Richtungsentscheidung voraus!

Die Aktienmärkte absolvierten eine leicht schwächere Handelswoche, wo vor allem die US-Indizes erneut an der wichtigen Widerstandszone abgeprallt sind. Die letzten Reversals in diesem Bereich brachten im Anschluss Abverkäufe und neue Markttiefs mit sich. Eine wichtige Richtungsentscheidung dürfte somit unmittelbar bevorstehen. Die Wette der Märkte auf ein Goldlöckchen-Szenario mit einem schwächeren Konjunktureinbruch, fallender Inflation und Zentralbanken, die in den kommenden Monaten beginnen die Geldpolitik wieder umzukehren, bekam erste Risse. In den USA kommt die Inflation zwar spürbar zurück, aber reicht dieser Schwung auch nachhaltig bis Richtung Zielzone? Die Rally beim Öl-Preis, der straffe Arbeitsmarkt und die lockersten Financial Conditions seit einem Jahr können hier durchaus Zweifel anbringen. Und die leichtfertige Absage der Rezession? Die Konjunkturdaten der vergangenen Woche aus Einzelhandel und Industrie überraschten in der Summe erneut deutlich auf der Unterseite. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die volle Wucht der geldpolitischen Straffung noch gar nicht komplett in der Wirtschaft angekommen ist. Die Märkte haben den Best Case früh eingepreist. Es drohen empfindliche Anpassungen, wenn das Soft-Landing-Szenario misslingt und/ oder die Fed den Pivot doch länger hinauszögert.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen Januar (vorläufig)
    • 18:45 Uhr Eurozone Rede EZB-Präsidentin Lagarde
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD GfK Konsumklima Februar
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Januar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Januar (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar (vorläufig)
    • Quartalsberichte u. a. Johnson & Johnson, Microsoft
  • Mittwoch:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Januar
    • Quartalsberichte u. a. Tesla, IBM
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA BIP Q4
    • 16:00 Uhr USA Hausverkäufe Dezember
    • Quartalsberichte u. a. SAP, Intel, VISA
  • Freitag:
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Preisindex Januar
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen
    • 16:00 Uhr USA Schwebende Hausverkäufe Dezember
    • Quartalsberichte u. a. American Express

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+7,97%), S&P500 (+3,47%), Dow Jones (+0,69%) und Nasdaq100 (+6,21%).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu sehen.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 in der vergangenen Woche erneut mit dem Abpraller an den 200-Tagelinien. Der Support an der 3.9 konnte den Index hingegen vorerst stabilisieren. Oberhalb der 3.900 bleibt somit die Range 3.970/.990 aktiv. Bei Bruch durch die 4.010 wären die 4.050 zu nennen. Darüber Türöffner zur 4.1. Unterhalb droht hingegen erneut die Bewegung zur 3.870/.850. Darunter weiterer Abgabedruck zur 3.800 und 3.780.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart – GD50 kreuzt GD100
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, der weiter von seiner Outperformance profitiert. Er notiert weiter in einer übergeordneten Seitwärtsrange vom Dezemberhoch zu den 200-Tagelinien. Oberhalb der 32.8 steht eine Spanne zur 33.4. Darüber erneut 33.6 zur .750. Bei Bruch 34.2. Unterhalb rücken hingegen die 32.350 und .200 in den Fokus. Bei Bruch auf Wochenschlussbasis erste stärkere Eintrübung mit erster Anlaufmarke bei 31.8. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 weiterhin der Underperformer. Der 12%-Abverkauf im Dezember wurde bis zum Widerstand an der 11.5/11.6 konsolidiert. Schwäche in diesem Bereich könnte eine rechte Schulter einer SKS-Formation in den Fokus rücken. Oberhalb rücken die 11.750 in den Blickpunkt. Stabilität darüber und es können abermals die 12k und die 200-Tagelinien angesteuert werden. Unterhalb bleibt die Spanne zur 11.250 aktiv. Darunter wird die rechte Schulter weiter zur 11k und anschließend 10.8 abgelaufen. Gefahr von Abwärtsdynamik bei Bruch. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder nachhaltig aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 15.6 > 15.350 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Januar.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX direkt oberhalb der Supportzone 14k in den Januar starten konnte. Oberhalb steht die Spanne zur 13.470 und anschließend 14.800. In dieser großen Widerstandszone folgen darüber 15.100. Darüber 15.350 und anschließend der Türöffner zur 16k. Unterhalb sei hingegen die Range zur 13.800 und 13.580 aktiv. Darunter bilden die 13.300/.220 die nächste Anlaufzone. Bei Bruch 13k/12.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach dem besten Jahresauftakt seit 35 Jahren die erste leichte Verlustwoche hinnehmen musste. Die wichtige Supportzone 14.8/15k wird bisher gehalten. Die 15k stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Support.

Oberhalb ist ein Cluster über die 15.130 aktiv. Darüber abermals die 15.250, welche im Anschluss die nächstgrößere Widerstandszone 15.350 aktiviert. Bei Bruch 15.430 und .510.

Unterhalb steht hingegen die Spanne über die 14.950 zur .870. Darunter die 14.700 und im Anschluss der sma100 bei 14.600. Bei Bruch öffnet sich der Cluster 14.510/470. Anschließend .300/.130.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Das falsche Goldlöckchen-Szenario…

Die Aktienmärkte feiern einen starken Jahresauftakt, allen voran der DAX, welcher in 2 Wochen +8,35% zulegen konnte und nun sogar wieder das Allzeit im Blick hat. Die Märkte wetten weiter gegen die Notenbanken und setzen auf ein Goldlöckchen-Szenario mit einem schwächeren Konjunktureinbruch, fallender Inflation und Zentralbanken, die in den kommenden Monaten beginnen die Geldpolitik wieder umzukehren. Einen wichtigen Blick auf die Konjunktur wird die am Freitag gestartete Berichtssaison nun liefern. Das Thema Geldpolitik dürften die Märkte hingegen viel zu optimistisch sehen. Bei einer weiterhin soliden Konjunktur und einem straffen Arbeitsmarkt hat die Fed keine Hast die Geldpolitik wieder umzukehren, sondern wird sich voll auf das Inflationsziel von 2% fokussieren. Die Financial Conditions sind nun wieder so locker und damit inflationstreibend, wie zuletzt zur Ansprache von Fed-Chef Powell in Jackson Hole im vergangenen Jahr. Damals sah er sich gezwungen, die Märkte mit klaren Worten wieder nach unten zu reden. Das kürzlich veröffentlichte Fed-Protokoll war ebenso recht deutlich in der Sprache. Kein Ratsmitglied sah zur letzten Notenbanksitzung Chancen auf Zinssenkungen im Jahr 2023. Vielmehr soll gegen eine „Fehlwahrnehmung“ der Märkte auf „unberechtigte Lockerungen“ vorgegangen werden. Alles nur ein Bluff der Fed? Oder missachten die Märkte aktuell leichtsinnig die wichtige Börsenweisheit: „Don´t fight the fed“? Die lockeren Financial Conditions und die stärkste Rally beim Öl-Preis seit 2021 werden dafür sorgen, dass der Inflationsabschwung in Zukunft nicht mehr so dynamisch fortgesetzt wird. Der Notenbank kann und wird dies nicht gefallen.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Feiertag – Wall Street geschlossen
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Dezember
  • Dienstag:
    • 04:00 Uhr China BIP Q4
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Dezember (endgültig)
    • 11:00 Uhr BRD ZEW Konjunkturerwartungen Januar
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW Konjunkturerwartungen Januar
    • 14:30 Uhr USA NY Empire State Herstellungsindex Januar
    • Quartalsberichte u. a. Morgan Stanley, Goldman Sachs
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Dezember (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Januar
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsätze Dezember
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Dezember
    • Quartalsberichte u. a. Alcoa, Schwab
  • Donnerstag:
    • 11:30 Uhr Eurozone Rede EZB-Präsidentin Lagarde
    • 13:30 Uhr EZB-Sitzungsprotokoll
    • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen Dezember
    • 14:30 Uhr USA Philly Fed Herstellungsindex Januar
    • Quartalsberichte u. a. P&G, Netflix
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Januar
    • 11:00 Uhr Eurozone Rede EZB-Präsidentin Lagarde
    • 16:00 Uhr USA Häuserverkäufe Dezember

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+8,35%), S&P500 (+4,16%), Dow Jones (+3,49%) und Nasdaq100 (+5,50%).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu sehen.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 konnte nach Sprung über die 3.9 erneut die 200-Tagelinien an der 4k anlaufen. Oberhalb können die Bullen auf weitere Anschlusskäufe zur 4.050 hoffen. Darüber wären die Dezemberhochs bei 4.1 zu nennen. Unterhalb droht hingegen erneut die Bewegung über die 3.950 zur Supportzone 3.9. Darunter weiterer Abgabedruck zur 3.850 und 3.780.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart – GD50 kreuzt GD100
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, der weiter von seiner Outperformance profitiert. Der Rücksetzer im Dezember brachte den Rücklauf zum alten Abwärtstrend und den großen gleitenden Durchschnitten, welche bisher volatil verteidigt werden. Durch den Sprung über die Seitwärtsrange 33.4 rücken nun wieder die Dezemberhochs in den Blickpunkt. Oberhalb der 34.3 bestehen Anschlusschancen zur 34.6. Darüber kann ein neues Hoch bei der 35k gesetzt werden. Vermutlich wird der Anstieg in Nähe des Dezemberhochs deutlich zäher. Die beginnende Berichtssaison wird einen entscheidenden Faktor spielen. Unterhalb stellen hingegen die 33.750 nächste Unterstützung, gefolgt von der alten Seitwärtsrange bei 33.4. Bei Bruch wieder die Eintrübung zur 33k und dem ema200 bei 32.8. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 weiterhin der Underperformer. Der 12%-Abverkauf im Dezember wurde nun bis zum Widerstand an der 11.5 konsolidiert. Oberhalb der 11.570 rücken die 11.750 in den Fokus. Darüber können abermals die 12k und nachfolgend die 200-Tagelinien angesteuert werden. Unterhalb der 11.350 öffnet sich wieder die Tür zur 11k. Darunter muss die 10.750 verteidigt, um den Rutsch zum Vorjahrestief zu vermeiden. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder nachhaltig aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 15.6 > 15.350 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Januar.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX direkt oberhalb der Supportzone 14k in den Januar starten konnte. Oberhalb steht die Spanne zur 13.470 und anschließend 14.800. In dieser großen Widerstandszone folgen darüber 15k und 15.100. Darüber 15.350 und anschließend der Türöffner zur 16k. Unterhalb sei hingegen die Range zur 13.800 und 13.580 aktiv. Darunter bilden die 13.300/.220 die nächste Anlaufzone. Bei Bruch 13k/12.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX als Outperformer mit über +8% sehr gut ins neue Jahr starten konnte. Die wichtige Widerstandszone 14.8/15k wurde verletzt. Die 15.015 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Support.

Oberhalb ist ein Cluster über die 15.130 zur .270 aktiv. Darüber die nächstgrößere Widerstandszone 15.350/.410. Bei Bruch 15.6.

Unterhalb steht hingegen die Spanne über die 14.950 zur alten Verbindungslinie .870. Darunter über 14.765 zum Support 14.6. Bei Bruch öffnet sich der Cluster 14.470 zur .330. Anschließend .260/.130.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
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Auftakt in ein schwieriges 2023?

Die Aktienmärkte beendeten die erste Handelswoche des Jahres mit einem Short-Squeeze und Zugewinnen. An der Wall Street noch moderat, der DAX hingegen war mit fast +5% der starke Outperformer. Hier könnte nun die große Widerstandszone 14.8 in den Blickpunkt rücken. Ein Bereich, der auch durch den Verfallstermin Januar verstärkt wird.

Der Short-Squeeze am Freitag wurde angetrieben durch ein geringeres Lohnwachstum beim US-Arbeitsmarktbericht und einem Frühindikator ISM auf Kontraktionsniveau, welcher nun einen Konjunktureinbruch für die USA ankündigt. Bad news waren hierbei wieder good news! Geringere Inflation und eine schwächere Konjunktur könnten so die Notenbank früher zum Einlenken bewegen und nach dem Zinsgipfel zügiger Senkungen vorantreiben. Im Fed-Protokoll am Mittwoch sah hingegen kein Ratsmitglied der Notenbank Chancen auf Zinssenkungen im Gesamtjahr 2023. Die Märkte könnten hier abermals eine zu optimistische Einschätzung an den Tag legen. Die Erholung an der Wall Street verläuft ohnehin nur im bärischen Grundmuster.

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  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion November
  • Dienstag:
    • 14:00 Uhr USA Rede von Fed-Chef Jerome Powell
  • Mittwoch:
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  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 16:00 Uhr USA Verbraucherpreise Dezember
  • Freitag:
    • Beginn Quartalsberichtssaison
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz Dezember
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion November
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen Januar

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+4,93%), S&P500 (+1,45%), Dow Jones (+1,46%) und Nasdaq100 (+0,92%).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu sehen.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 konnte fester in das neue Jahr starten. Die Gegenbewegung seit dem Rutsch im Dezember verläuft jedoch bisher im bärischen Muster. 3.765 und 3.815 stellen erste relevante Unterstützungen. Oberhalb halten die Bullen eine Range zu den 100-Tagelinien um 3.910. Darüber weitere Aufhellung über die 3.950 zu den 200-Tagelinien bei 4k. Unterhalb droht der Rutsch zur 3.700/.680. Darunter weiterer Abgabedruck zur 3.585 und dem Vorjahrestief.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart – GD50 kreuzt GD100
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, der weiter von seiner Outperformance profitiert. Der Rücksetzer im Dezember brachte den Rücklauf zum alten Abwärtstrend und den großen gleitenden Durchschnitten, welche bisher volatil verteidigt werden. Die Seitwärtsrange erstreckt sich vom ema200 bei 32.700 zur 33.450. Oberhalb die Erweiterung zur .750 und im weiteren Schritt .880. Darüber Aufhellung Richtung 34.3 und den Dezemberhochs. Unterhalb stellen hingegen der sma200 bei 32.420 die nächste Unterstützung, gefolgt vom sma100 bei 32.200. Bei Bruch erste stärkere Eintrübung und Türöffner zur 31.8/31.5. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 weiterhin als Underperformer im Bärenmarkt. Der 12%-Abverkauf im Dezember wurde bisher nur minimal konsolidiert, bärisch konsolidiert. Die 11.1 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb würde über die .270 der wichtige Bereich 11.450/.500 wieder in den Fokus rücken. Darüber weitere Aufhellung in Gap-Zone und Trendlinie knapp unter der 11.8. Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 10.670 aktiv. Darunter Rutsch zum Vorjahrestief an der .440, welches bei Bruch die Tür zur 10k öffnet. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nun die 3. rote Quartalskerze in Folge ausgebildet hat. Das gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble im Jahr 2000.

Unterhalb der 12.180 droht eine weitere Abverkaufswelle Richtung 11k. Oberhalb der 14k erste Stabilisierungstendenzen Richtung 14.8/15k. Markiert sind im Chart auch die letzten beiden großen Bärenmärkte. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 15.6 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Januar.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX direkt oberhalb der Supportzone 14k in den Januar starten konnte. Oberhalb steht die Spanne zur 13.470 und anschließend 14.800. In dieser großen Widerstandszone folgen darüber 15k und 15.100. Darüber 15.350. Unterhalb sei hingegen die Range zur 13.800 und 13.580 aktiv. Darunter bilden die 13.300/.220 die nächste Anlaufzone. Bei Bruch 13k/12.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX als Outperformer und mit fast +5% sehr gut ins neue Jahr starten konnte. Der Wochenschluss auf Wochenhoch deutet einen Angriff auf den harten Widerstand 14.8 an. Die 14.400 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Support.

Oberhalb ist ein Cluster über die 14.770 zum sma100 bei 14.580 aktiv. Darüber – im ideal per Wochenauftakt – öffnet sich der Cluster .710 zur .820. Eine große Widerstandszone, die auch durch den Verfallstermin verstärkt wird. Anschließend 15.015/.030. Bei Bruch 15.1/.160.

Unterhalb steht hingegen die Spanne über die 14.3 zur 14.160/.130. Darunter der Kombisupport an der 14k. Bei Bruch Eintrübung zur 13.8 und anschließend 13.580.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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DAX zum Jahresauftakt ganz allein…

Die Aktienmärkte starten in Ruhe in die erste Handelswoche des Jahres. Viele großen Börsen (USA, China, Japan, UK…) sind am 02.01. noch in den Ferien und geschlossen. Der DAX ist somit ziemlich auf sich gestellt.

Im weiteren Wochenverlauf werden jedoch erste starke Impulsgeber folgen. So werden u. a. neue Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone gemeldet. Aber auch der neue US-Arbeitsmarktbericht wird die Märkte bewegen.

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  • Montag:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (endgültig)
  • Dienstag:
    • 02:45 Uhr China Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Dezember (Vorabschätzung)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (endgültig)
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) November
    • 20:00 Uhr USA Fed-Protokoll
  • Donnerstag:
    • 02:45 Uhr China Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanzsaldo November
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise November
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Dezember
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsatz Dezember
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie November
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Dezember (Vorabschätzung)
    • 14:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz November
    • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Dezember
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie November
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die Seitwärtsrange über die Feiertage nicht verlassen konnte. Die erste Handelswoche im Jahr stellt häufig noch eine Art Findungsphase, wo noch nicht alle Investoren aus den Ferien zurück sind. Die 13.930 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb ist ein Cluster zur 14.050 aktiv. Darüber die Erweiterung zur 14.160. Anschließend 14.240 und .300.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 13.840 zur .750. Darunter die 13.640. Anschließend 13.580 und der Kombisupport an der 13.500.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart

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Weihnachtskater an der Börse

Die Aktienmärkte beendeten die „Super-Woche“ nach den Tagungen der Fed, EZB und dem Großen Verfallstermin mit deutlichen Abgaben. Die großen Notenbanken stellten klar, dass sie im Kampf gegen die Inflation bereit sind in eine Rezession hinein die Geldpolitik weiter zu straffen. Durch diese weiterhin konjunkturdämpfenden Maßnahmen droht der Abschwung im Jahr 2023 stärker auszufallen als bisher angenommen.

Der schwache Wochenabschluss verbaut nun die Chancen auf eine größere Weihnachtsrally. Vielmehr dürfte es nur noch um Stabilität und eine Art Schadensbegrenzung gehen.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftklimaindex Dezember
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise November
    • 14:30 Uhr USA Baubeginne November
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen Dezember
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD GfK Konsumklima Januar
    • 16:00 Uhr USA Hausverkäufe November
  • Donnerstag:
    • 16:00 Uhr USA BIP Q3 (endgültig)
  • Freitag:
    • 14:30 Uhr USA PCE Preisindex November
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang für langlebige Güter November
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen Dezember

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn. Vor allem Wachstumstitel Nasdaq100 (-31,10%) sind besonders stark unter Druck geraten. DAX (-12,54%), S&P500 (-19,17%) und Dow Jones (-9,41%) folgen mit etwas Abstand.

Performance seit Jahresbeginn

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit Jahresauftakt fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 nach Fehlausbruch an seinen 200-Tagelinien (4.020/4.030) mit Rücklauf unter die Supportzone an den 100-Tagelinien bei 3.930. Oberhalb können die Bullen wieder auf versöhnlich Weihnachten und eine Range 3.955/3.985 zu den 200-Tagelinien 4.030 hoffen. Unterhalb bleibt der Index Richtung 3.815 und .770 unter Druck. Darunter 3.700/.660.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart – GD50 kreuzt GD100
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Blick zum Dow Jones, der weiter von seiner Outperformance profitiert. Die Konsolidierung der vergangenen Woche brachte den Rücklauf zum alten Abwärtstrend und den großen gleitenden Durchschnitten. Die 32.850 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb halten die Bullen eine Spanne zur 33.300. Darüber die Erweiterung zur .700. Unterhalb stellen hingegen der ema200 bei 32.650 und der sma200 bei .450 nächste Unterstützungen. Bei Bruch 32.200. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 als diesjähriger Underperformer konnte zur besten Saisonalität nur eine schwache Bärenmarktrally absolvieren. Die Supportzone 11.500/.450 wurde auf Wochenschlussbasis verletzt. Die 11.150 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb würde der wichtige Bereich 11.450/.500 wieder in den Fokus rücken. Darüber das unechte Gap an der 11.7. Unterhalb droht hingegen das Gap-Close an der 11k. Darunter die 10.6 und anschließend der Weg zum Jahrestief. Das Stagflations- und geldpolitische Szenario bleibt ein schwieriges Umfeld für „Growth“.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nun die 3. rote Quartalskerze in Folge ausgebildet hat. Das gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble im Jahr 2000.

Unterhalb der 12.180 droht eine weitere Abverkaufswelle Richtung 11k. Oberhalb der 14k erste Stabilisierungstendenzen Richtung 14.8/15k. Markiert sind im Chart auch die letzten beiden großen Bärenmärkte. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 15k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k > 9.900
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Dezember.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2022.

Der DAX im Jahr 2022 mit den Jahres-Pivot-Punkten

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX im Oktober und November eine starke Rally bis zum mittleren Bollingerband absolvieren konnte. Die 14.390 bilden einen ersten umkämpften Bereich. Oberhalb steht die Spanne zur 13.600 und anschließend 14.800. In dieser großen Widerstandszone folgen darüber 15k und 15.165. Unterhalb sei hingegen die Range zur 14.250 und 14.030 aktiv. Darunter bilden die 13.600 die letzte bullische Reboundzone. Bei Bruch 13.4/13.2/13k.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach seiner starken Anstiegsphase eine Korrektur bis unter die 14k eingeleitet hat. Die 13.900 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb ist ein Cluster zur 14.030 aktiv. Darüber die Erweiterung zur 14.130/.150, welche bei Bruch wieder die Aufhellung zur 14.300 liefert. Anschließend 14.390/.440.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 13.750. Darunter die 13.580. Anschließend eine Supportzone aus ema200 bei 13.500, sma200 bei .450 und m. Bollinger bei 13.380. Bei Bruch 13.270/.220.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Xetra-DAX Stundenchart

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