Märkte bleiben weiter vorsichtig – keine neuen Impulse

Auch zur Wochenmitte agieren die Aktienmärkte weiter mit angezogener Handbremse. Es fehlt an Impulsen, aber es fehlt auch an klarer Richtung. Besonders der DAX zeigt seit fünf Handelstagen ein auffälliges Muster: Er pendelt orientierungslos am mittleren Bollingerband entlang und vermeidet neue Signale. Ein Zeichen dafür, dass Investoren zwar keine akute Schwäche sehen, aber auch keine klare Motivation für weitere Käufe besteht – wohl auch aus Vorsicht mit Blick auf den bevorstehenden „Zolltag“ von Donald Trump am 2. April.

Wall Street am Widerstand – technische Zone bleibt umkämpft

Die US-Indizes bleiben ebenfalls nervös. Die Zone rund um die 200-Tageslinien bleibt umkämpft. Heute zeigten sich leichte Schwächetendenzen, die aber bislang nur als normale Konsolidierung eingeordnet werden können. Im Hinblick auf das anstehende Quartalsende ist ein erneuter Versuch auf der Oberseite durchaus denkbar, denn rein technisch ist der Rebound nach vier Verlustwochen noch nicht vollends ausgereizt. Übergeordnet bleibt das Setup aber fragil und die Märkte durchlaufen bisher nur die Konsolidierung nach dem Abverkauf.

Makro: Rückspiegel statt Fernlicht

Am Donnerstag stehen die endgültigen BIP-Zahlen für das vierte Quartal aus den USA im Fokus – zumindest auf dem Papier. In der Praxis dürften sie kaum für neue Impulse sorgen, da sie lediglich den Blick in den Rückspiegel liefern. Interessanter wird es mit dem US-Inflationsindikator PCE-Kernrate am Freitag. Er könnte Hinweise geben, ob die Fed beim nächsten Zinsentscheid weiter abwarten muss oder erste Spielräume für Lockerungen bekommt.

Über allem schwebt aber weiterhin das Thema Zollpolitik. Der 2. April rückt näher – und damit auch die Unsicherheit über die nächsten Schritte von Donald Trump. Ob Verhandlungsdruck oder echter protektionistischer Kurs: Die Märkte bleiben nervös. Eine echte Auflösung dieser Unsicherheit wird vermutlich erst mit einer konkreten Entscheidung möglich. Bis dahin bleibt das Handelsumfeld geprägt von vorsichtiger Zurückhaltung und potenziell abrupten Richtungswechseln.

Wichtige Wochentermine:

  • Donnerstag:
    • (!) 13:30 Uhr US BIP Q4 (endgültig)
    • 13:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE GfK Konsumklima April
    • (!) 13:30 Uhr US PCE Kernrate Februar
    • 15:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan März (endgültig)

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Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Zunehmend auffällig ist jedoch, dass die einstige Outperformance schwindet und neue Hochs regelmäßig zu Gewinnmitnahmen genutzt werden – ein Hinweis auf nachlassende Kaufdynamik und das in den Kursen nun bereits viel eingepreist ist. Die mehrwöchige Seitwärtsrange kann bisher jedoch solide verteidigt werden.
Der Bereich an der 23.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die obere Range zur 23.300 und anschließend 23.500 weiter aktiv. Erneut Gefahr von raschen Gewinnmitnahmen. Darüber könnte ein weiterer Befreiungsschlag zur 23.8 gelingen.

Unterhalb würde hingegen die untere Spanne der letzten Wochen zur 22.600 weiter im Fokus stehen. Darunter droht erneut der Test der Supportzone 22.2. Bei Bruch folgt die erste Eintrübung 22k/21.8.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX bleibt sich treu und hangelt weiter richtunglos am m. Bollingerband entlang. Die Dynamik ist verschwunden, aber die Bären können bisher trotzdem keinen Vorteil ziehen. Zurückhaltung im Vorfeld von Trumps „Zolltag“, welcher auch Deutschland und den DAX stark treffen könnte.
Die 23.030 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.100 und 23.220 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung erneut zur 23.340 fortsetzen. Bei Bruch folgen 23.380 und das AZH bei 23.470.
  • Unterhalb wäre hingegen das m. Bollingerband bei wieder 22.900 unter Druck, gefolgt von der 22.830. Darunter droht wieder der der Weg zur 22.720 und damit in die untere Seitwärtsrange. Bei Bruch folgen 22.580. Anschließend 22.470 und .350.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.030 > 23.100 > 23.220 > 23.340 > 23.380 > 23.470 > 23.550 > 23.600 > 23.720 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.900 > 22.830 > 22.720 > 22.590 > 22.580 > 22.470 > 22.350 > 22.290 > 22.250 > 22.150 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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Mit Unsicherheit in die technischer Erholung – Widerstandszone weiter im Fokus

Die Aktienmärkte setzten auch am Dienstag ihre technische Erholung fort, allerdings in kleineren Schritten. Die Wall Street befindet sich weiterhin direkt an ihren Widerstandszonen bei den 200-Tageslinien – ein Bereich, der nun eine erste Richtungsentscheidung einfordern dürfte. Noch ist offen, ob ein direkter Durchbruch gelingen kann oder ob der Markt zuvor noch einmal einen Rücksetzer vollziehen muss, bevor eine nachhaltigere Durchbruchbewegung möglich wird.
Der DAX bleibt hingegen in seiner engen Seitwärtsrange gefangen. Positiv ist, dass das mittlere Bollingerband erneut verteidigt wurde, was zumindest kurzfristig weiterhin eine gewisse Stabilität innerhalb der neutralen Spanne signalisiert.

Trump-Zölle werfen lange Schatten

Das Umfeld ist grundsätzlich nicht ungünstig für Aktienmärkte. Die Saisonalität ist freundlich, das Quartalsende stützt und das Sentiment nach den starken Abverkäufen im Februar weiter zurückhaltend – potenzielle Katalysatoren für weitere Erholung. Doch über allem steht der 2. April, an dem Donald Trump seine weitreichenden Zollpläne bekanntgeben will. Der Markt ist sich nach wie vor nicht sicher, ob Trump als Hardliner auftritt oder ob doch eine abgeschwächte Variante präsentiert wird. Bis dahin bleibt das Sentiment anfällig für plötzliche Richtungswechsel.

USA: Konjunktur schwächelt – Inflation bleibt ein Thema

Makroökonomisch zeigt sich in den USA weiterhin das Bild der vergangenen Wochen: Die Konjunktur trübt sich ein, wie heute erneut durch das Conference Board Verbrauchervertrauen, den Richmond Fed Herstellungsindex und die Hausverkäufe bestätigt wurde. Gleichzeitig steigen die Inflationserwartungen weiter an – eine Kombination, die das Damoklesschwert eines Stagflationsszenarios wieder etwas näher rücken lässt, insbesondere wenn durch neue Zölle zusätzliche Preisdynamik entsteht.

Der morgige Mittwoch bleibt mit den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter aus den USA relativ überschaubar, bevor am Freitag mit der PCE-Kernrate nochmals ein entscheidender Inflationsimpuls bevorsteht. Bis dahin bleibt das Grundrauschen der Unsicherheit präsent.

Wichtige Wochentermine:

  • Mittwoch:
    • 13:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar
  • Donnerstag:
    • (!) 13:30 Uhr US BIP Q4 (endgültig)
    • 13:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE GfK Konsumklima April
    • (!) 13:30 Uhr US PCE Kernrate Februar
    • 15:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan März (endgültig)

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Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Zunehmend auffällig ist jedoch, dass die einstige Outperformance schwindet und neue Hochs regelmäßig zu Gewinnmitnahmen genutzt werden – ein Hinweis auf nachlassende Kaufdynamik und das in den Kursen nun bereits viel eingepreist ist. Die mehrwöchige Seitwärtsrange kann bisher jedoch solide verteidigt werden.
Der Bereich an der 23.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die obere Range zur 23.300 und anschließend 23.500 weiter aktiv. Erneut Gefahr von raschen Gewinnmitnahmen. Darüber könnte ein weiterer Befreiungsschlag zur 23.8 gelingen.

Unterhalb würde hingegen die untere Spanne der letzten Wochen zur 22.600 weiter im Fokus stehen. Darunter droht erneut der Test der Supportzone 22.2. Bei Bruch folgt die erste Eintrübung 22k/21.8.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX bleibt richtunglos innerhalb seiner Seitwärtsrange, wo das m. Bollingerband nun zum vierten Mal in Folge den Tagessupport getestet und verteidigt werden konnte. Die Dynamik ist verschwunden, aber die Bären können bisher trotzdem keinen Vorteil ziehen.
Die 23.030 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.100 und 23.230 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung erneut zur 23.330 fortsetzen. Bei Bruch folgen 23.380 und das AZH bei 23.470.
  • Unterhalb wäre hingegen weiterhin das m. Bollingerband bei 22.900 unter Druck, was an den letzten 4 Tagen stets gehalten werden konnte. Darunter droht wieder der der Weg über die 22.850 zur 22.720 und damit in die untere Seitwärtsrange. Bei Bruch folgen 22.590/.570.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.030 > 23.100 > 23.230 > 23.330 > 23.380 > 23.470 > 23.550 > 23.600 > 23.720 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.900 > 22.850 > 22.720 > 22.590 > 22.570 > 22.500 > 22.410 > 22.400 > 22.290 > 22.250 > 22.150 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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Erste Make-or-Break-Zone an der Wall Street – Zölle bleiben das Thema

Die Aktienmärkte starteten freundlich in die neue Handelswoche. Vor allem an der Wall Street konnten die großen US-Indizes heute weiter zulegen und damit wichtige technische Marken an den 200-Tage-Linien erreichen – eine erste relevante Make-or-Break-Zone.
Für die Bären wäre das nun eine gute Gelegenheit, durch einen scharfen Abpraller wieder Kontrolle zu gewinnen und in Richtung neuer Tiefs zu drücken. Die Bullen hingegen benötigen einen klaren Durchbruch über diese Zonen, um zumindest kurzfristig Entspannung zu schaffen und die akute Abwärtsgefahr abzuschwächen. Selbst dann wäre das übergeordnete Bild allerdings noch nicht vollständig entwarnt – eine nachhaltige Trendumkehr bräuchte mehr als nur einen technischen Ausbruch.

DAX bleibt in der Warteschleife

Der DAX konnte nicht vom positiven US-Impuls profitieren und blieb innerhalb seiner seit Tagen etablierten Seitwärtsrange gefangen. Neue Hochpunkte wurden in der Vergangenheit rasch abverkauft, echte Schwäche wurde bislang aber auch nicht zugelassen. Die Richtung bleibt daher zunächst offen, auch wenn erste Anzeichen einer Konsolidierung dominieren.

Uneinigkeit bei Trumps Zollpolitik

Für Bewegung sorgten am Nachmittag erneut Kommentare von Donald Trump zur Zollpolitik. Zunächst wurde berichtet, dass die für den 2. April angekündigten Strafzölle möglicherweise weniger umfangreich ausfallen und eher gezielt eingesetzt werden sollen. Im späteren Tagesverlauf relativierte Trump dies jedoch wieder und kündigte an, dass die Zölle wie geplant kommen sollen – inklusive Autozölle. Diese Unsicherheit bleibt damit ein zentraler Unsicherheitsfaktor an den Märkten.

Ausblick: ifo-Geschäftsklima und PCE-Inflation

Am Dienstag rückt zunächst der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland in den Blickpunkt. Die jüngste politische Einigung zur Lockerung der Schuldenbremse könnte hier für einen Stimmungsaufschwung sorgen. Am Nachmittag folgt mit dem US-Verbrauchervertrauen des Conference Board ein weiterer wichtiger Indikator.
Das zentrale Ereignis der Woche bleibt aber der PCE-Inflationsbericht am Freitag – die bevorzugte Inflationskennzahl der US-Notenbank Fed. Überraschungen in diesem Datensatz könnten sowohl Zinserwartungen als auch die Marktstimmung maßgeblich beeinflussen. Und über allem steht natürlich der 2. April – Trumps angekündigter Zolltermin. Bis dahin dürfte das nervöse Auf und Ab an den Märkten anhalten.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex März
    • 15:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board März
    • 15:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index März
  • Mittwoch:
    • 13:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar
  • Donnerstag:
    • (!) 13:30 Uhr US BIP Q4 (endgültig)
    • 13:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE GfK Konsumklima April
    • (!) 13:30 Uhr US PCE Kernrate Februar
    • 15:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan März (endgültig)

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Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Zunehmend auffällig ist jedoch, dass die einstige Outperformance schwindet und neue Hochs regelmäßig zu Gewinnmitnahmen genutzt werden – ein Hinweis auf nachlassende Kaufdynamik und das in den Kursen nun bereits viel eingepreist ist. Die mehrwöchige Seitwärtsrange kann bisher jedoch solide verteidigt werden.
Der Bereich an der 23.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die obere Range zur 23.300 und anschließend 23.500 weiter aktiv. Erneut Gefahr von raschen Gewinnmitnahmen. Darüber könnte ein weiterer Befreiungsschlag zur 23.8 gelingen.

Unterhalb würde hingegen die untere Spanne der letzten Wochen zur 22.600 weiter im Fokus stehen. Darunter droht erneut der Test der Supportzone 22.2. Bei Bruch folgt die erste Eintrübung 22k/21.8.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verteidigt nun bereits seit Mitte Februar erfolgreich seinen Support bei 22.200 Punkten und damit die Seitwärtsrange. Ruckartige Gewinnmitnahmen bei neuen Hochs deutet jedoch zunehmend Konsolidierungswillen an. Zum Wochenauftakt steht er nur wenig verändert, allerdings erneut als Underperformer zur Wall Streets.
Die 22.950 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.030 und 23.080 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung erneut zur 23.250 fortsetzen. Bei Bruch folgen 23.330 und .380.
  • Unterhalb wäre hingegen weiterhin das m. Bollingerband bei 22.850 unter Druck, was an den letzten 3 Tagen stets gehalten werden konnte. Darunter droht wieder der der Weg zur 22.730 und damit in die untere Seitwärtsrange. Bei Bruch folgen 22.610 und .580.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.030 > 23.080 > 23.250 > 23.330 > 23.380 > 23.470 > 23.550 > 23.600 > 23.720 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.950 > 22.850 > 22.730 > 22.610 > 22.580 > 22.500 > 22.410 > 22.400 > 22.290 > 22.250 > 22.150 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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Rollentausch an den Märkten – DAX wird zum Underperformer – Wall Street vor Widerständen

Zum Donnerstag zeigte sich an den Börsen erneut eine klare Zweiteilung – allerdings mit vertauschten Rollen. Während der DAX zuletzt durch eine fast schon dominante Outperformance glänzte, gehörte er heute klar zu den schwächeren Märkten.

Gewinnmitnahmen nach dem Rekordlauf

Nach dem frischen Allzeithoch in dieser Woche setzte beim DAX eine spürbare Gewinnmitnahme ein. Das mittlerweile auffällige Muster von schnellen Rücksetzern nach neuen Hochs deutet darauf hin, dass die Outperformance des DAX zunehmend an Dynamik verliert. Die erste relevante Supportzone wurde heute erreicht und getestet, allerdings noch nicht gebrochen. Der Index bleibt damit technisch choppy unterwegs, pendelt in einer breiten Range und richtet seinen Blick zunehmend auf die Impulsgeber von der Wall Street.

Wall Street an der Richtungsentscheidung

In den USA erreichen S&P 500 und Nasdaq nach vier Wochen Korrektur die vielbeachteten 200-Tageslinien – ein klassischer Bereich, in dem sich entscheidet, ob eine technische Erholung in eine nachhaltige Trendwende übergeht oder doch ein erneuter Rückschlag folgt. Ein scharfer Abpraller an dieser Marke wäre für die Bullen ein Warnsignal, zumal viele Marktteilnehmer auf eine technische Gegenbewegung spekulieren.

Nervöse Märkte vor dem großen Verfall und dem 02.04.

Kurzfristig wird der morgige große Verfallstermin an den Terminmärkten die Bewegungen weiter beeinflussen. Positionsanpassungen und Absicherungen dürften auch morgen für erhöhte Schwankungen sorgen.
Übergeordnet bleibt die Unsicherheit hoch: Mit dem 02. April rückt Trumps geplanter Zollhammer immer näher. Noch gibt es keine Klarheit, ob, wie und in welchem Umfang neue Zölle für Kanada, Mexiko, China und auch die EU eingeführt werden. Diese politische Ungewissheit dürfte weiter auf die Stimmung drücken und könnte dazu führen, dass sich ein nervöser und richtungsloser Handel weiter fortsetzt – trotz aller saisonalen Stärke, die das Frühjahr statistisch mit sich bringt.

Wichtige Termine:

  • (!) Großer Verfallstermin

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Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Erste Schwächetendenzen konnten zuletzt durch politische Entscheidungen wie die Reform der Schuldenbremse und das Sondervermögen schnell wieder abgefangen werden. Zwar hat der DAX zuletzt an Dynamik eingebüßt, doch klare Umkehrsignale wurden bisher vermieden.
Eine überfällige technische Erholung an der Wall Street könnte den DAX auch weiterhin im Sog in Richtung Allzeithoch halten – dann allerdings wohl nicht mehr in der Rolle des starken Outperformers, sondern eher im Gleichlauf mit den globalen Märkten.
Der Bereich an der 22.650 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 22.800 und 23.250 weiter aktiv. Darüber könnte die Bewegung über die 23.350 in Richtung 23.550 einsetzen. Bei Bruch 23.700/23.900.

Unterhalb würde hingegen die Spanne der letzten 4 Wochen über die 23.450 zur 22.250 weiter im Fokus stehen. Darunter droht eine erste Eintrübung zur 22k und 21.900. Bei Bruch 22.550

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verteidigt nun bereits seit vier Wochen erfolgreich seinen Support bei 22.200 Punkten und konnte sich dabei oberhalb des mittleren Bollingerbands/ Wochen-PP stabilisieren und die Range zum Allzeithoch damit aufrechterhalten. Der heutige Test des m. Bollinger konnte abermals verteidigt werden und so bleibt der DAX weiter richtungslos im Cluster.
Die 23.050 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.250 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung erneut zur 23.290 und .350 fortsetzen. Bei Bruch 23.420/.470. Anschließend 23.550.
  • Unterhalb wäre hingegen nach der 23.000 weiter die Range zum M. Bollinger/ Wochen-PP bei 22.800 unter Druck. Darunter droht wieder der Rutsch in die untere Hälfte der Seitwärtsrange mit der 22.680 als nächste Zone. Bei Bruch folgen 22.550 und anschließend .450.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.150 > 23.250 > 23.290 > 23.350 > 23.420 > 23.470 > 23.550 > 23.600 > 23.720 > 23.750
  • Unterstützungen: 23.050 > 23.000 > 22.800 > 22.680 > 22.550 > 22.450 > 22.400 > 22.290 > 22.250 > 22.150 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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DAX behauptet Allzeithoch – Wall Street weiterhin angeschlagen – Trump & Putin im Fokus

Am Dienstag zeigte sich einmal mehr die Zweiteilung der Aktienmärkte. Während sich der DAX erneut als Outperformer zur schwächelnden Wall Street behaupten konnte, blieb die US-Börse weiter von Unsicherheit und Zurückhaltung geprägt.

DAX mit Rückenwind aus Berlin – aber anfällig für Gewinnmitnahmen

Der deutsche Leitindex erreichte intraday ein knappes neues Allzeithoch. Rückenwind kam von der politischen Seite: Die Zustimmung des Bundestags zur Reform der Schuldenbremse und der damit verbundene Weg für milliardenschwere Investitionen beflügelten erneut die Fantasie am Markt. Trotzdem bleibt der Aufwärtstrend seit Mitte Februar eher flach, und in Allzeithochnähe dürfte die Luft zunehmend dünner werden – Gewinnmitnahmen sind daher ein logischer nächster Schritt, zumal das Sentiment bereits sehr optimistisch geworden ist.

Wall Street weiter im Korrekturmodus

Die Wall Street hingegen bleibt zur Stunde erneut unter Druck. Technisch ist die Lage weiterhin angeschlagen: Die großen US-Indizes handeln klar unter ihren 200-Tageslinien und benötigen dringend einen Impuls, um aus dem Abwärtstrend auszubrechen. Doch dieser Impuls fehlt bislang. Stattdessen dominieren weiterhin die Unsicherheiten rund um Donald Trumps geplante Zölle zum 2. April. Die Aussicht auf pauschale Handelszölle bleibt ein struktureller Belastungsfaktor – sowohl für die US-Konjunktur als auch für das internationale Vertrauen in die US-Politik.

Geopolitik und Friedensgespräche im Fokus

Neben der Wirtschaftspolitik sorgen auch geopolitische Spannungen für Zurückhaltung an den Märkten. Die erneut aufflammenden Kämpfe in Gaza sowie Trumps verbale Drohungen in Richtung Iran sorgen für eine gewisse Risikoaversion. Besonders gespannt blicken die Märkte auf das angekündigte Telefonat zwischen Trump und Putin. Sollte daraus ein konkreter Schritt in Richtung eines Waffenstillstands oder zumindest ernsthafter Verhandlungen zur Ukraine hervorgehen, wäre dies ein stark positiver Impuls – sowohl politisch als auch für die Märkte.
Die kommenden Stunden und Tage bleiben damit richtungsweisend. Entspannungssignale könnten kurzfristig eine Gegenbewegung einleiten – neue Belastungsfaktoren hingegen die Abwärtsdynamik nochmals verstärken.

Wichtige Wochentermine:

  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 19:00 Uhr USA Fed Zinsentscheid
    • (!) 19:30 Uhr USA Fed Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise Februar
    • 13:00 Uhr GB BoE-Zinsentscheid
    • 13:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 13:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index März
  • Freitag:
    • (!) Großer Verfallstermin

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Erste Schwächetendenzen konnten zuletzt durch politische Entscheidungen wie die Reform der Schuldenbremse und das Sondervermögen schnell wieder abgefangen werden. Zwar hat der DAX zuletzt an Dynamik eingebüßt, doch klare Umkehrsignale wurden bisher vermieden.
Eine überfällige technische Erholung an der Wall Street könnte den DAX auch weiterhin im Sog in Richtung Allzeithoch halten – dann allerdings wohl nicht mehr in der Rolle des starken Outperformers, sondern eher im Gleichlauf mit den globalen Märkten.
Der Bereich an der 22.650 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 22.800 und 23.250 weiter aktiv. Darüber könnte die Bewegung über die 23.350 in Richtung 23.550 einsetzen. Bei Bruch 23.700/23.900.

Unterhalb würde hingegen die Spanne der letzten 4 Wochen über die 23.450 zur 22.250 weiter im Fokus stehen. Darunter droht eine erste Eintrübung zur 22k und 21.900. Bei Bruch 22.550

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verteidigt nun bereits seit vier Wochen erfolgreich seinen Support bei 22.200 Punkten und konnte sich dabei oberhalb des mittleren Bollingerbands stabilisieren und die Range zum Allzeithoch damit aufrechterhalten. Die leicht ansteigende Seitwärtsrange dürfte vorerst fortgesetzt werden.
Die 23.250 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 23.350 zur 23.420 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 23.470 und .530 fortsetzen. Bei Bruch Chance auf 23.600 und anschließend .720.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range ins Gap bei 23.150 und .120 weiter im Blick. Darunter folgt die weitere Bewegung zur 23.000. Bei Bruch Eintrübung in Richtung Wochen-PP und m. Bollinger um 22.8.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.250 > 23.350 > 23.420 > 23.470 > 23.530 > 23.600 > 23.720 > 23.750
  • Unterstützungen: 23.150 > 23.120 > 23.000 > 22.850 > 22.800 > 22.720 > 22.680 > 22.500 > 22.450 > 22.410 > 22.290 > 22.250 > 22.150 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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