Die Finanzmärkte erwarten die bevorstehenden Sitzungen der US-amerikanischen Federal Reserve (Fed) am Mittwoch und der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag. Trotz der traditionell geringen Volatilität im Dezember, was sich auch im niedrigsten Stand des Volatilitätsindex VIX seit Januar 2020 zeigt, könnte diese Woche noch einige bedeutende Entwicklungen mit sich bringen.

Ein zentraler Fokus liegt auf den gemeldeten US-Inflationsdaten, die Zweifel am sogenannten „Goldlöckchen-Szenario“ (einer idealen Balance zwischen Wirtschaftswachstum und Inflation) aufkommen lassen. Die Inflation zeigt keine signifikante Abwärtsdynamik, insbesondere bei der Kerninflation, die im September bei 4,1%, im Oktober bei 4,0% und im November ebenfalls bei 4,0% lag. Diese Stabilität deutet darauf hin, dass es noch eine Weile dauern könnte, bis die Inflation das von der Fed angestrebte Ziel von 2% erreicht. Angesichts solider Arbeitsmarktdaten, stabiler Inflationsraten und zuletzt starker BIP-Daten, ist es wahrscheinlich, dass der Fed-Vorsitzende Jerome Powell eine hawkishe Haltung einnehmen und die Strategie des „Higher for Longer“ weiterhin unterstützen wird, bis das Inflationsziel der Fed erreicht ist. Dies steht im Kontrast zu den Hoffnungen der Märkte auf baldige Zinssenkungen. Eine Schlüsselfrage ist nun, wie die Märkte auf Powells Aussagen reagieren werden. Werden sie seinen Worten Glauben schenken und die Möglichkeit einer längerfristig restriktiven Geldpolitik akzeptieren, oder werden sie diese Warnungen ignorieren und weiterhin auf baldige Zinssenkungen setzen? Die Pressekonferenzen der Fed und EZB werde ich auf meinem YouTube-Kanal wieder live übertragen und moderieren.

Wichtige Termine:

  • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Oktober
  • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise November
  • 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
  • 20:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX mit 6 Gewinnwochen in Folge über 14% direkt zulegen konnte und damit ein neues Allzeithoch erreichte. Stark überkauft, aber bisher ohne Umkehrtendenz (die aber auch plötzlich auftreten kann). Die Zone um 16.600 stellt nun den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleiben die Bullen im Vorteil mit der Spanne über die .720 zur 16.870. Anschließend Türöffnet zur 17.040 und 17.100. Unterhalb stellt der Aufwärtstrend an der 16.480 den ersten Support. Bei Bruch droht die überfällige Konsolidierung mit ersten Zielen über die .400 zur 16.240.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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