitwärtsrange der vergangenen neun Monate nahezu vollständig bis an ihre obere Begrenzungslinie durchlaufen.
Neben den technischen Faktoren spielen zunehmend auch makroökonomische Hoffnungen eine Rolle. Der Markt setzt auf eine mögliche konjunkturelle Outperformance Deutschlands, gestützt durch angekündigte Konjunkturpakete, ein Anziehen der Weltkonjunktur sowie ein weiterhin unterstützendes Umfeld aus billigem Öl und billigem Geld. Zinssenkungen und die Rückkehr expansiver Geldpolitik – bis hin zu neuem QE der Fed – bleiben dabei zentrale Treiber der Risikobereitschaft.
Die heutigen Konjunkturdaten lieferten dagegen einen Dämpfer: Der US-ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe fiel enttäuschend aus und markierte den schwächsten Wert des vergangenen Jahres, bei zugleich weiterhin stabilen Preiskomponenten. Wesentlich richtungsweisender dürften nun der ISM-Dienstleistungsindex am Mittwoch sowie vor allem der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag werden.
An der Wall Street zeigen sich die Indizes zur Stunde ebenfalls fester, der Dow Jones konnte sogar ein neues Allzeithoch erreichen. Das bekannte Muster „Buy the Dip“ funktioniert bislang weiterhin zuverlässig an den relevanten Supportzonen – ein Zeichen, dass die Bullen das Momentum zumindest noch nicht aus der Hand geben.
Wichtige Wochentermine
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Xetra-DAX Tagesausblick:
Der DAX durchläuft seit Ende November seine komplette Mai-Range in Richtung oberer Begrenzungslinie; als Outperformer mit nun über +8% Performance. Ein Test und auch kurzes Überschießen der Verbindungslinie ist nun zu erwarten, von wo die Bären attackieren müssen. Bullische Stabilität könnte auf Ausbruchniveau hingegen weitere deutliche Zugewinne aktivieren.
Der Bereich der 24.720 wird die erste relevante Zone darstellen.
- Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.780 zur 24.870 aktiv. Darüber würde nach der 24.910 gar die Chance auf einen echten Ausbruch steigen mit der 25k als nächste Zone. Im Anschluss 25.130/.150.
- Unterhalb ist hingegen die unechte Gap-Zone 24.680 zur .550 im Fokus. Darunter folgt mit der .490 der erste relevante Support. Bei Bruch folgen 24.400 und im Anschluss 24.300/.230 (m. Bollinger).
Relevante Marken in der Übersicht:
- Widerstände: 24.720 > 24.780 > 24.870 > 24.910> 25.000 > 25.130 > 25.150
- Unterstützungen: 24.680 > 24.550 > 24.490 > 24.400 > 24.300 > 24.230 > 24.150 > 24.060 > 23.980 > 23.880 > 23.780 > 23.740 > 23.680 > 23.660 > 23.620 > 23.520 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

Der Ausblick im Videoformat
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