Hey, ich bin Alex von Trading-Portal.NET – und dieser Beitrag ist vielleicht der ehrlichste, den ich je geschrieben hab.
Denn es geht nicht um Tools, Setups oder Broker. Es geht um das, was uns alle beim Traden früher oder später heimsucht: Emotionen.
Ob Angst, Gier, Übermut oder pure Panik – 2025 ist für viele Trader ein emotionaler Schleudersitz. Und ich war da auch schon.
Heute will ich dir zeigen, wie ich gelernt habe, mit diesen mentalen Herausforderungen umzugehen – und warum Psychologie im Trading fast wichtiger ist als jede Strategie.
Erkenntnis #1: Der Markt ist nie schuld – nur dein Mindset
Früher hab ich bei jedem Verlust die Umstände verantwortlich gemacht: „Blöder Markt“, „Fed war schuld“, „der Broker hat gerutscht“.
Heute weiß ich: Die Märkte machen nur das, was sie immer tun – sich bewegen.
Meine Reaktion darauf? Liegt zu 100 % bei mir.
Die 4 häufigsten Emotionen beim Trading – und wie ich sie kontrolliere
😰 Angst – „Was, wenn ich verliere?“
Ich habe Angst nie ganz besiegt. Aber ich hab sie strukturiert.
Durch klar definierte SLs und kalkuliertes Risiko pro Trade (max. 1 %).
Ich weiß: Wenn’s schiefgeht, ist’s kein Weltuntergang – sondern ein kleiner, geplanter Rücksetzer.
😤 Gier – „Der Trade läuft, ich hol mir mehr!“
Mein Trick: Ich nehme immer Teilgewinne – ohne Ausnahme.
Ein Teil bleibt drin mit Trailing Stop.
So bin ich emotional nicht mehr am Limit, sondern „im Spiel“ mit Sicherheit.
😡 Frust – „Wieso klappt’s bei allen, nur bei mir nicht?“
Social Media ist toxisch, wenn’s nicht läuft.
Ich mute dann alles. Kein X, kein Discord, keine Highlight-Reels von Supertradern.
Nur ich, meine Charts und mein Trading-Journal.
😵💫 Übermut – „Ich bin unschlagbar!“
Der gefährlichste Zustand. Nach 5 Gewinntrades hintereinander will man oft mehr riskieren.
Dann zünd ich innerlich den Alarm: Positionsgröße checken, Setup checken, Pause machen.
Demütig bleiben ist schwer – aber überlebenswichtig.
Meine psychologischen Routinen
- Trading-Tagebuch (ehrlich!) – Ich schreibe nach JEDEM Trade meine Emotionen auf
- Wochen-Review am Sonntag – Was lief gut? Wo wurde ich ungeduldig?
- Trading nur in klaren Zeitfenstern – Kein „Ich schau mal kurz“ zwischendurch
- Maximal 3 Trades pro Tag – Wenn’s reicht, reicht’s
- Meditation & Bewegung – Ich schwöre, 10 Minuten frische Luft retten mehr Kapital als jede Strategie
Was ich 2025 anders mache als früher
Ich akzeptiere, dass ich nicht jeden Tag perfekt funktioniere.
Ich erkenne, wann ich zu emotional bin – und lasse den Markt in Ruhe.
Ich handle weniger, dafür klarer.
Und ich feiere gute Disziplin mehr als große Gewinne.
Dein größter Feind sitzt nicht im Orderbuch – sondern vor dem Bildschirm
Ich sag’s dir, wie’s ist: Technisches Wissen reicht nicht.
Wenn du mental nicht stabil bist, verlierst du langfristig – egal wie gut dein Setup ist.
Aber: Du kannst es lernen. Trainieren. Und verbessern.
Jeden Tag ein bisschen mehr.
Wie gehst du mit Emotionen beim Trading um? Hast du Tricks, die dir geholfen haben?
Lass uns drüber sprechen – vielleicht retten wir damit gemeinsam ein paar Depots