Können die Bullen direkt nochmal angreifen?

Die Aktienmärkte konnten den schwachen Monatsabschluss in der vergangenen Handelswoche direkt wieder negieren und notieren auf Allzeithochniveau. Können die Bullen direkt einen weiteren Angriff einleiten?

Für etwas Verblüffung sorgt die aktuelle Entwicklung beim DAX, die sehr viele Ähnlichkeiten zu den Bewegungen von vor einem Jahr aufweist.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • BRD Industrieproduktion Dezember
    • Eurozone sentix-Konjunkturindex Februar
  • Dienstag:
    • BRD Handelsbilanzsaldo Dezember
    • USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Dezember
  • Mittwoch:
    • BRD Verbraucherpreise Januar
    • USA Verbraucherpreise Januar
    • USA Rede Fed-Präsident Jerome Powell
  • Donnerstag:
    • Eurozone EU-Kommission Konjunkturprognose
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • GB BIP Q4 
    • USA Konsumklima Uni Michigan Februar

Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder:

Wir beginnen mit dem Blick zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Wochenchart, welcher im Vergleich zum Performanceindex noch weit von seinem Allzeithoch entfernt ist. Der Ausbruch am Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, bleibt seit Wochen umkämpft. Oberhalb des Januarhochs könnten die Bullen einen kleinen Spike einleiten.

DAX Kursindex - Kampf um die Ausbruchszone
DAX Kursindex – Kampf um die Ausbruchszone
Pivot Punkte für den Monat Februar
Pivot Punkte für den Monat Februar

Ein kurzer Blick in den US-Markt zum Dow Jones & S&P500 (Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET Premium). Beide Indizes konnten den schwachen Monatsabschluss wieder negieren und stehen direkt vor den nächsten Widerständen. Gelingt der Durchbruch, oder endet hier abermals der bullische Weg? Der S&P500 konnte die Zielzone seiner „Herbstformation“ bei 3.9 erreichen.

Dow Jones - Wochenchart
Dow Jones – Wochenchart
S&P500 - Wochenchart
S&P500 – Wochenchart

Zurück nach Deutschland in den DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den ausgeprägten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen und anschließend sogar ein Allzeithoch ausbilden. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate.

Zum Jahresauftakt bleibt die Verbindungslinie der letzten Allzeithochs bei 13.900 stark umkämpft. Ein Ausbruch würde die Tür zur 14.4 und im 2. Schritt Richtung 14.6 öffnen. Die 13.600/.460/13k/12.600 & 12k stellen im Quartalschart wichtige Unterstützungen dar.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen (Keilformation) wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist. Konnten die Notenbanken an den Märkten erstmals eine (starke) Rezession ausradieren, oder steht diese Marktphase in der Tat noch am Anfang und volatile Bewegungen bleiben uns auch 2021 erhalten? Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht nachhaltig verteidigen. Die Bullen müssen sich oberhalb der 13.9 stabilisieren, um den Weg zur oberen Keilbegrenzung zu gehen.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

Den vorangegangenen DAX-Chart zoomen wir bis auf 2015 heran. Nun besser zu erkennen, der DAX tritt seit sechs Jahren auf der Stelle und wurde nah am bzw. knapp über dem Allzeithoch stets heftig abverkauft (~30%). Die Verbindungslinie der letzten Hochstände wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis nicht nachhaltig überwunden. Oberhalb wäre die Keilbegrenzungslinie wieder erreichbar. Eine Fortsetzung im exakten Muster der vergangenen 6 Jahre könnte übergeordnet hingegen Abgaben bis in den 10k-Bereich mit sich bringen. Interessant ist auch das sehr ähnliche Muster mit dem Broadening-Top zum Vorjahr! Auch die zeitlichen Überschneidungen sind nahezu identisch. Das Datum heute und vor einem Jahr wurde per Pfeil markiert.

DAX seit 2015 - Angst vor dem Muster?
DAX seit 2015 – Angst vor dem Muster?

DAX – Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX kämpft weiter um den Kombiwiderstand bei 13.9. Die Bullen benötigen diese Marke um den Cluster zur 14.4/14.6 zu aktivieren. Unterhalb wäre hingegen eine erste Range zur 13.600/.460 und anschließend .200/13k aktiv.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX sich wieder über die Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 geschoben hat. Diese Marke stellt den Türöffner für eine Rallyfortsetzung Richtung 14.4/14.6 dar. Erste wichtige Zwischenwiderstände wären um .170 und .330 zu nennen. Unterhalb stellen 13.6, 13.460 und .310 weiterhin wichtige Unterstützungen dar. Bei Bruch öffnet sich die Tür zur 13.030/.009. Darunter drohen weitere Abgaben in die Gap-Zone um 12.5.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blicken wir in den Wochenchart, wo der DAX die Ausbruchzone bei 13.900 erneut übersprungen hat.

Oberhalb steht eine neutrale Range über die .945/14.030/.130/.170. Bei Durchbruch öffnet sich der Cluster zur .275.

Unterhalb der 13.9 steht hingegen eine Spanne über die .835/.795/.700 zur Gap-Zone 12.671/.596. Darunter würden .520 und .460 wieder in den Fokus rücken.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Xetra-DAX Stundenchart
Xetra-DAX Stundenchart

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WallStreetBets & Gaga-Märkte?

Die Aktienmärkte erlebten eine volatile Handelswoche in den Monatsabschluss hinein, wo der DAX am Ende mit einem Fehlausbruchszenario in den Februar starten muss. Für erhöhte Unsicherheit sorgt zunehmend auch das Aufbegehren der WallStreetBets gegen die etablierte Wall Street. Kann sich daraus sogar ein systemisches Risiko entwickeln? Eins ist bisher zumindest sicher, solche Auswüchse und gehebelte Zockermentalität von Börsenneulingen sieht man eher selten zum Beginn eines Bullenmarktes.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • BRD Einzelhandelsumsatz Dezember
    • BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar
    • Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar
    • USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar
  • Dienstag:
    • Eurozone BIP Q4
    • Quartalszahlen u. a. Amazon, Alphabet
  • Mittwoch:
    • BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar
    • Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar
    • Eurozone Verbraucherpreise Januar (Vorabschätzung)
    • USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Januar
    • USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar
  • Donnerstag:
    • Eurozone Einzelhandelsumsatz Dezember
    • UK BoE Zinsentscheid
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • USA Auftragseingang Industrie Dezember
    • Quartalszahlen u. a. Infineon, Deutsche Bank
  • Freitag:
    • BRD Auftragseingang Industrie Dezember
    • USA Neugeschaffene Stellen ex Agrar Januar
    • USA Arbeitslosenquote Januar

Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder:

Wir beginnen mit dem Blick zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Wochenchart, welcher im Vergleich zum Performanceindex noch weit von seinem Allzeithoch entfernt ist. Zum Monatsauftakt Januar konnte der wichtige Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, kurz überwunden werden. Dieses Kaufsignal konnte jedoch in den Monatsabschluss hinein keine Bestätigung finden und endete mit einem Fehlausbruchszenario. Dieses könnte den Weg im Februar weiter bärisch prägen.

DAX Kursindex mit Fehlausbruch
DAX Kursindex mit Fehlausbruch

Ein kurzer Blick in den US-Markt zum Dow Jones & S&P500 (für die US-Indizes folgt wieder ein zusätzliches Youtube-Video). Beide Indizes haben mit ihrem schwachen Monatsschluss wichtige Unterstützungen (untergeordneter Trendkanal, Keilunterkante) verletzt. Es droht der Fall zurück in das Broadening-Top und der Beginn einer Korrektur. Die Bullen benötigen einen starken Wochenauftakt.

Dow Jones - Gefährlicher Monatsabschluss
Dow Jones – Gefährlicher Monatsabschluss
S&P500 - Support verletzt
S&P500 – Support verletzt

Zurück nach Deutschland in den DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den ausgeprägten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen und anschließend sogar ein Allzeithoch ausbilden. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate.

Zum Jahresauftakt konnte die Verbindungslinie der letzten Allzeithochs bei 13.900 verletzt, aber auf Monatsschlussbasis nicht nachhaltig überwunden werden. Ein Ausbruch würde die Tür zur 14.4 und im 2. Schritt Richtung 14.6 öffnen. Die 13.600/.460/13k/12.600 & 12k stellen im Quartalschart wichtige Unterstützungen dar.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen (Keilformation) wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist. Konnten die Notenbanken an den Märkten erstmals eine (starke) Rezession ausradieren, oder steht diese Marktphase in der Tat noch am Anfang und volatile Bewegungen bleiben uns auch 2021 erhalten? Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht nachhaltig verteidigen. Die Bullen müssen sich oberhalb der 13.9 stabilisieren, um den Weg zur oberen Keilbegrenzung zu gehen. Der Fehlausbruch im Januar hält die Bären im Spiel.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

Den vorangegangenen DAX-Chart zoomen wir bis auf 2015 heran. Nun besser zu erkennen, der DAX tritt seit sechs Jahren auf der Stelle und wurde nah am bzw. knapp über dem Allzeithoch stets heftig abverkauft (~30%). Die Verbindungslinie der letzten Hochstände wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis nicht nachhaltig überwunden. Oberhalb wäre die Keilbegrenzungslinie wieder erreichbar. Eine Fortsetzung im exakten Muster der vergangenen 6 Jahre könnte übergeordnet hingegen Abgaben bis in den 10k-Bereich mit sich bringen. Interessant ist auch das sehr ähnliche Muster mit dem Broadening-Top zum Vorjahr! Auch die zeitlichen Überschneidungen sind nahezu identisch.

DAX seit 2015 - Angst vor dem Muster?
DAX seit 2015 – Angst vor dem Muster?

DAX – Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX mit Fehlausbruch am Kombiwiderstand bei 13.9. Due Bullen benötigen diese Marke für den Cluster zur 14.4/14.6. Unterhalb hingegen erste Range zur 13.600/.460 und anschließend .200/13k.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX auf Monatsschlussbasis die Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 nicht überwinden konnte. Diese Marke stellt den Türöffner für eine Rallyfortsetzung Richtung 14.4/14.6 dar. Der Fehlausbruch hält nun die Bären im Spiel. Unterhalb wurden erste Konsolidierungsziele bei 13.6 & 13.460 bereits erreicht. Bei Bruch öffnet sich die Tür zur 13.030/.009. Darunter drohen weitere Abgaben in die Gap-Zone um 12.5.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blicken wir in den Wochenchart, wo der DAX die Ausbruchzone bei 13.900 nicht überwinden konnte und direkt unter die Unterstützungen .600 und .460 gefallen ist. Unterhalb der .460 eröffnet sich über die .310 eine neutrale Wochenrange zur 13.200, wo ein Mehrfachsupport verlaufen wird.

Oberhalb der .460 können die Bullen hingegen etwas Abwärtsgefahr herausnehmen und abermals die Range zur .600/.670 ausbilden.

Unterhalb der 13.2 drohen hingegen weitere Abgaben zur wichtigen Supportzone bei 13k. Bei Durchbruch eine Beschleunigung im Abverkauf zur Gap-Zone 12.671/.596.

Zusammengefasst für das Bild im Wochenchart.

  • Neutrale Wochenrange zwischen 13.460 – .200. Unterhalb Test wichtige Supportzone 13k. Oberhalb Aufhellung zur 13.600/.670.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Ba­lan­ce­akt in den Monatsschluss

Der DAX beendete seine Handelswoche innerhalb der Vorwochenrange und unsicher abwartend an seiner übergeordneten Make-or-Break Marke. Kann in der nächsten Woche auf Monatsschlussbasis eine nachhaltige Entscheidung fallen?

Wichtige Impulsgeber bilden u. a. der ifo-Index (Montag), der FED-Zinsentscheid (Mittwoch) und die BIP-Daten für das 4. Quartal (Donnerstag USA, Freitag BRD). Aber auch die Quartalszahlen von u. a. Microsoft, Apple, Tesla und Facebook.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • BRD ifo-Geschäftsklimaindex Januar
    • Rede EZB-Präsidentin Christine Lagarde
  • Dienstag:
    • USA Verbrauchervertrauen Conference Board Januar
    • Quartalszahlen u. a. Microsoft, Johnson & Johnson, AMD
  • Mittwoch:
    • BRD GfK-Konsumklima für Februar
    • USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Dezember
    • (!) USA Fed-Zinsentscheid
    • Quartalszahlen u. a. Apple, Tesla, Facebook, Boeing
  • Donnerstag:
    • Eurozone Wirtschaftsstimmung Januar
    • BRD Verbraucherpreise Januar
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • (!) USA BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
    • USA Handelsbilanz Dezember
    • Quartalszahlen u. a. Visa, Mastercard, American Airlines
  • Freitag:
    • Monatsschluss
    • (!) BRD BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
    • BRD Arbeitslosenzahl Januar
    • USA Konsumklima Uni Michigan Januar
    • Quartalszahlen u. a. SAP, Caterpillar

Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder:

Wir beginnen mit dem Blick zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Wochenchart, welcher im Vergleich zum Performanceindex noch weit von seinem Allzeithoch entfernt ist. Zum Monatsauftakt Januar konnte der wichtige Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, kurz überwunden werden. Dieses Kaufsignal wurde bisher jedoch nicht aufgegriffen und bleibt seit nun mehr 3 Wochen umkämpft (obwohl die US-Indizes neue Höchststände erreichen konnten). Der nun anstehende Monatswechsel könnte einen Ausbruch oder Fehlausbruch festigen und nachfolgend den Kursverkauf im ersten Halbjahr maßgeblich prägen.

DAX Kursindex: Ausbruch seit 3 Wochen umkämpft
DAX Kursindex: Ausbruch seit 3 Wochen umkämpft

Ein kurzer Blick in den US-Markt zum Dow Jones & S&P500 (für die US-Indizes folgt wieder ein zusätzliches Youtube-Video). Der Dow hat weiterhin Probleme das Broadening-Top bei 31.100 zu überwinden. Ein Abpraller könnte den bärischen steigenden Keil in die Aktivierung zwingen und damit eine Top-Bildung per Verkaufssignal vollenden. Ganz ähnlich wie beim DAX, kann auch hier der Januar die Weichen für die nächsten Monate stellen. Der S&P500 bewegt sich hingegen gemütlich im Trendkanal zur Zielzone nach Aktivierung seiner Wimpel-Formation.

Dow Jones - Widerstand umkämpft
Dow Jones – Widerstand umkämpft
S&P500 - Im Trendkanal zur Zielregion
S&P500 – Im Trendkanal zur Zielregion

Zurück nach Deutschland in den DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den ausgeprägten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen und anschließend sogar ein Allzeithoch ausbilden. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate.

Die 13.460/13k/12.600 & 12k stellen im Quartalschart wichtige Unterstützungen dar. Zum Jahresauftakt konnte die Verbindungslinie der letzten Allzeithochs bei 13.900 verletzt und überwunden werden. Ein nachhaltiger Ausbruch würde die Tür zur 14.4 und im 2. Schritt Richtung 14.6 öffnen.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen (Keilformation) wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist. Konnten die Notenbanken an den Märkten erstmals eine (starke) Rezession ausradieren, oder steht diese Marktphase in der Tat noch am Anfang und volatile Bewegungen bleiben uns auch 2021 erhalten? Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht nachhaltig verteidigen. Die Bullen müssen sich oberhalb der 13.9 stabilisieren, um den Weg zur oberen Keilbegrenzung zu gehen.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

Den vorangegangenen DAX-Chart zoomen wir daher bis auf 2015 heran. Nun besser zu erkennen, der DAX tritt seit sechs Jahren auf der Stelle und wurde nah am bzw. knapp über dem Allzeithoch stets heftig abverkauft (~30%). Die Verbindungslinie der letzten Hochstände wurde verletzt, aber bisher nicht nachhaltig überwunden. Oberhalb wäre die Keilbegrenzungslinie wieder erreichbar. Eine Fortsetzung im Muster der vergangenen 6 Jahre könnte hingegen Abgaben bis in den 10k-Bereich mit sich bringen. Interessant ist auch das sehr ähnliche Muster mit dem Broadening-Top zum Vorjahr! Auch die zeitlichen Überschneidungen sind nahezu identisch.

DAX seit 2015 - Angst vor dem Muster?
DAX seit 2015 – Angst vor dem Muster?

DAX – Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX mit Ausbruchversuch am Kombiwiderstand bei 13.9. Oberhalb Aufhellung zur 14.4/14.6. Unterhalb Fehlausbruchgefahr mit erster Range zur 13.600/.460/.300/13k.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX zum Monatsbeginn die Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 verletzt hat. Diese Marke stellt den Türöffner für eine Rallyfortsetzung Richtung 14.4/14.6 dar, sofern dieser Ausbruch nun nachhaltig in den Monatsschluss verteidigt werden kann. Unterhalb folgen erste Konsolidierungsziele bei 13.6 & 13.460, von wo die Bullen weiterhin gute Reboundchancen haben. Bei Bruch würde hingegen die Tür über die 13.3 zur 13k aufgehen. Darunter drohen größere Verwerfungen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blicken wir in den Wochenchart, wo der DAX die Ausbruchzone bei 13.900 bisher nicht nachhaltig überwinden konnte. Zum Wochenauftakt bleibt der Bereich im Fokus.

Oberhalb steht eine erste Range zur 14k & 14.030, welche bei Durchbruch den Weg für ein neues Allzeithoch im Wochenverlauf ebnet. Eine Erweiterung zur 14.1 wäre die Folge, welche anschließend über die .130 zügig zur 14.3 erweitert werden könnte.

Unterhalb der 13.900 bleiben die Vorwochentiefs unter Druck. Eine erste Spanne zur .795 könnte bei Durchbruch schnell Abgaben zur .700/.670 mit sich bringen. Darunter folgt die Erweiterung zur übergeordneten Supportzone .620/.565. Weitere Cluster 13.460/.400 und 13.200. Unterhalb der 13k würden weitere starke Abgaben drohen.

Zusammengefasst für das Bild im Wochenchart.

  • 13.900 weiter im Fokus. Oberhalb Range zur 14k/14.030. Darüber Aufhellung Richtung neues AZH. Unterhalb drohen Abgaben Richtung .600 über .700/.670.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tages- und Stundenchart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

Es ist eine „Premium-Mitgliedschaft“ erforderlich, um den kompletten Inhalt anzuzeigen. Ebenso erhältst du damit Zugriff auf das Trading-Portal.NET Dashboard.

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Xetra-DAX Stundenchart
Xetra-DAX Stundenchart

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WallStreetBets – Infos

Ein umkämpfter Ausbruch

Der DAX konnte seinen Ausbruchversuch über die 13.9 in der vergangenen Handelswoche bisher nicht bestätigen. Diese Marke bleibt auf Monatssicht relevant und könnte den weiteren Kursverlauf in den nächsten Wochen und Monaten prägen.

Der Beginn der Quartalsberichtssaison und die EZB-Ratssitzung stellen wichtige Impulsgeber im Wochenverlauf dar.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen
    • China BIP Q4
    • Japan Industrieproduktion November
  • Dienstag:
    • BRD Verbraucherpreise Dezember
    • BRD/ Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Januar
  • Mittwoch:
    • USA Amtseinführung Biden
    • Eurozone Verbraucherpreise Dezember
  • Donnerstag:
    • Eurozone EZB-Zinsentscheid & PK
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • USA Philadelphia-Fed-Index Januar
    • USA Baugenehmigungen Dezember
  • Freitag:
    • BRD/ Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar
    • BRD/ Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar
    • USA Markit Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar
    • USA Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar

Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder:

Wir beginnen mit dem Blick zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Wochenchart, welcher im Vergleich zum Performanceindex noch weit von seinem Allzeithoch entfernt ist. In der vorletzten Handelswoche konnte der wichtige Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, überwunden werden. Dieses Kaufsignal konnte jedoch in den aktuellen Wochenschluss hinein bisher keine Bestätigung erfahren. Die Marke bleibt auf Monatsschlussbasis relevant und kann den Kursverkauf im ersten Halbjahr maßgeblich prägen. Ein Fehlausbruchszenario kann scharfe Abverkäufe mit sich bringen.

DAX Kursindex: Ausbruchversuch unter Beobachtung
DAX Kursindex: Ausbruchversuch unter Beobachtung

Ein kurzer Blick in den US-Markt zum Dow Jones (für die US-Indizes folgt ein zusätzliches Youtube-Video). Der Dow hat weiterhin Probleme das Broadening-Top bei 31.100 zu überwinden. Ein Abpraller könnte den bärischen steigenden Keil in die Aktivierung zwingen und damit eine Top-Bildung per Verkaufssignal vollenden. Ganz ähnlich wie beim DAX, kann auch bei den US-Indizes der Januar die Weichen für die nächsten Monate stellen.

Dow Jones - Gefahr für die Bullen?
Dow Jones – Gefahr für die Bullen?

Zurück nach Deutschland in den großen DAX Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr) seit 1990, wo 2020 wahrlich eine besondere Jahreskerze ausgebildet werden konnte. Ein „grüner Januar“ könnte direkt weitere Kursgewinne für 2021 ermöglichen.

DAX Jahreschart seit 1990
DAX Jahreschart seit 1990

Zoomen wir zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den ausgeprägten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen und anschließend sogar ein Allzeithoch ausbilden. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate.

Die 13.460/13k/12.600 & 12k stellen im Quartalschart wichtige Unterstützungen dar. Zum Jahresauftakt konnte die Verbindungslinie der letzten Allzeithochs bei 13.900 verletzt und überwunden werden. Ein nachhaltiger Ausbruch würde die Tür zur 14.4 und im 2. Schritt Richtung 14.6 öffnen.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen (Keilformation) wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist. Konnten die Notenbanken an den Märkten erstmals eine (starke) Rezession ausradieren, oder steht diese Marktphase in der Tat noch am Anfang und volatile Bewegungen bleiben uns auch 2021 erhalten? Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht nachhaltig verteidigen. Die Bullen müssen sich oberhalb der 13.9 stabilisieren, um den Weg zur oberen Keilbegrenzung zu gehen.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

Den vorangegangenen DAX-Chart zoomen wir daher bis auf 2015 heran. Nun besser zu erkennen, der DAX tritt seit fünf Jahren auf der Stelle und wurde nah am bzw. knapp über dem Allzeithoch stets heftig abverkauft (~30%). Die Verbindungslinie der letzten Hochstände wurde verletzt, aber bisher nicht nachhaltig überwunden. Oberhalb wäre die Keilbegrenzungslinie wieder erreichbar. Eine Fortsetzung im Muster der vergangenen 5 Jahre könnte hingegen Abgaben bis in den 10k-Bereich mit sich bringen. Interessant ist das sehr ähnliche Muster zum Vorjahr!

DAX seit 2015 - Vorsicht im Muster!
DAX seit 2015 – Angst vor dem Muster?

DAX – Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX mit Ausbruchversuch am Kombiwiderstand bei 13.9. Oberhalb Aufhellung zur 14.4/14.6. Unterhalb Fehlausbruchgefahr mit erster Range zur 13 .600/.460/.300/13k.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX zum Monatsbeginn die Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 verletzt hat. Diese Marke stellt den Türöffner für eine Rallyfortsetzung Richtung 14.4/14.6 dar, sofern dieser Ausbruch nun nachhaltig in den Monatsschluss verteidigt werden kann. Unterhalb folgen erste Konsolidierungsziele bei 13.6 & 13.460, von wo die Bullen weiterhin gute Reboundchancen haben. Bei Bruch würde hingegen die Tür über die 13.3 zur 13k aufgehen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blicken wir in den Wochenchart, wo der DAX die Ausbruchzone bei 13.900 bisher nicht nachhaltig überwinden konnte. Zum Wochenauftakt könnte das alte Allzeithoch und der Wochenschlusskurs um 13.800 im Fokus stehen.

Oberhalb steht eine erste Range zur 13.900, welche bei Durchbruch zur 14k erweitert werden dürfte. Darüber wäre die direkte Abwärtsgefahr gebannt und vor dem AZH bei 14.130 würden .030/.050 noch gute Anlaufmarken darstellen.

Unterhalb der 13.800 drohen hingegen weitere Abgaben über die .670 zur Supportzone .630/.565. Bei Durchbruch folgt die Erweiterung über die 13.460 zur .330 und .230. Unterhalb der 13k würde weitere starke Abgaben folgen.

Zusammengefasst für das Bild im Wochenchart.

  • Das alte AZH bei 13.795 zum Start im Fokus. Oberhalb Range zur .900 und im weiteren Schritt 14k aktiv. Darüber Aufhellung. Unterhalb drohen Abgaben Richtung .600 und darunter die Erweiterung zur .460 und .300.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Ausblick: „Trillions of Dollars…“

Die Märkte starteten am Montag sehr schwach in die erste Handelswoche des Jahres, um anschließend im weiteren Wochenverlauf Stück für Stück neue Allzeithochstände zu erreichen. Der Impuls war vor allem von der Hoffnung geprägt, dass die Senatsmehrheit der US-Demokraten neue Geldgeschenke ermöglicht. Biden versprach noch am Freitag „Trillions of Dollars…“ an neuen Stimuli und Direktschecks. Diese Pläne sollen kommenden Donnerstag vorgestellt werden.

Der DAX konnte in diesem euphorischen Fahrwasser einen wichtigen Kombiwiderstand überwinden. Ein Ausbruch, der in der kommenden Woche bestätigt werden muss.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Eurozone sentix-Konjunkturindex Januar
  • Dienstag:
    • USA JOLTS-Daten (offene Stellen) November
  • Mittwoch:
    • USA Verbraucherpreise Dezember
    • USA Realeinkommen Dezember
    • USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • China Handelsbilanzsaldo Dezember
    • Eurozone EZB Protokoll
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • USA Erzeugerpreise Dezember
    • USA Einzelhandelsumsatz Dezember
    • USA Industrieproduktion Dezember
    • USA Konsumklima Uni Michigan Januar

Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder:

Wir beginnen mit einem Blick auf die ganz großen Jahrescharts seit 1990 im DAX, Dow Jones, S&P500 und Nasdaq, wo 2020 wahrlich besondere Jahreskerzen ausgebildet werden konnten. Ein „grüner Januar“ könnte direkt weitere Kursgewinne für 2021 ermöglichen.

DAX Jahreschart
DAX Jahreschart
Dow Jones Jahreschart
Dow Jones Jahreschart
S&P500 Jahreschart
S&P500 Jahreschart
Nasdaq 100 Jahreschart
Nasdaq 100 Jahreschart

Bleiben wir noch im US-Markt und schauen auf den Nasdaq Monatschart seit 1990. Die Rezession der Corona-Pandemie führte gar zu einer starken Fortsetzung der Rally mit einer Jahresperformance von 47%. Die Rekordhausse (nach Ausdehnung & Zeit) von 2009 wurde bei den Techs bisher nicht korrigiert und läuft unvermindert weiter.

Die Oberkante des in der Pandemie gebrochenen Hausse-Trendkanals wurde nun seit vier Monaten getestet und verteidigt. Ein erneuter Test würde bei 11.3 verlaufen. Oberhalb behalten die Bullen das Zepter stets in der Hand. Ein Zurücktauchen in den Hausse-Trendkanal dürfte hingegen einen Gipfel zementieren und weitere deutliche Abverkäufe mit sich bringen.

Nasdaq übergeordnet - Oberhalb des Hausse-Trendkanals
Nasdaq übergeordnet – Oberhalb des Hausse-Trendkanals

Im weiteren Bild sehen wir den Nasdaq als Tageschart, wo sich der Index im Aufwärtstrendkanal weiter nach oben hangelt. Er hätte nun die Hälfte der Strecke nach Aktivierung eines Doppelbodens erreicht. Ebenso die Kanaloberkante. Ein schwächerer Start am Montag könnte die Möglichkeit bieten in einen Konsolidierungsmodus überzugehen. Unverminderte Stärke dürfte hingegen einen Blow-off im Nasdaq begünstigen und eine weitere sehr grüne Handelswoche einleiten.

Nasdaq Tageschart - Aktiver Doppelboden?
Nasdaq Tageschart – Aktiver Doppelboden?

Prinzipiell ähnliche Bilder sehen wir im S&P500 und Dow Jones, wo jedoch das Doppelbodenziel teilweise schon komplett abgearbeitet werden konnte. Auch die Oberkanten des 2018-er Broadening-Tops sind noch in unmittelbarer Nähe. Interessant in allen drei Chartbildern: Die US-Indizes schlossen die Woche mit einem Hanging Man als Kerzenformation. Ein schwächerer Wochenstart könnte damit ein früher Hinweis auf eine „Konsolidierungswoche“ sein. Bei einem hohen Start wäre dies wahrscheinlich direkt hinfällig.

S&P500 - Weg frei für Formationsziel?
S&P500 – Weg frei für Formationsziel?
Dow Jones mutiert zum Underperformer?
Dow Jones mutiert zum Underperformer?

Kommen wir nach Deutschland und damit zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den ausgeprägten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen und anschließend sogar ein Allzeithoch ausbilden. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate.

Die 13.6/13k/12.600 & 12k stellen im Quartalschart wichtige Unterstützungen dar. Zum Jahresauftakt konnte die Verbindungslinie der letzten Allzeithochs bei 13.900 verletzt und überwunden werden. Ein nachhaltiger Ausbruch würde die Tür zur 14.4 und im 2. Schritt Richtung 14.6 öffnen.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen (Keilformation) wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist. Konnten die Notenbanken an den Märkten erstmals eine (starke) Rezession ausradieren, oder steht diese Marktphase in der Tat noch am Anfang und volatile Bewegungen bleiben uns auch 2021 erhalten? Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht nachhaltig verteidigen. Die Bullen müssen sich oberhalb der 13.9 stabilisieren, um den Weg zur oberen Keilbegrenzung zu gehen.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

Den vorangegangenen DAX-Chart zoomen wir daher bis auf 2015 heran. Nun besser zu erkennen, der DAX tritt seit fünf Jahren auf der Stelle und wurde nah am bzw. knapp über dem Allzeithoch stets heftig abverkauft (~30%). Die Verbindungslinie der letzten Hochstände wurde in der vergangenen Woche verletzt und überwunden. Oberhalb wäre die obere Keilbegrenzung wieder erreichbar. Eine Fortsetzung im Muster der vergangenen 5 Jahre könnte hingegen Abgaben bis in den 10k-Bereich mit sich bringen. Interessant ist auch die Impulsbewegung seit der 13k-Marke. Im Video (Artikelende) wird diese gezeigt.

DAX seit 2015 - Gelingt diesmal der Durchbruch?
DAX seit 2015 – Gelingt diesmal der Durchbruch?

Zum Abschluss dieser Reihe der Blick zum reinen DAX Kursindex (ex Dividende) im Wochenchart, welcher im Vergleich zum Performanceindex noch weit von seinem Allzeithoch entfernt ist. In der letzten Handelswoche konnte der wichtige Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, überwunden werden. Kann dieser Ausbruch nun bestätigt werden? Weitere Kursgewinne wären in den nächsten Wochen & Monaten dann möglich.

DAX Kursindex mit großem Ausbruchversuch
DAX Kursindex mit großem Ausbruchversuch

DAX – Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX mit Ausbruchversuch am Kombiwiderstand bei 13.9. Oberhalb Aufhellung zur 14.5. Unterhalb Fehlausbruchgefahr mit erster Range zur .600/.460/.300/13k.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX zum Monatsbeginn die Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 überwunden hat. Diese Marke stellt den Türöffner für eine Rallyfortsetzung Richtung 14.4/14.6 dar, sofern dieser Ausbruch nun nachhaltig in den Monatsschluss verteidigt wird. Unterhalb folgen erste Konsolidierungsziele bei 13.6 & 13.460, von wo die Bullen weiterhin gute Reboundchancen haben. Bei Bruch würde hingegen die Tür über die 13.3 zur 13k aufgehen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blicken wir in den Wochenchart, wo der DAX die 13.900 auf Wochenschlussbasis überwinden konnte.

Oberhalb steht eine erste Range über die 14.050 zur 14.130, welche bei erneutem Test wohl direkt zur .180 erweitert wird. Darüber folgt die Erweiterung zur .250. Das nächste übergeordnete Ziel läge bei .370/.400.

Unterhalb der 13.9 droht hingegen ein Fehlausbruchszenario. Der erste relevante Support bei .600 dürfte dann abermals angesteuert werden. Bei Bruch wäre der Cluster über die .500/.460 aktiv. Darunter droht eine erste stärkere Eintrübung und der Weg zur alten Trendline 13.240

Zusammengefasst für das Bild im Wochenchart.

  • 13.900 im Fokus. Oberhalb Range zur .130/.180 & .250 aktiv. Bei Bruch Erweiterung zur .370/.400 möglich. Unterhalb droht der Weg zur .600 und darunter die Erweiterung zur .460.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

  • Die Marke 14.095 könnte zum Handelsstart bereits von Bedeutung sein.
  • Oberhalb haben die Bullen direkt die Chance über die .130 bei .180 ein neues Allzeithoch auszubilden. Darüber könnte sogar zügig eine Erweiterung zur .255 erfolgen.
  • Unterhalb steht hingegen eine erst Range über die .050/.030 zur 14.007. Darunter droht über die .970/.945 abermals der Test der wichtigen Ausbruchzone um .900/.880.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 14.095 > 14.130 > 14.180 > 14.255 > 14.300 > 14.370 > 14.400 > 14.530/.550
  • Unterstützungen: 14.050/.030 > 14.007 > 13.970/.945 > 13.900/.880 > 13.800/.760 > 13.720 > 13.690 > 13.600 > 13.565 > 13.515 > 13.460/.440 > 13.400 > 13.345 > 13.310 > 13.240 > 13.215/.190 > 13.115 > 13.060/.030 > 12.975 > 12.950 > 12.715 > 12.671/.596 > 12.530 > 12.470 > 12.400 > 12.375 > 12.330 > 12.245 > 12.190 > 12.090/.060 > 12.035/12k > 11.880/.850 > 11.780 > 11.710/.680 > 11.600 > 11.560 > 11.450 > 11.415 > 11.320 > 11.265 > 11.120 > 11.025 > 10.860 > 10.760 > 10.720 > 10.525 > 10.465/.425 > 10.370/.330 > 10.280/.250 > 10.160 > 10.135/.100 > 10.040 > 9.840 > 9.700 > 9.560 > 9.330 > 9.100/8.970 > 8.685 > 8.250 > 8.130 > 7.985 > 7.600/7.500 > 7.200 > 7k
Xetra-DAX Tageschart
Xetra-DAX Tageschart

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