Die Märkte bleiben auch zur Wochenmitte impulsarm, doch die Schwäche an der Wall Street setzt sich fort. Besonders im Tech-Sektor läuft die Rotation weiter und erste wichtige Unterstützungen geraten unter Druck. In den vergangenen Wochen griffen Dip-Buyer hier gerne zu – diesmal auch oder herrscht spürbar mehr Zurückhaltung?
Grund wäre nicht nur die ungünstige Saisonalität bis September, sondern auch das bevorstehende Jackson Hole Symposium, das ab Donnerstag (und vor allem Freitag mit der Rede von Fed Chef Powell) wieder potenzielle Marktbewegungen bringen kann.
Hinzu kommen politische Störgeräusche aus den USA: Trumps Bestrebungen, den Fed-Rat umzubauen und die mögliche Entlassung von Fed-Gouverneurin Lisa Cook werfen die Frage auf, wie weit er bereit ist, die Unabhängigkeit der Notenbank zu untergraben.
Am Donnerstag folgen zudem wichtige Frühindikatoren mit den neuesten Einkaufsmanagerindizes sowie dem Philadelphia Fed Index. Sollten die Daten erneut schwaches Wachstum bei gleichzeitig hohem Preisdruck signalisieren, droht der nächste Beleg für ein Stagflationsszenario – ein Umfeld, das für Aktien traditionell schwierig ist.
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Der DAX konnte in der vergangenen Woche wieder in Richtung Allzeithoch laufen und notiert seit Mai als Underperformer und trotz Rekordjagd an der Wall Street größtenteils unverändert. Umkehrsignale werden jedoch weiter konsequent gemieden. Die kommende Woche bietet einige große Impulsgeber.
Der Bereich an der 24.2 stellt die erste relevante Zone.
Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.360 zum AZH an der 24.6 aktiv. Darüber rückt die 24.850 in den Fokus. Anschließend 25.130/.200.
Unterhalb ist der Cluster zur 23.950 weiter aktiv. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 23.7/23.6. Anschließend 23.3.
Xetra-DAX Tagesausblick:
Der DAX mit leichter Schwäche innerhalb der neutralen Range. Die Bullen benötigen weiterhin den Bruch durch die 24.5, um die Tür für ein neues Allzeithoch zu öffnen. Eine Ablehnung kann rasch wieder Druck zur 24k und darunter aufbauen.
Der Bereich an der 24.280 wird die erste relevante Zone darstellen.
- Oberhalb bleibt der Cluster zur 24.360 im Fokus. Darüber wieder die Chance auf 24.420/.440. Bei Bruch 24.510/.530.
- Unterhalb ist der erste Cluster 24.200 zu nennen. Darunter folgen 24.135 und das m. Bollinger an der 24.110. Bei Bruch folgt über die 24.050 erneut der Weg zur 50-Tageslinie bei 23.970.
Relevante Marken in der Übersicht:
- Widerstände: 24.280 > 24.360 > 24.420 > 24.440 > 24.540 > 24.610 > 24.650 > 24.700 > 24.800 > 24.850
- Unterstützungen: 24.200 > 24.170 > 24.110 > 24.050 > 24.025 > 23.970 > 23.850 > 23.760 > 23.720 > 23.650 > 23.570 > 23.520 > 23.420 > 23.390 > 23.250
Der Ausblick im Videoformat
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