Der DAX setzt seine eindrucksvolle Serie fort und markiert mit 24.300 Punkten bereits sein 28. Allzeithoch in diesem Jahr. Mit 22 % Jahresperformance und knapp 8 % allein im Mai lässt der Index viele Bären zurück – eine Entwicklung, die in ihrer Dynamik überrascht.
Charttechnisch nähert sich der DAX nun der Oberkante des Broadening Tops – einer Zone, in der durchaus Gewinnmitnahmen einsetzen könnten. Sollte es jedoch zu keiner Korrektur kommen, rückt auch das obere Bollinger Band bei 24.500 Punkten ins Visier.
Die US-Indizes bewegen sich weiterhin oberhalb ihrer 200-Tageslinie. Damit bleibt die Chance auf eine fünfte Welle des April-Impulses bestehen – und damit auf ein weiteres Hoch. Erst ein Bruch durch die 200-Tageslinie würde das technische Bild eintrüben und zu einer Neubewertung führen.
Entlastung durch Renditerückgang – aber keine Entwarnung
Zur positiven Marktstimmung trägt auch der Rückgang der Anleiherenditen bei. Auslöser war eine verbale Intervention des japanischen Finanzministeriums, das über eine Drosselung der Emission von Staatsanleihen nachdenkt. Ob diese Maßnahme allein ausreicht, die Märkte dauerhaft zu beruhigen, bleibt jedoch abzuwarten.
Ebenfalls entlastend wirkt die aktuelle Entschärfung im Zollkonflikt – doch angesichts der bekannten Unberechenbarkeit von Donald Trumps Handelspolitik bleibt ein plötzlicher Stimmungsumschwung jederzeit möglich.
Ausblick: Fed-Protokoll & Nvidia im Fokus
Am Mittwoch richtet sich der Blick der Märkte auf zwei zentrale Ereignisse: Zum einen wird das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed veröffentlicht. Zum anderen legt Tech-Schwergewicht Nvidia seine Quartalszahlen vor – ein möglicher Impulsgeber für den gesamten Markt.
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Der DAX schaffte es seinen Abverkauf auf die 18.500 mit einer 30%-Rally wieder komplett aufzukaufen und krönte dies mit einem Allzeithoch an der 24.152,24. Durch Trumps neuen Zolldrohungen folgte nun nach 7 Gewinnwochen eine erste Verlustwoche. Eine Konsolidierung der letzten starken Anstiegsbewegung dürfte damit ihren Auftakt genommen haben, welche im Idealfall aber recht flach verlaufen kann.
Die Zollgespräche zwischen der EU und den USA werden nun einen sehr starken Einfluss auf die weitere Kursentwicklung haben.
Der Bereich an der 23.7 wird die erste relevante Zone darstellen.
Oberhalb bleibt die Range zur 23.900 und zum AZH an der 24.100 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 24.450/.550. Bei Bruch Chance auf 25k.
Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 23.400 und nachfolgend 23.200 weiter entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22.800. Bei Bruch Test m. Bollinger (weekly) 22.400.
Xetra-DAX Tagesausblick:
Der DAX bleibt der starke Outperformer und erreicht an der 24.300 sein 28. Allzeithoch in diesem Jahr. Bremst das Broading Top (siehe Stundenchart) nun aus? Falls nein, wäre auch das obere Bollinger an der 24.5 als weiteres kurzfristiges Ziel noch möglich.
Der Bereich an der 24.100 stellt eine erste relevante Zone.
- Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.200 zum Allzeithoch an der 24.300 weiter aktiv. Darüber rückt nach der 24.370 das obere Bollinger an der 24.470 in den Fokus. Bei Bruch folgen 24.550/.640
- Unterhalb ist hingegen die Spanne über die 24k zur 23.920 erneut zu erwarten. Darunter wäre nach der 23.820 der Kombisupport Wochen-PP/ m. Bollinger an der 23.680 zu nennen. Bei Bruch Eintrübung zur 23.350.
Relevante Marken in der Übersicht:
- Widerstände: 24.100 > 24.196 > 24.300 > 24.370 > 24.470 > 24.550 > 24.640
- Unterstützungen: 24.000 > 23.920 > 23.820> 23.680 > 23.630 > 23.350 > 23.220 > 23.000 > 22.800 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
Der Ausblick im Videoformat
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