Die Märkte sind positiv, wenn auch impulsarm, in die traditionell stärkere Thanksgiving-Woche gestartet. Nach drei Wochen deutlicher Schwäche deutet sich damit eine technische Erholung an.
An der Wall Street konnten die Indizes ihre 100-Tageslinien zunächst behaupten und nehmen nun Kurs auf die erste bedeutende Widerstandszone rund um 50-Tageslinie und mittleres Bollinger-Band. Hier wird sich entscheiden, ob die Erholung Substanz hat oder lediglich ein klassischer Dead Cat Bounce bleibt.
Der DAX zeigt sich hingegen weiter wacklig. Er verharrt aktuell zwischen seinen 200-Tageslinien und muss erst Stabilität beweisen, bevor an eine nachhaltigere Gegenbewegung gedacht werden kann.
Im verkürzten US-Handelsverlauf (Donnerstag US-Feiertag, Freitag verkürzt geöffnet) rücken nun wichtige Konjunkturdaten (u.a. Einzelhandelsumsätze, Erzeugerpreise (PPI), PCE-Inflationsdaten) in den Mittelpunkt
Diese Zahlen werden darüber entscheiden, wie belastbar die aktuelle Erholung ist – ob es also nur ein kurzer Reflex bleibt oder tatsächlich der Auftakt zur Jahresendrally im historischen Muster der Thanksgiving-Woche wird.
Bereits am Dienstag stehen die US-Produzentenpreise (PPI) und die Einzelhandelsumsätze an – Daten, die endlich wieder ein klareres Bild über den Zustand der US-Konjunktur liefern können.
Wichtige Wochentermine
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Xetra-DAX Tagesausblick:
Der DAX startet fester in die neue Woche, aber hängt weiter zwischen seinen 200-Tageslinien fest. Erst oberhalb (23.5+) würde es eine erste Aufhellung & und die Chance für Erholungspotential in Richtung 24k geben. Unterhalb bleibt die Lage für den DAX noch fragil.
Der Bereich bei 23.250 wird die erste relevante Zone darstellen.
- Oberhalb bleibt weiterhin die Spanne über die 23.330 zur 23.390 aktiv. Darüber folgt der Cluster zum sma200 bei 23.480/.510. Bei Bruch erste Aufhellung mit weiteren Anlaufmarken bei 23.590 und .620.
- Unterhalb ist hingegen die Range zum ema200 bei 23.140 wieder zu nennen. Darunter bleibt die Lage direkt fragil und eine Spanne zur 23.050/.030 aktiv. Bei Bruch droht weiterer Abgabedruck zu neuen Tiefs 23.940/.900; übergeordnet die Gap-Zone 22.8/22.6.
Relevante Marken in der Übersicht:
- Widerstände: 23.270 > 23.330 > 23.390 > 23.480 > 23.510 > 23.590 > 23.620 > 23.700 > 23.830 > 23.850 > 23.980 > 24.030 > 24.080 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
- Unterstützungen: 23.140 > 23.050 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

Der Ausblick im Videoformat
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