Nur einer überzeugte…

Die Aktienmärkte durchlebten abermals eine hochvolatile Handelswoche. Am Ende überzeugte jedoch nur der DAX, der mit grüner Wochenperformance seine 200-Tagelinie tangieren konnte. Die Wall Street fiel hingegen zurück und konnte ihre wichtige Widerstandszone bisher nicht nachhaltig überwinden.

Midterm Elections und neue Inflationsdaten

Im Fokus sind in der kommenden Woche die neuen Inflationsdaten aus den USA (Donnerstag). Können sie die Pivot-Hoffnungen abermals befeuern? Außerdem stehen am Dienstag die US Midterm Elections an. Im historischen Kontext war die Zeit Oktober bis zu den Midterm Elections saisonal stets von Stärke geprägt. Diese positive Stütze könnte danach vor neuen Herausforderungen stehen.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz Oktober
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion September
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex November
  • Dienstag:
    • USA Midterm Elections 2022
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze September
  • Mittwoch:
    • 04:00 Uhr China Inflationsdaten Oktober
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Oktober
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Oktober (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan November (vorläufig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-33,47%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-15,27%), S&P500 (-20,89%) und Dow Jones (-10,83%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 prallte in der vergangenen Woche an seinen 100-Tagelinien bei 3.900 deutlich ab. Die Bullen brauchen diese Marke, um die Rally weiter zu befeuern. Oberhalb der 3.800 bleibt die Spanne zur 3.900 weiter aktiv. Darüber Aufhellung und Fortsetzung der Rally zur 3.985 und 4.030 (ema200). Unterhalb bleiben hingegen die 3.680 und anschließend 3.600 im Blick. Darunter brauchen die Bullen den Umweg über das Jahrestief (Doppelboden?).

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index über 14% im Oktober zulegen konnte. Beste Performance seit über 80 Jahren. Die 200-Tagelinie konnte hingegen nicht nachhaltig überwunden werden. Die Bullen brauchen diese Zone, um die Rally weiter zu befeuern, andernfalls droht die Korrektur. Die 32k stellt den ersten relevanten Bereich. Oberhalb können die Bullen eine Spanne zum sma200 bei 32.600 halten. Darüber 32.800 und 33.300. Bei Bruch weitere Aufhellung. Unterhalb stellen hingegen die 100-Tagelinien bei 31.400 eine nächste Unterstützung. Bei Bruch 30.800. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer konnte von der Bärenmarktrally gar nicht profitieren. Die kleine iSKS-Formation konnte nicht aufgegriffen werden. Nun braucht es den Doppelboden am Jahrestief, um den Rutsch in die 4-stelligkeit zu vermeiden. Die 11k stellt einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Spanne 11.3 zur 11.6 aktiv. Darüber erste leichte Aufhellung Richtung 12k. Bei Bruch 12.350. Unterhalb rückt nach der 10.6 das Jahrestief 10.440 in den Fokus. Bei Bruch Türöffner 10.3 zur 10k. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nun die 3. rote Quartalskerze in Folge ausgebildet hat. Das gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble im Jahr 2000.

Unterhalb der 12.180 droht eine weitere Abverkaufswelle Richtung 11k. Markiert sind im Chart auch die letzten beiden großen Bärenmärkte. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 15k/14.8 > 14.4 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k > 9.900
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 15.1 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 11k, welche bei nachhaltigem Bruch durch die 12.2 in den Fokus rücken würde.

Der DAX und der 22-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat November.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX den saisonal starken Oktober voll aufgreifen konnte. Die 13.200 bilden einen ersten Support. Oberhalb steht die Spanne zur 13.560. Darüber 13.660 und .740. Bei Bruch 14k. Unterhalb sei hingegen die Range 12.820 aktiv. Darunter öffnet sich nach der 12.6 die Tür zur 12.320 und dem Kombisupport an der 12.2. Bei Bruch neue Jahrestiefs.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX als Outperformer fünf Wochen in Folge ansteigen konnte. Abwärtstrend überwunden. Die 13.360 stellen hier einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb steht ein Cluster zur 13.460 (ema200) und der .560. Direkt darüber bereits die 13.660, gefolgt von der .740 und .860. Bei Bruch 14k.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 13.250. Darunter die 13.140 zur 13.080. Nach dem m. Bollinger bei 12.980 folgt der Türöffner zur 12.820.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Positive Saisonalität vor dem Abschluss?

Die Aktienmärkte konnten während meiner Abwesenheit ihre positive Saisonalität (Oktober bester Börsenmonat, US Midterm Elections) trotz einer schwierigen Quartalsberichtssaison voll aufgreifen. Dieser Effekt wird Anfang November jedoch wieder in den Hintergrund rücken und die Bärenmarktrally auf eine ernste Probe stellen. Eine durchgehende Jahresendrally bis in den Dezember kommt in der Regel nur in Bullenmärkten vor (siehe Video – Wochenausblick).

Notenbanken im Blick

Die Zinsentscheidungen der Fed und Bank of England werden am Mittwoch und Donnerstag bereits einen wichtigen Lackmustest für die Märkte darstellen. Fed-Chef Powell dürfte bemüht sein eine weitere Rally an der Wall Street zu untergraben. Der Dow Jones konnte im Oktober über +14,4% zulegen; der beste Monat seit über 80 Jahren. Außerdem stehen der US-Arbeitsmarktbericht und die Erzeugerpreise aus der Eurozone im Blickpunkt der Anleger. Wichtig! Die Wall Street startet aufgrund der Zeitumstellung in der kommenden Woche bereits 14:30 Uhr.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Monatsabschluss
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze September
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Oktober (Vorabschätzung)
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q3 (Vorabschätzung)
  • Dienstag:
    • Monatsauftakt
    • 15:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober
    • 15:00 Uhr USA JOLTs Stellenangebote Oktober
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz September
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (endgültig)
    • 13:30 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Oktober
    • (!) 19:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
    • (!) 19:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 10:00 Uhr Rede Nagel und Lagarde
    • 13:00 Uhr GB BoE-Zinsentscheid
    • 15:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie September
    • 15:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie September
    • 09:55 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (endgültig)
    • 10:00 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise September
    • 13:30 Uhr US-Arbeitsmarktbericht

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-29,25%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-16,63%), S&P500 (-18,15%) und Dow Jones (-9,57%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 kann der Rally beim Dow Jones aufgrund der schwachen Big Techs nicht ganz folgen. Die 100-Tagelinien knapp über der 3.900 wurden fast komplett getestet. Oberhalb ist eine Spanne zur 3.950 und 3.985 wieder aktiv. Darüber die Fortsetzung zum ema200 bei 4.040 und sma200 bei 4.100 (gutes Ziel einer starken Bärenmarktrally). Unterhalb bleiben hingegen die 3.800 im Blick. Darunter droht abermals der Weg zur 3.685 (ema200 weekly).

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index über 14% im Oktober zulegen konnte. Beste Performance seit über 80 Jahren. Test der 200-Tagelinie. Die 33k stellt den nächsten Widerstand. Oberhalb können die Bullen eine Spanne zur 30.370 halten. Darüber 33.770. Unterhalb stellen hingegen sma200 bei 32.600 und ema200 bei 32.260 erste Unterstützungen. Bei Bruch droht die Gipfelbildung und weitere Anlaufmarken bei 32k/ 31.800. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer hinkt bei der aktuellen Bärenmarktrally deutlich hinterher. Steigender Keil und kleine iSKS-Formation in der Ausbildung. Die 11.700 stellt einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb können die Bullen den Kombiwiderstand (sma100, Retracement, Keiloberkante) an der 12k anvisieren. Darüber weitere Aufhellung zur 12.360 und .500. Unterhalb folgen 11.590 und die 11.300 (sma200 weekly). Bei Bruch rücken wieder die 11k in den Blickpunkt. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nun die 3. rote Quartalskerze in Folge ausgebildet hat. Das gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble im Jahr 2000.

Unterhalb der 12.180 droht eine weitere Abverkaufswelle Richtung 11k. Markiert sind im Chart auch die letzten beiden großen Bärenmärkte. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 15k/14.8 > 14.4 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k > 9.900
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 15.1 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 11k, welche bei nachhaltigem Bruch durch die 12.2 in den Fokus rücken würde.

Der DAX und der 22-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Oktober.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX den saisonal starken Oktober voll aufgreifen konnte. Die 13.165/.220 sind noch umkämpft. Oberhalb öffnet sich die Tür zur 13.470 & .600. Bei Bruch Aufhellung zur 14k. Unterhalb sei hingegen die Range 12.710 & .515 aktiv. Darunter 12.270/.200.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX 4 Wochen in Folge ansteigen konnte und eine Oktoberperformance von +9,3% hält. Die 13.165 stellen einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb steht ein Cluster zur Trendlinie und sma200 bei 13.350. Darüber – im ideal per Startkurs – der ema200 bei .470, gefolgt von der 13.6. Bei Bruch weitere Erholung zur 13.9 möglich.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 13.080 und dem m. Bollinger bei 12.930. Darunter 12.730. Bei Bruch Türöffner zur 12.515.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Notenbanken in der Falle

Nervöse Unruhe im Markt…

Die Aktienmärkte durchlebten eine hochvolatile Handelswoche. Die Bullen versuchten zur Wochenmitte im sehr negativen Marktumfeld einen Short-Squeeze, welcher jedoch abermals keine Anschlusskäufer finden konnte. Die großen Indizes an der Wall Street verbleiben somit weiterhin sehr nah an ihren wichtigen Unterstützungszonen. Entscheidung vertagt.

Drahtseilakt der Notenbanken

Die Inflationsdaten aus den USA waren der Hingucker der Woche und sorgten zugleich für große Ernüchterung. Ausgerechnet die Kerninflation überrascht nochmals auf der Oberseite. Anscheinend stabilisieren bereits Zweitrundeneffekte die Teuerung, die immer mehr in die Breite geht. Dies bestätigten auch die Inflationserwartungen der Uni Michigan, die ebenso deutlich zulegen konnten. In Kombination mit dem robusten Arbeitsmarktbericht der Vorwoche, bleibt der US-Notenbank Fed nichts anderes übrig, als die Straffungspolitik mit Nachdruck voranzutreiben. Die unerwünschten Nebenwirkungen, wie die Gefahr einer tiefen Rezession, oder möglichen Systemrisiken am Anleihemarkt, müssen in diesem Zwiespalt in Kauf genommen werden. Ein Drahtseilakt, der nicht ohne Schmerzen zu bewältigen sein wird.

In der kommenden Woche stehen u. a. das Beige Book der Fed und die ZEW-Konjunkturerwartungen im Blickpunkt der Anleger. Die Berichtssaison für das 3. Quartal wird nun auch mit voller Kraft durchstarten.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 05:00 Uhr China Handelsbilanz September
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Oktober
  • Dienstag:
    • 04:00 Uhr China BIP Q3
    • 04:00 Uhr China Industrieproduktion September
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Oktober
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion September
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise September (endgültig)
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise September
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Oktober
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser September
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen Oktober (vorläufig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-34,49%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-21,70%), S&P500 (-24,82%) und Dow Jones (-18,45%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 kann sich nun die dritte Woche nicht vom sma200 (weekly) an der 3.600 lösen. Dieser Bereich stellt weiterhin eine wichtige Supportzone. Oberhalb ist eine Spanne zur 3.700 und 3.750 weiterhin aktiv. Darüber die Fortsetzung zur 3.815 und 3.850. Unterhalb drohen die weitere Eintrübung und Range zur 3.505. Darunter 3.440 und 3.390.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index ebenso deutlich am Oktoberhoch abprallte. Oberhalb der 29.900 können die Bullen die Spanne zur 30.200 halten. Bei Bruch geht es wieder zur 30.615 & .690 und anschließend 31.100. Unterhalb steht hingegen die Range zur 29k. Bei Bruch 28.600 und nachfolgend .440 zur 28.270. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer ebenso mit Quartalsende am Jahrestief. Die wichtige 11.200 konnte bisher nicht überwunden werden. Oberhalb bleibt die Range zur 11.480 und .590 aktiv. Darüber 11.750 und 11.950. Unterhalb bleibt die Range zur 10.800 aktiv. Darunter folgen 10.500 und die 10.300. Bei Bruch 10k und 9.700. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nun die 3. rote Quartalskerze in Folge ausgebildet hat. Das gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble im Jahr 2000.

Unterhalb der 12.180 droht eine weitere Abverkaufswelle Richtung 11k. Markiert sind im Chart auch die letzten beiden großen Bärenmärkte. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 15k/14.8 > 14.4 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k > 9.900
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 15.1 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 11k, welche bei nachhaltigem Bruch durch die 12.2 in den Fokus rücken würde.

Der DAX und der 22-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Oktober.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX auf Monatsschluss September unter den Kombisupport an der 12.180. Oberhalb wäre die Spanne zur 12.400 und .700 wieder aktiv, welche zum Monatsauftakt direkt durchlaufen werden konnte. Bei Bruch Aufhellung zur 13.100. Unterhalb sei hingegen die 11.850 zur .670 aktiv. Darunter 11.450 und 11.300. Bei Bruch 11.050.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX eine volatile Wochenkerze innerhalb der Vorwochenkerze zurücklässt. Nervöses Markttreiben. Die 12.370 stellen einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen einen Cluster zur 12.515 anstreben. Darüber die Bewegung zur 12.670 und .740. Bei Bruch weitere Erholung zur 12.940 und 13.050.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 12.180. Darunter 12.070 und 11.940. Bei Bruch 11.860 und weitere Eintrübung Richtung 11.730. Anschließend 11.670 und .450.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Keine Jahresendrally – „Pain is coming“

Hoffnungen verpuffen…

Die Aktienmärkte konnten mit Schwung in die erste Woche des Oktobers starten, welcher in der Historie häufig den Auftakt in die positive Saisonalität stellt. Angetrieben wurden die Märkte abermals durch die Hoffnung auf ein baldiges Einlenken der Notenbanken und damit ein Ende der Straffungspolitik. Äußerungen mehrerer Fed-Mitglieder und vor allem der robuste US-Arbeitsmarktbericht sorgten zum Wochenabschluss jedoch für Ernüchterung. Die Notenbanken sind bereit die Geldpolitik in eine Rezession hinein weiterhin deutlich zu straffen.

Alle Blicke auf die Inflation

Es bietet sich jedoch nochmal die Chance den „Hoffnungstrade“ wiederzubeleben. In der kommenden Handelswoche stehen die neuen US-Erzeuger- und Verbraucherpreise im Fokus. Ein deutlicher Rückgang könnte die Bullen wieder in die Offensive bringen. Eine weiterhin stabile Inflation dürfte die Aktienmärkte hingegen weiter unter Druck setzen. Die übergeordneten Chartbilder senden bereits immer größere Warnsignale aus. Die Hoffnungen auf eine Jahresendrally könnten dann eine bittere Enttäuschung erfahren.

Außerdem stehen u. a. das Sitzungsprotokoll der Fed und das USA Konsumklima Uni Michigan im Blickpunkt der Anleger. Die Berichtssaison für das 3. Quartal startet ebenso.

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  • Dienstag:
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  • Mittwoch:
    • 10:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion August
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise September
    • 20:00 Uhr USA FED Sitzungsprotokoll
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise September (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise September
  • Freitag:
    • 04:00 Uhr China Erzeugerpreise September
    • 08:00 Uhr Großhandelspreise September
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz September
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Oktober (vorläufig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-32,36%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-22,74%), S&P500 (-23,64%) und Dow Jones (-19,38%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 mit einer bärischen Umkehr und mahnender Inselumkehr in der vergangenen volatilen Handelswoche. Der Bereich um 3.600 (sma200 – weekly) stellt eine wichtige Supportzone. Oberhalb ist eine Spanne zur 3.700 und 3.750 weiterhin aktiv. Darüber die Fortsetzung zur 3.815 und 3.850. Unterhalb drohen die weitere Eintrübung und Range zur 3.505. Darunter 3.440.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index ebenso auf Jahrestief das Quartal beenden musste. Oberhalb der 29.650 können die Bullen die Spanne zur 29.940 halten. Bei Bruch geht es wieder zur 30.450 und anschließend .730. Unterhalb steht hingegen die Range zur 29k und 28.715. Bei Bruch 28.440 und .150. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer ebenso mit Quartalsende am Jahrestief. SKS-Formation weiter aktiv. Die 11.200 stellen eine neutrale Zone. Oberhalb bleibt die Range zur 11.500/.550 aktiv. Darüber 11.750 und 11.950. Unterhalb wird die aktivierte SKS-Formation weiter Druck ausüben und den Nasdaq zur 10.800 drücken. Darunter folgen 10.600 und das SKS-Ziel bei 10.300. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nun die 3. rote Quartalskerze in Folge ausgebildet hat. Das gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble im Jahr 2000.

Unterhalb der 12.180 droht eine weitere Abverkaufswelle Richtung 11k. Markiert sind im Chart auch die letzten beiden großen Bärenmärkte. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.6 > 15.165 > 15k/14.8 > 14.4 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.5 > 11k > 9.900
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 15.1 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 11k, welche bei nachhaltigem Bruch durch die 12.2 in den Fokus rücken würde.

Der DAX und der 22-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Oktober.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX auf Monatsschluss September unter den Kombisupport an der 12.180. Oberhalb wäre die Spanne zur 12.400 und .700 wieder aktiv, welche zum Monatsauftakt direkt durchlaufen werden konnte. Bei Bruch Aufhellung zur 13.100. Unterhalb sei hingegen die 11.850 zur .670 aktiv. Darunter 11.450 und 11.300. Bei Bruch 11.050.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach einer sehr volatilen Handelswoche eine bärisch angehauchte Wochenkerze zurücklässt. Die 12.270 stellen einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen einen Cluster über die 12.360 zur 12.515 anstreben. Darüber die Bewegung zur 12.670. Bei Bruch weitere Erholung zur 12.940 und 13.100.

Unterhalb steht hingegen die enge Spanne zur 12.180. Darunter 11.950 und .880. Bei Bruch nach der 11.790 weitere Eintrübung Richtung 11.670 und anschließend 11.550/.500/.460.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Wie tief fallen die Märkte noch?

Parallelen zu den letzten Bärenmärkten

Der September machte seinen Namen als schwächster Börsenmonat des Jahres alle Ehre. Die Aktienindizes schlossen nah oder direkt auf ihren Jahrestiefstständen und deuten somit weitere Abgaben im 4. Quartal an. Das letzte Mal als die Märkte drei negative Quartale in Folge ausgebildet hatten, befanden sie sich inmitten der Finanzkrise und davor inmitten der Dotcom-Bubble. Bei beiden Bärenmärkten fand der große Abverkauf im Anschluss erst noch statt.

Stark überverkauft und positive Saisonalität

Es gibt jedoch auch Hoffnungen auf eine bullische Gegenbewegung. So laufen die Märkte mit einem sehr negativen Sentiment und stark überverkauft in die positive Saisonalität. Ausreichend Treibstoff für einen Short-Squeeze und neue Bärenmarktrally, welche nur auf den passenden Impuls wartet.

In der neuen Handelswoche stehen u. a. der US-Arbeitsmarktbericht und das EZB-Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung im Fokus.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise August
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie August
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Juli 
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanzsaldo August 
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar September 
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie August
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze August
    • 13:30 Uhr Eurozone Protokoll der letzten EZB-Sitzung
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion August
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze August
    • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht September

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-32,77%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-23,74%), S&P500 (-24,77%) und Dow Jones (-20,95%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 mit Quartalsabschluss am Jahrestief. Der Bereich um 3.585 (sma200 – weekly) stellt eine wichtige Supportzone. Oberhalb ist eine Spanne zur 3.700 und 3.750 aktiv. Darüber kann eine Rally zur 3.850 in den Fokus rücken. Unterhalb drohen die weitere Eintrübung und Range zur 3.505. Darunter 3.440.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart mit Retracements
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Blick zum Dow Jones, wo der Index ebenso auf Jahrestief das Quartal beenden musste. Oberhalb der 29.000 können die Bullen die Spanne zur 29.650 halten. Bei Bruch 29.950. Unterhalb steht hingegen die Range zur 28.715 zur .430. Bei Bruch 27.850. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer ebenso mit Quartalsende am Jahrestief. SKS-Formation weiter aktiv. Die 11.030/.180 stellen eine neutrale Zone. Oberhalb bleibt die Range zur 11.500aktiv. Darüber 11.750 und 11.950. Unterhalb wird die aktivierte SKS-Formation weiter Druck ausüben und den Nasdaq zur 10.800 drücken. Darunter folgen 10.600 und das SKS-Ziel bei 10.300. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nun die 3. rote Quartalskerze in Folge ausgebildet hat. Das gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble im Jahr 2000.

Unterhalb der 12.180 droht eine weitere Abverkaufswelle Richtung 11k. Markiert sind im Chart auch die letzten beiden großen Bärenmärkte. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.6 > 15.165 > 15k/14.8 > 14.4 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.5 > 11k > 9.900
DAX Quartalschart

Den gleichen Zeitraum auch nochmal als Tageschart, wo die 22-jährige Keilformation während der Pandemie erst auf der Unterseite und nun auf der Oberseite verletzt wurde. Der Ukrainekrieg sorgte für ein bärisches Fehlausbruchszenario. Unterhalb der 15.1 bleibt die Keilformation somit aktiv. Die Unterkante verläuft momentan bei 11k, welche bei Bruch durch die 12.2 in den Fokus rücken würde.

Der DAX und der 22-jährige Keil – Ausschnitt

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Oktober.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX auf Monatsschluss September unter den Kombisupport an der 12.180. Oberhalb wäre die Spanne zur 12.400 und .700 wieder aktiv. Bei Bruch Aufhellung zur 13.100. Unterhalb sei hingegen die 11.850 zur .670 aktiv. Darunter 11.450 und 11.300. Bei Bruch 11.050.

Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX seit Mitte September gut 10% abgegeben musste. Deutlich überverkauft im sehr negativen Umfeld zur positiven Saisonalität. Den Bullen fehlt nur ein Impuls für einen Short-Squeeze. Die 12.120/.180 stellen einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb können die Bullen einen Cluster über die 12.270 zur 12.360 anstreben. Darüber die Bewegung zur 12.510 und anschließend .680. Bei Bruch weitere Erholung zur 12.940.

Unterhalb steht hingegen die Spanne über die 12.120 zur 11.850. Darunter .790 und die weitere Eintrübung zur 11.580. Bei Bruch 11.450.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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