DAX zum Jahresauftakt ganz allein…

Die Aktienmärkte starten in Ruhe in die erste Handelswoche des Jahres. Viele großen Börsen (USA, China, Japan, UK…) sind am 02.01. noch in den Ferien und geschlossen. Der DAX ist somit ziemlich auf sich gestellt.

Im weiteren Wochenverlauf werden jedoch erste starke Impulsgeber folgen. So werden u. a. neue Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone gemeldet. Aber auch der neue US-Arbeitsmarktbericht wird die Märkte bewegen.

Hinweis: Mit dem kostenlosen Trading-Newsletter erhaltet ihr stets vor Börseneröffnung den Tagesausblick. Beachtet auch das aktuelle Gewinnspiel!

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:


Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (endgültig)
  • Dienstag:
    • 02:45 Uhr China Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Dezember (Vorabschätzung)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (endgültig)
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) November
    • 20:00 Uhr USA Fed-Protokoll
  • Donnerstag:
    • 02:45 Uhr China Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanzsaldo November
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise November
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Dezember
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsatz Dezember
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie November
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Dezember (Vorabschätzung)
    • 14:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz November
    • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Dezember
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie November
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die Seitwärtsrange über die Feiertage nicht verlassen konnte. Die erste Handelswoche im Jahr stellt häufig noch eine Art Findungsphase, wo noch nicht alle Investoren aus den Ferien zurück sind. Die 13.930 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb ist ein Cluster zur 14.050 aktiv. Darüber die Erweiterung zur 14.160. Anschließend 14.240 und .300.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 13.840 zur .750. Darunter die 13.640. Anschließend 13.580 und der Kombisupport an der 13.500.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

Es ist eine „Premium-Mitgliedschaft“ erforderlich, um den kompletten Inhalt anzuzeigen. Ebenso erhältst du damit Zugriff auf das Trading-Portal.NET Dashboard.

Du bist bereits Premium-Mitglied? Dann logge dich einfach ein!

Xetra-DAX Stundenchart

Im Trading-Chat werdet ihr über die charttechnischen Veränderungen stets aktuell informiert.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werdet ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?

Weihnachtskater an der Börse

Die Aktienmärkte beendeten die „Super-Woche“ nach den Tagungen der Fed, EZB und dem Großen Verfallstermin mit deutlichen Abgaben. Die großen Notenbanken stellten klar, dass sie im Kampf gegen die Inflation bereit sind in eine Rezession hinein die Geldpolitik weiter zu straffen. Durch diese weiterhin konjunkturdämpfenden Maßnahmen droht der Abschwung im Jahr 2023 stärker auszufallen als bisher angenommen.

Der schwache Wochenabschluss verbaut nun die Chancen auf eine größere Weihnachtsrally. Vielmehr dürfte es nur noch um Stabilität und eine Art Schadensbegrenzung gehen.

Hinweis: Mit dem kostenlosen Trading-Newsletter erhaltet ihr stets vor Börseneröffnung den Tagesausblick. Beachtet auch das aktuelle Gewinnspiel!

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:


Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftklimaindex Dezember
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise November
    • 14:30 Uhr USA Baubeginne November
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen Dezember
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD GfK Konsumklima Januar
    • 16:00 Uhr USA Hausverkäufe November
  • Donnerstag:
    • 16:00 Uhr USA BIP Q3 (endgültig)
  • Freitag:
    • 14:30 Uhr USA PCE Preisindex November
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang für langlebige Güter November
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen Dezember

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-31,10%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-12,54%), S&P500 (-19,17%) und Dow Jones (-9,41%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 nach Fehlausbruch an seinen 200-Tagelinien (4.020/4.030) mit Rücklauf unter die Supportzone an den 100-Tagelinien bei 3.930. Oberhalb können die Bullen wieder auf versöhnlich Weihnachten und eine Range 3.955/3.985 zu den 200-Tagelinien 4.030 hoffen. Unterhalb bleibt der Index Richtung 3.815 und .770 unter Druck. Darunter 3.700/.660.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart – GD50 kreuzt GD100
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, der weiter von seiner Outperformance profitiert. Die Konsolidierung der vergangenen Woche brachte den Rücklauf zum alten Abwärtstrend und den großen gleitenden Durchschnitten. Die 32.850 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb halten die Bullen eine Spanne zur 33.300. Darüber die Erweiterung zur .700. Unterhalb stellen hingegen der ema200 bei 32.650 und der sma200 bei .450 nächste Unterstützungen. Bei Bruch 32.200. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer konnte zur besten Saisonalität nur eine schwache Bärenmarktrally absolvieren. Die Supportzone 11.500/.450 wurde auf Wochenschlussbasis verletzt. Die 11.150 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb würde der wichtige Bereich 11.450/.500 wieder in den Fokus rücken. Darüber das unechte Gap an der 11.7. Unterhalb droht hingegen das Gap-Close an der 11k. Darunter die 10.6 und anschließend der Weg zum Jahrestief. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nun die 3. rote Quartalskerze in Folge ausgebildet hat. Das gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble im Jahr 2000.

Unterhalb der 12.180 droht eine weitere Abverkaufswelle Richtung 11k. Oberhalb der 14k erste Stabilisierungstendenzen Richtung 14.8/15k. Markiert sind im Chart auch die letzten beiden großen Bärenmärkte. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 15k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k > 9.900
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Dezember.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX im Oktober und November eine starke Rally bis zum mittleren Bollingerband absolvieren konnte. Die 14.390 bilden einen ersten umkämpften Bereich. Oberhalb steht die Spanne zur 13.600 und anschließend 14.800. In dieser großen Widerstandszone folgen darüber 15k und 15.165. Unterhalb sei hingegen die Range zur 14.250 und 14.030 aktiv. Darunter bilden die 13.600 die letzte bullische Reboundzone. Bei Bruch 13.4/13.2/13k.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach seiner starken Anstiegsphase eine Korrektur bis unter die 14k eingeleitet hat. Die 13.900 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb ist ein Cluster zur 14.030 aktiv. Darüber die Erweiterung zur 14.130/.150, welche bei Bruch wieder die Aufhellung zur 14.300 liefert. Anschließend 14.390/.440.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 13.750. Darunter die 13.580. Anschließend eine Supportzone aus ema200 bei 13.500, sma200 bei .450 und m. Bollinger bei 13.380. Bei Bruch 13.270/.220.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

Es ist eine „Premium-Mitgliedschaft“ erforderlich, um den kompletten Inhalt anzuzeigen. Ebenso erhältst du damit Zugriff auf das Trading-Portal.NET Dashboard.

Du bist bereits Premium-Mitglied? Dann logge dich einfach ein!

Xetra-DAX Stundenchart

Im Trading-Chat werdet ihr über die charttechnischen Veränderungen stets aktuell informiert.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werdet ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?

Die Super-Woche vor Weihnachten

Die Aktienmärkte beendeten eine leicht schwächere und impulsarme Handelswoche. Der DAX musste nach 9 Wochen erstmals wieder eine rote Wochenkerze hinnehmen, ohne dabei jedoch bärische Signale zu erzeugen. Die nun kommende Woche ist an Spannungspotential hingegen kaum zu toppen! Am Dienstag werden die neuen US-Inflationsdaten gemeldet. Mittwoch folgen die geldpolitischen Entscheidungen der Fed und am Donnerstag die der EZB. Abgerundet wird diese ereignisreiche Woche durch den Großen Verfallstermin am Freitag. Im Anschluss dürften sich die Investoren so langsam Richtung Weihnachtsferien verabschieden.

Hinweis: Mit dem kostenlosen Trading-Newsletter erhaltet ihr stets vor Börseneröffnung den Tagesausblick. Beachtet auch das aktuelle Gewinnspiel!

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:


Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %%
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise November (endgültig)
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise November
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Oktober
    • 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
    • 20:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 03:00 Uhr China Industrieproduktion November
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise November
    • 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz November
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Dezember
    • 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion November
  • Freitag:
    • Großer Verfallstermin
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise November (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 16:00 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-29,15%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-9,58%), S&P500 (-17,45%) und Dow Jones (-7,88%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 nach Fehlausbruch an seinen 200-Tagelinien (4.020/4.035) unter Druck und mit Rücklauf zur Supportzone (GD100) bei 3.930. Oberhalb bleibt die Range 3.985 zu den 200-Tagelinien aktiv. Darüber 4.070/.110. Unterhalb muss die 3.885 halten, ansonsten kommt schnell wieder Druck zur 3.815 auf. Bei Bruch droht Abwärtsdynamik zur 3.700/.650.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart – GD50 kreuzt GD100
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, der weiter von seiner Outperformance profitiert. Die 34k stellen den ersten relevanten Bereich. Die Bullen müssen diesen Bereich überwinden, um eine potenzielle SKS-Umkehrformation zu zerstören. Oberhalb halten die Bullen eine Spanne zur 34.500. Darüber die Erweiterung zur .850 und 35k. Unterhalb stellen hingegen die 33.800 und die .250 nächste Unterstützungen. Bei Bruch rücken alter Abwärtstrend bei 32.900 und die 200-Tagelinien bei 32.500 in den Fokus. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer konnte zur besten Saisonalität nur eine schwache Bärenmarktrally absolivieren. Die Seitwärtsrange 12k – 11.500/.450 hat weiterhin Bestand. Zwischenmarke 11.700. Oberhalb würden die 12.200 und im Anschluss 12.350 in den Fokus rücken. Unterhalb droht die Eintrübung in die Gap-Zone 11.2/11k. Bei Bruch droht der Weg zum Jahrestief. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nun die 3. rote Quartalskerze in Folge ausgebildet hat. Das gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble im Jahr 2000.

Unterhalb der 12.180 droht eine weitere Abverkaufswelle Richtung 11k. Oberhalb der 14k erste Stabilisierungstendenzen Richtung 14.8/15k. Markiert sind im Chart auch die letzten beiden großen Bärenmärkte. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 15k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k > 9.900
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Dezember.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Der VDAX (Volatilitätsindex) hat den tiefsten Stand seit Januar erreicht. Anbei der DAX und VDAX in diesem Jahr. Eingezeichnet sind die letzten Tiefs beim VDAX und der Kursverlauf beim DAX.

VDAX zu DAX Kursverlauf

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX im Oktober und November eine starke Rally bis zum mittleren Bollingerband absolvieren konnte. Die 14.390 bilden einen ersten umkämpften Bereich. Oberhalb steht die Spanne zur 13.600 und anschließend 14.800. In dieser großen Widerstandszone folgen darüber 15k und 15.165. Bei Bruch weitere Aufhellung und 15.350. Unterhalb sei hingegen die Range zur 14.250 und .030 aktiv. Darunter bilden die 13.600 die letzte bullische Reboundzone. Bei Bruch 13.2/13k.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach 9 grünen Wochenkerzen in Folge erstmals wieder eine rote Kerze hinnehmen musste. Neue Signale wurden trotzdem vermieden. Die 14.360/.390 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb ist ein Cluster zur 14.480 und .520 aktiv. Darüber die Erweiterung zur 14.570 und .660. Bei Bruch 14.740 und anschließend 14.800/.830.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 14.220 und .150. Direkt darunter die 14.070 und .030. Anschließend die 13.930/.900 und bei Bruch 13.800 und die wichtige .600.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

Es ist eine „Premium-Mitgliedschaft“ erforderlich, um den kompletten Inhalt anzuzeigen. Ebenso erhältst du damit Zugriff auf das Trading-Portal.NET Dashboard.

Du bist bereits Premium-Mitglied? Dann logge dich einfach ein!

Xetra-DAX Stundenchart

Im Trading-Chat werdet ihr über die charttechnischen Veränderungen stets aktuell informiert.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werdet ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?

Sind die Märkte zu sorglos?

Die Aktienmärkte durchlebten eine äußerst volatile Handelswoche und der DAX verfehlte nur um wenige Punkte seine 9. Gewinnwoche in Folge. Der ausgelöste Short-Squeeze von Fed-Chef Powell konnte aufgrund eines zu starken Arbeitsmarktberichtes vorerst keine Anschlusskäufe finden. Umkehrsignale werden in der Jahresendrallyhoffnung jedoch tunlichst vermieden. Warnsignale sind trotzdem vorhanden. So notieren die Volatilitätsindizes an ihren Jahrestiefs und der Fear & Greed Index steht an seinem Jahreshoch. Auf diesem Niveau folgte in diesem Jahr stets eine starke Korrektur.

Volatilitätsindex VDAX und DAX

Nur die besten Szenarien sind eingepreist

In der guten Saisonalität wird die Datenlagen stets nach den besten Szenarien interpretiert. Eine Abweichung davon ist in den Märkten bisher nicht bepreist. Die Frühindikatoren deuten klar in eine Rezession; ein „Soft Landing“ sollte nicht mehr das Basisszenario sein. Der US-Arbeitsmarktbericht zeigte sich weiter robust, vor allem das Lohnwachstum überraschte. Anscheinend kommen die Zweitrundeneffekte der Inflation zu tragen und könnten dafür sorgen, dass der anfängliche zügige Rückgang der Inflation bei 4 bis 5% zum Erliegen kommt. Die Folge? Die Leitzinsen könnten über eine längere Zeit auf sehr hohem Niveau stabil bleiben. Im Übrigen Deckungsgleich mit den Wortmeldungen der Notenbanker. Die Märkte ignorieren dies und preisen stattdessen den Pivot und erste Zinssenkungen 2023 ein.

Die Aktienmärkte leben in einem Szenario, welches als höchst unwahrscheinlich anzusehen ist. Spätestens im H1 2023 müssen sie sich der Realität stellen und damit nochmals mit empfindlichen Rücksetzern diesen „Best Case“ auspreisen.

Hinweis: Mit dem kostenlosen Trading-Newsletter erhaltet ihr stets vor Börseneröffnung den Tagesausblick. Beachtet auch das aktuelle Gewinnspiel!

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:


Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 02:00 Uhr Rede EZB-Präsidentin Christine Lagarde
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Oktober
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Oktober
    • 16:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Oktober
  • Mittwoch:
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz November
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q3 (endgültig)
  • Donnerstag:
    • 13:00 Uhr Rede EZB-Präsidentin Christine Lagarde
  • Freitag:
    • 02:30 Uhr China Erzeuger- & Verbraucherpreise November
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise November
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Dezember (vorläufig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-26,51%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-8,53%), S&P500 (-14,57%) und Dow Jones (-5,25%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 umspielt weiter seine 200-Tagelinien (4.020/4.045). Oberhalb 4.090 in den Blickpunkt rücken. Darüber 4.130/.140. Unterhalb die neutrale Range über die 3.985 zu seinen 100-Tagelinien bei 3.925. Darunter kommt hingegen nach der 3.885 schnell wieder Druck zur 3.815 auf. Bei Bruch droht Abwärtsdynamik zur 3.700/.645.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart – GD50 kreuzt GD100
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index nur noch knapp 5% vom Jahreshoch entfernt notiert. Die 34k stellen den ersten relevanten Bereich. Oberhalb halten die Bullen eine Spanne zur 34.500. Darüber die Erweiterung zur .850 und 35k. Unterhalb stellen hingegen die 33.800 eine nächste Unterstützung. Bei Bruch 33.250 und anschließend 33k. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer bisher mit einer schwachen Bärenmarktrally. Die 12k stellt eine erste relevante Zone. Oberhalb würden die 12.150 in den Fokus rücken. Darüber weitere Aufhellung zur 12.350. Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 11.700 aktiv. Darunter 11.5. Bei Bruch droht der Weg zum Jahrestief. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nun die 3. rote Quartalskerze in Folge ausgebildet hat. Das gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble im Jahr 2000.

Unterhalb der 12.180 droht eine weitere Abverkaufswelle Richtung 11k. Oberhalb der 14k erste Stabilisierungstendenzen Richtung 14.8/15k. Markiert sind im Chart auch die letzten beiden großen Bärenmärkte. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 15k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k > 9.900
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Dezember.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Der VDAX (Volatilitätsindex) hat den tiefsten Stand seit Januar erreicht. Anbei der DAX und VDAX in diesem Jahr. Eingezeichnet sind die letzten Tiefs beim VDAX und der Kursverlauf beim DAX. Droht nun der Gipfel?

VDAX zu DAX Kursverlauf

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX im Oktober und November eine starke Rally bis zum mittleren Bollingerband absolvieren konnte. Die 14.390 bilden einen ersten umkämpften Bereich. Oberhalb steht die Spanne zur 13.600 und anschließend 14.800. In dieser großen Widerstandszone folgen darüber 15k und 15.165. Bei Bruch weitere Aufhellung und 15.350. Unterhalb sei hingegen die Range zur 14.250 und .030 aktiv. Darunter bilden die 13.600 die letzte bullische Reboundzone. Bei Bruch 13.2/13k.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX neun grüne Wochenkerzen in Folge mit einer Performance von +23% ausbilden konnte. Die 14.480 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb ist ein Cluster zur 14.570 und .630 aktiv. Darüber die Erweiterung zur 14.740 und .800. Bei Bruch 14.890 und anschließend 15k/15.165.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 14.390 und .230. Darunter die 14.120 und .030. Anschließend die 13.930 und bei Bruch 13.800/.600.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

Es ist eine „Premium-Mitgliedschaft“ erforderlich, um den kompletten Inhalt anzuzeigen. Ebenso erhältst du damit Zugriff auf das Trading-Portal.NET Dashboard.

Du bist bereits Premium-Mitglied? Dann logge dich einfach ein!

Xetra-DAX Stundenchart

Im Trading-Chat werdet ihr über die charttechnischen Veränderungen stets aktuell informiert.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werdet ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?

Anfällig für Rücksetzer…

Die Aktienmärkte sind insbesondere im Value-Bereich stark überkauft. Wie ich vor einer Woche thematisiert hatte, bot sich zur „Thanksgiving-Woche“ saisonalbedingt jedoch kein stärkerer Rücksetzer und somit Gewinnmitnahmen an. Mit der nun kommenden Handelswoche könnte sich dies in den Monatsabschluss hinein schlagartig ändern. Die Rücksetzergefahr ist so hoch, wie seit Wochen nicht mehr.

Inflation, Arbeitsmarkt und Powell…

Nach der impulsarmen Thanksgiving-Woche folgen nun wieder einige gewichtige Termine. So werden neue Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone gemeldet. Ebenso mit erster Abwärtsdynamik? Der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag sollte im Sinne einer weiteren Rally möglichst deutliche Schwäche aufzeigen. Besonders interessant wird jedoch der erste öffentliche Auftritt von Fed-Chef Powell seit der Fed-Pressekonferenz sein. Hawkishe Aussagen, um eine weitere Rally bzw. die Fortsetzung der Rally zu unterbinden, sind zu befürchten.

Hinweis: Mit dem kostenlosen Trading-Newsletter erhaltet ihr stets vor Börseneröffnung den Tagesausblick. Beachtet auch das aktuelle Gewinnspiel!

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:


Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %%
  • Dienstag:
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)
    • 15:45 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board November
  • Mittwoch:
    • Monatsabschluss
    • Rede Fed-Chef Powell
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Oktober
    • 14:30 Uhr USA BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • 20:00 Uhr USA FED Beige Book
  • Donnerstag:
    • Monatsauftakt
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsatz Oktober
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate November
    • 14:30 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Oktober
    • 14:30 Uhr US-Arbeitsmarktbericht

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-27,97%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-8,46%), S&P500 (-15,53%) und Dow Jones (-5,48%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 mit Schlusskurs nah am ema200 bei 4.022. Oberhalb würde der sma200 bei 4.055 noch in den Blickpunkt rücken. Darüber würden Squeezechancen in den Bereich 4.1 bestehen. Unterhalb die neutrale Range zu seinen 100-Tagelinien bei 3.920. Darunter kommt hingegen schnell wieder Druck zur 3.815 auf. Bei Bruch droht Abwärtsdynamik zur 3.690/.630.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart – GD50 kreuzt GD100
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, wo sich der Index nur noch 5,5% vom Jahreshoch entfernt. Rally ist stark überdreht. Erhöhte Gefahr von plötzlichen Gewinnmitnahmen. Oberhalb der 34.300 halten die Bullen eine Spanne zur 34.700 und anschließend 35k. Unterhalb stellen hingegen die 33.800 eine nächste Unterstützung. Bei Bruch 33.1 und anschließend die 200-Tagelinien bei 32.500. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer bisher mit einer schwachen Bärenmarktrally. Die 11.8 stellt eine erste relevante Zone. Oberhalb würden nochmal die 12k in den Fokus rücken. Bei Abpraller Doppeltopgefahr. Darüber weitere Aufhellung zur 12.2 und .350. Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 11.5 und 11.350 aktiv. Darunter Gap-Close an der 11k. Bei Bruch droht Test Jahrestief. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nun die 3. rote Quartalskerze in Folge ausgebildet hat. Das gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble im Jahr 2000.

Unterhalb der 12.180 droht eine weitere Abverkaufswelle Richtung 11k. Oberhalb der 14k erste Stabilisierungstendenzen Richtung 14.8/15k. Markiert sind im Chart auch die letzten beiden großen Bärenmärkte. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 15k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k > 9.900
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat November.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Der VDAX (Volatilitätsindex) hat den tiefsten Stand seit Januar erreicht. Anbei der DAX und VDAX in diesem Jahr. Eingezeichnet sind die letzten Tiefs beim VDAX und der Kursverlauf beim DAX. Droht nun der Gipfel?

VDAX zu DAX Kursverlauf

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX den saisonal starken Oktober voll aufgreifen konnte und den Grundstein für eine starke Rally legte. Die 13.200 bilden einen ersten Support. Oberhalb steht die Spanne zur 13.600 und .740. Darüber 14k und 14.230. Bei Bruch 14.390 und m. Bollinger 14.550. Anschließend 14.8/15k. Unterhalb sei hingegen die Range 12.820 aktiv. Darunter öffnet sich nach der 12.6 die Tür zur 12.320 und dem Kombisupport an der 12.2. Bei Bruch neue Jahrestiefs.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX als Outperformer acht Wochen in Folge mit einer Perfomance von +23% ansteigen konnte. Die 14.460 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb ist ein Cluster zur 14.560 und .630 aktiv. Darüber die Erweiterung zur 14.730 und .800. Bei Bruch 14.885 und anschließend 15k/15.160.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 14.390 und .230. Darunter die 14.135 und .030. Anschließend die 13.920 und bei Bruch .740/.600.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

Es ist eine „Premium-Mitgliedschaft“ erforderlich, um den kompletten Inhalt anzuzeigen. Ebenso erhältst du damit Zugriff auf das Trading-Portal.NET Dashboard.

Du bist bereits Premium-Mitglied? Dann logge dich einfach ein!

Xetra-DAX Stundenchart

Im Trading-Chat werdet ihr über die charttechnischen Veränderungen stets aktuell informiert.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werdet ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?