Zum Abschluss einer insgesamt verhaltenen Handelswoche musste der DAX sämtliche Wochengewinne wieder abgeben und markierte am Freitag sogar ein neues Wochentief. Die daraus resultierende schwache Wochenkerze deutet für die kommende Woche auf weitere Konsolidierungsziele auf der Unterseite hin. Das übergeordnete Muster präsentiert sich aktuell jedoch weiterhin als bullische Flaggenstruktur. Für einen klaren Vorteil benötigen die Bären allerdings einen konkreten Trigger – bislang fehlt dieser.
Auch die Wall Street wirkt ermüdet. Weder die „besseren“ US-Inflationsdaten noch der ordentliche Start der Quartalsberichtssaison konnten für nachhaltigen Rückenwind sorgen. Vielmehr scheint der Markt nach der vorherigen Anstiegsbewegung eine Atempause einzulegen, um neue Kraft zu sammeln. Diese Konsolidierung passt dabei durchaus gut in das saisonale Umfeld.
Als Belastungsfaktoren bleiben weiterhin mehrere Unsicherheitsherde bestehen: die Geopolitik – ob mit Blick auf Grönland oder den Iran –, die nach wie vor offene Entscheidung zu Trumps Strafzöllen sowie die ungeklärte Nachfolge auf dem Fed-Chef-Posten, der ab Mai neu besetzt wird. Dieses Bündel an offenen Fragen sorgt für eine diffuse Unsicherheit, die Konsolidierungsphasen begünstigt.
In der kommenden Handelswoche richten sich die Blicke unter anderem auf die ZEW-Konjunkturerwartungen, die US-PCE-Inflationsdaten sowie das endgültige US-BIP für das vierte Quartal. Zudem nimmt die Quartalsberichtssaison weiter Fahrt auf – unter anderem mit den Zahlen von Netflix.
Wichtige Wochentermine
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Xetra-DAX Tagesausblick:
Der DAX beendete die Woche nahezu unverändert und deutlich unter dem Wochenhoch. Eine Fortsetzung der bisher sehr flachen – und damit bullischen – Konsolidierung muss damit weiter eingeplant bleiben. Nur ein deutlicher Abverkauf unter die 24.9 wäre ein Warnsignal für die Bullen.
Der Bereich der 25.250 wird die erste relevante Zone darstellen.
- Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.330/.370 aktiv. Darüber rücken die 25.440/.470 in den Fokus. Im Anschluss öffnet sich die Tür in Richtung 25.530 und .600.
- Unterhalb ist hingegen die Range zur 25.160/.130 weiterhin zu nennen. Darunter folgt die Fortsetzung der Konsolidierung zur 25.050/.020. Bei Bruch rücken mit der 24.9/.850 die wichtige Ausbruchszone im Blick. Obacht bei dynamischem Bruch.
Relevante Marken in der Übersicht:
- Widerstände: 25.360 > 25.370 > 25.440 > 25.470 > 25.530 > 25.600 > 25.700
- Unterstützungen: 25.250 > 25.210 > 25.160 > 25.125 > 25.050 > 25.020 > 24.900 > 24.850 > 24.840 > 24.770 > 24.680 > 24.540 > 24.490 > 24.390 > 24.300 > 24.230 > 24.150 > 24.060 > 23.980 > 23.880 > 23.780 > 23.740 > 23.680 > 23.660 > 23.620 > 23.520 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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