Angst vor einer Bankenkrise – Bullenfalle!

Die Aktienmärkte waren zu lange mit dem klein-klein der Geldpolitik (25 Basispunkte mehr oder weniger) im Scheuklappenmodus abgelenkt und haben dabei den dicken im Elefanten im Raum übersehen. Der stärkste Straffungszyklus seit über 40 Jahren hinterlässt auch diesmal mit der ersten Bankenpleite (Silicon Valley Bank) ein erstes Opfer. Die Sorge vor einer ausufernden Bankenkrise ist plötzlich wieder omnipräsent.

Vor allem der Verzögerungseffekt der Geldpolitik von 6 bis 9 Monaten lässt Böses erahnen. So wird die komplette restriktive Geldpolitik erst im Herbst die Konjunktur voll erfassen. Jedes Einlenken der Notenbanken käme bei einem Systemereignis (mal wieder) zu spät! Bisher sind nur die Crypto- und Regionalbanken betroffen und ein Gegenlenken erscheint noch möglich. Die Notenbanken werden sich daher entscheiden müssen: Den Kampf gegen die Inflation unvermindert fortführen oder das Verhindern eines Systemereignisses. Diesen extrem schwierigen Spagat gilt es zu meistern. Der Konsument steht zunehmend unter Druck, teure Refinanzierungsrunden von Unternehmen und Staaten stehen in der Warteschlange. Viel Bedenkzeit bleibt den Notenbanken nicht.

Die neuen Inflationszahlen aus den USA (Dienstag) und die geldpolitischen Entscheidungen der EZB (Donnerstag) dürften nun unter ganz besonderer Beobachtung stehen.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
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  • Dienstag:
    • 13:30 Uhr USA Verbraucherpreise Februar
  • Mittwoch:
    • 03:00 Uhr China Industrieproduktion Februar
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Februar
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Januar
    • 13:30 Uhr USA Erzeugerpreise Februar
    • 13:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Februar
    • 13:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index März
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr USA Baugenehmigungen Februar
    • 13:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index März
    • 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • Großer Verfallstermin
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • 14:15 Uhr USA Industrieproduktion Februar
    • 15:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+10,80%), S&P500 (+0,58%), Dow Jones (-3,73%) und Nasdaq100 (+8,14%).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit 2022 fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu werten.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 rutschte nach den Turbulenzen im Bankensektor auf Wochenschlussbasis wieder in den alten Abwärtstrend hinein. Eine große Bullenfälle könnte in der neuen Handelswoche bestätigt werden. Die 3.9/.940 stellen nun den wichtigen umkämpften Bereich. Oberhalb behalten die Bullen Oberwasser und eine erste Range zur 3.975. Darüber öffnet sich der Weg zum ema200 bei 4.010. Anschließend wieder stärkere Aufhellung möglich. Unterhalb rücken hingegen über die 3.850 die .800/.770 in den Blickpunkt. Darunter die 3.720. Bei Bruch trübt sich das Chartbild wieder Richtung Vorjahrestief ein.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones rutschte auf Wochenschlussbasis wieder auf den alten Abwärtstrend bei 32k und verletzte klar die 200-Tagelinie. Die 32.000 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb wäre die Spanne zum sma200 bei 32.400 weiter aktiv. Darüber wäre nach der .500 erneut ein Lauf zur 33k am ema200 möglich. Bei Bruch 33.2 und im Anschluss weitere Aufhellung. Unterhalb steht hingegen die Range über die 31.800 zur .550. Darunter stärkerer Abgabedruck über die Gap-Zone 31.150 zur 30.850. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 rutsche in der vergangenen Woche ebenso wieder unter seine 200-Tagelinien zurück und steht kurz vor der Ausbruchszone. Die Kombimarke am sma200 bei 11.900 stellt einen ersten wichtigen Bereich. Oberhalb rückt der ema200 bei 12.170 als nächster Widerstand in den Fokus. Darüber 12.3. Bei Bruch erneut Türöffner zur 12.5/12.6. Unterhalb wäre hingegen die 11.700 als nächster zu nennen. Darunter die wichtige Unterstützungszone 11.550. Bei Bruch würde das Chartbild wieder bärisch Richtung 11k kippen.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder nachhaltig aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.8 > 15.6 > 15.350 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat März.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 30% zulegen konnte. Mit der 14.8/15k wurde eine wichtige Zone überwunden und bisher verteidigt. Die 15.1 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range zur 15.650. Darüber 15.800 zur 16k. Bei Bruch 16.185/.290 (AZH). Unterhalb sei hingegen die Range zur Ausbruchszone 14.8 aktiv. Darunter erste Eintrübung zur 14.450. Bei Bruch Türöffner zum nächstgrößeren Support bei 14k/13.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX seit 5 Wochen innerhalb einer Range von 15.1 zur 15.6 konsolidiert. Gegenüber der Wall Street stellt er weiter den Outperformer. Die 15.490 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster zur 15.650 aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 15.800. Bei Bruch 15.880 zur 16.030.

Unterhalb steht hingegen eine erste Spanne über die .350 zur 15.250. Darunter die Eintrübung zur 15.095. Bei Bruch Rutsch in die wichtige Ausbruchs- und Supportzone 14.910/.870. Anschließend 14.660.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Tauziehen am Support…

Die Aktienmärkte durchlebten eine volatile Handelswoche direkt an der wichtigen Ausbruchs- und Supportzone. Auf Wochenschlussbasis konnte diese Unterstützung im ersten Test nun verteidigt werden. Die Bullen müssen diesen Abpraller nun stark aufkaufen, um das bullische Szenario zu bestätigen. Bleiben diese Anschlusskäufe jedoch aus und es folgt stattdessen eine flache/ bärische Konsolidierung oberhalb der Supportzone, so wäre ein weiterer Angriff auf den Support unmittelbar zu erwarten.

Die neue Handelswoche steht voll im Bann der US-Arbeitsmarktdaten. Gibt es endlich die (von der Fed erhoffte) Abkühlung am US-Arbeitsmarkt? Dann könnte dies den Aktienmarkt wieder stützen. Der Auftritt von Fed-Chef Powell vor Senat und Repräsentantenhaus dürfte ebenso genausten beobachtet werden. Ändert der Fed-Chef nach den neusten Konjunktur- und Inflationsdaten wieder seine Sprache in Richtung der Falken?

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Januar
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Januar
  • Dienstag:
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz Februar
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Januar
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chef Powell vor Bankenausschuss des Senats
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsatz Februar
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Februar
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (endgültig)
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Februar
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chef Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Januar
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 04:00 Uhr China Verbraucherpreise Februar
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Februar

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+11,88%), S&P500 (+5,37%), Dow Jones (+0,74%) und Nasdaq100 (+12,35%).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit 2022 fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu werten.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 testete in der vergangenen Woche erfolgreich die Support- und Ausbruchszone an der 3.940. Es folgte der Abpraller in den Wochenschluss. Die Bullen bräuchten nun Anschlusskäufe über das Februar-Verlaufshoch. Der ema200 bei 4.005 stellt einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb halten die Bullen eine erste Range zur 4.045. Darüber öffnet sich der Weg zum Kombiwiderstand an der 4.090. Anschließend wieder die Aufhellung zur 4.150. Unterhalb rücken hingegen 3.980 und der sma200 bei 3.940 in den Blickpunkt. Darunter 3.920/3.9. Bei Bruch trübt sich das Chartbild wieder stärker ein.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones rutschte nach Bruch durch das symmetrische Dreieck dynamisch auf das Dezembertief an der 32.600, welches auf Wochenschlussbasis verteidigt werden konnte. Der Rebound zur Ausbruchszone Dreieckunterkante/ GD50 wurde eingeleitet. Die 33.170 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb wäre die Spanne zur Dreieckunterkante/ GD50 um 33.550 – steigend – aktiv. Darüber folgt wieder die Aufhellung zur 33.750. Bei Bruch wäre der Trend an der 34.2 erneut im Blick. Unterhalb bleibt hingegen die Range zum ema200 an der 33k aktiv. Darunter erneut das Dezembertief um 32.6. Bei Bruch 32.480 und der sma200 bei .360. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 rutsche in der vergangenen Woche auf seine 200-Tagelinien zurück und verteidigte beide auf Wochenschlussbasis. Sma200 bei 11.900 und ema200 bei 12.180 stellen einen neutralen Cluster. Oberhalb rückt über die .330 wieder die 12.450 als nächster starker Widerstand in den Fokus. Darüber weitere Aufhellung zur 12.6. Bei Bruch 12.8/13k. Unterhalb wäre hingegen die 11.700 zu nennen, gefolgt von der .600. Bei Bruch durch die 11.5 würde das Chartbild wieder bärisch Richtung 11k kippen.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder nachhaltig aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.8 > 15.6 > 15.350 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat März.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 30% zulegen konnte. Mit der 14.8/15k wurde eine wichtige Zone überwunden und bisher verteidigt. Die 15.1 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range zur 15.650. Darüber 15.800 zur 16k. Bei Bruch 16.185/.290 (AZH). Unterhalb sei hingegen die Range zur Ausbruchszone 14.8 aktiv. Darunter erste Eintrübung zur 14.450. Bei Bruch Türöffner zum nächstgrößeren Support bei 14k/13.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX seit 4 Wochen in einer Range von 15.1 zur 15.6 konsolidiert. Eine Konsolidierung im bullischen Muster, oberhalb der Ausbruchszone. Die 15.440 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster zur 15.570 aktiv. Darüber – im ideal per Start – folgt die weitere Aufhellung zur .650 und anschließend .730. Anschließend 15.800 zur .880. Bei Bruch Chance auf 16k.

Unterhalb steht hingegen eine erste Spanne zur .320. Darunter erneuter Lauf zur Supportzone der letzten Wochen an die 15.200. Bei Bruch 15.070 und 15k. Anschließend 14.910 und die Ausbruchszone bei 14.820.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Gefahr einer Bullenfalle

Die Aktienmärkte sind in der vergangenen Handelswoche unter Druck geraten, nachdem das Goldlöckchen-Szenario sich immer weiter ins Negative umkehrt. Die gemeldeten Inflationsdaten zeigen in den USA und der Eurozone ein deutliches Ausbremsen der Abwärtsdynamik auf viel zu hohem Niveau. Die Notenbanken werden vor diesem Hintergrund weitere Zinserhöhungen vollziehen; der Pivot bzw. gar die Zinswende sind vorerst abgesagt. Durch die weiterhin sehr restriktive Geldpolitik erhöht sich nun die Wahrscheinlichkeit, dass die USA in der 2. Jahreshälfte in eine Rezession rutschen wird, welche auch Auswirkungen auf die Ergebnisse der Unternehmen haben wird (Fortführung der Gewinnrezession).

Die Wall Street ist 2 Tage vor dem Monatsabschluss nun an der Ausbruchszone angekommen. Die Bullen brauchen hier den dynamischen Rebound, um den bullischen Ausbruch zu bestätigen. Viele positive Impulsgeber stehen dafür momentan nicht zur Verfügung. Ein Durchbruch auf Monatsschlussbasis würde hingegen eine große Bullenfalle komplettieren und den Bären eine Steilvorlage in den Frühling liefern.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Januar
    • 16:00 Uhr USA Schwebende Hausverkäufe Januar
  • Dienstag:
    • Monatsabschluss Februar
    • 15:45 Uhr USA Einkaufsmanagerindex Chicago Februar
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Februar
  • Mittwoch:
    • Monatsauftakt März
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (endgültig)
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • 13:30 Uhr Eurozone Protokoll der letzten EZB-Sitzung
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Januar
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Januar
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+9,24%), S&P500 (+3,40%), Dow Jones (-1,00%) und Nasdaq100 (+9,45%).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit 2022 fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu werten.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 konnte in der vergangenen Woche wie vermutet den Rebound zur Ausbruchszone 3.950 vollziehen. Die Bullen müssen dynamisch abprallen, um den bullischen Ausbruch zu bestätigen. Andernfalls droht eine große Bullenfalle. Der sma200 bei 3.940 stellt einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb halten die Bullen eine erste Range zur 3.980. Darüber folgen ema200 bei 4.010 und die .025. Anschließend wieder die Aufhellung zur 4.090. Unterhalb rücken hingegen die 3.9 und .860 wieder in den Blickpunkt. Darunter weiterer Abgabedruck zur 3.8/.780. Stärkere Gegenwehr wäre dann in diesem Bereich zu erwarten.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, der in der vergangenen Woche sein symmetrisches Dreieck dynamisch nach unten aufgelöst hat. Das Dezembertief an der 32.600 stellt nun den nächsten umkämpften Bereich. Oberhalb bleibt die Spanne zum ema200 bei 33k aktiv. Darüber folgt nach der 33.2 die Bewegung zur alten Dreieckunterkante bei knapp 33.5. Bei Bruch 33.8. Unterhalb rückt hingegen der sma200 bei 32.350 in den Fokus. Bei Bruch der alte Abwärtstrend bei 32.080 (fallend) und anschließend die weitere Eintrübung zur 31.8. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 rutsche in der vergangenen Woche auf seine 200-Tagelinien zurück. Oberhalb der 11.5 halten die Bullen noch Reboundchancen. Der sma200 bei 11.900 stellt den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Range zum ema200 bei 12.180 aktiv. Darüber rückt über mehrere offene Gaps wieder die .450 in den Fokus. Unterhalb wäre hingegen die 11.700 zu nennen, gefolgt von der .550. Bei Bruch würde das Chartbild wieder bärisch Richtung 11k kippen.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder nachhaltig aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.8 > 15.6 > 15.350 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Februar.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 30% zulegen konnte. Mit der 14.8/15k wurde eine wichtige Marke überwunden. Die 15.1 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht die Spanne zur 15.600. Darüber 15.800 zur 16k. Bei Bruch 16.085/.230 (AZH). Unterhalb sei hingegen die Range zur Ausbruchszone 14.8 aktiv. Darunter erste Eintrübung zur 14.450. Bei Bruch 14.3 und der nächstgrößere Support 14k/13.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nun 4 Wochen hintereinander Schwäche im Bereich der 15.5 zeigte. Die Monatskerze Februar trübt sich zunehmend ein. Die Bewegung zur Ausbruchszone 15k/14.8 ist weiterhin offen und bietet sich nun an. Die 15.300 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster zur 15.460 aktiv. Darüber weitere Aufhellung über die .530 zur .630. Bei Bruch Chance auf 15.800.

Unterhalb steht hingegen eine erste Spanne über die 15.210 zur alten Verbindungslinie .160. Darunter Eintrübung Richtung Ausbruchszone zur 15.065 und 14.990. Bei Bruch 14.910 und .800. Anschließend Eintrübung zum sma100 bei .650.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Der Goldlöckchen-Albtraum…

Das Goldlöckchen-Szenario entwickelt sich immer mehr zum Goldlöckchen-Albtraum. Die Aktienmärkte setzen auf den baldigen Zinsgipfel/ Pivot und nachfolgende deutliche Zinswende im Jahresverlauf. Zugleich sollte die Konjunktur überraschend gut florieren und eine Rezession vermieden werden. Die aktuelle Gemengelage aus Konjunktur- und Inflationsdaten lässt diesen Traum zunehmend in einen Albtraum wandeln. Der Rückgang der Inflation wird bereits oberhalb der 6% (Ziel der Notenbank liegt bei 2%) deutlich ausgebremst. Der Arbeitsmarkt als nachlaufender Indikator bleibt weiter viel zu straff, der Konsum zu stark, außerdem Chinas Reopening und der Rebound der Energiepreise. Faktoren, welche primär inflationär wirken und den Rückgang der Verbraucherpreise weiter abbremsen werden. Die US-Notenbank Fed hat vor diesem Hintergrund keine Möglichkeit eine Zinswende zu vollziehen, eher dürfte das Gegenteil eintreten und weitere Zinserhöhungen bis weit in den Frühling folgen. Die Folge? Erste Frühindikatoren zeigen bisher mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit eine Rezession in der 2. Jahreshälfte an. Eine weiter anziehende und stark restriktive Geldpolitik wird diese Prognose bestätigen und die Rezession vertiefen. Der Goldlöckchentraum droht immer mehr zum Albtraum zu werden.

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  • Dienstag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (vorläufig)
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Februar
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (vorläufig)
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Januar
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Januar (endgültig)
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Februar
    • 20:00 Uhr USA Fed-Protokoll
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Januar (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima März
    • 08:00 Uhr BRD BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Januar
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Februar (endgültig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+11,19%), S&P500 (+6,24%), Dow Jones (+2,05%) und Nasdaq100 (+12,97%).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit 2022 fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu werten.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 konnte die 4.200 nicht mehr erreichen und schloss nah am Wochentief. Der Rebound zur Ausbruchszone 4k/3.950 könnte sich in der Vorbereitung befinden. Die 4.090 bildet weiterhin den umkämpften Bereich. Oberhalb halten die Bullen eine Range zur 4.150 aktiv. Darüber 4.180 und 4.200. Anschließend wird das Gap-Close 4.220/.230 wahrscheinlich. Unterhalb rückt über die 4.025 die Ausbruchszone an der 4.000 wieder in den Blickpunkt. Darunter weiterer Abgabedruck zum wichtigen Kombisupport 3.950. Bei Bruch deutliche Eintrübung im Chartbild mit ersten Zielen bei 3.9 und 3.850.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, der sich seit Ende Januar abwartend im symmetrischen Dreieck im Seitwärtstrend bewegt. Ein Ausbruch dürfte starke Dynamik bringen. Oberhalb der 33.600 (50-Tagelinie) steht weiterhin eine Spanne zur 34.250. Darüber Aufhellung zum Dezemberhoch 34.6. Bei Bruch 35k. Unterhalb rücken hingegen die 33.400 (Dreieckunterkante) in den Fokus. Bei Bruch 33k (ema200) und anschließend der Weg über die .600 zum entscheidenden Support 32.350. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 steht nach seiner +20% Rally seit Anfang Januar wieder vor seinen 200-Tagelinien. Die Bullen brauchen in diesem Bereich den dynamischen Abpraller, um den Ausbruch zu festigen. Ein Durchbruch wurde das Bild schnell wieder eintrüben. Der ema200 bei 12.180 stellt den ersten relevanten Support. Oberhalb bleibt die Range zur 12.5 aktiv. Darüber rücken wieder 12.8 und anschließend die 13k in den Fokus. Bei Bruch Weg ins Gap bei 13.230. Unterhalb rückt hingegen die 11.920 (sma200) in den Blickpunkt. Bei Bruch 11.700. Nachfolgend 11.450 und das Chartbild würde wieder bärisch kippen.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder nachhaltig aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.8 > 15.6 > 15.350 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Februar.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
Der DAX seit Oktober +30%. Keil und 5. Welle?

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 30% zulegen konnte. Mit der 14.8/15k wurde eine wichtige Marke überwunden. Die 15.1 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht die Spanne zur 15.600. Darüber 15.800 zur 16k. Bei Bruch 16.085/.230 (AZH). Unterhalb sei hingegen die Range zur Ausbruchszone 14.8 aktiv. Darunter erste Eintrübung zur 14.450. Bei Bruch 14.3 und der nächstgrößere Support 14k/13.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo sich der DAX volatil innerhalb der Vorwochenrange bewegte und neue Signale vermied. Die 15.480 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster zum Monatshoch an der 15.640 aktiv. Darüber weitere Aufhellung zur Keiloberkante bei 15.800. Bei Bruch Chance auf 16k.

Unterhalb steht hingegen erneut eine erste Spanne zur 15.310 und .275. Darunter folgt die Bewegung zur 15.120. Bei Bruch öffnet sich die Tür zur wichtigen Ausbruchszone 15k und 14.8. Anschließend erste Eintrübung zum sma100 bei .650.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart

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Entscheidung an der Ausbruchszone!

Die Aktienmärkte mit einem bärisches Reversal in den Wochenabschluss. Die schwachen Wochenkerzen können für die kommende Handelswoche nun den Weg zur bullischen Ausbruchszone bahnen, wo die nächste große Richtungsentscheidung ansteht. Wird der bullische Ausbruch per starkem Abpraller bestätigt, oder sorgen die Bären für eine bitterböse Überraschung und die Vollendung einer großen Bullenfalle? Als Trigger könnten die neuen US-Inflationsdaten dienen, welche am Dienstag veröffentlicht werden. Ein zu fester Datensatz dürfte die baldigen Pivot-Hoffnungen wohl endgültig begraben.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Januar
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Januar
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Dezember
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Januar
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Februar
    • 15:00 Uhr Rede EZB-Präsidentin Lagarde
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Januar
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Januar
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Februar
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Januar

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+9,94%), S&P500 (+6,54%), Dow Jones (+2,18%) und Nasdaq100 (+12,24%).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit 2022 fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu werten.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 konnte sich in der vergangenen Woche das Vorwochenhoch nicht herausnehmen. Der Rebound zur Ausbruchszone 4k/3.950 könnte sich in der Vorbereitung befinden. Die 4.090 und 4.150 stellen einen ersten neutralen Bereich. Oberhalb halten die Bullen eine Range zur 4.200 aktiv. Darüber wird das Gap-Close 4.220/.230 wahrscheinlich. Unterhalb rückt über die 4.025 die Ausbruchszone an der 4.000 wieder in den Blickpunkt. Darunter weiterer Abgabedruck zum wichtigen Kombisupport 3.950. Bei Bruch deutliche Eintrübung im Chartbild mit ersten Zielen bei 3.9 und 3.850.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, der sich weiter abwartend im symmetrischen Dreieck im Seitwärtstrend bewegt. Ein Ausbruch dürfte starke Dynamik bringen. Oberhalb der 33.600 (50-Tagelinie) steht weiterhin eine Spanne zur 34.300. Darüber Aufhellung zum Dezemberhoch 34.6. Bei Bruch 35k. Unterhalb rücken hingegen die 33.300 und im weiteren Schritt die 33.150 (Dreieckunterkante) in den Fokus. Bei Bruch 32.950 und anschließend der Weg über die .600 zum entscheidenden Support 32.350. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 mit einer +20% Rally seit Anfang Januar. Der steile Aufwärtstrendkanal wurde auf Wochenschluss verlassen. 200-Tagelinien wieder im Fokus. Die 12.500 stellen eine erste umkämpfte Zone. Oberhalb bleibt die Range zur 12.8 aktiv. Darüber Aufhellung zur 13k und anschließend zum Gap bei 13.230. Unterhalb rücken hingegen die 200-Tagelinien bei 12.160 (ema200) und 11.940 (sma200) wieder in den Blickpunkt. Bei Bruch 11.800. Nachfolgend 11.500 und das Chartbild kippt wieder bärisch um.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder nachhaltig aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.8 > 15.6 > 15.350 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Februar.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
Der DAX seit Oktober +30%. Keil und 5. Welle?

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 30% zulegen konnte. Mit der 14.8/15k wurde eine wichtige Marke überwunden. Die 15.1 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht die Spanne zur 15.600. Darüber 15.800 zur 16k. Bei Bruch 16.085/.230 (AZH). Unterhalb sei hingegen die Range zur Ausbruchszone 14.8 aktiv. Darunter erste Eintrübung zur 14.450. Bei Bruch 14.3 und der nächstgrößere Support 14k/13.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX an der Keiloberkante eine bärisches Reversal in den Wochenschluss einleitete. Eine Vorlage für die Bären, um den DAX an der Ausbruchszone 15k bald zu einer Richtungsentscheidung zu zwingen. Die 15.400 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Support.

Oberhalb ist ein Cluster zur 15.560 aktiv. Darüber erneut Aufhellung zur Keiloberkante bei 15.700. Bei Bruch 15.810. Anschließend 16k.

Unterhalb steht hingegen erneut eine erste Spanne zur 15.250. Darunter folgt über die .150 der Test des Aufwärtstrends bei 15.080. Bei Bruch öffnet sich die Tür zur wichtigen Ausbruchszone 15k und 14.8. Anschließend erste Eintrübung zum sma100 bei .650.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart

Im Trading-Chat werdet ihr über die charttechnischen Veränderungen stets aktuell informiert.

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