Keine Geschenke von den Notenbanken

Die Hoffnungen auf eine Fortsetzung der Jahresendrally haben von den Notenbanken einen heftigen Dämpfer erhalten. Vor allem die EZB gab sich betont sehr hawkish und sieht die Zielinflation von 2% nicht vor dem Jahr 2025. Bekämpft werden soll diese zu hohe Inflation weiterhin durch mehrere Straffungsschritte in eine abschwächende Konjunktur hinein. Da Herbeisehnen eines Pivots erscheint völlig verfrüht.

Der morgige Große Verfallstermin dürfte nochmals für eine etwas höhere Schwankungsbreite sorgen.

Hinweis: Mit dem kostenlosen Trading-Newsletter erhaltet ihr stets vor Börseneröffnung den Tagesausblick. Beachtet auch das aktuelle Gewinnspiel!

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:


Wichtige Termine:

  • Großer Verfallstermin
  • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
  • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
  • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise November (endgültig)
  • 16:00 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
  • 16:00 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach 9 grünen Wochenkerzen in Folge erstmals wieder eine rote Kerze hinnehmen musste. Neue Signale wurden trotzdem vermieden. Die 14.360/.390 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb ist ein Cluster zur 14.480 und .520 aktiv. Darüber die Erweiterung zur 14.570 und .660. Bei Bruch 14.740 und anschließend 14.800/.830.

Unterhalb steht hingegen die Spanne zur 14.220 und .150. Direkt darunter die 14.070 und .030. Anschließend die 13.930/.900 und bei Bruch 13.800 und die wichtige .600.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

Es ist eine „Premium-Mitgliedschaft“ erforderlich, um den kompletten Inhalt anzuzeigen. Ebenso erhältst du damit Zugriff auf das Trading-Portal.NET Dashboard.

Du bist bereits Premium-Mitglied? Dann logge dich einfach ein!

Xetra-DAX Stundenchart

Im Trading-Chat werdet ihr über die charttechnischen Veränderungen stets aktuell informiert.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werdet ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?

Xetra-Schluss: EZB als Partycrasher

Xetra-DAX Schluss heute bei 13.986,23 und -3,28%. Wochenperformance: -2,68%. Performance Dezember: -2,88%.

Die Märkte nach der der Fed und EZB mit starken Abgaben. Die Notenbanken betonen ihren Willen in eine abschwächende Konjunktur hinein weiter zu straffen.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.

DAX im Wochenverlauf

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:

Pivot-Punkte S&P500, Dow Jones und Nasdaq100 – 15.12.

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den S&P500, Dow Jones und Nasdaq100.


Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:

60s: Gasspeicher nehmen zügig ab

Die Gasspeicher in Deutschland waren gut gefüllt. Nun nehmen sie aufgrund der Kältewelle deutlich ab. Auch das Einsparziel wird klar verfehlt. Im Januar muss sich dies wieder klar bessern!

Börse in 60 Sekunden:


Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:

EZB-Zinsentscheid & Pressekonferenz – Keynotes

Dieser Bereich wird fortlaufend aktualisiert.

EZB-Zinsentscheid (Leitzins): 2,50% – erwartet: 2,50% – Vormonat: 2,00%

EZB-Zinsentscheid (Einlagensatz): 2,00% – erwartet: 2,00% – Vormonat: 1,50%


Die Keynotes aus dem Begleittext und der Pressekonferenz:

  • Das Kurz-Statement der EZB wird 14:15 Uhr veröffentlicht.
  • Die 60-minütige Pressekonferenz beginnt um 14:45 Uhr.
  • Erwartungshaltung:
    • Die EZB wird trotz konjunktureller Abschwächung den Kampf gegen die Inflation betonen und dementsprechend handeln. Ein weiterer Zinsschritt um 50 Basispunkte (0,50%) wäre Konsens. Auf Abweichungen dürfte der Markt direkt reagieren.
    • Eine Ankündigung bzw. ein konkreter Plan die eigene Bilanzsumme zu reduzieren und ein Tightening voranzutreiben wird ebenso erwartet. Ein Start erst ab Q2-23 (auf Zeit spielen…) wäre eher bullisch zu werten.
    • Ebenso entscheidend werden die Prognosen der EZB. Sieht die Notenbank eine milde oder doch stärkere Rezession 2023? Wie wird sich die Inflation entwickeln? In einem Leak von Reuters wird das Inflationsziel von 2% bis 2025 nicht erreicht. Das wäre ein Dämpfer für die Märkte, da größere geldpolitische Lockerungen auf längere Zeit nicht möglich sein werden.
  • Ab Anfang März 2023 werden die Bestände aus dem Programm zum Ankauf von Vermögenswerten (Asset Purchase Programme – APP) in einem maßvollen und vorhersehbaren Tempo reduziert, da das Eurosystem die Tilgungsbeträge von Wertpapieren bei Fälligkeit nicht mehr vollumfänglich wieder anlegen wird. Bis zum Ende des zweiten Quartals 2023 werden die Bestände monatlich im Durchschnitt um 15 Mrd € reduziert. Das Tempo danach wird im Zeitverlauf festgelegt.
  • EZB: Erwartet weitere Zinserhöhungen und entscheidet „von Sitzung zu Sitzung“ – QT soll im März in einem „gemessenen, vorhersehbaren Tempo“ beginnen – Bei Bedarf weiterhin Flexibilität bei PEPP-Reinvestitionen
  • EZB: Inflation wird 2023 bei 6,3%, 2024 bei 3,4% und 2025 bei 2,3% gesehen
  • Höhere Inflationsprognose, schwächere BIP-Prognose. Zinsschritte müssen fortgeführt werden. Erstmal ein hawkishes Statement
  • Pressekonferenz startet 14:45 Uhr.
    • Livestream: (1) ECB Governing Council Press Conference – 15 December 2022 – YouTube
    • PK startet…
    • EZB-Lagarde: Anstieg der Arbeitslosigkeit in den kommenden Quartalen möglich – Schwächere Wirtschaft könnte zu „etwas höherer Arbeitslosenquote“ führen
    • EZB-Lagarde: Euro-Abwertung verstärkt Inflation – Inflationsrisiken „hauptsächlich auf der Oberseite“ – Die meisten Indikatoren für die zugrunde liegende Inflation liegen um die 2 % – Weitere Korrekturen über dem Zielwert bei einigen Indikatoren „rechtfertigen Überwachung“ – Verstärkung des Lohnwachstums zu beobachten
    • EZB-Lagarde: „Offensichtlich“, dass wir für eine gewisse Zeit mit Erhöhungen um 50 Basispunkte rechnen sollten – signifikantes, stetiges Tempo „müssen zusammen gelesen werden
    • EZB-Lagarde: EZB muss bei den Zinsen mehr tun, als die Märkte verlangen

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren: