Auftakt in den Bärenmarkt?

Die Börsen blieben auch in der vergangenen Handelswoche massiv unter Druck. Natürlich belasten mit viel Unsicherheit weiterhin die politischen Börsen und die Angst vor einem Kalten Krieg 2.0. Aber auch das Umfeld trübt sich bedenklich ein. Eine Stagflation mit einer konjunkturellen Eintrübung und weiter ansteigenden Inflation ist nun kein Hirngespinst mehr, sondern dürfte uns in eine neue Realität begleiten. Zu allem Überfluss können die Notenbanken der Fed und EZB kaum stützend eingreifen, da sie die Preisstabilität in einen Abschwung hinein sichern müssen. Es droht ein sehr schwieriges Jahr für die Wirtschaft und den Aktienmarkt. Die Notenbank-Hausse ist in allergrößter Gefahr. Ein neuer Bärenmarkt könnte die Tür bereits aufgeschlagen haben.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsatz Februar
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Januar
  • Dienstag
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Januar
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (endgültig)
  • Mittwoch:
    • 02:30 Uhr China Verbraucherpreise Februar
    • 02:30 Uhr China Erzeugerpreise Februar
    • 16:00 Uhr USA JOLTs Stellenangebote Januar
  • Donnerstag:
    • 13:45 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Februar
    • 14:30 Uhr USA Realeinkommen Februar
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan März

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-15,21%) und der DAX (-17,57%) sind besonders stark unter Druck geraten. S&P500 (-9,18%) und Dow Jones (-7,49%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 bildete seit den Abverkäufen zum Jahresauftakt nun im Februar die rechte Schulter einer übergeordneten SKS-Formation aus. Die Formation wäre fertiggestellt, aber eine Aktivierung konnte während der politischen Börsen weiterhin verhindert werden. Die Wall Street im Gegensatz zum DAX bisher ohne Top-Bildung! Unterhalb der 4.200 würde der S&P500 unter Druck geraten. Oberhalb werden sich die Bullen in Umkehrformationen probieren. Bei Bruch durch die 4.600 dominieren wieder die Bullen. Grafik 2 und 3 zeigen den S&P500 im großen übergeordneten Bild.

S&P500 Tageschart – SKS-Formation bisher abgewehrt
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 im Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index weiterhin seine Seitwärtsrange verteidigt. Die Spanne 33k/33.3 – 34.060 weiter aktiv. Oberhalb der 34k wären Cluster zur 34.6 und nachfolgend 35.050 zu nennen. Unterhalb der potentielle Doppelboden mit dem Jahrestief. Vorsicht bei nachhaltigem Bruch durch die 33k! In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100, wo der Index den Schlüsselsupport verteidigen und eine Aktivierung der SKS vermeiden konnte. Die Bullen setzen auf einen fallenden Keil und die Zerstörung der Umkehrformation. Die 15.2 müsste dafür herausgenommen werden. Unterhalb der 13.5/13.3 droht hingegen eine übergeordnete Top-Bildung. Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) wurde momentan bis zum mittleren Bollinger konsolidiert. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart bestand seit 4 Quartalen die Seitwärtsrange von 14.8/15k zur 16k. Darunter drohte zügig Abwärtsdruck, welcher mit dem Ukrainekrieg direkt aufgegriffen wurde. Folgende Cluster sind im Quartalschart zu nennen:

  • 15k/14.8 > 14.440 > 14k > 13.6 > 13k > 12.4 > 12.2 > 11.6 > 11k
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 14.8 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 10.5.

Der DAX und der 20-jährige Keil

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Februar.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX hat dynamisch die 10-monatige Seitwärtsrage von 14.8/15k – 16k nach unten aufgelöst und direkt weitere Supportzonen verletzt. Folgende Cluster bilden nun relevante Bereiche:
    • 15k/14.8 > 14.450 > 14k > 13.6 > 13k > 12.740 > 12.440 > 12.270/.185 > 11.9
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX mit dem Monatswechsel direkt am m. Bollinger bärisch abgedreht ist.

Die aktuelle Range reicht von 13k > 13.220 > 13.6. Oberhalb wären 13.8/14k und 14.450 zu nennen. Unterhalb die 12.740 > 12.440, gefolgt von der 12.270/.185 zur 11.930.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Achtung! Weiterhin erhöhte Unsicherheit aufgrund der geopolitischen Lage.

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX in der vergangenen Woche einen Abverkauf von 10% hinnehmen musste. Schluss auf Wochentief. Ein erster relevanter Bereich wäre mit aller Vorsicht um 13.220 zu nennen.

Oberhalb können die Bullen eine Spanne zur 13.490 und 13.600 anstreben. Darüber die weitere Aufhellung zur 13.850 und 14.030. Bei Bruch rückt der Cluster 14.150/.270 zur 14.400 in den Blickpunkt.

Unterhalb stellen die 13.100 und die 13k den nächsten Supportbereich. Darunter folgt weiterer Abgabedruck zur 12.740 und Gap-Zone 12.600. Bei Bruch Türöffner zur 12.400. Nachfolgend 12.270/.180.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Politische Börsen und die Notenbanken…

Die Aktienmärkte durchlebten eine extrem volatile Handelswoche, wo die Wallstreet durch die Gewinne vom Freitag die hohen Wochenverluste sogar wieder kompensieren konnte. Der Ukrainekrieg und die Folgen halten die Unsicherheit im Markt und überdecken andere bedeutende Themen für die Börsen, welche jedoch langsam wieder nach oben gespült werden dürften. So wird die Inflationsentwicklung 2022 weiterhin schwierig und viel zu hoch ausfallen. Die Notenbankprotokolle und die Anhörung von Fed-Chef Powell in der nächsten Woche werden daher die Aufmerksamkeit von den politischen Börsen („Politische Börsen haben kurze Beine“?) wieder etwas abrücken.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Monatsabschluss
    • 14:30 Uhr USA Lagerbestände Großhandel Januar
  • Dienstag
    • Monatsauftakt
    • 02:00 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar
    • 02:00 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (endgültig)
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Februar m/m in Tsd
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 02:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Januar
    • 13:30 Uhr Eurozone Protokoll der letzten EZB-Sitzung
    • 14:30 Uhr USA Lohnstückkosten Q4
    • 14:30 Uhr USA Produktivität ex Agrar Q4
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Bankenausschuss des Senats
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Januar
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Exporte Januar
    • 08:00 Uhr BRD Importe Januar 
    • 11:30 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Januar
    • 14:30 Uhr USA Neugeschaffene Stellen ex Agrar Februar in Tsd
    • 14:30 Uhr USA Arbeitslosenquote Februar
    • 14:30 Uhr USA Durchschnittliche Stundenlöhne Februar

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-13,06%) und der S&P500 (-8,00%) sind unter Druck geraten. Aber auch „Value-Indizes“, wie der Dow Jones (-6,27%) und der DAX (-8,29%) mussten stärkere Abgaben hinnehmen.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 bildete seit den Abverkäufen zum Jahresauftakt nun im Februar die rechte Schulter einer übergeordneten SKS-Formation aus. Die Formation wäre fertiggestellt, aber eine Aktivierung konnte während der politischen Börsen verhindert werden. Die Bullen müssen die Umkehrformation auslaufen lassen und damit zerstören. Die Bären sie unterhalb der 4.200 nachhaltig bestätigen. Das Chartbild würde sich dann mittelfristig eintrüben und rechnerische Ziele um 3.800 mit sich bringen. Oberhalb der 4.600 würden die Bullen wieder dominieren. Grafik 2 und 3 zeigen den S&P500 im großen übergeordneten Bild.

S&P500 Tageschart – SKS-Formation bisher abgewehrt
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 im Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index die Konsolidierung zum 61,8-er Retracement abarbeiten konnte und anschließend zu Schwäche Richtung Jahrestief und der mehrfach erwähnten Doppelbodenchance neigt. Oberhalb der 34k wären Cluster zur 34.6 und nachfolgend 35.050 zu nennen. Unterhalb der potentielle Doppelboden mit dem Jahrestief. Vorsicht bei Bruch durch die 33k! In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100, wo der Index den Schlüsselsupport verteidigen und eine Aktivierung der SKS vermeiden konnte. Die Bullen setzen auf einen fallenden Keil und die Zerstörung der Umkehrformation. Die 15.2 müsste dafür herausgenommen werden. Unterhalb der 13.2 droht hingegen eine übergeordnete Top-Bildung. Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) ist in den letzten 3 Quartalen des vergangenen Jahres zum Stillstand gekommen. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart bestand seit 4 Quartalen die Seitwärtsrange von 14.8/15k zur 16k. Darunter war eine schnelle Bewegung zur 14k wahrscheinlich und diese wurde mit dem Ukrainekrieg zügig vollzogen. Im weiteren Verlauf würden die 13.6 und 13.2 drohen. Oberhalb der 16k folgt der Cluster 16.290 und nachfolgend 16.450/.500.

DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Ein nachhaltiger Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur über Monate einleiten.

Der DAX und der 20-jährige Keil

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Februar.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022. Der S1 wurde nach Bruch durch den PP getestet.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX verletzt die 10-monatige Seitwärtsrage von 14.8/15k zur 15.6 und 16k. Die Bullen brauchen den zügigen Weg zurück in diese Range. Unterhalb bleibt der Cluster zur 14k/13.8 aktiv. Darunter 13.6 und 13k.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo sich der DAX seit April 2021 innerhalb einer Seitwärtsrange von 14.8 zur 16k befand. Durch den Ukrainekrieg wurde diese Range während politischer Börsen klar auf der Unterseite verletzt. Bei nachhaltigem Bruch trübt sich das charttechnische Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.800/15k/15.600/15.800 bis 16.030. Unterhalb ist momentan eine Spanne über die 14.5/14.235 zur 14k/13.8 aktiv. Bei Bruch würden 13.6 und 13k folgen.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Achtung! Weiterhin erhöhte Unsicherheit aufgrund der geopolitischen Lage.

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX im Wochenverlauf eine stark volatile 1.400-Punkte-Range durchlief und damit die 10-monatige Seitwärtsspanne von 14.8 – 16k klar verletzte. Die Bullen brauchen den schnellen Weg zurück. Ein erster neutraler Cluster wäre von 14.400 – 14.440 – 14.520 – 14.600 zu nennen.

Oberhalb können die Bullen erneut die 14.8 ins Visier nehmen. Darüber ist die Bewegung über die .860 zur 15k möglich. Bei Bruch rücken 15.145/230 und 15.300 in den Blickpunkt.

Unterhalb stellen die 14.200 und .120 den nächsten Supportbereich. Darunter wäre der nächste Schlüsselsupport bei 14k/13.870/.800 unter Druck. Bei Bruch folgen 13.660/.500 und .300.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Direkt am Abgrund…

Die Aktienmärkte beendeten aufgrund der unsicheren geopolitischen Lage die Woche abermals mit Abgaben. Damit notieren der DAX, aber auch viele der US-Indizes nah an wichtigen Schlüsselunterstützungen. Ein Bruch würde das Chartbild mittelfristig erstmals eintrüben. Können die Bullen noch Gegenwehr bieten und einen wichtigen Konter setzen? Ohne Rückenwind aus Moskau dürfte dieses Unterfangen jedoch schwierig werden.

Außerdem bietet der Wirtschaftskalender viele mögliche Impulsgeber und auch eine Reihe an Notenbanksprechern bleiben ein wichtiger Faktor.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Feiertag USA – Wall Street geschlossen
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Januar
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (vorläufig)
  • Dienstag
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Februar
    • 15:45 Uhr USA Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA Markit Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Februar
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima März
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Januar (endgültig)
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr USA Verkäufe neuer Häuser Januar
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD BIP Q4 (2. Veröffentlichung) 
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Januar
    • 14:30 Uhr USA Persönliche Einkommen Januar 
    • 14:30 Uhr USA Konsumausgaben Januar
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Januar
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Februar

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-14,16%) und der S&P500 (-8,76%) sind unter Druck geraten. Value-Werte wie der Dow Jones (-6,22%) und der DAX (-5,30%) konnten sich besser halten. Ein Trend der sich aufgrund der neuen Geldpolitik fortsetzen könnte.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 bildet seit den Abverkäufen zum Jahresauftakt eine potenzielle rechte Schulter einer übergeordneten SKS-Formation aus. Die Formation wäre nahezu fertig. Ein Bruch durch die 4.220/.170 würde das Chartbild mittelfristig eintrüben und die große SKS-Umkehrformation aktivieren. Rechnerische Ziele lägen dann um 3.800. Oberhalb der 4.600 würde es hingegen eine Aufhellung im Chartbild geben. Grafik 2 und 3 zeigen den S&P500 im großen übergeordneten Bild.

S&P500 Tageschart – rechte Schulter gewinnt an Form
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 im Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index die Konsolidierung zum 61,8-er Retracement abarbeiten konnte und anschließend zu Schwäche Richtung Jahrestief und der mehrfach erwähnten Doppelbodenchance neigt. Oberhalb der 34k wären Cluster zur 34.6 und nachfolgend 35.050 zu nennen. Unterhalb der potentielle Doppelboden mit dem Jahrestief. Vorsicht bei Bruch durch die 33k! In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100, wo der Index ein wichtiges Konsolidierungsziel an den 200-Tagelinien/ 50-er Retracement abarbeiten konnte. Anschließend sollte der Nasdaq nochmal Richtung Jahrestief laufen, um im bullischen Fall einen Doppelboden anzustreben. Diese Bewegung wurde abgearbeitet. Die Bullen müssen nun den Konter dringend setzen. Bei Bruch durch die 13.2 droht ein größeres Verkaufssignal. Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) ist in den letzten 3 Quartalen des vergangenen Jahres zum Stillstand gekommen. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart ist der DAX an der 15k & 14.8 weiterhin gut gestützt. Darunter wäre eine schnelle Bewegung zur 14k möglich. Im weiteren Verlauf 13.2. Oberhalb steht eine Seitwärtsrange zur 15.600 und 16.030. Darüber folgt der Cluster 16.290 und nachfolgend 16.450/.500. Die komplette neutrale Quartalsrange wurde bereits komplett durchlaufen.

DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Gelingt der nachhaltige starke bullische Durchbruch? Ein Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur einleiten. Zum Jahresauftakt wurde abermals die Ausbruchszone getestet und bisher verteidigt.

Der DAX und der 20-jährige Keil

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Februar.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.8. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Seitwärtsrange über die 15k, 15.300, 15.660, .800 zur 16k anstreben. Darüber weitere Aufhellung zur 16.3 und nachfolgend 16.450. Bei Bruch zurück unter die 14.8 folgt über die 14.5 die 14k als nächste wichtige Unterstützung.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo sich der DAX seit April 2021 innerhalb einer Seitwärtsrange von 14.8 zur 16k befindet. Erst unterhalb trübt sich das Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.815/15k/15.600/15.800 bis 16.030. Oberhalb würde die Aufhellung zur 16.290 erfolgen, im Anschluss 16.500. Unterhalb wären hingegen 14.440 & nachfolgend die 14k zu nennen.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Achtung! Erhöhte Unsicherheit aufgrund der geopolitischen Lage.

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX im Wochenverlauf zum vierten Mal in Folge am 15.6-er Widerstand deutlich zurückgefallen ist. Die Range zum Schlüsselsupport 15k/14.8 bleibt unterhalb aktiv. Die 15.145 stellen einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen eine Erholung zur 15.220 und .330 einleiten. Darüber ist wieder die Aufhellung über die .425 und .540 zum Kombiwiderstand 15.600 möglich. Bei Bruch 15.800 und nachfolgend 16k.

Unterhalb stellen die 15.060 und 14.980 den nächsten Supportbereich. Darunter würde der Schlüsselsupport 14.860 & .815 unter Druck geraten. Bei Bruch bilden 14.750 und nachfolgend 14.600 nächste Anlaufmarken.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart

Im Trading-Chat werdet ihr über die charttechnischen Veränderungen stets aktuell informiert.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werdet ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

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Starke Verunsicherung an den Märkten

Die Aktienmärkte bleiben von einer starken Verunsicherung geprägt. Im Wochenverlauf brachten abermals deutlich höhere Inflationsdaten die Sorgen einer sehr schnell und stark straffenden US-Notenbank zurück auf die Tagesordnung. Selbst über eine außerplanmäßige Zinserhöhung („emergency rate hike“) wird spekuliert. Eine geschlossene Sitzung des Fed-Rates am Montagmorgen könnte für Klarheit sorgen. Neben dieser geldpolitischen Unsicherheit drängten die geopolitischen Risiken im Ukrainekonflikt am Freitagabend in den Vordergrund. Anscheinend steht Russland unmittelbar vor einer Invasion in die Ukraine. Ein Bluff? Falls nein, drohen starke Verwerfungen an den Finanzmärkten. Bis dahin bleibt der Aktienmarkt ein Getriebener der Geldpolitik und der unsicheren Weltpolitik.

Außerdem im Fokus in der kommenden Woche. Die Erzeugerpreise aus den USA, Inflationsdaten aus China und das Notenbankprotokoll der Fed, welches wohl sehr hawkish ausfallen dürfte.  Am Freitag steht zudem der Kleine Verfallstermin an.

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  • Montag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Dezember
  • Dienstag
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Februar
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Februar
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Februar
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Januar
  • Mittwoch:
    • 02:30 Uhr China Verbraucherpreise Januar
    • 02:30 Uhr China Erzeugerpreise Januar
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Januar
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Januar
    • 20:00 Uhr USA Fed Protokoll
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Baubeginne Januar
    • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen Januar
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Februar
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen Februar
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Januar

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-12,66%) und der S&P500 (-7,29%) sind unter Druck geraten. Value-Werte wie der Dow Jones (-4,40%) und der DAX (-2,89%) konnten sich besser halten. Ein Trend der sich aufgrund der neuen Geldpolitik fortsetzen könnte.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 bildet seit den Abverkäufen zum Jahresauftakt eine potenzielle rechte Schulter einer übergeordneten SKS-Formation aus. Das untergeordnete Doppeltop ist aktiv und kann den Index unterhalb der 4.400 nochmal Richtung Jahrestief drücken. Die Bullen täten gut daran in diesem Bereich einen Doppelboden anzustreben. Oberhalb der 4.600 würde es hingegen eine Aufhellung im Chartbild geben. Grafik 2 und 3 zeigen den S&P500 im großen übergeordneten Bild.

S&P500 Tageschart – rechte Schulter gewinnt an Form
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 im Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index die Konsolidierung zum 61,8-er Retracement abarbeiten konnte und anschließend zu Schwäche neigte. Unterhalb der 34.600 droht über die 34k eine Bewegung zu den Jahrestiefs (Doppelbodenchance?). Oberhalb bilden 35.050 und 35.500 die nächsten Widerstände. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100, wo der Index ein wichtiges Konsolidierungsziel an den 200-Tagelinien/ 50-er Retracement abarbeiten konnte. Ein aktives Doppeltop kann den Nasdaq nun wieder Richtung Jahrestiefs drücken, um im bullischen Fall eine Umkehrformation (Doppelboden) anzustreben. Oberhalb der 15k gäbe es hingegen eine Aufhellung zur 15.4. Bei Bruch durch die 13.2 droht ein größeres Verkaufssignal. Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) ist in den letzten 3 Quartalen des vergangenen Jahres zum Stillstand gekommen. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart ist der DAX an der 15k & 14.8 weiterhin gut gestützt. Darunter wäre eine schnelle Bewegung zur 14k möglich. Oberhalb steht eine Seitwärtsrange zur 15.600 und 16.030. Darüber folgt der Cluster 16.290 und nachfolgend 16.450/.500. Die komplette neutrale Quartalsrange wurde bereits im Januar durchlaufen.

DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Gelingt der nachhaltige starke bullische Durchbruch? Ein Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur einleiten. Zum Jahresauftakt wurde abermals die Ausbruchszone getestet und bisher verteidigt.

Der DAX und der 20-jährige Keil

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Februar.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.8. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Seitwärtsrange über die 15k, 15.300, 15.660, .800 zur 16k anstreben. Darüber weitere Aufhellung zur 16.3 und nachfolgend 16.450. Bei Bruch zurück unter die 14.8 folgt über die 14.5 die 14k als nächste wichtige Unterstützung.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo sich der DAX seit April 2021 innerhalb einer Seitwärtsrange von 14.8 zur 16k befindet. Erst unterhalb trübt sich das Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.815/15k/15.600/15.800 bis 16.030. Oberhalb würde die Aufhellung zur 16.290 erfolgen, im Anschluss 16.450 und .550. Unterhalb wären hingegen 14.440 & nachfolgend die 14k zu nennen.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Achtung! Erhöhte Unsicherheit aufgrund der geopolitischen Lage.

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX im Wochenverlauf zum dritten Mal in Folge am 15.6-er Widerstand deutlich abgeprallt ist. Die Range zum Schlüsselsupport 15k/14.8 bleibt aktiv. Die 15.370 stellen einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen eine Erholung zur 15.470 einleiten. Darüber ist wieder die Aufhellung über die .500 zum Kombiwiderstand 15.600/.660 möglich. Bei Bruch 15.800 und nachfolgend 16k.

Unterhalb stellen die 15.220 den nächsten Supportbereich. Darunter würde die 15.140 die Tür zur 15.060 und 14.980 öffnen. Bei Bruch steht der Schlüsselsupport 14.860 & .815 unter Druck. Nächste Anlaufmarken wären anschließend 14.750/.600.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart

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Die Sorgen sind berechtigt…

Die Aktienmärkte durchlebten abermals eine volatile Handelswoche, wo wichtige bullische Konsolidierungsziele abgearbeitet werden konnten. Vor allem die weiterhin überraschend festen Inflationsdaten und eine EZB, die nun auch die geldpolitische Wende einläuten möchte, sorgten für Verunsicherung. Die Gefahr einer stark und schnell agierenden Notenbank hat sich mit diesen Datensätzen eher bestätigt. Die hohe Volatilität wird vor diesem Hintergrund das Jahr 2022 weiterhin begleiten.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Dezember
  • Dienstag
    • 14:30 Uhr USA Handelsbilanz Dezember
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Exporte Dezember
    • 08:00 Uhr BRD Importe Dezember
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Januar
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Januar (endgültig)
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Januar
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Februar
    • 16:00 Uhr USA Fed – Geldpolitischer Bericht

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-9,96%) und der S&P500 (-5,57%) sind unter Druck geraten. Value-Werte wie der Dow Jones (-3,44%) und der DAX (-4,94%) konnten sich besser halten. Ein Trend der sich aufgrund der neuen Geldpolitik fortsetzen könnte.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 hangelte sich im Jahr 2021 im Buy-the-Dips-Modus stets an der 50-Tagelinie entlang. Dieses BTD-Muster wurde zum Jahresauftakt zerstört. Die 200-Tagelinien bei 4.400/4.430 stellen nun einen wichtigen Support. Oberhalb bleibt die Range zu den 100-Tagelinien (4.550/.570) aktiv. Unterhalb bleiben die Oktobertiefs um 4.275 unter Druck und ein Doppelboden könnte angestrebt werden. Bei Bruch muss die Supportzone 4.150 halten. Grafik 2 und 3 zeigen den S&P500 im großen übergeordneten Bild.

S&P500 Tageschart – 200-Tagelinien im Fokus
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 im Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index die Konsolidierung zum 61,8-er Retracement abarbeiten konnte. Ein Zwischenschritt für neue (Umkehr)Formationen sollte nun eingeplant werden. Die gleitenden Durchschnitte und Retracements bilden interessante Mehrfachunterstützungen/ -widerstände. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100, wo der Index ein wichtiges Konsolidierungsziel an den 200-Tagelinien erreichen konnte. Unterhalb bleiben die Jahrestiefs im Blick, um im bullischen Fall eine Umkehrformation (Doppelboden) anzustreben. Oberhalb der 15k gäbe es hingegen eine Aufhellung zur 15.4. Bei Bruch durch die 13.2 droht ein größeres Verkaufssignal. Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) ist in den letzten 3 Quartalen des vergangenen Jahres zum Stillstand gekommen. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart ist der DAX an der 15k & 14.8 weiterhin gut gestützt. Darunter wäre eine schnelle Bewegung zur 14k möglich. Oberhalb steht eine Seitwärtsrange zur 15.500 und 16.030. Darüber folgt der Cluster 16.290 und nachfolgend 16.450/.500. Die komplette neutrale Quartalsrange wurde bereits im Januar durchlaufen.

DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Gelingt der nachhaltige starke bullische Durchbruch? Ein Fall zurück in die Keilformation (14.800) könnte hingegen ein bärisches Fehlausbruchszenario ins Spiel bringen & damit eine stärkere Korrektur einleiten. Zum Jahresauftakt wurde abermals die Ausbruchszone getestet und bisher verteidigt.

Der DAX und der 20-jährige Keil

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Februar.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.8. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Seitwärtsrange über die 15k, 15.430, 15.660, .800 zur 16k anstreben. Darüber weitere Aufhellung zur 16.3 und nachfolgend 16.450. Bei Bruch zurück unter die 14.8 folgt die 14k als nächste wichtige Unterstützung.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo sich der DAX seit April 2021 innerhalb einer Seitwärtsrange von 14.8 zur 16k befindet. Erst unterhalb trübt sich das Bild mittelfristig ein. Die neutrale Seitwärtsrange reicht von 14.815/15k/15.600/15.800 bis 16.030. Oberhalb würde die Aufhellung zur 16.290 erfolgen, im Anschluss 16.450 und .550. Unterhalb wären hingegen 14.440 & nachfolgend die 14k zu nennen.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX im Wochenverlauf am 15.6-er Widerstand deutlich abgeprallt ist. Der Schlüsselsupport 15k/14.8 befindet sich wieder in Reichweite. Die 15.165 stellen einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen eine Erholung zur 15.300 einleiten. Darüber wäre die Aufhellung zur .500 und anschließend zum Kombiwiderstand 15.600 möglich. Bei Bruch 15.800.

Unterhalb stellen die 14.970 den nächsten Supportbereich. Darunter würde die 14.860 & .815 den nächsten Halt bieten, bevor sich das Bild weiter eintrübt. Bei Bruch 14.750/.620.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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