Vorsichtiger Wochenstart an den Märkten – Abstimmung im Bundestag

Die Aktienmärkte starten mit angezogener Handbremse in die neue Handelswoche. Nach vier Wochen deutlicher Korrektur ist das Vertrauen der Anleger weiterhin angeschlagen, und es fehlen aktuell klare Impulse, um eine technische Erholung glaubwürdig einzuleiten. Besonders an der Wall Street sorgt die Unsicherheit rund um Donald Trumps geplante Zölle, die bereits in zwei Wochen am 2. April greifen sollen, für Zurückhaltung. Bis dahin wäre eine technische Gegenbewegung durchaus denkbar – allerdings braucht es dazu ein klares Signal der Stabilisierung.

DAX im Bann des Allzeithochs und der Politik

Der DAX zeigt sich am Montag fester und bewegt sich damit weiter im Dunstkreis seines Allzeithochs. Im Mittelpunkt des Interesses steht in dieser Woche die geplante Änderung des Grundgesetzes in Deutschland, die eine Lockerung der Schuldenbremse ermöglichen soll. Nur wenn Bundestag und Bundesrat zustimmen, können die geplanten milliardenschweren Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung und Transformation tatsächlich fließen – ein potenziell starker Impulsgeber für die deutsche Wirtschaft und den Aktienmarkt.

Am Dienstag rücken mehrere Konjunktur- und Politiktermine in den Fokus: Die Veröffentlichung der ZEW-Konjunkturerwartungen gibt einen aktuellen Ausblick auf die Stimmungslage unter Analysten und Investoren, während die Abstimmung im Bundestag über die Schuldenbremse und das Sondervermögen von hoher politischer Bedeutung ist. In den USA stehen am selben Tag die Daten zur Industrieproduktion an, die Hinweise auf die aktuelle Stärke der US-Konjunktur geben dürften.

Insgesamt bleibt die Lage fragil – doch mit etwas Rückenwind könnte die langerwartete technische Erholung einsetzen, sofern keine neuen Belastungsfaktoren aufkommen.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen März
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen März
    • 14:15 Uhr USA Industrieproduktion Februar
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 19:00 Uhr USA Fed Zinsentscheid
    • (!) 19:30 Uhr USA Fed Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise Februar
    • 13:00 Uhr GB BoE-Zinsentscheid
    • 13:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 13:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index März
  • Freitag:
    • (!) Großer Verfallstermin

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Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Erste Schwächetendenzen konnten zuletzt durch politische Entscheidungen wie die Reform der Schuldenbremse und das Sondervermögen schnell wieder abgefangen werden. Zwar hat der DAX zuletzt an Dynamik eingebüßt, doch klare Umkehrsignale wurden bisher vermieden.
Eine überfällige technische Erholung an der Wall Street könnte den DAX auch weiterhin im Sog in Richtung Allzeithoch halten – dann allerdings wohl nicht mehr in der Rolle des starken Outperformers, sondern eher im Gleichlauf mit den globalen Märkten.
Der Bereich an der 22.650 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 22.800 und 23.250 weiter aktiv. Darüber könnte die Bewegung über die 23.350 in Richtung 23.550 einsetzen. Bei Bruch 23.700/23.900.

Unterhalb würde hingegen die Spanne der letzten 4 Wochen über die 23.450 zur 22.250 weiter im Fokus stehen. Darunter droht eine erste Eintrübung zur 22k und 21.900. Bei Bruch 22.550

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verteidigt nun bereits seit vier Wochen erfolgreich seinen Support bei 22.200 Punkten und konnte sich dabei oberhalb des mittleren Bollingerbands stabilisieren.
Auch wenn die Aufwärtsdynamik spürbar nachgelassen hat, behalten die Bullen weiterhin die Oberhand in Richtung Allzeithoch.
Morgen Abstimmung im Bundestag.
Die 23.000 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 23.070 zur 23.200 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 23.300 und .350 fortsetzen. Bei Bruch Chance auf das Allzeithoch 23.420 und .510.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range 22.850 und .800 weiter im Blick. Darunter folgt die weitere Bewegung zur 22.770 und erneut dem m. Bollinger bei 22.680. Bei Bruch Eintrübung zur 22.500 und 22.450.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.000 > 23.070 > 23.200 > 23.300 > 23.350 > 23.420 > 23.510 > 23.550 > 23.730 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.850 > 22.800 > 22.770 > 22.680 > 22.500 > 22.450 > 22.410 > 22.290 > 22.250 > 22.150 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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Aktienmärkte bleiben im Bann der US-Zollpolitik – Wall Street gefährlich angeschlagen – DAX stabil

Auch zum Donnerstag bleiben die weltweiten Aktienmärkte – allen voran die Wall Street – stark belastet durch die weiterhin unberechenbare Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump. Neue Drohungen mit Strafzöllen gegen die EU und Kanada sorgen für anhaltende Unsicherheit, was eine nachhaltige Erholung der zuletzt stark gefallenen Kurse weiterhin verhindert.

Wall Street im Korrekturmodus

Die US-Indizes verharren tief im Korrekturmodus. Der S&P 500 und der Nasdaq notieren deutlich unter ihren 200-Tageslinien – ein klares charttechnisches Warnsignal. Zwar ist das Sentiment inzwischen extrem negativ und die Märkte technisch stark überverkauft, doch bislang fehlt der positive Impuls, der eine technische Gegenbewegung einleiten könnte.
Trump scheint mit seinen täglichen Richtungswechseln die Märkte bewusst unter Spannung zu halten. Das Risiko eines ausgewachsenen Handelskonflikts – möglicherweise auch mit der EU – wird zunehmend eingepreist. Sollte es zu keinen Signalen der Mäßigung kommen, bleibt selbst die Gefahr eines neuen Bärenmarkts nicht ausgeschlossen.

Hoffnung auf einen Strohhalm

Ein Hoffnungsschimmer für Stabilität könnte der Freitag bringen. Zum einen steht eine mögliche Einigung im Haushaltsstreit im Raum, die einen drohenden US-Shutdown verhindern könnte. Zum anderen wird das US-Konsumklima der Uni Michigan mit den neuen Inflationserwartungen veröffentlicht. Ein starker Rückgang der Preiserwartungen oder ein stabiler Konsumwert könnten als Entlastungssignale gewertet werden – der Markt sucht nach jedem Strohhalm.

DAX mit relativer Stärke

Im Vergleich zur Wall Street zeigt sich der DAX weiterhin robuster. Zwar konnte er sich dem Abwärtsdruck aus Übersee nicht vollständig entziehen, doch er verteidigte seine Seitwärtsrange und bleibt damit vorerst übergeordnet stabil. Unterstützung liefert das politische Umfeld in Deutschland, wo sich ein Kompromiss beim Thema Sondervermögen und Schuldenbremse abzeichnet. Die Aussicht auf milliardenschwere Investitionsprogramme bleibt ein Hoffnungsträger für den deutschen Markt – auch wenn die Abhängigkeit vom Export bei weiter eskalierendem Handelsstreit mit den USA ebenfalls Risiken birgt.

Ohne einen klaren Kurswechsel in der US-Handelspolitik bleibt die Lage fragil. Eine technische Erholung wäre angesichts der überverkauften Marktlage überfällig, doch ohne glaubwürdige politische Signale von der US-Regierung bleibt jede Gegenbewegung anfällig für Rückschläge.

Wichtige Termine:

  • Freitag:
    • Shutdown Gefahr?
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 15:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)

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Der DAX bleibt ein extrem starker Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % die Wall Street, die weiterhin tief im Minus steckt, weit hinter sich gelassen. Besonders die gigantischen Investitionssummen aus Deutschland und der EU haben die Märkte in der vergangenen Woche befeuert – und das durchaus zu Recht, da diese Maßnahmen das Land zurück auf den Wachstumspfad führen könnten. Allerdings ist die Rally inzwischen stark überhitzt. Trotz der Euphorie sollte ein gesunder und kräftiger Rücksetzer nicht ausgeschlossen werden.
Der Bereich an der 22.900 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 23.250 und der 23.550 aktiv. Darüber könnte gar eine weitere Beschleunigung zur 23.9/ 24k einsetzen.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 22.550 und .400 weiter im Fokus stehen. Darunter folgt der Cluster 22.250 und 22.000. Bei Bruch 21.800.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte trotz weiterer Schwäche an der Wall Street die Seitwärtsrange im Wirkungsbereich des m. Bollinger verteidigen. Oberhalb könnte auch das Allzeithoch wieder in den Fokus rücken. Der Handel bleibt aber vermutlich recht volatil.
Das m. Bollinger um 22.650 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 22.720 zur 22.830 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung über die 22.930 wieder zur 23.000 fortsetzen. Bei Bruch folgt wieder die Aufhellung zur 23.050 und 23.200.
  • Unterhalb wäre hingegen die 22.560 zur 22.430 weiter im Blick. Darunter folgt die weitere Eintrübung über die 22.390 zur 22.300. Bei Bruch folgen das unechte Gap bei 22.150 und und im Anschluss die 22.050.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.650 > 22.720 > 22.830 > 22.930 > 23.000 > 23.050 > 23.200 > 23.300 > 23.350 > 23.400 > 23.470 > 23.550 > 23.730 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.560 > 22.430 > 22.390 > 22.300 > 22.150 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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Märkte weiter von Unsicherheit dominiert – Erholung bleibt (noch) fragil

Die Aktienmärkte bleiben auch zur Wochenmitte hin geprägt von einer hohen Unsicherheit. Nach den deutlichen Abverkäufen der vergangenen vier Wochen müht sich die Wall Street derzeit um Stabilität, doch der Boden scheint noch recht fragil. Der erste Versuch einer Erholung nach den besser als erwarteten US-Verbraucherpreisen wurde direkt wieder abverkauft.
Für eine echte Erholung braucht es jetzt klare Signale. Die Bullen stehen unter Zugzwang: Gelingt es, das aktuelle Tagestief zu verteidigen und im besten Fall mit Käufen aufzufangen, könnte das die Basis für eine technische Gegenbewegung sein. Eine solche Erholung wäre nach der überverkauften Marktsituation durchaus möglich – und sie könnte stark ausfallen. Doch sie bleibt im aktuellen Umfeld wohl rein technischer Natur und dürfte keine nachhaltige Trendwende markieren.

Trump-Faktor bleibt Belastung
Der größte Unsicherheitsfaktor bleibt die Wirtschaftspolitik von Donald Trump. Anfang April droht die nächste Eskalationsstufe im Zollstreit – mit möglichen Ausweitungen auf Europa und weitere Sektoren. Die Angst vor einem globalen Handelskrieg, gepaart mit den bereits eingeführten Maßnahmen, drückt nicht nur auf die Weltwirtschaft, sondern trifft zunehmend auch die US-Konjunktur.

Shutdown droht – aber Hoffnung auf Einigung
Parallel dazu rückt das Thema US-Shutdown in den Vordergrund. Sollte es nicht bis zum Wochenende zu einer Einigung im Haushaltsstreit kommen, droht der Stillstand zahlreicher Behörden. Aktuell spekulieren die Märkte jedoch auf eine Last-Minute-Einigung, wie sie in der Vergangenheit häufig zustande kam.


Am Donnerstag rücken die US-Erzeugerpreise in den Fokus. Auch hier wird genau beobachtet, ob sich der Inflationsdruck weiter abschwächt – eine Voraussetzung für eine lockerere Gangart der US-Notenbank.
Eine technische Erholung ist überfällig – doch Vertrauen muss erst langsam wieder aufgebaut werden.

Wichtige Wochentermine:

  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Januar
    • (!) 13:30 Uhr USA Erzeugerpreise Februar
    • 13:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • Shutdown Gefahr?
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 15:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)

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Der DAX bleibt ein extrem starker Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % die Wall Street, die weiterhin tief im Minus steckt, weit hinter sich gelassen. Besonders die gigantischen Investitionssummen aus Deutschland und der EU haben die Märkte in der vergangenen Woche befeuert – und das durchaus zu Recht, da diese Maßnahmen das Land zurück auf den Wachstumspfad führen könnten. Allerdings ist die Rally inzwischen stark überhitzt. Trotz der Euphorie sollte ein gesunder und kräftiger Rücksetzer nicht ausgeschlossen werden.
Der Bereich an der 22.900 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 23.250 und der 23.550 aktiv. Darüber könnte gar eine weitere Beschleunigung zur 23.9/ 24k einsetzen.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 22.550 und .400 weiter im Fokus stehen. Darunter folgt der Cluster 22.250 und 22.000. Bei Bruch 21.800.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX bewegt sich weiter in der Range der Vortage und im Wirkungsbereich des m. Bollinger. Oberhalb könnte auch das Allzeithoch wieder in den Fokus rücken. Der Handel bleibt aber vermutlich recht volatil.
Das m. Bollinger um 22.650 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spannezur 22.830 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung über die 22.930 wieder zur 23.000 fortsetzen. Bei Bruch folgt wieder die Aufhellung zur 23.200.
  • Unterhalb wäre hingegen die 22.480 weiter im Blick. Darunter folgt die weitere Eintrübung über die 22.390 zur 22.300. Bei Bruch folgen das unechte Gap bei 22.150 und die 22.120.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.650 > 22.830 > 22.930 > 23.000 > 23.190 > 23.300 > 23.350> 23.400 > 23.470 > 23.550 > 23.730 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.480 > 22.390 > 22.300 > 22.150 > 22.120 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
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Märkte weiter im Würgegriff der US-Politik – Gelingt die Stabilität?

Die Aktienmärkte bleiben auch zur Wochenmitte hin fest im Griff der US-Politik. Neue Zolldrohungen von Donald Trump gegen Kanada – diesmal inklusive des sensiblen Automobilsektors – ließen auch den DAX ein frisches Wochentief markieren. Damit scheint die wochenlange Outperformance des deutschen Leitindex vorerst beendet. Mit Blick auf die bereits für April angedrohten EU-Zölle dürfte sich diese Schwäche auch fortsetzen, denn der Exportfokus Europas und Deutschlands macht den Markt besonders anfällig für protektionistische Maßnahmen.

Wall Street unter Druck – aber stabil im Abwärtstrend

Auch die Wall Street bleibt anfällig und rutschte im Verlauf des Dienstags erneut tiefer. Zwar blieben die Verluste zunächst begrenzt, doch der Blick auf das große Bild bleibt besorgniserregend: Die US-Indizes notieren nun so tief unter ihrer 200-Tage-Linie wie noch nie in diesem laufenden Bullenmarkt. Der Versuch, eine Stabilisierung oder gar eine technische Gegenbewegung einzuleiten, bleibt bislang mühsam und noch erfolglos. Es fehlen schlicht die positiven Impulse – bislang wurde die Börse nahezu ausschließlich von Trumps wirtschaftspolitischer Rhetorik dominiert.

Hoffnung auf die US-Inflationsdaten?

Einen Hoffnungsschimmer könnten die anstehenden US-Verbraucherpreisdaten am Mittwoch liefern. Analysten rechnen mit einer leichten Entspannung bei der Inflation. Sollte dies bestätigt werden, könnte dies zumindest kurzfristig Druck von der US-Notenbank nehmen und für einen Befreiungsschlag am Aktienmarkt sorgen – gerade in einem derart überverkauften Umfeld.

Shutdown-Gefahr bleibt bestehen

Doch selbst bei positiven Inflationsdaten bleibt ein weiterer Unsicherheitsfaktor im Wochenverlauf bestehen: Der drohende Government Shutdown in den USA. Bis zum Wochenende muss eine Einigung erzielt werden, sonst steht ein erneuter Stillstand zahlreicher US-Behörden bevor – mit entsprechenden wirtschaftlichen und psychologischen Folgen.

Der Markt ist reif für eine Gegenbewegung. Doch solange Trump fast täglich neue Störfeuer liefert und die politischen Unsicherheiten nicht abnehmen, dürfte sich keine nachhaltige Erholung etablieren. Die Inflationsdaten am Mittwoch könnten den nötigen Trigger liefern – oder eben die nächste verpasste Chance markieren.

Wichtige Wochentermine:

  • Mittwoch:
    • (!) 13:30 Uhr USA Verbraucherpreise Februar
    • 15:00 Uhr CA BoC-Zinsentscheid
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Januar
    • (!) 13:30 Uhr USA Erzeugerpreise Februar
    • 13:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • Shutdown Gefahr?
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 15:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)

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Der DAX bleibt ein extrem starker Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % die Wall Street, die weiterhin tief im Minus steckt, weit hinter sich gelassen. Besonders die gigantischen Investitionssummen aus Deutschland und der EU haben die Märkte in der vergangenen Woche befeuert – und das durchaus zu Recht, da diese Maßnahmen das Land zurück auf den Wachstumspfad führen könnten. Allerdings ist die Rally inzwischen stark überhitzt. Trotz der Euphorie sollte ein gesunder und kräftiger Rücksetzer nicht ausgeschlossen werden.
Der Bereich an der 22.900 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 23.250 und der 23.550 aktiv. Darüber könnte gar eine weitere Beschleunigung zur 23.9/ 24k einsetzen.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 22.550 und .400 weiter im Fokus stehen. Darunter folgt der Cluster 22.250 und 22.000. Bei Bruch 21.800.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verletzt nach den erneuten Zolldrohungen von Trump das m. Bollingerband und testete den Monats-PP. Die Outperformance und überdurchschnittliche Outperformance dürfte vorerst wohl der Vergangenheit angehören. Eine Reboundbewegung vom Wochentief bleibt auf diesem Niveau jedoch möglich.
Das m. Bollinger um 22.680 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 22.830 zur 22.930 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung über die 23.050 zur 23.160 fortsetzen. Bei Bruch folgt wieder 23.260 und anschließend .350.
  • Unterhalb wäre hingegen die 22.470 und 22.390 weiter unter Druck. Darunter folgt die weitere Eintrübung zur 22.240. Bei Bruch folgen das unechte Gap bei 22.160 und die 22.110. Anschließend 22.050.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.680 > 22.830 > 22.930 > 23.050 > 23.160 > 23.260 > 23.350> 23.400 > 23.470 > 23.550 > 23.730 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.470 > 22.390 > 22.240 > 22.150 > 22.110 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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Nervöse Märkte, überverkauftes Sentiment – Hoffnung auf den Turnaround Tuesday

Die Aktienmärkte blieben auch zum Wochenauftakt am Montag fest in der Hand der Bären. Die Wall Street setzte ihre massive Schwächephase fort – inzwischen bereits die vierte Woche in Folge mit deutlichen Verlusten. Besonders heftig erwischte es erneut den Technologie-Sektor: Der Nasdaq 100 hat seit Mitte Februar über 12 % eingebüßt, der S&P 500 rund 8 %. Und das Ganze nahezu ohne Unterbrechung – ein direkter, impulsiver Abverkauf, der sich bislang kaum verschnaufte.

Stark überverkauft – Ist ein Boden in Sicht?

Gerade weil der Rückgang so geradlinig erfolgte, steigt nun statistisch die Wahrscheinlichkeit, dass es zumindest kurzfristig zu einer technischen Gegenbewegung kommt. Die Märkte sind stark überverkauft, das Sentiment ist stark negativ, und viele Anleger sind inzwischen aus dem Markt gedrängt worden. Vielleicht war der Montag mit seinem finalen Rutsch der sogenannte Washout, den es oft braucht, bevor ein kurzfristiger Boden entstehen kann.
Ein Turnaround Tuesday könnte also durchaus folgen – vorausgesetzt, es gelingt den US-Indizes, sich über ihre 200-Tage-Linien zurückzukämpfen. Nur dann wäre eine technische Erholung mit Potenzial denkbar. Aber selbst diese Bewegung wäre wohl eher als Konterrally einzuschätzen – also als rein technische Erholung in einem übergeordnet schwachen Trend, nicht als nachhaltige Trendumkehr.

Unsicherheit bleibt – Trump als Belastungsfaktor

Zentrales Thema für die anhaltende Verunsicherung ist und bleibt Donald Trumps Politik. Seit seinem Amtsantritt agiert er ohne erkennbare Linie, besonders im Bereich der Handelspolitik. Die Zolldrohungen gegen Kanada, Mexiko, China – und zuletzt auch Europa – verunsichern die Märkte massiv. Hinzu kommen mögliche Gegenmaßnahmen, geopolitische Spannungen und ein drohender Rückfall der Weltwirtschaft.
Trump dürfte jedoch der Kurssturz an den Aktienmärkten nicht gefallen. Und wenn sich auch die Wirtschaftsdaten in den kommenden Wochen eintrüben, wird der Druck auf ihn wachsen, kompromissbereiter zu agieren. Die große Frage bleibt: Bleibt er der Hardliner – oder kippt er um, um einen Börsen- und Konjunkturcrash zu verhindern?

DAX: Schwäche trotz starker Jahresperformance

Auch der DAX geriet zum Wochenauftakt unter Druck. Besonders negativ wurde aufgenommen, dass das geplante Investitionspaket inklusive Sondervermögen und Lockerung der Schuldenbremse derzeit offenbar keine Mehrheit im Bundestag hat. Die Zustimmung der Grünen steht im Raum – gelingt sie nicht, könnte dieses Konjunkturprojekt scheitern. Für den DAX, der sich in den letzten Monaten deutlich besser als die Wall Street behaupten konnte, wäre das ein klarer Belastungsfaktor.

Die Märkte sind überfällig für eine Erholungsbewegung. Doch das Vertrauen ist aufgebraucht, und der politische Unsicherheitsfaktor Trump bleibt weiterhin ein Damoklesschwert über den Märkten. Ein technischer Turnaround Tuesday liegt in der Luft – aber ob daraus mehr wird als ein kurzes Aufbäumen, hängt maßgeblich davon ab, wie sich die politische Gemengelage weiterentwickelt.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 15:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Januar
  • Mittwoch:
    • (!) 13:30 Uhr USA Verbraucherpreise Februar
    • 15:00 Uhr CA BoC-Zinsentscheid
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Januar
    • (!) 13:30 Uhr USA Erzeugerpreise Februar
    • 13:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • Shutdown Gefahr?
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 15:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX bleibt ein extrem starker Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % die Wall Street, die weiterhin tief im Minus steckt, weit hinter sich gelassen. Besonders die gigantischen Investitionssummen aus Deutschland und der EU haben die Märkte in der vergangenen Woche befeuert – und das durchaus zu Recht, da diese Maßnahmen das Land zurück auf den Wachstumspfad führen könnten. Allerdings ist die Rally inzwischen stark überhitzt. Trotz der Euphorie sollte ein gesunder und kräftiger Rücksetzer nicht ausgeschlossen werden.
Der Bereich an der 22.900 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 23.250 und der 23.550 aktiv. Darüber könnte gar eine weitere Beschleunigung zur 23.9/ 24k einsetzen.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 22.550 und .400 weiter im Fokus stehen. Darunter folgt der Cluster 22.250 und 22.000. Bei Bruch 21.800.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet schwach in die neue Woche. Das weiterhin nicht gesicherte Investitionsprogramm bleibt ein zentraler Unsicherheitsfaktor und sorgt für Zurückhaltung bei den Marktteilnehmern.
Aktuell testet der Index erneut das mittlere Bollingerband – eine Zone, die in den vergangenen Wochen häufig Dip-Buyer angezogen hat. Die Frage ist: Auch diesmal?
Die Bullen setzen ihre Hoffnung nun auf einen Turnaround Tuesday
Die 22.760 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 22.930 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung erneut über die 23.000 zur 23.160 fortsetzen. Bei Bruch folgt wieder das obere Bollinger an der 23.310.
  • Unterhalb wäre hingegen das m. Bollinger um 22.600 weiter unter Druck. Darunter folgt die weitere Eintrübung zur 22.400. Bei Bruch 22.360 zur 22.290. Anschließend 22.150/.120.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.930 > 23.000 > 23.200 > 23.310> 23.400 > 23.470 > 23.550 > 23.730 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.760 > 22.600 > 22.400 > 22.360 > 22.290 > 22.150 > 22.120 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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