Geopolitik drückt weiter auf die Märkte – Turnaround Tuesday verpufft
Die Börsen bleiben fest im Sog der Geopolitik. Die derzeit wenig klare Strategie der Administration von Donald Trump im Iran-Konflikt sorgt zunehmend für Sorgen, dass sich der Krieg und damit auch die Unterbrechung der Straße von Hormus länger hinziehen könnten.
Der gestrige „Turnaround Tuesday“ erweist sich damit – wie bereits befürchtet – als Bewegung auf sehr dünnem Fundament. Der DAX gibt einen Großteil seiner Gewinne bereits wieder ab und notiert weiterhin deutlich unter seiner 200-Tageslinie, was das angeschlagene technische Bild bestätigt.
Solange keine klaren Lösungsansätze im Konflikt erkennbar sind, dürfte die Volatilität hoch bleiben. Gleichzeitig steigen die wirtschaftlichen Risiken: hohe Ölpreise wirken als direkte Konjunkturbremse, während der Energiepreisschock gleichzeitig die Inflation anheizen könnte. Damit wächst erneut die Gefahr eines Stagflationsszenarios.
Der Markt bleibt damit gefangen zwischen geopolitischer Unsicherheit und zunehmenden makroökonomischen Risiken – eine Kombination, die kurzfristig wenig Raum für nachhaltige Erholungen lässt.
Wichtige Wochentermine
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Xetra-DAX Tagesausblick:
Der DAX gibt die Turnaround Tuesday Gewinne wieder ab und bleibt unter seiner 200-TL volatil angeschlagen. Ohne echte Lösungen im Iran-Konflikt bleibt das Gerüst jeglicher Erholung weiterhin sehr brüchig.
Der Bereich der 23.650 wird die erste relevante Zone darstellen.
- Oberhalb >> 23.800/.850 > 23.950 > 24.090 > 24.170 (200-TL) > 24.370 (100-TL)
- Unterhalb >> 23.650 > 23.500 > 23.440 > 23.370 > 23.220 > 23k

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