Die Börsen beenden erneut eine zweigeteilte Handelswoche. Während S&P 500, Dow Jones und Nasdaq 100 mit mehreren neuen Allzeithochs glänzen konnten, blieb der DAX impulslos und verharrte als klarer Underperformer nahe dem Monatstief innerhalb seiner neutralen Handelsspanne.
Die Wall Street spielt weiter die Zinssenkungskarte, nachdem zuletzt mehrere schwächere US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten gemeldet wurden. Die Hoffnung: Am kommenden Mittwoch senkt die Fed endlich die Zinsen und macht damit aus den Erwartungen einen geldpolitischen Fakt.
Doch die kommende Woche hat mehr zu bieten: Neben dem großen Verfallstermin stehen auch die US-Einzelhandelsumsätze sowie der Philadelphia-Fed-Index auf der Agenda. Das zentrale Ereignis bleibt jedoch die Fed-Entscheidung samt Pressekonferenz und neuen Dotplots.
Hier lauert auch das größte Risiko: Was, wenn der Zinspfad weniger dovish ausfällt als erhofft? Die Wall Street preist aktuell bereits 3 bis 4 Zinssenkungen in Folge ein. Bleibt Powell vage oder rückt eine spätere Lockerung in den Fokus, wäre das Enttäuschungspotenzial nach dem Motto „Buy the rumor, sell the news“ vorhanden – besonders nach der jüngsten Rally. Für die Bären stellt es auch fast die letzte Chance dar die schwächere Saisonalität aufzugreifen. Die Buybacks mit ihrer beginnenden Blackout-Phase könnten dies stützen.
Wichtige Wochentermine:
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Xetra-DAX Tagesausblick:
Der DAX bleibt weiter inmitten seiner neutralen Range nahe des Monatstiefs gefangen. Als klarer Underperformer zur weiter starker Wall Street. Unterhalb der 24k hält jede Ablehnung die Tür zu neuen Tiefs direkt offen.
Der Bereich an der 23.700 wird die erste relevante Zone darstellen.
- Oberhalb bleibt der Cluster zur 23.790 und anschließend .870 an der 100-TL aktiv. Darüber wäre nach der 23.910 wieder die 23.950/.980 als nächstgrößerer Widerstand zu nennen. Bei Bruch Chance auf 24.030 und Lauf zur 50-TL an der 24.080.
- Unterhalb ist hingegen die Spanne über zur 23.600 und 23.560 weiterhin aktiv. Darunter droht wieder der Weg zum Monatstief an der 23.510/23.480. Bei Bruch droht weiterer Abgabedruck zur 23.410/.370.
Relevante Marken in der Übersicht:
- Widerstände: 23.700 > 23.870 > 23.910 > 23.950 > 23.980 > 24.030 > 24.080 > 24.220 > 24.300 > 24.400 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
- Unterstützungen: 23.600 > 23.560 > 23.510 > 23.480 > 23.410 > 23.370 > 23.280 > 23.180 > 23.150
Der Ausblick im Videoformat
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