Die Handelsspannen blieben auch am Dienstag ungewöhnlich eng, und das, obwohl sich im Hintergrund ein potenzieller historischer Präzedenzfall abzeichnet: Trump hat Fed-Gouverneurin Cook entlassen – ein massiver Eingriff in die Unabhängigkeit der US-Notenbank. Sollte er damit durchkommen, könnte Trump den Fed-Rat zügig umbauen und damit eine Mehrheit für seine geldpolitischen Vorstellungen schaffen. Das Risiko politischer Einflussnahme auf die Fed ist damit plötzlich realer denn je.
Der DAX testete erneut seine 50-Tageslinie und konnte diesen wichtigen technischen Support bislang verteidigen. Ein nachhaltiger Bruch darunter würde neuen Verkaufsdruck eröffnen. Aktuell bewegt sich der Index aber weiter in seiner Sommer-Range, getragen von defensivem Handelsverhalten.
Auch an der Wall Street zeigt sich weiter Zurückhaltung – Sommerhandel pur und bisher kaum verändert.
Morgen stehen nachbörslich die Nvidia-Quartalszahlen im Fokus. Angesichts der zentralen Rolle im KI-Hype könnten sie das Zünglein an der Waage sein – für eine neue Aufwärtswelle oder die lang erwartete Konsolidierung.
Außerdem wird in dieser Woche eine richterliche Entscheidung zur Rechtmäßigkeit von Trumps Zöllen erwartet. Ein Urteil gegen die Zölle könnte für einen kurzfristigen Vola-Spike sorgen – auch wenn Beobachter davon ausgehen, dass der Fall ohnehin in Berufung oder direkt zum Supreme Court geht.
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Der DAX beendete die vergangenen Woche als Underperformer nahezu unverändert. Seit Mai steht der Index nun größtenteils auf dem gleichen Niveau. Umkehrsignale werden jedoch weiter konsequent gemieden. Auch im saisonal schwächsten Monat September?
Der Bereich an der 24.2 stellt die erste relevante Zone.
Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.330 zur 24.480 aktiv. Darüber Aufhellung zur 24.600 und .740. Anschließend 24.850/25k.
Unterhalb ist der Cluster 24.1 zur 23.950 weiter aktiv. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 23.7/23.6.
Xetra-DAX Tagesausblick:
Der DAX testete abermals eine 50-Tageslinie knapp oberhalb der 24k und verteidigte sie weiterhin. Erst unterhalb würde Druck aufkommen. Die Bullen benötigen hingegen weiterhin den Bruch durch die 24.5, um die Tür für ein neues Allzeithoch zu öffnen.
Der Bereich an der 24.140 (m. Bollinger) wird die erste relevante Zone darstellen.
- Oberhalb bleibt der Cluster zur 24.210/.230 im Fokus. Darüber wieder die Chance auf 24.270 und 24.330. Anschließend 24.380/.430.
- Unterhalb ist nochmals die Zone 24.060/.040 zu nennen. Darunter droht eine Eintrübung zur 23.950/.930. Bei Bruch folgt der Weg zur 23.830.
Relevante Marken in der Übersicht:
- Widerstände: 24.210 > 24.230 > 24.270 > 24.330 > 24.380 > 24.430 > 24.490 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
- Unterstützungen: 24.140 > 24.060 > 24.040 > 23.950 > 23.930 > 23.830 > 23.810 > 23.720 > 23.650 > 23.570 > 23.520 > 23.420 > 23.390 > 23.250
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