Verkaufssignal in den Quartalsschluss?

Neues Jahrestief

Eine aufkommende tiefe Rezession, neue geopolitische Sorgen, ein weiterer Anstieg der Inflation und der stark restriktive Kurs der Notenbanken… Das Umfeld für die Aktienmärkte war schon mal deutlich besser. Der DAX tauchte ab und erreicht ein neues Jahrestief, die Wall Street notiert direkt vor den alten Tiefstständen. Die Bullen brauchen nun dringend den Rebound, ansonsten droht mit dem Monats- und Quartalsabschluss am Freitag ein neues großes Verkaufssignal.

Neue Inflationsdaten im Fokus

In der neuen Handelswoche stehen die neuen Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone im Fokus. Die dämpfenden Sondereffekte (Tankrabatt, 9-Euro-Ticket etc.) sind in diesem Datensatz noch berücksichtigt. Ein trotzdem starker Anstieg dürfte das Umfeld weiter eintrüben. Würde es doch bedeuten, dass die Inflation in den Herbst und Wintermonaten sogar über 10% steigen wird und die EZB damit weiter unter Druck setzt geldpolitisch umso stärker zu straffen.

Außerdem stehen u. a. der ifo-Geschäftsklimaindex und das GfK-Konsumklima im Blickpunkt der Börsianer.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex September
  • Dienstag:
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter August
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board September
    • 16:00 Uhr USA Neubauverkäufe August
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Oktober
    • 16:00 Uhr USA Schwebende Hausverkäufe August 
  • Donnerstag:
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA BIP Q2 (endgültig)
  • Freitag:
    • Quartalsabschluss
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate August
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan September (endgültig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-30,69%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-22,67%), S&P500 (-22,51%) und Dow Jones (-18,57%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 mit der Pflichterfüllung und dem Weg zum Jahrestief. Eine wichtige Richtungsentscheidung bahnt sich nun an. Der Bereich um 3.635/.660 stellt die umkämpfte Supportzone. Oberhalb ist eine Spanne zur 3.750 aktiv. Darüber können wieder die 3.830 in den Fokus rücken. Unterhalb drohen die weitere Eintrübung und Range zur 3.585. Darunter 3.505.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index zum Wochenabschluss ein neues Jahrestief markiert hat. Oberhalb der 29.630 können die Bullen die Spanne zur 30.080 und anschließend 30.550 halten. Bei Bruch 31.050. Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 29.250 zur 28.900 aktiv. Bei Bruch 28.500. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer hat sich kurz vor Quartalsende wieder am Jahrestief eingefunden. Wichtige Richtungsentscheidung steht an. Die 11.150 stellt eine wichtige umkämpfte Zone. Oberhalb bleibt die Range zur 11.500 und .750 aktiv. Darüber 11.920 und 12.180. Unterhalb wird die aktivierte SKS-Formation weiter Druck ausüben und den Nasdaq zur 10.800 drücken. Darunter folgen 10.500 und das SKS-Ziel bei 10.300. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) wurde momentan bis zur 12.2 konsolidiert. Unterhalb droht eine weitere Abverkaufswelle. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.6 > 15.165 > 15k/14.8 > 14.4 > 14k > 13.3 > 13k > 12.4/12.180 > 11.5 > 11k > 9.800
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 15.1 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 10.8, welche bei Bruch durch die 12.2 in den Fokus rücken würde.

Der DAX und der 22-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat September.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX im August deutlich am Kombiwiderstand bei der 14k abgeprallt ist und bis auf den Kombisupport an der 12.180 gefallen ist. Es droht ein sehr schwacher Monatsabschluss. Die 13.180 stellen im August einen ersten wichtigen Bereich. Oberhalb wäre die Spanne zur 13.500/.600 wieder aktiv. Bei Bruch die Aufhellung zur 14.030 und nachfolgend 14.400. Unterhalb sei hingegen die 12.400 weiterhin aktiv, gefolgt vom Kombisupport an der 12.180. Bei Bruch droht ein weiteres Verkaufssignal und großer 1000-Punkte-Cluster mit Zwischenmarken an der 12k und 11.500.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX eine Woche vor dem Quartalswechsel auf Jahrestief schließen musste. Die Verbindungslinie der letzten Tiefpunkte bei 12.360 stellt einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen einen Cluster zur 12.460 anstreben. Darüber etwas Herausnahme von Abwärtsdruck und die Bewegung zur 12.600 und anschließend .710. Bei Bruch weitere Erholung zur 12.850 und .940.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zum wichtigen Kombisupport 12.270/.180. Darunter die weitere Eintrübung zur 12.000, gefolgt von der 11.850 und .710. Weitere Abgaben werden wahrscheinlich.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Bärische Umkehr vor der Fed

800 Punkte Abverkauf

Die großen Verfallswochen sind zu gerne volatil geprägt. Diesmal war die Schwankungsbreite jedoch besonders hoch. So verlor der DAX auf Wochenschlussbasis gut 800 Punkte von seinem Hoch am Dienstag und hinterlässt damit eine bärische Umkehr. Sehr trübe Aussichten vom ZEW, ifo-Institut und die Gewinnwarnung von Fedex lassen die weltweiten Rezessionssorgen wieder aufflammen.

Die US-Notenbank Fed im Fokus

Neben den Konjunktursorgen wird in der kommenden Woche auch die Geldpolitik in den Vordergrund rücken. Die geldpolitischen Entscheidungen der Fed gleichen einen Balanceakt. Die Konjunktur droht in die Rezession zu schlittern und zugleich bestätigen die letzten Inflationsdaten einen weiteren hohen Preisdruck, welcher sich zunehmend in die Breite verfestigt. Die Fed wird genötigt sein einen weiteren großen Zinsschritt von 75 Basispunkten vorzunehmen. Auch der Liquiditätsentzug mit dem Quantitative tightening dürfte vorangetrieben werden. Alles in allem ein Umfeld, welches die Volatilität am Aktienmarkt unangenehm hochhalten wird.

Außerdem stehen u. a. mit den neuen Einkaufsmanagerindizes konjunkturelle Frühindikatoren im Blickpunkt der Börsianer.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %%
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise August
    • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen August
    • 14:30 Uhr USA Baubeginne August
  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser August
    • 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
    • 20:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 13:00 Uhr UK BoE-Zinsentscheid
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen September
  • Freitag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (vorläufig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-27,32%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-19,79%), S&P500 (-18,73%) und Dow Jones (-15,18%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 mit einer starken bärischen Umkehr nach der Erholungsbewegung. Der Bereich um 3.885 stellt einen ersten Bereich. Oberhalb ist eine Spanne zur 3.930 aktiv. Darüber können wieder die 4.010 und .050 in den Fokus rücken. Unterhalb bleibt die Range zur 3.815/.790 im Blickpunkt. Darunter weitere Eintrübung Richtung Jahrestief bei 3.680.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index ebenso einen bullischen Fehlausbruch an 50-Tagelinie verarbeiten muss. Oberhalb der 31.300 können die Bullen die Spanne zur 32.000 und dem GD50 bei 32.200 halten. Bei Bruch 32.440 und darüber weitere Aufhellung. Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 30.550 aktiv. Bei Bruch droht der Weg zum Jahrestief an der 29.900. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer nun mit 2 bullischen Fehlausbrüchen im August und September. Das Jahrestief muss verteidigt werden, ansonsten droht eine weitere sehr empfindliche Abwärtswelle. Oberhalb der 11.900 bleibt die Range zur 12.180 aktiv. Darüber 12.400 und .620. Unterhalb wird die aktivierte SKS-Formation weiter Druck ausüben und den Nasdaq zur 11.500 drücken. Darunter folgen 11.265 und 11.100. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) wurde momentan bis zum mittleren Bollinger konsolidiert. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart bestand seit 4 Quartalen die Seitwärtsrange von 14.8/15k zur 16k. Darunter drohte zügig Abwärtsdruck, welcher mit dem Ukrainekrieg direkt aufgegriffen wurde. Folgende Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.6 > 15.165 > 15k/14.8 > 14.4 > 14k > 13.3 > 13k > 12.4/12.2 > 11.5 > 11k
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 15.1 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 10.8, welche bei Bruch durch die 12.4/12.2 in den Fokus rückt.

Der DAX und der 22-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat September.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX im August deutlich am Kombiwiderstand bei der 14k abgeprallt ist und nun wieder das untere Bollingerband an der 12.600 getestet hat. Die 13.150/.180 stellen einen ersten wichtigen Bereich. Oberhalb wäre die Spanne zur 13.500/.600 wieder aktiv. Bei Bruch die Aufhellung zur 14.030 und nachfolgend 14.400. Unterhalb sei hingegen die 12.600 weiterhin aktiv. Gefolgt von der 12.400 und dem Kombisupport an der 12.180. Bei Bruch droht ein weiteres Verkaufssignal und großer 1000-Punkte-Cluster.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX eine hochvolatile Woche durchlebt hat. Am Ende stand der Index gut 800 Punkte unter seinem Wochenhoch und hinterlässt eine bärische Steilvorlage für die neue Handelswoche. Die 12.830 stellen einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen einen Cluster zur 13.000 anstreben. Darüber wäre wieder die Bewegung zur 13.180 zu nennen. Bei Bruch weitere Erholung zur 13.290 und .390. Anschließend 13.520.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 12.680 im Fokus. Darunter die weitere Eintrübung über die 12.600 zur 12.440, gefolgt von Verbindungslinie bei 12.360. Bei Bruch 12.270/.180.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Gegenbewegung unter Probe

Gegenbewegung am Konsolidierungsziel

In der vergangenen Handelswoche konnten der DAX am Jahrestief und die US-Indizes am 61,8-er Retracement der Sommerrally eine Gegenbewegung einleiten. Eine technische Bewegung war nach den direkten und starken Abverkäufen an dieser Zone wahrscheinlich. Die „am meisten geshorteten“ Aktien („Most Shorted Stocks„) konnten in den letzten 3 Tagen über 12% zulegen und damit den stärksten Short-Squeeze seit Ende Mai auslösen. Zusätzlich wird die volumenschwache Bewegung durch den dritten großen Verfallstermin beeinflusst. Sie wird mit Ende des Verfallstermin auf echte Käufer angewiesen sein.

Alle Augen auf die Inflation

Der Markt wird auch in der nächsten Woche unter erhöhter Volatilität stehen. Der Große Verfall wird einen großen Anteil daran haben, aber ebenso die starken Impulsgeber. Allen voran die neuen Inflationsdaten aus den USA, welche am Dienstag verkündet werden. Ein weiterer Rückgang wird erwartet. Doch wie stark fällt dieser aus? Eine spürbare Abwärtsdynamik, oder doch nur eine recht zähe Abmilderung?

Außerdem stehen u. a. Konjunkturdaten aus China und die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland im Blickpunkt.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %%
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise August (endgültig)
    • 11:00 Uhr BRD ZEW Konjunkturerwartungen September
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW Konjunkturerwartungen September
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise August
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Juli
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise August
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise August
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsätze August
    • 14:30 Uhr USA Philly Fed Herstellungsindex September
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion August
  • Freitag:
    • Großer Verfallstermin
    • 04:00 Uhr China Industrieproduktion August
    • 04:00 Uhr China Einzelhandelsumsätze August
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise August (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen September

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-22,87%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-17,61%), S&P500 (-14,66%) und Dow Jones (-11,52%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 konsolidierte nach Abpraller am wichtigen Kombiwiderstand aus sma200 und 61,8-er Retracement seine Sommerrally und konnte in der vergangenen Woche eine Gegenbewegung einleiten. Der Bereich um 4.030/.050 stellt einen ersten relevanten Support. Oberhalb ist eine Spanne zur 4.095 aktiv. Darüber können wieder die 4.130 und .170 in den Fokus rücken. Unterhalb bleibt die Range zur 3.940 im Blickpunkt. Darunter 3.885 und anschließend 3.815.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index als „Outperformer“ im Jahrestief das alte Vor-Coronahoch testen und anschließend eine Gegenbewegung einleiten konnte. Während der Sommerrally erfolgte ein Fehlausbruch am sma200 und Abwärtstrend. Der Dow konnte sich oberhalb vom 61,8-er Retracement stabilisieren und eine Gegenbewegung bis zum ersten Widerstand bei 32.250 einleiten. Oberhalb können die Bullen die Spanne zur 32.550 halten. Bei Bruch wäre der ema200 bei 33.050 wieder im Fokus. Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 31.400 aktiv. Bei Bruch 31.050 zur 30.700. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer nach den heftigen Abkäufen mit einer 24%-Sommerrally und Bullenfalle am Abwärtstrend und ema200. Die Sommerrally wurde anschließend komplett bis zum 61,8-er Retracement konsolidiert. Die Bullen konnten an der 12k Gegenwehr aufbringen und am Freitag den Cluster zur 15.550 komplettieren. Ein Kombiwiderstand aus altem Abwärtstrend und den 50-er und 100-er Tagelinien. Oberhalb hellt sich das Bild weiter Richtung 12.950 auf. Darüber 13.100. Unterhalb bleibt die Range zur 12k aktiv. Darunter folgt der Abstieg Richtung Jahrestief über die 11.760, 11.500 und .265. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) wurde momentan bis zum mittleren Bollinger konsolidiert. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart bestand seit 4 Quartalen die Seitwärtsrange von 14.8/15k zur 16k. Darunter drohte zügig Abwärtsdruck, welcher mit dem Ukrainekrieg direkt aufgegriffen wurde. Folgende Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.6 > 15.165 > 15k/14.8 > 14.4 > 14k > 13.3 > 13k > 12.4/12.2 > 11.5 > 11k
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 15.1 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 10.8, welche bei Bruch durch die 12.4 in den Fokus rückt.

Der DAX und der 22-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat September.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX im August deutlich am Kombiwiderstand bei der 14k abgeprallt ist und nun wieder das untere Bollingerband an der 12.600 getestet hat. Die 13.150/.180 stellen einen ersten wichtigen Bereich. Oberhalb wäre die Spanne über die 13.500/.600 weiter aktiv. Bei Bruch die Aufhellung zur 14.030 und nachfolgend 14.400. Unterhalb sei hingegen die 12.600 weiterhin aktiv. Gefolgt von der 12.400 und dem Kombisupport an der 12.180. Bei Bruch droht ein weiteres Verkaufssignal und großer 1000-Punkte-Cluster.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo sich der DAX höchstvolatil am Jahrestief bewegt. Wochenkerze nahezu identisch mit der Vorwochenkerze. Vorsicht, Verfallsterminwoche! Die 12.940 stellen einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen einen Cluster zur 13.150 und .180 anstreben. Darüber der sma200 bei 13.280. Bei Bruch weitere Erholung zur 13.450 und .530. Anschließend 13.660.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 12.830 im Fokus. Darunter die weitere Eintrübung zur 12.760 und .650. Bei Bruch 12.450 und .360. Anschließend 12.270/.180.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
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Zeit erhöhter Volatilität

„Sommerrally“ fertig konsolidiert

In der vergangenen Handelswoche erreichten und verteidigten der DAX sein Jahrestief und die US-Indizes ihr 61,8-er Retracement der Sommerrally. Diese wurde nun vollumfänglich konsolidiert. Ein volatiler Kampf zwischen Bullen und Bären könnte in diesem wichtigen Bereich nun bevorstehen, welcher zusätzlich durch den langen Schatten des dritten Großen Verfallstermins (16.09.) angeheizt wird. Der September als schwächster Börsenmonat des Jahres dürfte stärkere bullische Ausflüge hingegen schnell begrenzen.

Die Unsicherheit bleibt erhalten

Der Markt wird auch in den nächsten Wochen weiterhin durch Unsicherheit geprägt sein. In der kommenden Woche stehen die Rede von Fed-Chef Powell und die geldpolitischen Entscheidungen der EZB im Fokus der Anleger. Die EZB dürfte vor einem historisch starken Zinsschritt stehen. Eine Woche später folgen die Fed und der Große Verfallstermin.

Als stetiger Begleiter bleibt auch die Energiekrise ein akutes Thema. Die erneute Abschaltung von Nordstream 1 lässt erahnen, dass für Deutschland der Winter ohne russisches Gas überstanden werden muss. Ausreichend Raum für weiterhin erhöhte Volatilität.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Wall Street geschlossen – Feiertag
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Juli
  • Dienstag:
    • 14:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Juli
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August
  • Mittwoch:
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz August
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Juli
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q2 (endgültig)
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • Rede Fed-Chef Jerome Powell
    • 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • 03:30 Uhr China Verbraucherpreise August
    • 03:30 Uhr China Erzeugerpreise August

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-25,87%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-17,84%), S&P500 (-17,66%) und Dow Jones (-13,81%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 konsolidierte nach Abpraller am wichtigen Kombiwiderstand aus sma200 und 61,8-er Retracement seine Sommerrally. Der schwache Monatsabschluss öffnet im schwächsten Börsenmonat September die Tür für die Bären. Der Bereich um 3.830 muss verteidigt werden, da sich ansonsten die Tür zu den Jahrestiefs öffnet. Oberhalb bleibt eine Spanne zur 4.050 aktiv. Darüber können wieder die 4.185 in den Fokus rücken. Unterhalb rücken die 3.680 in den Blickpunkt. Bei Bruch weitere Eintrübung Richtung 3.570.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index als „Outperformer“ im Jahrestief das alte Vor-Coronahoch testen und anschließend eine Gegenbewegung einleiten konnte. Während der Sommerrally erfolgte ein Fehlausbruch am sma200 und Abwärtstrend. Die Bullen brauchen nun Stabilität um der 31.200. Oberhalb können die Bullen die Spanne zur 32.200/.400 halten. Bei Bruch wäre der ema200 bei 33k wieder im Fokus. Unterhalb öffnet sich die Tür zum Jahrestief mit Marken bei 30.650 und der 29.900. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer nach den heftigen Abkäufen mit einer 24%-Sommerrally und Bullenfalle am Abwärtstrend und ema200. Die Sommerrally wurde nun komplett bis zum 61,8-er Retracement konsolidiert. Die Bullen müssen nun Gegenwehr bringen! Oberhalb der 12k steht eine Range zur 12.550. Darüber Aufhellung zur 12.950. Unterhalb folgt der Abstieg Richtung Jahrestief über die 11.760, 11.500 und .265. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) wurde momentan bis zum mittleren Bollinger konsolidiert. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart bestand seit 4 Quartalen die Seitwärtsrange von 14.8/15k zur 16k. Darunter drohte zügig Abwärtsdruck, welcher mit dem Ukrainekrieg direkt aufgegriffen wurde. Folgende Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.6 > 15.165 > 15k/14.8 > 14.4 > 14k > 13.3 > 13k > 12.4/12.2 > 11.5 > 11k
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 15.1 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 10.8, welche bei Bruch durch die 12.4 in den Fokus rückt.

Der DAX und der 22-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat September.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX im August deutlich am Kombiwiderstand bei der 14k abgeprallt ist und nun wieder nah am Jahrestief notiert. Die 13.150/.180 stellen einen ersten wichtigen Bereich. Oberhalb wäre die Spanne über die 13.500/.600 weiter aktiv. Bei Bruch die Aufhellung zur 14.030 und nachfolgend 14.400. Unterhalb sei hingegen die 12.600 zu nennen. Gefolgt von der 12.400 und dem Kombisupport an der 12.180. Bei Bruch droht ein weiteres Verkaufssignal und großer 1000-Punkte-Cluster.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX vor dem Jahrestief abdrehen konnte. Der Futureschluss war aufgrund der Nordstream-Schlagzeile deutlich tiefer. Die 12.940 stellen einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen einen Cluster zur 13.180 anstreben. Darüber der sma200 bei 13.280 und anschließend der Kombiwiderstand an der 13.530. Bei Bruch weitere Erholung zur 13.730.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 12.740 im Fokus. Darunter die weitere Eintrübung zur 12.630 und .500. Bei Bruch 12.410 & .365. Anschließend 12.270/.180.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart

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Don`t fight the Fed…

Die Fed sorgt für Klarheit

Eine der wichtigen Hingucker in der neuen Handelswoche wird das Jackson Hole Notenbanker Symposium sein. Es besteht die Gefahr, dass die einzelnen Notenbanker klare Kante im Kampf gegen die Inflation zeigen und ihren Willen kundtun, dafür sogar eine tiefere Rezession in Kauf zu nehmen.

Wochenausblick vom 20.08.2022

Die Gefahr für einen bitteren Realitätscheck hatte ich vor einer Woche zum Ausblick thematisiert. Am Ende wurde die Hoffnungsrally/ Sommerrally von Fed-Chef Powell eiskalt begraben. In unter 8 Minuten skizzierte er den weiteren Weg seiner Notenbank, die den Kampf gegen die Inflation klar als Hauptaufgabe ansieht. Ein Weg welcher langwierig und auch „Schmerzen bereiten“ wird. Ein deutlicher Hinweis, dass die Fed auch bereit ist in eine Rezession hinein die Geldpolitik zu straffen. Naive Hoffnungen auf einen baldigen geldpolitischen Umschwung wurden bitter abverkauft.

Deutschland und Europa im Krisenmodus

Der Peak der Inflation wurde in Deutschland aufgrund der extrem steigenden Energiepreise noch längst nicht gesehen. Inflationsraten von knapp 10% mit einer zugleich starken konjunkturellen Abkühlung sind für den Herbst mittlerweile Konsens. Medienberichte, dass die EZB nun auch einen Zinsschritt von 75 Basispunkten diskutiert, komplettierten die Fülle an negativen Nachrichten. Der Herbst und Winter wird für Deutschland und Europa viele Herausforderungen mit sich bringen.

In der kommenden Handelswoche werden u. a. neue Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone gemeldet. Außerdem wird der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %%
  • Dienstag:
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise August
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen August
    • 16:00 Uhr USA CB Verbrauchervertrauen August
    • 16:00 Uhr USA JOLTs Stellenangebote Juli
  • Mittwoch:
    • Monatsabschluss
    • 03:30 Uhr China Einkaufsmanagerindizes August
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise August
    • 14:15 Uhr USA ADP Beschäftigungszahlen
  • Donnerstag:
    • Monatsauftakt
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze Juli
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August
    • 16:00 Uhr USA Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Juli
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Juli
    • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht August
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Juli

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-22,76%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-18,34%), S&P500 (-14,87%) und Dow Jones (-11,16%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 mit stärkeren Verlusten nach Abpraller am wichtigen Kombiwiderstand aus sma200 und 61,8-er Retracement an der 4.325. Auf Wochenschluss wurden die 100-Tagelinien verletzt. Drei Tage vor Monatsabschluss steht der Index auf Monatstief und präsentiert damit eine sehr bedenkliche Monatskerze. Oberhalb der 4.050 bleibt eine Spanne zur 4.115 und anschließend 4.185 aktiv. Darüber wieder Aufhellung zum sma200. Unterhalb bildet die 50-Tagelinien bei 4.000 ein wichtiges Konsolidierungsziel. Bei Bruch weitere Eintrübung Richtung 3.880.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index als „Outperformer“ im Jahrestief das alte Vor-Coronahoch testen und anschließend eine Gegenbewegung einleiten konnte. Während der Sommerrally erfolgte ein Fehlausbruch am sma200 und Abwärtstrend. Der Abverkauf zur vergangenen Handelswoche sorgte für einen Rutsch unten die 100-Tagelinien. Die 33.900 bleibt ein umkämpfter Bereich. Der GD50 an der 32k stellt nun eine erste relevante Zone. Oberhalb steht die Spanne zur 32.440 und .740. Bei Bruch die Aufhellung 33.180. Unterhalb stellen 31.880 und .380 den nächsten Support. Bei 31.150 verläuft der kleine Aufwärtstrend. Bei Bruch Türöffner Richtung Jahrestief. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer nach den heftigen Abkäufen mit einer 24%-Sommerrally und Bullenfalle am Abwärtstrend und ema200. Auf Wochenschluss wurde eine SKS-Umkehrformation aktiviert Der sma100 bei 12.670 stellt einen relevanten Bereich. Oberhalb würde eine Spanne zur 12.950 im Fokus stehen. Bei Bruch die Bewegung zur 13.250. Unterhalb muss die 12.450 (GD50) vereidigt werden, ansonsten droht der Weg zur 12.150. Bei Bruch 12k. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Der starke Kursanstieg während der Corona-Pandemie (Notenbankliquidität) wurde momentan bis zum mittleren Bollinger konsolidiert. Markiert sind auch die beiden großen Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise). Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Im großen Quartalschart bestand seit 4 Quartalen die Seitwärtsrange von 14.8/15k zur 16k. Darunter drohte zügig Abwärtsdruck, welcher mit dem Ukrainekrieg direkt aufgegriffen wurde. Folgende Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.6 > 15.165 > 15k/14.8 > 14.4 > 14k > 13.3 > 13k > 12.4/12.2 > 11.5 > 11k
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 15.1 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 10.8, welche bei Bruch durch die 12.4 in den Fokus rückt.

Der DAX und der 22-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat August.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX im August deutlich am Kombiwiderstand bei der 14k abgedreht ist. Die 13.130/.150 (Monats-PP, GD50) stellen einen ersten wichtigen Bereich. Oberhalb wäre die Spanne über die 13.500 zur 14.030 aktiv. Bei Bruch die Aufhellung zur 14.400 und nachfolgend 14.700. Unterhalb der 13k sei hingegen die 12.745/.600 zu nennen. Gefolgt von der 12.400 und dem Kombisupport an der 12.180.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX drei Tage vor Monatsabschluss aufs Monatstief gefallen ist. Die 13k stellen einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen einen Cluster zur 13.130 und anschließend .270 anstreben. Darüber die Aufhellung zur 13.340 und .530. Bei Bruch weitere Erholung zur 13.710/.800.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 12.800 und .745 im Fokus. Darunter die weitere Eintrübung zur 12.560. Bei Bruch 12.370. Anschließend 12.270/.180.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart

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