Märkte weiter unter Druck – Jahresendrally lässt auf sich warten
Auch am Mittwoch mühen sich die Märkte weiter ab und bleiben deutlich von einer klassischen Jahresendrally entfernt. An der Wall Street vertieft sich zur Stunde das Monatsminus. In diesen Bewegungen spielt zwar auch der bevorstehende Große Verfall eine Rolle, zusätzlich belasten jedoch erneut schwächere Nachrichten aus dem KI-Sektor.
Der DAX kann dank seines guten Monatsauftakts zwar noch ein leichtes Plus auf Monatssicht behaupten, testete heute jedoch erneut die wichtige Supportzone um 24.000 Punkte. Die Frage wird zunehmend dringlicher: Hält dieser Bereich noch? Ein Bruch der Zone würde die Tür für einen weiteren Abwärtsschub öffnen, bevor über die Festtage eine Gegenbewegung eingeleitet werden kann.
Fundamentalseitig passt das Bild zu den jüngsten Konjunkturdaten aus Deutschland. Der heute veröffentlichte schwache ifo-Geschäftsklimaindex reiht sich nahtlos ein in die zuvor enttäuschenden ZEW- und PMI-Daten. Die immer wieder erhoffte konjunkturelle Erholung scheint sich weiter nach hinten zu verschieben. Damit stellt sich auch die Frage, ob der DAX in diesem Jahr nicht zu viel gute Hoffnung vorweggenommen hat.
Am Donnerstag rücken zwei zentrale Ereignisse in den Fokus: der EZB-Zinsentscheid, bei dem zwar keine Änderung erwartet wird, aber Hinweise darauf, ob der Zinssenkungszyklus tatsächlich abgeschlossen ist, genau beobachtet werden. Zudem folgen die neuen US-Inflationsdaten. Die entscheidende Frage lautet hier, ob die Teuerung endlich weiter zurückkommt – oder sich hartnäckig im Bereich um 3 Prozent verfestigt. Es dürfte der letzte wirklich marktbewegende Datensatz des Jahres werden.
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Xetra-DAX Tagesausblick:
Der DAX rutscht wieder an die Supportzone an der 100-Tageslinie um der 23.950-Punkte-Marke, welche in der vergangenen Woche stets verteidigt werden konnte. Kann der Abpraller in Richtung der positiven Saisonalität gelingen? Bei Bruch droht weiteres Abwärtspotential zum m. Bollinger und der 200-Tageslinie.
Der Bereich der 23.950 wird die erste relevante Zone darstellen.
- Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.030 zur .120 nennen. Darüber rückt der Cluster zur 24.220 in den Blickpunkt. Bei Bruch Chance auf 24.290 und .370.
- Unterhalb droht die weitere Eintrübung zur 23.880 und .830 (m. Bollinger). Darunter folgt nach der 23.800 der Weg zur 23.730, wo mehr Gegenwehr wieder möglich wird. Bei Bruch 23.600 und 200-TL bei 23.600.
Relevante Marken in der Übersicht:
- Widerstände: 24.030 > 24.120 > 24.220 > 24.270 > 24.350 > 24.370 > 24.440 > 24.540 > 24.660 > 24.750 > 24.840
- Unterstützungen: 23.950 > 23.880 > 23.830 > 23.800 > 23.730 > 23.640 > 23.600 > 23.520 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

Der Ausblick im Videoformat
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