Ruhige Weihnachtswoche voraus?

Die Aktienmärkte durchlebten wie erwartet mit den Notenbankterminen und dem Großen Verfall eine äußert volatile Woche. Neue übergeordnete Signale wurde hingegen vermieden und so bestehen gute Chance auf einen versöhnlichen Handel vor Weihnachten. Der Wirtschaftskalender bietet nur noch wenige Impulsgeber und das Handelsvolumen wird nun stetig abnehmen. Im historischen Vergleich wird in der Mehrzahl an diesen Tagen eine kleine positive Performance erzielt.

Dies wird zugleich mein letzter Wochenausblick in diesem Jahr sein. Wir lesen uns in der ersten Januar-Woche wieder. Ich wünsche euch ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
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  • Dienstag
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Januar
  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr USA BIP Q3 (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Dezember
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter November
    • 14:30 Uhr USA Konsumausgaben November
    • 14:30 Uhr USA Persönliche Einkommen November
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate November 
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Dezember
  • Freitag:
    • Börsenfeiertag

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Auf Jahressicht halten alle großen Indizes noch eine solide positive Jahresperformance. Der DAX notiert mit knapp +13% auf dem Niveau von Mitte April und ist damit abermals der klare Underperformer. Mit über 22% hält der Nasdaq100 den ersten Platz.

Performance seit Jahresbeginn
Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Nur ein radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte Growth wohl unter Druck bringen.

Performance seit 1990
Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 hangelte sich im Jahr 2021 stets an der 50-Tagelinie entlang. Dieses Muster wurde im September unterschritten und es folgte der Rutsch bis an die 100-Tagelinien. Per iSKS-Umkehrformation gelang der Sprung zurück über die Ausbruchszone & die V-Erholung zum Allzeithoch. Die 50-Tagelinie stellt nun wieder die wichtige Unterstützung und altbekannte „Buy-the-Dip“-Zone dar, welche im Dezember 2-mal erfolgreich verteidigt werden konnte. Oberhalb wäre eine Jahresendrally in den 4.800/.850-er Bereich noch möglich. Bei Bruch durch die 100-Tagelinien (ca. 4.520) würden hingegen die Oktobertiefs und die 200-Tagelinien (4.350) in den Blickpunkt rücken.

S&P500 Tageschart - Muster 2021 intakt
S&P500 Tageschart – Muster 2021 intakt

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index nach Fall auf die 200-Tagelinien dynamisch nach oben abdrehen konnte. Die Mai-Verbindungslinie steht nun wieder im Fokus. Bei Bruch kann noch eine Jahresendrally gestartet werden. Unterhalb bilden GD100 und GD200 stets gute Reboundzonen.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Tageschart

Der Nasdaq100 (Wochenchart und Tageschart) bewegt sich weiterhin im 2018-er Keil. Nach mehrfachem Test an der oberen Verbindungslinie wurde in den letzten 3 Wochen mehrfach die untere Trendlinie knapp verteidigt. Eine Jahresendrally könnte oberhalb der 16.450 Richtung 17k in den Blickpunkt rücken. Vorsicht bei Bruch durch die 15.6.

Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie
Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie
Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Tageschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von mittlerweile 5 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012), wobei auch die Bollinger-Area durchbrochen werden konnte. In den letzten 25 Jahren waren solche Ausbrüche aus der Bollinger-Area sehr selten; erst recht mit 5 grünen Quartalskerzen im Rücken. Im Anschluss folgte stets eine Korrektur von mindestens 10 Prozent und das immer in der 2. Jahreshälfte. Mit 9% wurde dieser Wert fast erreicht.

Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte. Diesmal folgte nur ein sehr steiler Anstieg.

Im großen Quartalschart ist der DAX an der 15k & 14.8 gut gestützt. Darunter wäre eine schnelle Bewegung zur 14k möglich. Oberhalb steht eine Seitwärtsrange zur 15.400/.660/.830 und 16.030. Bei Bruch Aufhellung zur 16.290 und nachfolgend 16.500.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 20-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Gelingt der nachhaltige starke bullische Durchbruch? Ein Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur einleiten.

Der DAX und der 20-jährige Keil
Der DAX und der 20-jährige Keil

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Dezember.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht
Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2021. Vielleicht kein unwesentlicher Grund, warum der DAX seit Monaten seitwärts tendierte. Das Absetzen vom R1 kann bisher nicht nachhaltig gelingen.

Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.8. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Seitwärtsrange über die 15k, 15.430, 15.660, .800 zur 16k anstreben. Darüber weitere Aufhellung 16.2 und nachfolgend 16.4. Bei Bruch zurück unter die 14.8 folgt die 14k als nächste wichtige Unterstützung.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX nach dem Mai nun auch im Oktober die wichtige 14.8 testen und somit die Seitwärtsrange zur 16k verteidigen konnte. Erst unterhalb trübt sich das Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.815/15k/15.200/15.470/.660 und 15.800 zur 16.030. Zur saisonal starken Zeit versuchte der DAX den Ausbruch, welcher jedoch zügig wieder in die Seitwärtsrange abverkauft wurde. Oberhalb würde die Aufhellung zur 16.370 erfolgen, im Anschluss 16.500. Unterhalb wären hingegen 14.470 & nachfolgend die 14k zu nennen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo sich der DAX inmitten der April-Seitwärtsrange (14.800 – 16.030) eingefunden hat. Untergeordnet ist zudem ein begrenzendes waagerechtes Dreieck (blau) zu erkennen. Das mittlere Bollingerband bei der 15.645 stellt einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen die Range zur 15.800 & .865 ausbilden. Darüber wäre die Erweiterung über die 15.960 zur 16.030 zu nennen.

Unterhalb stellt nach der 15.530 abermals die 15.420 ein Ziel. Darunter trübt sich das Bild über die 15.320 zur .240 ein. Bei Bruch öffnet sich der Cluster zur 15.150 und 15.030.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart
DAX Kursindex im Wochenchart
DAX Kursindex im Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Xetra-DAX Tageschart - vereinfacht
Xetra-DAX Tageschart – vereinfacht
Xetra-DAX Stundenchart
Xetra-DAX Stundenchart

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Woche der Entscheidungen…

Die Aktienmärkte gehen mit einer sehr positiven Wochenperformance (DAX: +2,99%, US-Indizes knapp +4%) in die letzten wichtigen Entscheidungen in diesem Jahr. Vor allem stehen in der kommenden Handelswoche die Notenbanksitzungen der Fed und der EZB im Fokus der Börsianer. Nach den soliden Arbeitsmarktdaten und der weiterhin viel zu hohen Inflation, wird eine erneute Straffung der Geldpolitik erwartet. Die EZB könnte mit ähnlichen Tönen von ihrem sehr zurückhaltenden Kurs zunehmend abrücken. Der Wochenabschluss wird durch den letzten Großen Verfallstermin in diesem Jahr gebildet. Es dürfte nochmal ordentlich volatil an den Märkten zugehen, bevor im Anschluss die Weihnachtsruhe einkehrt.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise November
  • Dienstag
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Oktober
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise November
  • Mittwoch:
    • 03:00 Uhr China Industrieproduktion November
    • 03:00 Uhr China Einzelhandelsumsatz November
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz November
    • 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid/ 20:30 Uhr Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
    • 13:45 Uhr Eurozone EZB Zinsentscheid/ 14:30 Uhr Pressekonferenz
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Dezember
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion November
    • 15:45 Uhr USA Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
    • 15:45 Uhr USA Markit Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
  • Freitag:
    • HexensabbatDreifacher Verfallstermin an den Terminbörsen
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise November
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Dezember
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise November (endgültig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Auf Jahressicht halten alle großen Indizes noch eine solide positive Jahresperformance. Der DAX notiert mit knapp +13% auf dem Niveau von Mitte April und ist damit abermals der klare Underperformer. Mit über 26% hält der Nasdaq100 den ersten Platz.

Performance seit Jahresbeginn
Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Nur ein radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte Growth wohl unter Druck bringen.

Performance seit 1990
Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 hangelte sich im Jahr 2021 stets an der 50-Tagelinie entlang. Dieses Muster wurde im September unterschritten und es folgte der Rutsch bis an die 100-Tagelinien. Per iSKS-Umkehrformation gelang der Sprung zurück über die Ausbruchszone & die V-Erholung zum Allzeithoch. Die 50-Tagelinie stellt nun wieder die wichtige Unterstützung und altbekannte „Buy-the-Dip“-Zone dar, welche auch in der vergangenen Handelswoche verteidigt werden konnte. Oberhalb wäre eine Jahresendrally in den 4.800-er Bereich noch möglich. Bei Bruch durch den Bereich würden hingegen die Oktobertiefs und die 200-Tagelinien in den Blickpunkt rücken.

S&P500 Tageschart - Muster 2021 intakt
S&P500 Tageschart – Muster 2021 intakt

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index nach Fall auf die 200-Tagelinien dynamisch nach oben abdrehen konnte. Die Mai-Verbindungslinie steht nun wieder im Fokus. Bei Bruch kann noch eine Jahresendrally gestartet werden. Unterhalb bilden GD100 und GD200 stets gute Reboundzonen.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Tageschart

Der Nasdaq100 (Wochenchart und Tageschart) bewegt sich weiterhin im 2018-er Keil. Nach mehrfachem Test an der oberen Verbindungslinie wurde in den letzten 2 Wochen erfolgreich die untere Trendlinie verteidigt. Eine Jahresendrally könnte abermals die obere Verbindung bei 16.9 in den Blickpunkt rücken. Vorsicht bei Bruch durch die 15.6.

Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie
Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie
Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Tageschart

Ein Blick zu den Positionierungen für den letzten Großen Verfallstermin in diesem Jahr (Freitag). Es ist auffällig, dass die Put-Positionierungen Richtung Schlüsselsupport klar dominieren. Die Stillhalter hätten somit wenig Interesse an einem nachhaltigen Bruch durch die Seitwärtsrange (15k/14.8). Absicherungsgeschäfte könnten ansonsten die Bewegung – den Abverkauf – beschleunigen. Auf der anderen Seite hätten die Stillhalter auch wenig Interesse an eine Rally-Fortsetzung über die 16k. Das Verfallsdiagramm deutet somit eine Fortführung der volatilen Seitwärtsrange an.

Verfallsdiagramm - stockstreet.de
Verfallsdiagramm – stockstreet.de

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von mittlerweile 5 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012), wobei auch die Bollinger-Area durchbrochen werden konnte. In den letzten 25 Jahren waren solche Ausbrüche aus der Bollinger-Area sehr selten; erst recht mit 5 grünen Quartalskerzen im Rücken. Im Anschluss folgte stets eine Korrektur von mindestens 10 Prozent und das immer in der 2. Jahreshälfte. Mit 9% wurde dieser Wert fast erreicht.

Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte. Diesmal folgte nur ein sehr steiler Anstieg.

Im großen Quartalschart ist der DAX an der 15k & 14.8 gut gestützt. Darunter wäre eine schnelle Bewegung zur 14k möglich. Oberhalb steht eine Seitwärtsrange zur 15.400/.660/.830 und 16.030. Bei Bruch Aufhellung zur 16.290 und nachfolgend 16.500.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 20-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Gelingt der nachhaltige starke bullische Durchbruch? Ein Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur einleiten.

Der DAX und der 20-jährige Keil
Der DAX und der 20-jährige Keil

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Dezember.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht
Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2021. Vielleicht kein unwesentlicher Grund, warum der DAX seit Monaten seitwärts tendierte. Das Absetzen vom R1 kann bisher nicht nachhaltig gelingen.

Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.8. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Seitwärtsrange über die 15k, 15.430, 15.660, .800 zur 16k anstreben. Darüber weitere Aufhellung 16.2 und nachfolgend 16.4. Bei Bruch zurück unter die 14.8 folgt die 14k als nächste wichtige Unterstützung.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX nach dem Mai nun auch im Oktober die wichtige 14.8 testen und somit die Seitwärtsrange zur 16k verteidigen konnte. Erst unterhalb trübt sich das Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.815/15k/15.200/15.470/.660 und 15.800 zur 16.030. Zur saisonal starken Zeit versuchte der DAX den Ausbruch, welcher jedoch zügig wieder in die Seitwärtsrange abverkauft wurde. Oberhalb würde die Aufhellung zur 16.370 erfolgen, im Anschluss 16.500. Unterhalb wären hingegen 14.470 & nachfolgend die 14k zu nennen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo sich der DAX nach dem Fehlausbruch auf der Oberseite wieder inmitten der April-Seitwärtsrange (14.800 – 16.030) eingefunden hat. Es erwartet uns eine ereignisreiche (EZB, Fed, Verfall) und vermutlich volatile Handelswoche. Das mittlere Bollingerband bei der 15.645 stellt einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen eine erste Range zur 15.800 ausbauen. Darüber wäre die Erweiterung zur 15.930 zu nennen. Bei Bruch Angriff auf die 16k/16.030. Bei Sprung darüber folgt Aufhellung zur 16.2.

Unterhalb bleibt der DAX vorerst in einer Spanne zur 15.540. Darunter wäre die 15.470 als nächster Support zu nennen, bevor sich das Bild zur .320/.290 eintrübt. Bei Bruch öffnet sich der Cluster zur 15.240/.150 & 15.030.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart
DAX Kursindex im Wochenchart
DAX Kursindex im Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Xetra-DAX Stundenchart

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Dunkle Vorboten auf das Börsenjahr 2022

Die Aktienmärkte notieren trotz der guten Saisonalität weiter schwächer und bleiben volatil unter Druck. Es sind nicht nur die konjunkturelle Abschwächung und die neuen Coronabeschränkungen, die belastend auf Wirtschaft und Märkte wirken. Viel mehr sind es die Äußerungen der Notenbanker, die ihren Fehler bei der Inflationseinschätzung kleinlaut zugegeben mussten. Die geldpolitische Wende dürfte nun schneller und stärker vollzogen werden als ohnehin schon angenommen. Ein dunkler Vorbote auf das Jahr 2022, wo die historisch-hohe Liquiditätsflut – der großer Antreiber an den Börsen – zügig zurückgeführt werden dürfte. Dieser kalte Entzug wird die Nervosität und damit Volatilität eine längere Zeit hochhalten.

In der neuen Handelswoche stehen u. a. der ZEW-Index und neue Inflationsdaten aus China und den USA im Fokus der Anleger.

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  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Oktober
  • Dienstag
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Oktober
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q3 (endgültig)
  • Mittwoch:
    • 14:15 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Oktober
  • Donnerstag:
    • 02:30 Uhr China Erzeugerpreise November
    • 02:30 Uhr China Verbraucherpreise November
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanzsaldo Oktober
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise November (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise November
    • 14:30 Uhr USA Realeinkommen November
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Dezember (vorläufig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Auf Jahressicht halten alle großen Indizes noch eine solide positive Jahresperformance. Der DAX notiert mit knapp +10% auf dem Niveau von Mitte April und ist damit abermals der klare Underperformer. Mit über 22% hält der Nasdaq100 den ersten Platz.

Performance seit Jahresbeginn
Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Nur ein radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte Growth wohl unter Druck bringen.

Performance seit 1990
Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 hangelte sich im Jahr 2021 stets an der 50-Tagelinie entlang. Dieses Muster wurde im September unterschritten und es folgte der Rutsch bis an die 100-Tagelinien. Per iSKS-Umkehrformation gelang der Sprung zurück über die Ausbruchszone & die V-Erholung zum Allzeithoch. Die 50-Tagelinie stellt nun wieder die wichtige Unterstützung und altbekannte „Buy-the-Dip“-Zone dar, welche in der vergangenen Handelswoche einen kompletten Test erfahren hat. Die Gegenbewegung fällt bisher auffällig gering aus. Ein Bruch durch den Bereich würde die Oktobertiefs und die 200-Tagelinien in den Blickpunkt rücken.

S&P500 Tageschart - Muster 2021 unter Probe
S&P500 Tageschart – Muster 2021 unter Probe

Blick ins große Bild für den S&P500 im Monatschart, wo die extreme Notenbank-Hausse (+600%) seit 2008 gut zu erkennen ist. Der Trendfolger MACD (Grafik 2) hat in dieser Zeit ein historisch hohes bullisches Niveau erreicht. An der Trendkanaloberkante sind nun leichte Ermüdungserscheinungen zu erkennen.

S&P500 Monatschart
S&P500 Monatschart

Der S&P500 im großen Quartalschart. Die extreme Hausse hat bisher keine ernstzunehmende Korrektur erfahren. Die massive Liquiditätsflut sorgte für eine Abkopplung von der Realwirtschaft. Im neuen Jahr wird diese Liquidität nun zügig reduziert. Eine Gefahr für die Hausse? Vermutlich sogar die größte Gefahr für die Hausse!

S&P500 Quartalschart
S&P500 Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, wo sich der Index nach Fall zurück unter die Mai-Verbindungslinie innerhalb einer Konsolidierung befindet. Die 200-Tagelinien wurden in der vergangenen Handelswoche getestet. Gelingt den Bullen ein großer Doppelboden? Bei Durchbruch droht hingegen eine weitere Abverkaufswelle.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Tageschart

Der Nasdaq100 prallt mehrfach an der oberen 2018-er Verbindungslinie ab. In der neuen Woche steht nun die untere Begrenzung im Fokus. Droht eine erste Eintrübung?

Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie
Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie

Der Nasdaq100 (Jahreschart und Monatschart) bleibt im großen Bild weiter extrem bullisch. Der aktuelle Rücksetzer schlägt kaum ins Gewicht. Im Nasdaq100 Jahreschart (jede Kerze 1 Jahr) ist der QE-Wahnsinn der Notenbanken perfekt im Chartbild zu erkennen. Die Notenbank-Hausse wurde mit immer mehr Liquidität befeuert. Die Performance liegt bei über 1.500% seit Ende 2008. Es gab fast nur starke grüne Jahreskerzen.

Im Monatschart notiert der NAS100 noch deutlich oberhalb(!) seines Hausse-Aufwärtstrendkanals und bildet aktuell einen steigenden Keil aus. Auch hier ist der MACD auf einem historisch hohen Niveau angekommen und zeigt erste Ermüdungserscheinungen. Die übergeordneten Trends sind intakt, jedoch stellen die historischen Ausprägungen ein Warnsignal dar.

Nasdaq100 seit 25 Jahren - Hausse voll intakt
Nasdaq100 seit 25 Jahren – Hausse voll intakt

Ein früher Blick zu den Positionierungen für den letzten Großen Verfallstermin in diesem Jahr (am 17. Dezember). Es ist auffällig, dass die Put-Positionierungen Richtung Schlüsselsupport klar dominieren. Die Stillhalter hätten somit wenig Interesse an einem nachhaltigen Bruch durch die Seitwärtsrange. Auf der anderen Seite könnten bei Bruch nötige Absicherungsgeschäfte die Bewegung – den Abverkauf – beschleunigen.

Verfallsdiagramm - stockstreet.de
Verfallsdiagramm – stockstreet.de

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von mittlerweile 5 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012), wobei auch die Bollinger-Area durchbrochen werden konnte. In den letzten 25 Jahren waren solche Ausbrüche aus der Bollinger-Area sehr selten; erst recht mit 5 grünen Quartalskerzen im Rücken. Im Anschluss folgte stets eine Korrektur von mindestens 10 Prozent und das immer in der 2. Jahreshälfte. Mit 9% wurde dieser Wert fast erreicht.

Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte. Diesmal folgte nur ein sehr steiler Anstieg.

Im großen Quartalschart ist der DAX an der 15k & 14.8 gut gestützt. Darunter wäre eine schnelle Bewegung zur 14k möglich. Oberhalb steht eine Seitwärtsrange zur 15.400/.660/.830 und 16.030. Bei Bruch Aufhellung zur 16.290 und nachfolgend 16.500.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 20-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Gelingt der nachhaltige starke bullische Durchbruch? Ein Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur einleiten.

Der DAX und der 20-jährige Keil
Der DAX und der 20-jährige Keil

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat November.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht
Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2021. Vielleicht kein unwesentlicher Grund, warum der DAX seit Monaten seitwärts tendierte. Das Absetzen vom R1 kann bisher nicht nachhaltig gelingen.

Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.8. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Seitwärtsrange über die 15k, 15.430, 15.660, .800 zur 16k anstreben. Darüber weitere Aufhellung 16.2 und nachfolgend 16.4. Bei Bruch zurück unter die 14.8 folgt die 14k als nächste wichtige Unterstützung.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX nach dem Mai nun auch im Oktober die wichtige 14.8 testen und somit die Seitwärtsrange zur 16k verteidigen konnte. Erst unterhalb trübt sich das Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.815/15k/15.260/15.460/.660 und 15.800 zur 16.030. Zur saisonal starken Zeit versuchte der DAX den Ausbruch, welcher jedoch zügig wieder in die Seitwärtsrange abverkauft wurde. Oberhalb würde die Aufhellung zur 16.370 erfolgen, im Anschluss 16.500. Unterhalb wären hingegen 14.470 & nachfolgend die 14k zu nennen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo sich der DAX nach dem Fehlausbruch auf der Oberseite inmitten der April-Seitwärtsrange (14.800 – 16.030) eingefunden hat. Die untere Begrenzung muss verteidigt werden, andernfalls droht ein beschleunigter Abverkauf. Die Stillhalter haben kein Interesse am Bruch dieser Marke! Die 15.230 stellt einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen eine stärkere technische Erholung einleiten. Eine erste Range zur 15.420 & nachfolgend .520 dürfte ausgebildet werden. Darüber wäre das mittlere Bollingerband an der 15.620 zu nennen. Bei Bruch erste Aufhellung im Chartbild mit potenziellen Anlaufmarken an der .760 und nachfolgend .900.

Unterhalb bleibt der DAX mit einer ersten Spanne 15.150 zur 15.020 unter Druck. Darunter wäre die 14.925 als nächster Support zu nennen. Bei Bruch droht der Test der unteren Seitwärtstrendbegrenzung bei 14.820/.800. Ein nachhaltiges Unterschreiten würde das Chartbild mittelfristig eintrüben. Die 14.740 & .640 wären nächste Anlaufmarken.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart
DAX Kursindex im Wochenchart
DAX Kursindex im Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Xetra-DAX Tageschart - vereinfacht
Xetra-DAX Tageschart – vereinfacht
Xetra-DAX Tageschart
Xetra-DAX Tageschart

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Abverkauf & Fehlausbruch – Die Realität schlägt zurück

Die Aktienmärkte sind zum Wochenabschluss massiv unter Druck geraten. Eine neue Corona-Virusmutation sorgte dafür, dass an der Börse das Fass der Ignoranz zum Überlaufen gebracht wurde. Große Problemfelder (Inflation, geldpolitische Wende, Lieferkettenproblematik, Coronawinter, politische Unsicherheit) wurden in den vergangenen Wochen hartnäckig und zugleich leichtsinnig ignoriert. Durch den Abverkauf drohen diese nun wieder an die Oberfläche gespült zu werden. Der DAX absolvierte einen Fehlausbruch und notiert nah an seiner Schlüsselunterstützung.

Die neue Handelswoche wird weiterhin für Spannung sorgen. In den Blickpunkt rücken neue Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone, Fed-Chef Powell dürfte vor Kongress und Senat ordentlich in Erklärungsnot geraten und am Freitag wird der offizielle US-Arbeitsmarkt veröffentlicht. Zudem bleibt die Corona-Lage ein großer Unsicherheitsfaktor. Es wird höchst volatil bleiben!

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)
    • Mehre Fed-Notenbankspeaker im Tagesverlauf
  • Dienstag:
    • Monatsabschluss
    • 02:00 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe/ Dienstleistungssektor November
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Bankenausschuss des Senats
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board November
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Oktober
  • Mittwoch:
    • 02:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsatz November
    • 09:45 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (endgültig)
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar November
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Oktober
  • Freitag:
    • 02:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
    • 09:45 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Oktober
    • 14:30 Uhr USA Arbeitslosenquote November
    • 14:30 Uhr USA Neugeschaffene Stellen ex Agrar November in Tsd
    • 14:30 Uhr USA Durchschnittliche Stundenlöhne November
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Oktober 

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Auf Jahressicht halten alle großen Indizes noch eine solide positive Jahresperformance. Der DAX notiert mit knapp +11% auf dem Niveau von Mitte April und ist damit abermals der klare Underperformer. Mit über 24% hält der Nasdaq100 den ersten Platz.

Performance seit Jahresbeginn
Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Nur ein radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte Growth wohl unter Druck bringen.

Performance seit 1990
Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 hangelte sich im Jahr 2021 stets an der 50-Tagelinie entlang. Dieses Muster wurde im September unterschritten und es folgte der Rutsch bis an die 100-Tagelinien. Per iSKS-Umkehrformation gelang der Sprung zurück über die Ausbruchszone & die V-Erholung zum Allzeithoch. Die 50-Tagelinie stellt nun wieder die wichtige Unterstützung und altbekannte „Buy-the-Dip“-Zone dar, welche bisher nicht erreicht wurde. Eine Konsolidierung darf im Sinne der Bullen nicht nachhaltig unter diese Marke führen. Die kommende Handelswoche könnte hierfür entscheidend sein. Oberhalb kann der S&P500 im Hangelmodus an der 2020-er Verbindungslinie während der Jahresendrally sogar die 4.800 Punkte zum Jahresabschluss erreichen.

S&P500 Tageschart - Muster 2021 bisher weiter aktiv
S&P500 Tageschart – Muster 2021 bisher weiter aktiv

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index zurück unter die Mai-Verbindungslinie gefallen ist und sich seitdem innerhalb einer Konsolidierung befindet. Unterhalb der 100-Tagelinien müssen die 200-Tagelinien einen Halt bieten. Ein großer Doppelboden wäre dann möglich.

Dow Jones - 200-Tagelinien im Blick
Dow Jones – 200-Tagelinien im Blick

Der Nasdaq100 prallt auch in der vergangenen Handelswoche an der 2018-er Verbindungslinie ab. Unterhalb deuten sich im Tageschart zwei neue Formationen an. Eine bärische SKS-Umkehrformation, oder ein bullischer Doppelboden. Die Bewegung zum Wochenauftakt wird ein Indiz für die mögliche Auflösung liefern.

Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie
Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie
Nasdaq Tageschartchart - SKS oder Doppelboden?
Nasdaq Tageschartchart – SKS oder Doppelboden?

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von mittlerweile 5 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012), wobei auch die Bollinger-Area durchbrochen werden konnte. In den letzten 25 Jahren waren solche Ausbrüche aus der Bollinger-Area sehr selten; erst recht mit 5 grünen Quartalskerzen im Rücken. Im Anschluss folgte stets eine Korrektur von mindestens 10 Prozent und das immer in der 2. Jahreshälfte. Mit 9% wurde dieser Wert fast erreicht.

Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte. Diesmal folgte nur ein sehr steiler Anstieg.

Im großen Quartalschart ist der DAX an der 15k & 14.8 gut gestützt. Darunter wäre eine schnelle Bewegung zur 14k möglich. Oberhalb steht eine Seitwärtsrange zur 15.400/.660/.830 und 16.030. Bei Bruch Aufhellung zur 16.290 und nachfolgend 16.500.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 20-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Gelingt der nachhaltige starke bullische Durchbruch? Ein Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur einleiten.

Der DAX und der 20-jährige Keil
Der DAX und der 20-jährige Keil

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat November.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht
Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2021. Vielleicht kein unwesentlicher Grund, warum der DAX seit Monaten seitwärts tendierte. Das Absetzen vom R1 kann bisher nicht nachhaltig gelingen.

Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.8. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Seitwärtsrange über die 15k, 15.430, 15.660, .800 zur 16k anstreben. Darüber weitere Aufhellung 16.2 und nachfolgend 16.4. Bei Bruch zurück unter die 14.8 folgt die 14k als nächste wichtige Unterstützung.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX nach dem Mai nun auch im Oktober die wichtige 14.8 testen und somit die Seitwärtsrange zur 16k verteidigen konnte. Erst unterhalb trübt sich das Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.815/15k/15.260/15.430/.660 und 15.800 zur 16.030. Zur saisonal starken Zeit versuchte der DAX den Ausbruch, welcher jedoch zügig wieder in die Seitwärtsrange abverkauft wurde. Oberhalb würde die Aufhellung zur 16.370 erfolgen, im Anschluss 16.500. Unterhalb wären hingegen 14.470 & nachfolgend die 14k zu nennen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach 7. grünen Wochenkerze in Folge einen scharfen Abverkauf von -5,59% verkraften musste. Damit ist der Bruch über die April-Seitwärtsrange (14.800 – 16.030) als Fehlausbruch gescheitert. Die Abverkaufswochenkerze deutet zudem einen weiteren Tiefpunkt an. Die 15.225 stellt einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb steht eine erste Range zur 16.430. Darüber folgen 15.500/.570. Bei Bruch durch das mittlere Bollinger bei 15.650 würde sich das Bild wieder etwas aufhellen. Die 15.760 & .900 wären dann weitere Widerstandsbereiche.

Unterhalb wird der Abverkauf zur 15.150 und 15.050 fortgesetzt. Darunter würde die Unterkante der Seitwärtsrange über die 15.920 zur 14.800 in den Fokus rücken. Bei Bruch droht mittelfristige Eintrübung im Chartbild. Aktive Cluster wären dann 14.610 und 14.500.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart
DAX Kursindex im Wochenchart
DAX Kursindex im Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Xetra-DAX Tageschart - vereinfacht
Xetra-DAX Tageschart – vereinfacht

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Risikobehafteter Start der Jahresendrally

Die Aktienmärkte erwarten weiterhin hoffnungsvoll die Jahresendrally, welche mit der verkürzten Thanksgiving-Woche ihren inoffiziellen Startschuss erhält. Das Umfeld einer Endrally trübt sich hingegen stetig ein. Der Preisdruck überraschte erneut sehr stark auf der Oberseite (Erzeugerpreise in Deutschland auf 70-Jahreshoch), die Lieferkettenproblematik ist ungelöst, es gibt wieder erste Corona-Lockdowns & die Notenbanken geraten zunehmend unter Druck. Kein einfaches Unterfangen für die Bullen, aber zumindest bleibt die Liquiditätsflut auf einem Rekordhoch; der wichtigste Antreiber.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Oktober
  • Dienstag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November November
    • 09:30 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
    • 09:30 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November November
    • 15:45 Uhr USA Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
    • 15:45 Uhr USA Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November November
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Oktober
  • Mittwoch:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex November
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter
    • 14:30 Uhr USA BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • 16:00 Uhr USA PCE-Kernrate Oktober
    • 20:00 Uhr FED-Protokoll
  • Donnerstag:
    • US-Börsenfeiertag „Thanksgiving“
    • 08:00 Uhr BRD BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • 08:00 Uhr GfK-Konsumklima Dezember
    • 13:30 Uhr EZB-Protokoll
  • Freitag:
    • Verkürzter Börsenhandel am US-Aktienmarkt (bis 19:00)
    • 10:00 Uhr Eurozone Rede EZB-Präsidentin Christine Lagarde

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Im Monat September wurde der bisher stärkste Rücksetzer im laufenden Jahr bis auf mittelfristig entscheidende Unterstützungszonen abgearbeitet. Der anschließende starke Rebound führte bei den US-Indizes direkt in eine V-Erholung zum Allzeithoch und damit zurück zum „Buy-the-Dips“-Muster 2021. Mit dem November begann die saisonal stärkste Phase für die Aktienmärkte.

Performance seit Jahresbeginn
Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Nur ein radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte Growth wohl unter Druck bringen.

Performance seit 1990
Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 hangelte sich im Jahr 2021 stets an der 50-Tagelinie entlang. Dieses Muster wurde im September unterschritten und es folgte der Rutsch bis an die 100-Tagelinien. Per iSKS-Umkehrformation gelang der Sprung zurück über die Ausbruchszone & die V-Erholung zum Allzeithoch. Die 50-Tagelinie stellt nun wieder die wichtige Unterstützung und altbekannte „Buy-the-Dip“-Zone dar. Eine Konsolidierung darf im Sinne der Bullen nicht nachhaltig unter diese Marke führen. Oberhalb kann der S&P500 im Hangelmodus an der 2020-er Verbindungslinie während der Jahresendrally sogar die 4.800 Punkte zum Jahresabschluss erreichen.

S&P500 Tageschart - Muster 2021 wieder aktiv
S&P500 Tageschart – Muster 2021 wieder aktiv

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index zurück unter die Mai-Verbindungslinie gefallen ist. Die ABC-Konsolidierung wurde abgeschlossen. Ohne bullische Gegenwehr in diesem Bereich folgt noch der Test der 100-Tagelinien.

Dow Jones - Fortsetzung oder Ende der Konsolidierung?
Dow Jones – Fortsetzung oder Ende der Konsolidierung?

Der Nasdaq100 war abermals der Outperformer in der vergangenen Woche. Er hangelt sich damit weiter an der 2018-er Verbindungslinie entlang.

Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie
Nasdaq Wochenchart & die 2018-er Verbindungslinie

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von mittlerweile 5 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012), wobei auch die Bollinger-Area durchbrochen werden konnte. In den letzten 25 Jahren waren solche Ausbrüche aus der Bollinger-Area sehr selten; erst recht mit 5 grünen Quartalskerzen im Rücken. Im Anschluss folgte stets eine Korrektur von mindestens 10 Prozent und das immer in der 2. Jahreshälfte. Mit 7,5% wurde dieser Wert fast erreicht.

Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte. Diesmal folgte nur ein sehr steiler Anstieg.

Im großen Quartalschart ist der DAX an der 15k & 14.8 gut gestützt. Darunter wäre eine schnelle Bewegung zur 14k möglich. Oberhalb steht eine Range zur 15.400 und .660. Darüber sind nach der .830 wieder die 16.030 zu nennen. Bei Bruch Aufhellung zur 16.280 und nachfolgend 16.400.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 20-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Gelingt der nachhaltige starke bullische Durchbruch? Ein Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur einleiten.

Der DAX und der 20-jährige Keil
Der DAX und der 20-jährige Keil

Anbei noch der DAX Kursindex im Wochenchart, wo in der vergangenen Woche der Abpraller an der April-Verbindungslinie erfolgte.

DAX Kursindex im Wochenchart
DAX Kursindex im Wochenchart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat November.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht
Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2021. Vielleicht kein unwesentlicher Grund, warum der DAX seit Monaten seitwärts tendierte. Das Absetzen vom R1 kann bisher nicht nachhaltig gelingen.

Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der DAX im Jahr 2021 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.8. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Seitwärtsrange über die 15k, 15.430, 15.660, .800 zur 16k anstreben. Darüber weitere Aufhellung 16.2 und nachfolgend 16.4. Bei Bruch zurück unter die 14.8 folgt die 14k als nächste wichtige Unterstützung.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX nach dem Mai nun auch im Oktober die wichtige 14.8 testen und somit die Seitwärtsrange zur 16k verteidigen konnte. Erst unterhalb trübt sich das Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.815/15k/15.260/15.430/.660 und 15.800 zur 16.030. Zur saisonal starken Zeit versucht der DAX den Ausbruch. Oberhalb würde die Aufhellung zur 16.370 erfolgen, im Anschluss 16.500. Unterhalb wären hingegen 14.470 & nachfolgend die 14k zu nennen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX mit der 7. grünen Wochenkerze in Folge ausbilden konnte. Das Wochenhoch konnte jedoch nicht gehalten werden und so deutet die letzte Wochenkerzen leichte Schwächetendenzen an. Die 16.160 stellt auf Wochensicht einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb steht eine neutrale Range zur alten Trendlinie an der 16.225. Darüber folgt die Aufhellung zum Allzeithoch an der 16.290. Bei Bruch weitere Aufhellung in den Cluster 16.370 und nachfolgend .465.

Unterhalb kann die Ausbruchszone & das alte AZH bei 16.030 einen Test erfahren. Darunter droht der Weg zur 15.910. Bei Bruch Eintrübung zur 15.800 und nachfolgend dem mittleren Bollinger bei .700.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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 Xetra-DAX Stundenchart
Xetra-DAX Stundenchart

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