Nach dem schwachen Wochenauftakt bleibt die Erholung an den Märkten bestehen. Der DAX kann sich weiter stabilisieren, doch im Gegensatz zu S&P 500 und Nasdaq, die ihre Wochenverluste vollständig aufgeholt haben, hinkt er noch etwas hinterher.
Die Wall Street profitiert derzeit von schwachen Arbeitsmarktdaten, da diese die Hoffnung auf eine Zinssenkung in zwei Wochen nähren.
Doch es ist eine selektive Wahrnehmung: Die gleichzeitig starken Preiskomponenten im ISM-Dienstleistungsindex werden weitgehend ignoriert. Diese Kombination – steigende Preise bei schwächelnder Nachfrage – riecht eher nach Stagflation als nach dem erhofften Goldlöckchen-Szenario.
Morgen folgt mit dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht das nächste große Puzzleteil. Ein leicht schwächerer Bericht könnte die „Sweet Spot“-Fantasie der Börsen untermauern.
Doch ein zu schwacher Wert? Dann droht der schmale Grat zwischen Zinssenkungsfreude und echten Konjunktursorgen.
Zudem steht die Frage im Raum: Kann man den Daten überhaupt noch trauen? Immerhin wurde nach dem letzten enttäuschenden Jobbericht die Statistikchefin des BLS von Trump gefeuert. Der neue Mann an der Spitze: Trumps Wahl. Ob das nun verlässlichere Daten bringt oder eher „Daten nach Geschmack“, bleibt offen.
Womöglich könnte der CPI-Report nächste Woche für die Märkte ohnehin noch entscheidender werden.
Wichtige Wochentermine:
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Xetra-DAX Tagesausblick:
Der DAX setzt seine Gegenbewegung nach dem Abverkauf fort. Im Vergleich zur Wall Street jedoch weiter als Underperformer. US-Arbeitsmarktbericht im Fokus.
Eine erhöhte Volatilität ist typisch für den September und dürfte eine Weile erhalten bleiben.
Der Bereich an der 23.730 (100-TL) wird die erste relevante Zone darstellen.
- Oberhalb kann die Erholung weiter zur 23.850 ausgedehnt werden. Darüber folgt die Ausbruchszone an der 23.920/.950. Bei Bruch Chance auf Lauf zum Kombiwiderstand bei 24.050/24.100.
- Unterhalb ist hingegen die Spanne über die 23.660 zur 23.610 weiterhin aktiv. Darunter droht wieder die 23.550 und das Wochentief an der 23.500. Bei Bruch droht weiterer Abgabedruck zur 23.400/.340.
Relevante Marken in der Übersicht:
- Widerstände: 23.730 > 23.850 > 23.920 > 23.950 > 24.050 > 24.100 > 24.220 > 24.300 > 24.400 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
- Unterstützungen: 23.660 > 23.610 > 23.550 > 23.500 > 23.400 > 23.340 > 23.310 > 23.230 > 23.180 > 23.150
Der Ausblick im Videoformat
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