Das Hoffen auf eine Bärenmarktrally…

Die Aktienmärkte starteten abermals schwach in die vergangene Handelswoche, aber legten dann im viel zu negativen Umfeld (ich berichtete im „Market Briefing“) eine Umkehr in den Wochenschluss hin. Dieses Reversal weckt nun die Hoffnung auf den Beginn einer Bärenmarktrally, um die zuversichtlichen Bären doch mal wieder zweifeln zu lassen. Auffällig bleibt zudem die Haltung der US-Notenbank Fed, die den Abverkauf an den Aktienmärkten unkommentiert ignoriert. Dies war bei den letzten starken Korrekturen stets anders. Die viel zu hohe Inflation (Mandat Nummer 1 der Notenbank) hat die „Schmerzgrenze“ der Fed weiter nach unten verschoben. Es scheint fast so, dass selbst ein Crash im Kampf gegen die Inflation akzeptiert wird.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 04:00 Uhr China Industrieproduktion April
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise April
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Mai
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz April
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion April
    • 19:00 Uhr Rede Fed-Chef Powell und EZB-Chefin Lagarde
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise April (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen April
    • 14:30 Uhr USA Baubeginne April
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Mai
    • 16:00 Uhr USA Verkäufe bestehender Häuser April
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstag
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise April
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen Mai (vorläufig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-24,10%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-11,69%), S&P500 (-15,57%) und Dow Jones (-11,40%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der starken Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit diesmal verstärkt um Gehör bitten.

Sell in May and go away… – durchaus berechtigt

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 rutschte passend zum Auftakt in die schwache Saisonalität auf ein neues Jahrestief. Die Bullen brauchen den Weg zurück über die 4.085 & 4.130, um Kraft für eine stärkere Gegenbewegung zu entwickeln. Die Wochenkerzen deuten die Chance einer Erholung an. Grafik 2 und 3 zeigen den S&P500 im großen übergeordneten Bild.

S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index als Outperformer sich noch am besten hält. Die 32k stellt eine erste umkämpfte Marke. Bruch durch die 32.600 kann eine Bärenmarktrally befeuern. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer mit zaghaften Stabilisierungstendenzen nach -30% vom Allzeithoch. 12.5 und 13k bilden nun erste relevante Widerstände und könnten bei Bruch eine Bärenmarktrally unterfüttern. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt jedoch ein äußerst schwieriges Umfeld für Growth. Zum Monatswechsel ist der Nasdaq in den Hausse-Trendkanal zurückgefallen. Unterhalb der 14k dürften damit weitere deutliche Abgaben in den nächsten Monaten folgen.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) wurde momentan bis zum mittleren Bollinger konsolidiert. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart bestand seit 4 Quartalen die Seitwärtsrange von 14.8/15k zur 16k. Darunter drohte zügig Abwärtsdruck, welcher mit dem Ukrainekrieg direkt aufgegriffen wurde. Folgende Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.6 > 15.165 > 15k > 14.440 > 14.1/14k > 13.6 > 13k > 12.4/12.2 > 11.6 > 11k
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 15k/15.1 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 10.8.

Der DAX und der 20-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Mai.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX hat dynamisch die 10-monatige Seitwärtsrage von 14.8/15k – 16k nach unten aufgelöst und direkt weitere Supportzonen verletzt. Folgende Cluster bilden nun relevante Bereiche:
    • 15.600 > 15.165 > 15k > 14.450 > 14k > 13.6 > 13.300 > 13k > 12.740 > 12.440 > 12.270/.185
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo sich der DAX nach dem Abverkauf zum Jahresauftakt um Stabilität bemüht. Die 14.030/.100 stellen weiterhin einen umkämpften Bereich. Oberhalb wären die 14.400 und das m. Bollinger bei 14.630 zu nennen. Darüber Aufhellung zur 15k und 15.165. Nachfolgend 15.600 & 16k. Unterhalb die 13.6, welche zum Monatsauftakt direkt getestet werden konnte und gefolgt von der 13.220 und 13.050. Bei Bruch 12.550.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo sich der DAX als Outperformer und nah am Wochenhoch aus der Handelswoche verabschiedete. Der Verfallstermin wirkt weiterhin stützend auf die Kurse. Ein erster relevanter Bereich wäre um 13.815 zu nennen.

Oberhalb können die Bullen einen ersten Cluster zum Kombiwiderstand 14.030/.090 anstreben. Direkt darüber der Abwärtstrend bei 14.185. Bei Bruch 14.250 und der Kombiwiderstand 14.395. Anschließend 14.470 und 14.610.

Unterhalb steht hingegen ein erster Cluster zur 13.575/.550 und zum Trend .490. Darunter die 13.390 und nachfolgend der Kombisupport 13.220/.200/.175. Bei Bruch 13.050.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Droht das nächste Verkaufssignal?

Die Aktienmärkte starteten schwach und damit überpünktlich in den Mai („Sell in May…“). Der Test der April-Tiefstände muss nun erfolgreich verlaufen, da ansonsten ein neues Sell-Signal getriggert wird. Die neue Handelswoche könnte durch den russischen „Tag des Sieges“ mit erhöhter Unsicherheit politisch angehaucht starten. Des Weiteren stehen die ZEW-Konjunkturerwartungen und neue Inflationsdaten aus China und den USA im Fokus der Anleger.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 05:00 Uhr China Handelsbilanz April
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex Mai
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Mai
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Mai
    • Mehrere Fed-Speaker. Bundesbank Präsident Nagel
  • Mittwoch:
    • 03:30 Uhr China Verbraucherpreise April
    • 03:30 Uhr China Erzeugerpreise April
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise April (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Rede EZB-Präsidentin Lagarde
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise April
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise April
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion März
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan: Verbrauchervertrauen

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-22,22%) und der DAX (-13,92%) sind besonders stark unter Druck geraten. S&P500 (-13,49%) und Dow Jones (-9,46%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der starken Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit diesmal verstärkt um Gehör bitten.

Sell in May and go away… – durchaus berechtigt

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 rutschte passend zum Auftakt in die schwache Saisonalität auf ein neues Jahrestief. Der höchst volatile Kampf muss in der kommenden Woche in eine vorläufige Bodenbildung übergehen, ansonsten droht eine Top-Bildung und weitere Abgabedruck über Wochen. Grafik 2 und 3 zeigen den S&P500 im großen übergeordneten Bild.

S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index als Outperformer sich noch am Jahrestief bemüht und die Chance auf einen Doppelboden wahren möchte. Der Kampf kann in diesem Bereich höchst volatil verlaufen. Ein neues Jahrestief dürfte hingegen zügig weitere 500 Punkte Verlust mit sich bringen. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 hat als diesjähriger Underperformer hat ebenso mehrere Umkehrformationen liegengelassen. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein äußerst schwieriges Umfeld für Growth. Zum Monatswechsel ist der Nasdaq in den Hausse-Trendkanal zurückgefallen. Unterhalb der 14k dürften damit weitere deutliche Abgaben in den nächsten Monaten folgen.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) wurde momentan bis zum mittleren Bollinger konsolidiert. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart bestand seit 4 Quartalen die Seitwärtsrange von 14.8/15k zur 16k. Darunter drohte zügig Abwärtsdruck, welcher mit dem Ukrainekrieg direkt aufgegriffen wurde. Folgende Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.6 > 15.165 > 15k > 14.440 > 14.1/14k > 13.6 > 13k > 12.4/12.2 > 11.6 > 11k
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 15k/15.1 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 10.5.

Der DAX und der 20-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Mai.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX hat dynamisch die 10-monatige Seitwärtsrage von 14.8/15k – 16k nach unten aufgelöst und direkt weitere Supportzonen verletzt. Folgende Cluster bilden nun relevante Bereiche:
    • 15.600 > 15.165 > 15k > 14.450 > 14k > 13.6 > 13.300 > 13k > 12.740 > 12.440 > 12.270/.185
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo sich der DAX nach dem Abverkauf zum Jahresauftakt um Stabilität bemüht. Die 14.030/.100 stellen weiterhin einen umkämpften Bereich. Oberhalb wären die 14.400 und das m. Bollinger bei 14.610 zu nennen. Darüber Aufhellung zur 15k und 15.165. Nachfolgend 15.600 & 16k. Unterhalb die 13.6, welche zum Monatsauftakt direkt getestet werden konnte und gefolgt von der 13.220 und 13.050. Bei Bruch 12.550.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX erneut den Support an der 13.6 testen musste. Diesmal jedoch weniger souverän. Die Bullen müssen kontern, ansonsten droht die nächste charttechnische Eintrübung. Ein erster relevanter Bereich wäre um 13.740 zu nennen.

Oberhalb können die Bullen einen ersten Cluster über die 13.860 zum Kombiwiderstand 14.030/.090 anstreben. Darüber folgen 14.300 und .395. Bei Bruch der Türöffner zur 14.610.

Unterhalb steht hingegen ein erster Cluster zur 13.575/.545. Darunter öffnet sich die Tür zum sma200 bei 13.160 mit Zwischenmarken bei .400 und .220. Bei Bruch 13.050.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
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„Sell in May“ mit der Fed?

Die Aktienmärkte erlebten einen blutroten Monat April. Ein Monat, der eigentlich zu den stärksten Börsenmonate im Jahr gehört, bevor mit „Sell in May…“ eine saisonal schwächere Phase über die Sommermonate die Märkte belastet. Ein böses Omen?

In der kommenden Handelswoche steht vor allem der Fed-Zinsentscheid an, wo ein großer Zinsschritt um 50 Basispunkte verkündet und die Straffungspolitik mit der Reduzierung der Bilanzsumme eingeläutet werden dürfte. Hoffnungen, dass die schwachen Konjunkturdaten die Fed ausbremsen werden, dürften sich als falsch erweisen. Es droht das Stagflations- und Bärenmarktszenario der 1970-er Jahre.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Monatsauftakt Mai
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze März
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise März
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie März
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) März
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanzsaldo März
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze März
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar April
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April
    • 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
    • 20:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 03:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie März
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion März
    • 14:30 Uhr USA Neugeschaffene Stellen ex Agrar April
    • 14:30 Uhr USA Arbeitslosenquote April
    • 14:30 Uhr USA Durchschnittliche Stundenlöhne April

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-21,23%) und der DAX (-11,25%) sind besonders stark unter Druck geraten. S&P500 (-13,31%) und Dow Jones (-9,25%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der starken Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit diesmal verstärkt um Gehör bitten.

Sell in May and go away… – durchaus berechtigt

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 rutschte im eigentlich starken April zurück auf das Jahrestief. Ein volatiler Kampf kann sich bis zum Fed-Termin in diesem Bereich hinziehen. Oberhalb der 4.280 hellt sich das Bild etwas auf. Unterhalb der 4.080 droht eine weitere Eintrübung. Grafik 2 und 3 zeigen den S&P500 im großen übergeordneten Bild.

S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 im Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index als Outperformer noch an Reste der iSKS-Formation klammert. Vermutlich wird jedoch auch dieser Kampf verlorengehen. Oberhalb der 34.060 erste Aufhellung. Unterhalb der 33.100 droht der Test des Jahrestiefs. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 hat als diesjähriger Underperformer bereits ein neues Jahrestief erreicht. An der 12.7/12.6 könnte der Index noch eine Keilformation anstreben. Zum Monatswechsel ist er in den Hausse-Trendkanal zurückgefallen. Übergeordnet dürften damit weitere deutliche Abgaben in den nächsten Monaten folgen.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) wurde momentan bis zum mittleren Bollinger konsolidiert. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart bestand seit 4 Quartalen die Seitwärtsrange von 14.8/15k zur 16k. Darunter drohte zügig Abwärtsdruck, welcher mit dem Ukrainekrieg direkt aufgegriffen wurde. Folgende Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.6 > 15.165 > 15k > 14.440 > 14.1/14k > 13.6 > 13k > 12.4/12.2 > 11.6 > 11k
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 15k/15.1 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 10.5.

Der DAX und der 20-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Mai.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX hat dynamisch die 10-monatige Seitwärtsrage von 14.8/15k – 16k nach unten aufgelöst und direkt weitere Supportzonen verletzt. Folgende Cluster bilden nun relevante Bereiche:
    • 15.600 > 15.165 > 15k > 14.450 > 14k > 13.6 > 13k > 12.740 > 12.440 > 12.270/.185
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo sich der DAX nach dem Abverkauf zum Jahresauftakt um Stabilität bemüht. Die 14.030/.100 stellen weiterhin einen umkämpften Bereich. Oberhalb wären die 14.400 und das m. Bollinger bei 14.610 zu nennen. Darüber Aufhellung zur 15k und 15.165. Nachfolgend 15.600 & 16k. Unterhalb die 13.6, gefolgt von der 13.220 und 13.050. Bei Bruch 12.550.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX in der Vorwoche den Support an der 13.6 solide verteidigen konnte. Ein erster relevanter Bereich wäre um 14.030/.100 zu nennen.

Oberhalb können die Bullen einen ersten Cluster über die 14.330 zur 14.395 anstreben. Direkt darüber folgen 14.570/.610. Bei Bruch der Türöffner zur 14.810.

Unterhalb steht hingegen ein erster Cluster 13.915 und anschließend .730. Darunter folgen die 13.600 und .550. Bei Bruch Türöffner zur 13.330 und 13.220/.170.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Gefährliches Reversal am Aktienmarkt

Die Aktienmärkte mussten in der Woche nach Ostern ein bärisches Reversal mit in den Wochenschluss nehmen. Die frühen Wochengewinne konnte nicht nur der DAX, sondern auch die Wall Street, an wichtigen Widerständen nicht halten. Das charttechnische Bild bleibt kurz vor der schwachen Saisonalität („Sell in May…“) angespannt.

In der kommenden Handelswoche stehen u. a. der ifo-Index und neue BIP- und Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone im Fokus. Außerdem melden die Big-Techs, wie Apple, Alphabet und Amazon ihre Quartalszahlen.

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    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter März
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board April
    • 16:00 Uhr USA Neubauverkäufe März
    • Quartalszahlen u. a. von Alphabet und Microsoft
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Mai
    • 16:00 Uhr USA Schwebende Hausverkäufe März
    • Quartalszahlen u. a. von Meta, Paypal und Boeing
  • Donnerstag:
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise April (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen April
    • Quartalszahlen u. a. von Apple, Amazon und Twitter
  • Freitag:
    • Monatsabschluss April
    • 10:00 Uhr BRD BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise April (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate März
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan April (endgültig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-18,16%) und der DAX (-10,97%) sind besonders stark unter Druck geraten. S&P500 (-10,37%) und Dow Jones (-6,95%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 konnte nach den Abverkäufen zum Jahresauftakt eine Gegenbewegung im Muster einer iSKS-Formation einleiten. Die Bewegungen in der rechten Schulter wurden im April atypisch und mit Schwäche abgearbeitet. Ein erster Hinweis, dass diese Formation wohl keine eine bullische Aktivierung erfahren wird. Der Bruch durch das 23,6-er Retracement würde das Jahrestief wieder in dem Fokus rücken. Grafik 2 und 3 zeigen den S&P500 im großen übergeordneten Bild.

S&P500 Tageschart – iSKS ausgebildet, aber nicht aktiviert?
S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 im Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, wo die iSKS-Formation nahezu komplett ausgebildet werden konnte, aber die Aktivierung (wie erwartet) wohl vermieden werden soll. Der starke Abpraller am März-Hoch eröffnet nun untergeordnet die Chance für ein kleines Doppeltop in Richtung Monatsschluss. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 hat als diesjähriger Underperformer die iSKS-Formation bereits weitgehend zerstört. Agiert er hier als Vorreiter für die anderen Indizes? Unterhalb der 13.8 rückt das Jahrestief wieder in den Fokus. Bei Bruch ein neues Tief innerhalb einer Keilformation. Oberhalb kann hingegen eine erste Spanne zur 14.3 gehalten werden.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) wurde momentan bis zum mittleren Bollinger konsolidiert. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart bestand seit 4 Quartalen die Seitwärtsrange von 14.8/15k zur 16k. Darunter drohte zügig Abwärtsdruck, welcher mit dem Ukrainekrieg direkt aufgegriffen wurde. Folgende Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.6 > 15.165 > 15k/14.8 > 14.440 > 14k > 13.6 > 13k > 12.4/12.2 > 11.6 > 11k
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 14.8/15k bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 10.5.

Der DAX und der 20-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat April.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX hat dynamisch die 10-monatige Seitwärtsrage von 14.8/15k – 16k nach unten aufgelöst und direkt weitere Supportzonen verletzt. Folgende Cluster bilden nun relevante Bereiche:
    • 15.600 > 15.165 > 15k/14.8 > 14.450 > 14k > 13.6 > 13k > 12.740 > 12.440 > 12.270/.185
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX im März eine fast 2.500 Punkte umfassende Monatskerze ausgebildet hat. Im April wurde der erste Cluster komplett durchlaufen. Ein Monatswechsel unterhalb der 14k bietet eine neue Chance für die Bären.

Die 14k stellt eine erste Supportzone. Oberhalb wären die 14.400 und das m. Bollinger bei 14.600 zu nennen. Darüber Aufhellung zur 15k und 15.165. Nachfolgend 15.410/.600 & 16k. Unterhalb die 13.6, gefolgt von der 13.220 und 13k. Bei Bruch 12.5.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die Vorwoche mit einer bärischen Wochenkerze und Abpraller am Abwärtstrend beendete. Ein erster relevanter Bereich wäre um 14.150 zu nennen.

Oberhalb können die Bullen einen ersten Cluster über die 14.245 zur 14.390 anstreben. Direkt darüber folgt der Abwärtstrend an der 14.500. Bei Bruch 14.600 und anschließend Türöffner zur 14.850.

Unterhalb steht hingegen ein erster Cluster über die 14.030 zur 13.935. Darunter folgen die 13.810 und .630. Bei Bruch Türöffner zum ema200 bei .530. Anschließend 13.220 & .150.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart

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Quartalsberichtssaison rückt in den Fokus

Die Aktienmärkte werden in der Woche nach Ostern ihren Fokus auf die Quartalsberichtssaison legen. Wie wirken sich die eingeschränkten Lieferketten, der Preisdruck und damit der Druck auf die Margen in den Unternehmensbilanzen aus? Als Unsicherheitsfaktor bleibt der Ukrainekonflikt allgegenwärtig. Eine neue russische Offensive könnte ein Öl- oder gar Gasembargo wieder in den Vordergrund spülen.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Feiertag Deutschland – Wall Street geöffnet
    • 04:00 Uhr China BIP Q1
  • Dienstag
    • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen März
    • 14:30 Uhr USA Baubeginne März
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise März
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex April
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Februar
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser März
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise März (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index April
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen April
  • Freitag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-14,58%) und der DAX (-10,83%) sind besonders stark unter Druck geraten. S&P500 (-7,73%) und Dow Jones (-5,10%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 konnte nach den Abverkäufen zum Jahresauftakt eine Gegenbewegung im Muster einer iSKS-Formation einleiten. Die Ausbildung der rechten Schulter wurde im April bereits weit abgearbeitet. Ein Hochlaufen in die Schulter könnte die negative April-Performance nun wieder etwas reduzieren. Eine Aktivierung der iSKS-Formation halte ich hingegen für unwahrscheinlich. Grafik 2 und 3 zeigen den S&P500 im großen übergeordneten Bild.

S&P500 Tageschart – Die iSKS nimmt Form an
S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 im Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, der seine Erholung ebenso im Sinne einer iSKS-Formation ausdehnen konnte. Die rechte Schulter wurde bisher nur im Ansatz angedeutet. Zeigt sich hier echte bullische Stärke, die sich im April noch entfalten kann, oder droht nochmal ein Abverkauf (siehe Prognosepfeile)? In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100, wo der Index zum Jahresauftakt eine übergeordnete Top-Bildung vorerst vermeiden konnte. Eine Stabilisierung mittels möglicher iSKS-Formation wäre zur Monatsmitte nun komplett aufgegriffen. Es brauchte jetzt eine Reaktion der Bullen, um die rechte Schulter wieder nach oben möglichst weit zu durchlaufen, andernfalls droht die bärische Zerstörung der Formation. Der Nasdaq ist im Stagflationsszenario stets ein Underperformer!

Oberhalb der 13.8 wäre nochmal eine Bewegung bis zur 14.3 und nachfolgend 14.7 möglich. Unterhalb rücken die Jahrestiefs in den Fokus (Doppelboden?). Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) wurde momentan bis zum mittleren Bollinger konsolidiert. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart bestand seit 4 Quartalen die Seitwärtsrange von 14.8/15k zur 16k. Darunter drohte zügig Abwärtsdruck, welcher mit dem Ukrainekrieg direkt aufgegriffen wurde. Folgende Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.6 > 15.165 > 15k/14.8 > 14.440 > 14k > 13.6 > 13k > 12.4/12.2 > 11.6 > 11k
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 14.8/15k bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 10.5.

Der DAX und der 20-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat April.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX hat dynamisch die 10-monatige Seitwärtsrage von 14.8/15k – 16k nach unten aufgelöst und direkt weitere Supportzonen verletzt. Folgende Cluster bilden nun relevante Bereiche:
    • 15.600 > 15.165 > 15k/14.8 > 14.450 > 14k > 13.6 > 13k > 12.740 > 12.440 > 12.270/.185
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX im März eine fast 2.500 Punkte umfassende Monatskerze ausgebildet hat. Im April wurde der erste Cluster komplett durchlaufen.

Die 14k stellt eine erste Supportzone. Oberhalb wären die 14.400 und das m. Bollinger bei 14.600 zu nennen. Darüber Aufhellung zur 15k und 15.165. Nachfolgend 15.410/.600 & 16k. Unterhalb die 13.6, gefolgt von der 13.220 und 13k. Bei Bruch 12.5.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die Vorwoche auf Einstand beendete. Die Quartalsberichtssaison rückt nun in den Blickpunkt der Anleger. Ein erster relevanter Bereich wäre um 14.160 zu nennen.

Oberhalb können die Bullen einen ersten Cluster zur 14.390 anstreben. Darüber folgt die Erweiterung zur 14.530 und .600. Anschließend 14.755/.810. Bei Bruch 15.160.

Unterhalb steht hingegen ein erster Cluster über die 14.116/ 14.030 zur 13.935. Darunter folgen die 13.810 und .700. Bei Bruch Türöffner zur 13.630 und ema200 bei .530. Anschließend 13.220 & .150.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart

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