Abverkauf & Fehlausbruch – Die Realität schlägt zurück

Die Aktienmärkte sind zum Wochenabschluss massiv unter Druck geraten. Eine neue Corona-Virusmutation sorgte dafür, dass an der Börse das Fass der Ignoranz zum Überlaufen gebracht wurde. Große Problemfelder (Inflation, geldpolitische Wende, Lieferkettenproblematik, Coronawinter, politische Unsicherheit) wurden in den vergangenen Wochen hartnäckig und zugleich leichtsinnig ignoriert. Durch den Abverkauf drohen diese nun wieder an die Oberfläche gespült zu werden. Der DAX absolvierte einen Fehlausbruch und notiert nah an seiner Schlüsselunterstützung.

Die neue Handelswoche wird weiterhin für Spannung sorgen. In den Blickpunkt rücken neue Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone, Fed-Chef Powell dürfte vor Kongress und Senat ordentlich in Erklärungsnot geraten und am Freitag wird der offizielle US-Arbeitsmarkt veröffentlicht. Zudem bleibt die Corona-Lage ein großer Unsicherheitsfaktor. Es wird höchst volatil bleiben!

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)
    • Mehre Fed-Notenbankspeaker im Tagesverlauf
  • Dienstag:
    • Monatsabschluss
    • 02:00 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe/ Dienstleistungssektor November
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Bankenausschuss des Senats
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board November
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Oktober
  • Mittwoch:
    • 02:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsatz November
    • 09:45 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (endgültig)
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar November
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Oktober
  • Freitag:
    • 02:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
    • 09:45 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Oktober
    • 14:30 Uhr USA Arbeitslosenquote November
    • 14:30 Uhr USA Neugeschaffene Stellen ex Agrar November in Tsd
    • 14:30 Uhr USA Durchschnittliche Stundenlöhne November
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Oktober 

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Auf Jahressicht halten alle großen Indizes noch eine solide positive Jahresperformance. Der DAX notiert mit knapp +11% auf dem Niveau von Mitte April und ist damit abermals der klare Underperformer. Mit über 24% hält der Nasdaq100 den ersten Platz.

Performance seit Jahresbeginn
Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Nur ein radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte Growth wohl unter Druck bringen.

Performance seit 1990
Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 hangelte sich im Jahr 2021 stets an der 50-Tagelinie entlang. Dieses Muster wurde im September unterschritten und es folgte der Rutsch bis an die 100-Tagelinien. Per iSKS-Umkehrformation gelang der Sprung zurück über die Ausbruchszone & die V-Erholung zum Allzeithoch. Die 50-Tagelinie stellt nun wieder die wichtige Unterstützung und altbekannte „Buy-the-Dip“-Zone dar, welche bisher nicht erreicht wurde. Eine Konsolidierung darf im Sinne der Bullen nicht nachhaltig unter diese Marke führen. Die kommende Handelswoche könnte hierfür entscheidend sein. Oberhalb kann der S&P500 im Hangelmodus an der 2020-er Verbindungslinie während der Jahresendrally sogar die 4.800 Punkte zum Jahresabschluss erreichen.

S&P500 Tageschart - Muster 2021 bisher weiter aktiv
S&P500 Tageschart – Muster 2021 bisher weiter aktiv

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index zurück unter die Mai-Verbindungslinie gefallen ist und sich seitdem innerhalb einer Konsolidierung befindet. Unterhalb der 100-Tagelinien müssen die 200-Tagelinien einen Halt bieten. Ein großer Doppelboden wäre dann möglich.

Dow Jones - 200-Tagelinien im Blick
Dow Jones – 200-Tagelinien im Blick

Der Nasdaq100 prallt auch in der vergangenen Handelswoche an der 2018-er Verbindungslinie ab. Unterhalb deuten sich im Tageschart zwei neue Formationen an. Eine bärische SKS-Umkehrformation, oder ein bullischer Doppelboden. Die Bewegung zum Wochenauftakt wird ein Indiz für die mögliche Auflösung liefern.

Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie
Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie
Nasdaq Tageschartchart - SKS oder Doppelboden?
Nasdaq Tageschartchart – SKS oder Doppelboden?

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von mittlerweile 5 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012), wobei auch die Bollinger-Area durchbrochen werden konnte. In den letzten 25 Jahren waren solche Ausbrüche aus der Bollinger-Area sehr selten; erst recht mit 5 grünen Quartalskerzen im Rücken. Im Anschluss folgte stets eine Korrektur von mindestens 10 Prozent und das immer in der 2. Jahreshälfte. Mit 9% wurde dieser Wert fast erreicht.

Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte. Diesmal folgte nur ein sehr steiler Anstieg.

Im großen Quartalschart ist der DAX an der 15k & 14.8 gut gestützt. Darunter wäre eine schnelle Bewegung zur 14k möglich. Oberhalb steht eine Seitwärtsrange zur 15.400/.660/.830 und 16.030. Bei Bruch Aufhellung zur 16.290 und nachfolgend 16.500.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 20-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Gelingt der nachhaltige starke bullische Durchbruch? Ein Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur einleiten.

Der DAX und der 20-jährige Keil
Der DAX und der 20-jährige Keil

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat November.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht
Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2021. Vielleicht kein unwesentlicher Grund, warum der DAX seit Monaten seitwärts tendierte. Das Absetzen vom R1 kann bisher nicht nachhaltig gelingen.

Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.8. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Seitwärtsrange über die 15k, 15.430, 15.660, .800 zur 16k anstreben. Darüber weitere Aufhellung 16.2 und nachfolgend 16.4. Bei Bruch zurück unter die 14.8 folgt die 14k als nächste wichtige Unterstützung.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX nach dem Mai nun auch im Oktober die wichtige 14.8 testen und somit die Seitwärtsrange zur 16k verteidigen konnte. Erst unterhalb trübt sich das Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.815/15k/15.260/15.430/.660 und 15.800 zur 16.030. Zur saisonal starken Zeit versuchte der DAX den Ausbruch, welcher jedoch zügig wieder in die Seitwärtsrange abverkauft wurde. Oberhalb würde die Aufhellung zur 16.370 erfolgen, im Anschluss 16.500. Unterhalb wären hingegen 14.470 & nachfolgend die 14k zu nennen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach 7. grünen Wochenkerze in Folge einen scharfen Abverkauf von -5,59% verkraften musste. Damit ist der Bruch über die April-Seitwärtsrange (14.800 – 16.030) als Fehlausbruch gescheitert. Die Abverkaufswochenkerze deutet zudem einen weiteren Tiefpunkt an. Die 15.225 stellt einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb steht eine erste Range zur 16.430. Darüber folgen 15.500/.570. Bei Bruch durch das mittlere Bollinger bei 15.650 würde sich das Bild wieder etwas aufhellen. Die 15.760 & .900 wären dann weitere Widerstandsbereiche.

Unterhalb wird der Abverkauf zur 15.150 und 15.050 fortgesetzt. Darunter würde die Unterkante der Seitwärtsrange über die 15.920 zur 14.800 in den Fokus rücken. Bei Bruch droht mittelfristige Eintrübung im Chartbild. Aktive Cluster wären dann 14.610 und 14.500.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart
DAX Kursindex im Wochenchart
DAX Kursindex im Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Xetra-DAX Tageschart - vereinfacht
Xetra-DAX Tageschart – vereinfacht

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Risikobehafteter Start der Jahresendrally

Die Aktienmärkte erwarten weiterhin hoffnungsvoll die Jahresendrally, welche mit der verkürzten Thanksgiving-Woche ihren inoffiziellen Startschuss erhält. Das Umfeld einer Endrally trübt sich hingegen stetig ein. Der Preisdruck überraschte erneut sehr stark auf der Oberseite (Erzeugerpreise in Deutschland auf 70-Jahreshoch), die Lieferkettenproblematik ist ungelöst, es gibt wieder erste Corona-Lockdowns & die Notenbanken geraten zunehmend unter Druck. Kein einfaches Unterfangen für die Bullen, aber zumindest bleibt die Liquiditätsflut auf einem Rekordhoch; der wichtigste Antreiber.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Oktober
  • Dienstag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November November
    • 09:30 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
    • 09:30 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November November
    • 15:45 Uhr USA Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
    • 15:45 Uhr USA Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November November
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Oktober
  • Mittwoch:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex November
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter
    • 14:30 Uhr USA BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • 16:00 Uhr USA PCE-Kernrate Oktober
    • 20:00 Uhr FED-Protokoll
  • Donnerstag:
    • US-Börsenfeiertag „Thanksgiving“
    • 08:00 Uhr BRD BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • 08:00 Uhr GfK-Konsumklima Dezember
    • 13:30 Uhr EZB-Protokoll
  • Freitag:
    • Verkürzter Börsenhandel am US-Aktienmarkt (bis 19:00)
    • 10:00 Uhr Eurozone Rede EZB-Präsidentin Christine Lagarde

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Im Monat September wurde der bisher stärkste Rücksetzer im laufenden Jahr bis auf mittelfristig entscheidende Unterstützungszonen abgearbeitet. Der anschließende starke Rebound führte bei den US-Indizes direkt in eine V-Erholung zum Allzeithoch und damit zurück zum „Buy-the-Dips“-Muster 2021. Mit dem November begann die saisonal stärkste Phase für die Aktienmärkte.

Performance seit Jahresbeginn
Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Nur ein radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte Growth wohl unter Druck bringen.

Performance seit 1990
Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 hangelte sich im Jahr 2021 stets an der 50-Tagelinie entlang. Dieses Muster wurde im September unterschritten und es folgte der Rutsch bis an die 100-Tagelinien. Per iSKS-Umkehrformation gelang der Sprung zurück über die Ausbruchszone & die V-Erholung zum Allzeithoch. Die 50-Tagelinie stellt nun wieder die wichtige Unterstützung und altbekannte „Buy-the-Dip“-Zone dar. Eine Konsolidierung darf im Sinne der Bullen nicht nachhaltig unter diese Marke führen. Oberhalb kann der S&P500 im Hangelmodus an der 2020-er Verbindungslinie während der Jahresendrally sogar die 4.800 Punkte zum Jahresabschluss erreichen.

S&P500 Tageschart - Muster 2021 wieder aktiv
S&P500 Tageschart – Muster 2021 wieder aktiv

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index zurück unter die Mai-Verbindungslinie gefallen ist. Die ABC-Konsolidierung wurde abgeschlossen. Ohne bullische Gegenwehr in diesem Bereich folgt noch der Test der 100-Tagelinien.

Dow Jones - Fortsetzung oder Ende der Konsolidierung?
Dow Jones – Fortsetzung oder Ende der Konsolidierung?

Der Nasdaq100 war abermals der Outperformer in der vergangenen Woche. Er hangelt sich damit weiter an der 2018-er Verbindungslinie entlang.

Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie
Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von mittlerweile 5 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012), wobei auch die Bollinger-Area durchbrochen werden konnte. In den letzten 25 Jahren waren solche Ausbrüche aus der Bollinger-Area sehr selten; erst recht mit 5 grünen Quartalskerzen im Rücken. Im Anschluss folgte stets eine Korrektur von mindestens 10 Prozent und das immer in der 2. Jahreshälfte. Mit 7,5% wurde dieser Wert fast erreicht.

Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte. Diesmal folgte nur ein sehr steiler Anstieg.

Im großen Quartalschart ist der DAX an der 15k & 14.8 gut gestützt. Darunter wäre eine schnelle Bewegung zur 14k möglich. Oberhalb steht eine Range zur 15.400 und .660. Darüber sind nach der .830 wieder die 16.030 zu nennen. Bei Bruch Aufhellung zur 16.280 und nachfolgend 16.400.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 20-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Gelingt der nachhaltige starke bullische Durchbruch? Ein Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur einleiten.

Der DAX und der 20-jährige Keil
Der DAX und der 20-jährige Keil

Anbei noch der DAX Kursindex im Wochenchart, wo in der vergangenen Woche der Abpraller an der April-Verbindungslinie erfolgte.

DAX Kursindex im Wochenchart
DAX Kursindex im Wochenchart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat November.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht
Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2021. Vielleicht kein unwesentlicher Grund, warum der DAX seit Monaten seitwärts tendierte. Das Absetzen vom R1 kann bisher nicht nachhaltig gelingen.

Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.8. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Seitwärtsrange über die 15k, 15.430, 15.660, .800 zur 16k anstreben. Darüber weitere Aufhellung 16.2 und nachfolgend 16.4. Bei Bruch zurück unter die 14.8 folgt die 14k als nächste wichtige Unterstützung.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX nach dem Mai nun auch im Oktober die wichtige 14.8 testen und somit die Seitwärtsrange zur 16k verteidigen konnte. Erst unterhalb trübt sich das Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.815/15k/15.260/15.430/.660 und 15.800 zur 16.030. Zur saisonal starken Zeit versucht der DAX den Ausbruch. Oberhalb würde die Aufhellung zur 16.370 erfolgen, im Anschluss 16.500. Unterhalb wären hingegen 14.470 & nachfolgend die 14k zu nennen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX mit der 7. grünen Wochenkerze in Folge ausbilden konnte. Das Wochenhoch konnte jedoch nicht gehalten werden und so deutet die letzte Wochenkerzen leichte Schwächetendenzen an. Die 16.160 stellt auf Wochensicht einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb steht eine neutrale Range zur alten Trendlinie an der 16.225. Darüber folgt die Aufhellung zum Allzeithoch an der 16.290. Bei Bruch weitere Aufhellung in den Cluster 16.370 und nachfolgend .465.

Unterhalb kann die Ausbruchszone & das alte AZH bei 16.030 einen Test erfahren. Darunter droht der Weg zur 15.910. Bei Bruch Eintrübung zur 15.800 und nachfolgend dem mittleren Bollinger bei .700.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Xetra-DAX Tageschart – vereinfacht
 Xetra-DAX Stundenchart
Xetra-DAX Stundenchart

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Jahresendrally vor einer Pause?

Die Aktienmärkte durchlebten eine recht träge Handelswoche in enger Range. Die Wall Street prallte an der wichtigen Widerstandszone ab und leitete eine kleine Konsolidierung ein. Diese könnte der in der neuen Woche nochmal eine Fortsetzung erfahren, bevor die Santa-Claus-Rally für einen positiven Jahresabschluss sorgt. Der DAX konnte als Outperformer die Ausbruchszone der Vorwoche verteidigen, allerdings nur äußerst knapp.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 03:00 Uhr China Industrieproduktion Oktober
    • 03:00 Uhr China Einzelhandelsumsatz Oktober
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index November
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Oktober
    • 14:30 Uhr USA Import- /Exportpreise Oktober
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Oktober
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Oktober (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen Oktober
    • 14:30 Uhr USA Baubeginne Oktober
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index November
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Oktober

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Im Monat September wurde der bisher stärkste Rücksetzer im laufenden Jahr bis auf mittelfristig entscheidende Unterstützungszonen abgearbeitet. Der anschließende starke Rebound führte bei den US-Indizes direkt in eine V-Erholung zum Allzeithoch und damit zurück zum „Buy-the-Dips“-Muster 2021. Mit dem November begann die saisonal stärkste Phase für die Aktienmärkte.

Performance seit Jahresbeginn
Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Nur ein radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte Growth wohl unter Druck bringen.

Performance seit 1990
Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 hangelte sich im Jahr 2021 stets an der 50-Tagelinie entlang. Dieses Muster wurde im September unterschritten und es folgte der Rutsch bis an die 100-Tagelinien. Per iSKS-Umkehrformation gelang der Sprung zurück über die Ausbruchszone & die V-Erholung zum Allzeithoch. Die 50-Tagelinie stellt nun wieder die wichtige Unterstützung und altbekannte „Buy-the-Dip“-Zone dar. Eine Konsolidierung darf im Sinne der Bullen nicht nachhaltig unter diese Marke führen. Oberhalb kann der S&P500 im Hangelmodus an der 2020-er Verbindungslinie während der Jahresendrally sogar die 4.800 Punkte zum Jahresabschluss erreichen.

S&P500 Tageschart - Muster  2021 wieder aktiv
S&P500 Tageschart – Muster 2021 wieder aktiv

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index zurück unter die Mai-Verbindungslinie gefallen ist. Unterhalb dürfte die Konsolidierung direkt noch fortgesetzt werden.

Dow Jones - Fortsetzung der Konsolidierung?
Dow Jones – Fortsetzung der Konsolidierung?

Der Nasdaq100 konnte seit Anfang Oktober direkt 14,5% zulegen. Der Kombiwiderstand an der 16.600 bremste die Rally jedoch wie erwartet aus.

Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Tageschart - Kombiwiderstand hält vorerst
Nasdaq100 Tageschart – Kombiwiderstand hält vorerst

Ein Blick zu den Positionierungen für den Kleinen Verfallstermin am 19. November. Es ist auffällig, dass die Call-Positionierungen oberhalb der 16k klar dominieren. Die Stillhalter hätten somit wenig Interesse an einer Fortführung der Rally für den DAX. Sie würden den Index lieber weiterhin innerhalb der volatilen Seitwärtsrange an der 16k sehen. Können sie abermals ihren Willen durchsetzen?

Verfallsdiagramm - stockstreet.de
Verfallsdiagramm – stockstreet.de

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von mittlerweile 5 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012), wobei auch die Bollinger-Area durchbrochen werden konnte. In den letzten 25 Jahren waren solche Ausbrüche aus der Bollinger-Area sehr selten; erst recht mit 5 grünen Quartalskerzen im Rücken. Im Anschluss folgte stets eine Korrektur von mindestens 10 Prozent und das immer in der 2. Jahreshälfte. Mit 7,5% wurde dieser Wert fast erreicht.

Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte. Diesmal folgte nur ein sehr steiler Anstieg.

Im großen Quartalschart ist der DAX an der 15k & 14.8 gut gestützt. Darunter wäre eine schnelle Bewegung zur 14k möglich. Oberhalb steht eine Range zur 15.400 und .660. Darüber sind nach der .830 wieder die 16.030 zu nennen. Bei Bruch Aufhellung zur 16.260 und nachfolgend 16.400.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 20-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Gelingt der nachhaltige starke bullische Durchbruch? Ein Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur einleiten.

Der DAX und der 20-jährige Keil
Der DAX und der 20-jährige Keil

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat November.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht
Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2021. Vielleicht kein unwesentlicher Grund, warum der DAX seit Monaten seitwärts tendierte. Das Absetzen vom R1 kann bisher nicht nachhaltig gelingen.

Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.8. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Seitwärtsrange über die 15k, 15.430, 15.660, .800 zur 16k anstreben. Darüber weitere Aufhellung 16.2 und nachfolgend 16.4. Bei Bruch zurück unter die 14.8 folgt die 14k als nächste wichtige Unterstützung.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX nach dem Mai nun auch im Oktober die wichtige 14.8 testen und somit die Seitwärtsrange zur 16k verteidigen konnte. Erst unterhalb trübt sich das Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.815/15k/15.260/15.430/.660 und 15.800 zur 16.030. Zur saisonal starken Zeit versucht der DAX den Ausbruch. Oberhalb würde die Aufhellung zur 16.370 erfolgen. Unterhalb wären hingegen 14.470 & nachfolgend die 14k zu nennen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX mit der 6. grünen Wochenkerze in Folge ein weiteres neues Allzeithoch ausbilden konnte. Die Trendlinie an der 16.010 stellt auf Wochensicht einen ersten wichtigen Support.

Oberhalb steht eine neutrale Range über die 16.055/.123 zur .160. Nachfolgend sei der Widerstand an der .260 zu nennen. Bei Bruch weitere Aufhellung in den Cluster .370/.410.

Unterhalb erhalten die Bären ihre Chance und hätten eine erste Spanne zur 15.920 aktiv. Darunter droht der erneute Weg zur 15.800. Bei Bruch Eintrübung zum mittleren Bollinger bei .700.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

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Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Xetra-DAX Tageschart - vereinfacht
Xetra-DAX Tageschart – vereinfacht
 Xetra-DAX Stundenchart
Xetra-DAX Stundenchart

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Gelingt diesmal der Durchbruch?

Die Aktienmärkte sind erwartungsgemäß mit Schwung in den stärksten Monat des Jahres gestartet. Der DAX durchlief in den letzten zwei Monaten komplett seine Seitwärtsrange (14.800 – 16.030) und versucht nun, zur besten Saisonalität, den Ausbruch auf der Oberseite. Die Bären müssen diese Range verteidigen, um eine Konsolidierung zu erzwingen. Dabei hätten sie zumindest noch 2 Argumente vorzuweisen. Die US-Rally ist bereits sehr heiß gelaufen und so könnte die Wall Street zumindest kurzfristig ihre Unterstützung zurücknehmen. Auch die Stillhalter hätten zum Verfallstermin kein Interesse an einer Fortsetzung der Rally deutlich über den 16.000-er Bereich. Die entsprechenden Weichen werden am alten Allzeithoch gestellt.

In der nun kommenden Handelswoche stehen vor allem die neuen Erzeugerpreise und Verbraucherpreise aus den USA und China im Fokus.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 03:00 Uhr China Handelsbilanz September
    • 16:30 Uhr USA Rede Fed-Chef Jerome Powell
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz September
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen November
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen November
    • 14:00 Uhr Eurozone Rede EZB-Präsidentin Christine Lagarde
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Oktober 
    • 15:00 Uhr USA Rede Fed-Chef Jerome Powell
  • Mittwoch:
    • 02:30 Uhr China Verbraucherpreise Oktober 
    • 02:30 Uhr China Erzeugerpreise Oktober
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Oktober (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Oktober
  • Donnerstag:
    • 03:00 Uhr China Industrieproduktion September
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion September
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan November
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) September

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Im Monat September wurde der bisher stärkste Rücksetzer im laufenden Jahr bis auf mittelfristig entscheidende Unterstützungszonen abgearbeitet. Der anschließende starke Rebound führte bei den US-Indizes direkt in eine V-Erholung zum Allzeithoch und damit zurück zum „Buy-the-Dips“-Muster 2021. Mit dem November begann die saisonal stärkste Phase für die Aktienmärkte.

Performance seit Jahresbeginn
Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Nur ein radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte Growth wohl unter Druck bringen.

Performance seit 1990
Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 hangelte sich im Jahr 2021 stets an der 50-Tagelinie entlang. Dieses Muster wurde im September unterschritten und es folgte der Rutsch bis an die 100-Tagelinien. Per iSKS-Umkehrformation gelang der Sprung zurück über die Ausbruchszone & die V-Erholung zum Allzeithoch. Die 50-Tagelinie stellt nun wieder die wichtige Unterstützung und altbekannte „Buy-the-Dip“-Zone dar. Eine Konsolidierung darf im Sinne der Bullen nicht nachhaltig unter diese Marke führen. Oberhalb kann der S&P500 im Hangelmodus an der 2020-er Verbindungslinie während der Jahresendrally sogar die 4.800 Punkte zum Jahresabschluss erreichen.

S&P500 Tageschart - Zurück im Muster 2021?
S&P500 Tageschart – Zurück im Muster 2021?
S&P500 Tageschart - Herangezoomt
S&P500 Tageschart – Herangezoomt

Der Blick zum Dow Jones, wo die Mai-Verbindungslinie per Keilformation durchbrochen wurde. Oberhalb bleibt der Trend intakt und die Rally wird direkt fortgeführt. Ein Fall zurück unter die Mai-Trendlinie könnte eine Konsolidierung hingegen scharf beschleunigen.

Dow Jones - Hält der Trend?
Dow Jones – Hält der Trend?

Der Nasdaq100 konnte seit Anfang Oktober gut 14,5% zulegen. Der steile Aufwärtstrendkanal ist weiterhin aktiv. Allerdings trifft sich in der kommenden Woche um 14.600 ein Kombiwiderstand.

Nasdaq100 - Kombiwiderstand voraus
Nasdaq100 – Kombiwiderstand voraus

Ein früher Blick zu den Positionierungen für den Kleinen Verfallstermin am 19. November. Bereits jetzt ist auffällig, dass die Call-Positionierungen oberhalb der 16k klar dominieren. Die Stillhalter hätten somit wenig Interesse an einer Fortführung der Rally für den DAX. Sie würden den Index lieber weiterhin innerhalb der volatilen Seitwärtsrange sehen. Können sie abermals ihren Willen durchsetzen?

Verfallsdiagramm - stockstreet.de
Verfallsdiagramm – stockstreet.de

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von mittlerweile 5 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012), wobei auch die Bollinger-Area durchbrochen werden konnte. In den letzten 25 Jahren waren solche Ausbrüche aus der Bollinger-Area sehr selten; erst recht mit 5 grünen Quartalskerzen im Rücken. Im Anschluss folgte stets eine Korrektur von mindestens 10 Prozent und das immer in der 2. Jahreshälfte. Mit 7,5% wurde dieser Wert fast erreicht.

Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte. Diesmal folgte nur ein sehr steiler Anstieg.

Im großen Quartalschart ist der DAX an der 15k & 14.8 gut gestützt. Darunter wäre eine schnelle Bewegung zur 14k möglich. Oberhalb steht eine Range zur 15.400 und .660. Darüber sind nach der .830 wieder die 16.030 zu nennen. Bei Bruch Aufhellung zur 16.260 und nachfolgend 16.400.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 20-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Gelingt der nachhaltige starke bullische Durchbruch? Ein Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur einleiten.

Der DAX und der 20-jährige Keil
Der DAX und der 20-jährige Keil

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat November.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2021. Vielleicht kein unwesentlicher Grund, warum der DAX seit Monaten seitwärts tendierte. Das Absetzen vom R1 kann bisher nicht nachhaltig gelingen.

Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.8. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Seitwärtsrange über die 15k, 15.430, 15.660, .800 zur 16k anstreben. Darüber weitere Aufhellung 16.2 und nachfolgend 16.4. Bei Bruch zurück unter die 14.8 folgt die 14k als nächste wichtige Unterstützung.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX nach dem Mai nun auch im Oktober die wichtige 14.8 testen und somit die Seitwärtsrange zur 16k verteidigen konnte. Erst unterhalb trübt sich das Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.815/15k/15.260/15.430/.660 und 15.800 zur 16.030. Zur saisonal starken Zeit versucht der DAX den Ausbruch. Oberhalb würde die Aufhellung zur 16.370 erfolgen. Unterhalb wären hingegen 14.470 & nachfolgend die 14k zu nennen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX spät ein neues Allzeithoch ausbilden konnte. Gelingt nun der Bruch durch die seit Anfang April aktive Seitwärtsrange? Die letzten beiden Ausbruchversuche wurden nicht aufgekauft. Der November-Verfallstermin stellt einen zusätzlichen Widerstand. Am alten Allzeithoch an der 16.030 wird nun die nächste Weichenstellung stattfinden.

Oberhalb bleiben die Bullen direkt im Vorteil und können eine erste Range über die 16.085 zur .175 ausbilden. Nachfolgend sei der Widerstand an der .250 & .290 zu nennen. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 16.400.

Unterhalb erhalten die Bären ihre Chance und hätten eine erste Spanne zur 15.930 aktiv. Darunter droht der erneute Weg zur 15.810. Bei Bruch Eintrübung zur 15.725 & .690.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Tageschart - vereinfacht
Xetra-DAX Tageschart – vereinfacht

Im Trading-Chat werdet ihr über die charttechnischen Veränderungen stets aktuell informiert.

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Auftakt in die starke Saisonalität?

Die Aktienmärkte beendeten einen sehr starken Monat Oktober, wo die September-Konsolidierung komplett rückabgewickelt wurde. Die US-Indizes performten hierbei sogar deutlich besser als der DAX. Störfaktoren, wie eine abschwächende Konjunktur und weiter hoher Inflationsdruck, werden zur anstehenden saisonal sehr starken Zeit komplett ausgeblendet.

Die nun kommende Handelswoche bringt mit dem US-Arbeitsmarktbericht und dem Fed-Zinsentscheid, wo u.a. das Tapering angekündigt wird, zwei größere Impulsgeber mit sich.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Monatsauftakt
    • 02:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsatz September 
    • 15:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober
  • Dienstag:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober 
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober 
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober 
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober
    • 13:30 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Oktober
    • 15:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober
    • 15:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie September 
    • 19:00 Uhr/ 19:30 Uhr USA Fed-Zinsentscheid & Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie September
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise September
    • 13:30 Uhr USA Lohnstückkosten Q3
    • 13:30 Uhr USA Handelsbilanzsaldo September
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion September
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz September
    • 13:30 Uhr USA Neugeschaffene Stellen ex Agrar Oktober
    • 13:30 Uhr USA Durchschnittliche Stundenlöhne Oktober
    • 13:30 Uhr USA Arbeitslosenquote Oktober

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Im Monat September wurde der bisher stärkste Rücksetzer im laufenden Jahr bis auf mittelfristig entscheidende Unterstützungszonen abgearbeitet. Der anschließende starke Rebound führte bei den US-Indizes direkt in eine V-Erholung zum Allzeithoch. Es bleibt auffällig, dass der DAX mit einer schwächeren Performance diese Bewegung kaum nachbilden konnte. Auch auf Monatssicht Oktober ist die Divergenz markant. Monatsperformance: S&P500 6,91%, Dow Jones 5,84%, Nasdsaq100 7,90% und der DAX mit 2,81%.

Performance seit Jahresbeginn
Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Der schwache September fällt übergeordnet nicht ins Gewicht.

Performance seit 1990
Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 hangelte sich im Jahr 2021 stets an der 50-Tagelinie entlang. Dieses Muster wurde im September unterschritten und es folgte der Rutsch bis an die 100-Tagelinien. Per iSKS-Umkehrformation gelang der Sprung zurück über die Ausbruchszone & die V-Erholung zum Allzeithoch. Die 50-Tagelinie an der 4.460 stellt nun wieder die wichtige Unterstützung und altbekannte „Buy-the-Dip“-Zone dar. Eine Konsolidierung darf im Sinne der Bullen nicht nachhaltig unter diese Marke führen. Oberhalb kann der S&P500 im Hangelmodus an der 2020-er Verbindungslinie während der Jahresendrally sogar die 4.800 Punkte zum Jahresabschluss erreichen.

S&P500 Tageschart - Zurück im Muster 2021?
S&P500 Tageschart – Zurück im Muster 2021?

Ein früher Blick zu den Positionierungen für den Kleinen Verfallstermin am 19. November. Bereits jetzt ist auffällig, dass die Call-Positionierungen Richtung 16k klar dominieren. Die Stillhalter hätten somit wenig Interesse an einer Allzeithochrally für den DAX und würden den charttechnischen Widerstand zusätzlich verstärken. Ein Fortbestand der volatilen Seitwärtsrange ist somit auch im November für den DAX wahrscheinlich.

Verfallsdiagramm - stockstreet.de
Verfallsdiagramm – stockstreet.de

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von mittlerweile 5 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012), wobei auch die Bollinger-Area durchbrochen werden konnte. In den letzten 25 Jahren waren solche Ausbrüche aus der Bollinger-Area sehr selten; erst recht mit 5 grünen Quartalskerzen im Rücken. Im Anschluss folgte stets eine Korrektur von mindestens 10 Prozent und das immer in der 2. Jahreshälfte. Mit 7,5% wurde dieser Wert schon fast erreicht.

Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte. Diesmal folgte nur ein sehr steiler Anstieg.

Im großen Quartalschart ist der DAX an der 15k & 14.8 gut gestützt. Darunter wäre eine schnelle Bewegung zur 14k möglich. Oberhalb steht eine Range zur 15.400 und .660. Darüber würde nach der .830 wieder die 16k in den Blickpunkt rücken. Bei Bruch Aufhellung zur 16.400.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 20-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Gelingt der nachhaltige starke bullische Durchbruch? Ein Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur einleiten.

Der DAX und der 20-jährige Keil
Der DAX und der 20-jährige Keil

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat November.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht
Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2021. Vielleicht kein unwesentlicher Grund, warum der DAX seit Monaten seitwärts tendierte. Das Absetzen von der Ausbruchszone wäre auch in diesem Bild von großer Bedeutung.

Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.8. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Spanne über die 15k zur 15.600 und .830 anstreben. Darüber weitere Aufhellung zur 16k, 16.2 und nachfolgend 16.5. Bei Bruch zurück unter die 14.8 folgt die 14k als nächste wichtige Unterstützung.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX nach dem Mai nun auch im Oktober die wichtige 14.8 testen und somit die Seitwärtsrange verteidigen konnte. Erst unterhalb trübt sich das Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.815/15k/15.260/15.430/.660 und nachfolgend 15.825 & der 16.030. Oberhalb Aufhellung zur 16.370. Unterhalb wären hingegen 14.470 & nachfolgend die 14k zu nennen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX trotz sehr starker US-Indizes seit Anfang April innerhalb einer Seitwärtsrange steckt. Die 15.590 stellt einen ersten wichtigen Kombisupport.

Oberhalb bleiben die Bullen im Vorteil und können eine erste Range über die .690 zur .755 ausbilden. Nachfolgend sei der Widerstand an der .830 zu nennen. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 15.940 & dem AZH bei 16.030.

Unterhalb erhalten die Bären ihre Chance und hätten eine erste Spanne über die 15.500 zur 15.405 aktiv. Darunter droht der erneute Weg zur 15.260 & 15.200. Bei Bruch Eintrübung zur 15.050.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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