Hohe Erwartungen an 2021

Die Märkte starten mit einer hohen Erwartungshaltung in das Jahr 2021. Die Unternehmensgewinne sollen stark anziehen, die Weltwirtschaft sich kräftig erholen und zugleich beteuern die Notenbanken ihre sehr lockere Geldpolitik über Jahre aufrechtzuerhalten. Optimistische Erwartungen, die bei teilweise Nichterreichung auch Enttäuschungspotential mit sich bringen dürften.

Die erste vollständige Handelswoche im neuen Jahr wird begleitet von einer Reihe an wichtigen Impulsgebern. Auch eine erneute Lockdown-Verlängerung für Deutschland steht im Raum.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • BRD/ Eurozone/ USA Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
    • USA Bauausgaben November
  • Dienstag:
    • BRD Einzelhandelsumsatz Dezember
    • BRD Arbeitslosenzahl Dezember
    • USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
  • Mittwoch:
    • BRD/ Eurozone/ USA Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember 
    • BRD Verbraucherpreise Dezember
    • USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Dezember
    • USA Auftragseingang Industrie November
    • USA FED-Protokoll
  • Donnerstag:
    • BRD Auftragseingang Industrie November
    • Eurozone Verbraucherpreise Dezember
    • Eurozone Einzelhandelsumsatz November
    • Eurozone EZB-Protokoll
    • USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
  • Freitag:
    • BRD Industrieproduktion November
    • BRD Handelsbilanzsaldo November
    • USA Neugeschaffene Stellen ex Agrar Dezember
    • USA Arbeitslosenquote Dezember

Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder:

Wir beginnen mit einem Blick auf die ganz großen Jahrescharts seit 1990 im DAX, Dow Jones, S&P500 und Nasdaq, wo 2020 wahrlich besondere Jahreskerzen ausgebildet werden konnten. Die Bären könnten nun in Versuchung kommen einen Hanging Man hineinzuinterpretieren. In solchen übergeordneten Bildern kann dies jedoch sehr täuschen; auch dürften die Indizes dann keine nachhaltig neuen Höchststände in 2021 ausbilden.

DAX Jahreschart
DAX Jahreschart
Dow Jones Jahreschart
Dow Jones Jahreschart
S&P500 Jahreschart
S&P500 Jahreschart
Nasdaq 100 Jahreschart
Nasdaq 100 Jahreschart

Schauen wir weiter mit einem Blick zum S&P500 Wochenchart, wo beim sechsten Test die obere Begrenzungslinie des Broadening-Tops verletzt werden konnte und der S&P500 zur positiven Saisonalität an der Oberkante entlanghangelte. Kann ein nachhaltiges bullisches Absetzen von der Ausbruchszone im Januar gelingen, oder droht doch noch ein Fehlausbruchszenario und damit Abpraller Nummer 5? Der steile Aufwärtstrend vom vergangenen Jahr wird im Januar die Ausbruchszone tangieren.

S&P500 Ausbruch oder Fehlausbruch?
S&P500 Ausbruch oder Fehlausbruch?

Ergänzend dazu noch der S&P500 Tageschart, wo sich der S&P500 seit November eingekeilt hat. Die Unterkante verläuft zum Wochenauftakt gemeinsam bei der Oberkante des Broadening Tops bei 3.715. Oberhalb bleiben die Bullen stets im Vorteil mit einer ersten Range zur 3.770. Unterhalb könnte eine Konsolidierungsbewegung eingeleitet werden, wo auch der Vorjahrestrend getestet werden dürfte.

S&P500 Tageschart
S&P500 Tageschart

Bleiben wir noch im US-Markt und schauen auf den Nasdaq Monatschart seit 1990. Die Rezession der Corona-Pandemie führte gar zu einer starken Fortsetzung der Rally mit einer Jahresperformance von 47%. Die Rekordhausse (nach Ausdehnung & Zeit) von 2009 wurde bei den Techs bisher nicht korrigiert und läuft unvermindert weiter.

Die Oberkante des in der Pandemie gebrochenen Hausse-Trendkanals wurde nun seit vier Monaten getestet und verteidigt. Ein erneuter Test würde bei 11.3 verlaufen. Oberhalb behalten die Bullen das Zepter stets in der Hand. Ein Zurücktauchen in den Hausse-Trendkanal dürfte weitere deutliche Abverkäufe mit sich bringen und könnte einen großen Gipfel vollenden.

Nasdaq übergeordnet - Support bisher verteidigt
Nasdaq übergeordnet – Support bisher verteidigt

Im weiteren Bild sehen wir den Nasdaq als Tageschart, wo sich der Index in der positiven Saisonalität ebenso eingekeilt hat und Stück für Stück neue Hochstände ausgebildet hat. Der steigende Keil (Ausdehnung 13k – 12.735), zumeist bärischer Natur, könnte im Januar genutzt werden, um das überkaufte Niveau innerhalb einer Konsolidierung rasch abzubauen. Der sma200 (200-Tagelinie) verläuft aktuell bei 10.647.

Nasdaq Tageschart
Nasdaq Tageschart

Ein weiteres interessantes Bild zeigt die Gegenüberstellung von Nasdaq, S&P500 und DAX (Performanceindex). Auffällig ist die sehr starke Divergenz (mittlerweile größer als zur Dotcom-Bubble während der Jahrtausendwende) zu den Tech-Werten und dem „breiten Markt“.

Zu erkennen wäre ebenso, dass die Divergenz Tech – Breite Markt im Verlauf der Dotcom-Bubble und später auch in der Finanzkrise wieder komplett abgebaut werden konnte. Ist dies diesmal wegen der Notenbanken alles unvorstellbar, oder stehen wir noch am Anfang einer neuen Marktphase?

Divergenz: Tech zu Breitem Markt
Divergenz: Tech zu Breitem Markt

Kommen wir nach Deutschland und damit zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den ausgeprägten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen und anschließend sogar ein Allzeithoch ausbilden. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate. Es wäre in der Börsenhistorie in dieser Dimension einmalig.

Die 12k/11.8 stellen im Quartalschart einen wichtigen Support dar, welcher kurz verletzt, aber bisher verteidigt wurde. Bei Bruch wäre auch ein Fall unter die 11k wieder möglich. Oberhalb folgt hingegen eine Spanne zur 13.2 und darüber die zügige Erweiterung zur Verbindungslinie der letzten Allzeithochs bei 13.900. Darüber könnte die Tür zur 14.5/14.6 aufgeschlagen werden.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die aktuelle eigentlich noch junge Bewegung/ Marktphase. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen (Keilformation) wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist. Konnten die Notenbanken an den Märkten erstmals eine (starke) Rezession ausradieren, oder steht diese Marktphase in der Tat noch am Anfang und die Heftigkeit der Bewegungen bleibt uns noch viele Monate erhalten? Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht halten. Die Bullen brauchen den Durchbruch durch die 13.9, um die Tür zur oberen Keilbegrenzung zu öffnen.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

Den vorangegangenen DAX-Chart zoomen wir daher bis auf 2015 heran. Nun besser zu erkennen, der DAX tritt seit fünf Jahren auf der Stelle und wurde nah am bzw. knapp über dem Allzeithoch stets heftig abverkauft (~30%). Die Verbindungslinie der letzten Hochstände stellt nun eine wichtige Make-or-Break-Marke dar. Oberhalb wäre die obere Keilbegrenzung wieder erreichbar. Eine Fortsetzung im Muster der vergangenen 5 Jahre könnte hingegen Abgaben bis in den 10k-Bereich mit sich bringen.

DAX seit 2015 stets abverkauft am AZH
DAX seit 2015 stets abverkauft am AZH

Zum Abschluss dieser Reihe der Blick zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Wochenchart, welcher im Vergleich zur Performanceindex noch weit von seinem Allzeithoch entfernt ist. In der letzten Handelswoche des Jahres erfolgte der Test und Abpraller am Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie. Er vollende mit Schlusskurs auf Wochentief eine bärische Wochenkerze. Ein Kaufsignal steht im Kursindex somit noch aus!

DAX Kursindex mit Abpraller am Widerstand
DAX Kursindex mit Abpraller am Widerstand

DAX – Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX mit Test Kombiwiderstand bei 13.9. Oberhalb Aufhellung zur 14.5. Unterhalb erste Range zur .600/.460/.300.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX zum Monatsende die Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 testen konnte. Diese Marke stellt den Türöffner für eine Rallyfortsetzung Richtung 14.5 dar. Unterhalb folgen erste Konsolidierungsziele bei 13.6 & 13.460, von wo die Bullen noch gute Reboundbewegungen wagen können. Bei Bruch würde hingegen die Tür über die 13.3 zur 13k aufgehen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blicken wir in den Wochenchart, wo der DAX deutlich am Kombiwiderstand 13.880/.900 abgeprallt ist. Das Schlusskursniveau bei .717 stellt nun eine erste Entscheidungszone dar.

Oberhalb bleibt eine erste Spanne zur .775/.800 aktiv. Ein Festsetzen oberhalb würde abermals den Kombiwiderstand in den Blickpunkt rücken. Darüber folgt die Erweiterung zur 14k. Bei der schwachen Wochenkerze jedoch unwahrscheinlich.

Unterhalb dürfte das Gap bei .602 Anziehungskraft ausüben. Die Marke stellt für die Bullen eine erste wichtige Reboundzone dar. Bei Bruch wäre der Cluster über die .500/.460 zur .400 aktiv. Darunter folgt wieder die alte Trendline bei 13.3.

Zusammengefasst für das Bild im Wochenchart.

  • 13.717 im Fokus. Oberhalb Range zur .775/.800 aktiv. Bei Bruch Erweiterung zur .880. Unterhalb droht der Weg zur .602 und darunter die Erweiterung zur .460/.400.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

  • Der DAX mit einer schwachen Tageskerze zum Jahresabschluss. Sie könnte den Weg zum Gap bei .602 weisen. Vorerst steht die .717 im Blick.
  • Oberhalb können die Bullen über die .750/.775 zur .800 laufen. Ein vollständiges Anlaufen der .800 würde direkt weitere Hochpunkte Richtung .850 ermöglichen.
  • Unterhalb dürfte das Gap bei .602 über die .650/.625 angesteuert und geschlossen werden. Bei Bruch dürfte die Abwärtsbewegung über die .500 zur .460 erweitert werden, wo am Montag zusätzlich das mittlere Bollingerband verläuft.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 13.717 > 13.750 > 13.775 > 13.797/.819 > 13.850 > 13.880/.900 > 13.950 > 14k
  • Unterstützungen: 13.650/.625 > 13.602 > 13.515 > 13.460 > 13.420 > 13.345 > 13.310/.265 > 13.245 > 13.215/.190 > 13.115 > 13.060/.030 > 12.975 > 12.950 > 12.715 > 12.671/.596 > 12.530 > 12.470 > 12.400 > 12.375 > 12.330 > 12.245 > 12.190 > 12.090/.060 > 12.035/12k > 11.880/.850 > 11.780 > 11.710/.680 > 11.600 > 11.560 > 11.450 > 11.415 > 11.320 > 11.265 > 11.120 > 11.025 > 10.860 > 10.760 > 10.720 > 10.525 > 10.465/.425 > 10.370/.330 > 10.280/.250 > 10.160 > 10.135/.100 > 10.040 > 9.840 > 9.700 > 9.560 > 9.330 > 9.100/8.970 > 8.685 > 8.250 > 8.130 > 7.985 > 7.600/7.500 > 7.200 > 7k
Xetra-DAX Tageschart
Xetra-DAX Tageschart

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Frohe Weihnachten & guten Rutsch!

In diesem besonderen Jahr gibt es mehr Zeit, um mit der Familie und engen Freunden die Feiertage zu genießen und zur Ruhe zu kommen.

Frohe Weihnachten und auf ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!


Auf Trading-Portal.NET wird es über die Feiertage bis Neujahr nur einen eingeschränkten Betrieb geben.

Unruhige Weihnacht an den Börsen?

Die letzten Handelstage vor dem Weihnachtsfest könnten durchaus weniger besinnlich ausfallen. Der DAX musste den 2. Fehlausbruch über die Abwärtstrendlinie bei 13.300 hinnehmen, die EZB konnte trotz neuer Maßnahmen nicht überzeugen, das US-Stimulusprogramm lässt weiter auf sich warten, der Corona-Winter wird härter und der Brexit-Deal könnte gar im Worst-Case-Szenario enden. Die Märkte haben sämtliche dieser Unsicherheitsfaktoren ignoriert bzw. sogar aufgekauft. Vielleicht stellt diese Gier nun zur eigentlichen Weihnachtsrally eine Gefahr dar.

Die geldpolitischen Entscheidungen der FED und der Große Verfallstermin dürften die nächste Woche zusätzlich prägen.

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Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder der Indizes

Wir beginnen mit dem Blick zum S&P500 Wochenchart, wo beim sechsten Test die obere Begrenzungslinie des Broadening-Tops verletzt werden konnte. Ein nachhaltiges bullisches Absetzen von der Ausbruchszone konnte in der vergangenen Woche nicht gelingen. Der Schluss erfolgte unterhalb der Begrenzungslinie. Droht das Fehlausbruchszenario?

S&P500 Ausbruch oder Fehlausbruch?
S&P500 Ausbruch oder Fehlausbruch?

Ergänzend dazu noch der S&P500 Tageschart, wo der S&P zum Wochenschluss unter die Begrenzungslinie bei 3.690 gefallen ist. Das mittlere Bollingerband (grau) & die Gap-Zone wurden getestet und erfolgreich verteidigt. Ein nochmaliges Anlaufen der 3.690 würde sich nun direkt zum Wochenstart anbieten (Vorsicht: mehrere Unsicherheitsfaktoren am Wochenende). Ein Start unterhalb des m. Bollinger (3.635) könnte hingegen direkt die Bären auf den Plan rufen. Die 3.615/3.590 wären dann ein schnelles Ziel, gefolgt von der 3.550.

S&P500 Tageschart
S&P500 Tageschart

Bleiben wir noch im US-Markt und schauen auf den Nasdaq Monatschart seit 1990. Die Rezession der Corona-Pandemie führte gar zu einem Rücklauf über das Allzeithoch, d. h. auch der Nasdaq steht in der scharfen Rezession deutlich höher als zum Vorkrisenniveau, wo es noch solides Wirtschaftswachstum und eine sehr geringe Arbeitslosenquote gab. Die Rekordhausse (nach Ausdehnung & Zeit) von 2009 wurde bei den Techs bisher nicht korrigiert und läuft unvermindert weiter.

Die Oberkante des in der Pandemie gebrochenen Hausse-Trendkanals wurde nun seit vier Monaten getestet und verteidigt. Ein erneuter Test würde bei 11.2 verlaufen. Oberhalb behalten die Bullen das Zepter stets in der Hand, allerdings fehlen bisher die Anschlusskäufe nach dem Durchbruch. Ein Zurücktauchen in den Hausse-Trendkanal dürfte weitere deutliche Abverkäufe mit sich bringen und könnte einen großen Gipfel vollenden.

Nasdaq übergeordnet - Support bisher verteidigt
Nasdaq übergeordnet – Support bisher verteidigt

Im weiteren Bild sehen wir den Nasdaq als Tageschart, wo im Wochenverlauf nach dem neuen Allzeithoch eine Bewegung zur wichtigen Supportzone bei 12.2 einsetzte und gut verteidigt werden konnte. Die Chance für einen bullischen Konter über die .440 wäre damit gegeben. Vorsicht wäre auch hier geboten, falls der Handelsstart schwächer und unterhalb der 12.2 erfolgt. Die Bären könnten direkt dynamisch Kraft entwickeln und Richtung 100-Tagelinien (gelb & blau) laufen.

Nasdaq Tageschart
Nasdaq Tageschart

Kommen wir nach Deutschland und damit zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den letzten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate. Es wäre in der Börsenhistorie in dieser Dimension einmalig.

Die 11.7/11.8 stellen im Quartalschart einen wichtigen Support dar, welcher kurz verletzt, aber bisher verteidigt wurde. Oberhalb bleibt die neutrale Spanne zur 13.2/13.3 aktiv, welche seit Juni regelmäßig getestet wird, aber bisher nicht nachhaltig überwunden werden konnte. Ein Verweilen (Quartalsschluss) unterhalb der Supportzone dürfte hingegen auch Abgaben in den 10k-er Bereich mit sich bringen. Oberhalb folgt nach der .460/.500 das AZH.

Ebenso interessant: Die letzten größeren Gipfelphasen umfassten stets mindestens zwei Quartalskerzen. Kein gutes Omen für den Wechsel Q4 2020/Q1 2021? Die Bullen brauchen einen möglichst hohen Quartalsschluss deutlich oberhalb der 13.2.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die aktuelle eigentlich noch junge Bewegung/ Marktphase. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Die Rally von gut 63% wurde so ermöglicht und immer weiter befeuert. Ebenso gut zu erkennen, dass in der aktuellen Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist. Konnten die Notenbanken an den Märkten erstmals eine (starke) Rezession ausradieren, oder steht diese Marktphase in der Tat noch am Anfang und die Heftigkeit der Bewegung bleibt uns noch viele Monate erhalten? Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht halten. Die Bullen brauchen den Durchbruch, um starke Abgaben zu vermeiden.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

Den vorangegangenen DAX-Chart zoomen wir daher bis auf 2015 heran. Nun besser zu erkennen, der DAX tritt seit fünf Jahren auf der Stelle und wurde am Allzeithoch stets heftig abverkauft (~30%). Behält dieses Muster auch während der positiven Saisonalität Gültigkeit? Das 61,8-er Retracement würde um 10.250 verlaufen. Ein Durchbrechen des Musters (>13.500) könnte hingegen die Bullen nochmals beflügeln. Die obere Keilbegrenzung verläuft bei 14.5 steigend.

DAX seit 2015 stets abverkauft am AZH
DAX seit 2015 stets abverkauft am AZH

Zum Abschluss dieser Reihe der Blick zum DAX Kursindex im Monatschart für die letzten 20 Jahre, wo der DAX nicht nur seit 5 Jahren Probleme hat neue Höchststände zu halten, sondern sogar weiterhin auf dem 2000-er Niveau der Dotcom-Bubble notiert.

DAX Kursindex seit 20 Jahren - onvista.com
DAX Kursindex seit 20 Jahren – onvista.com

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Japan Industrieproduktion Oktober
    • Eurozone Industrieproduktion Oktober
  • Dienstag:
    • USA USA Empire State Manufacturing Index Dezember
    • USA Industrieproduktion November 
  • Mittwoch:
    • BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
    • Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
    • BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor
    • Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor
    • USA Einzelhandelsumsatz November
    • USA Markit Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
    • USA Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
    • (!) USA FED-Zinsentscheid
  • Donnerstag:
    • Eurozone Verbraucherpreise November 
    • USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • USA Philadelphia-Fed-Index Dezember
  • Freitag:
    • (!) Großer Verfall – Dreifacher Verfallstermin an den Terminbörsen (Hexensabbat)
    • BRD ifo-Geschäftsklimaindex Dezember

Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX verletzte im Q4 seine wichtige Supportzone 12.2/11.8. Unterhalb drohen weitere Abgaben zur 11.3, gefolgt von der 10.8/10.7. Oberhalb bleibt die Range zur 13.2/13.3 aktiv. Darüber würde sich über die .460/.500 die Tür zum AZH öffnen.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX den schwachen Monatsabschluss Oktober im November wieder sehr schwungvoll negieren konnte und erneut an den Höchstständen aus dem Sommer notiert. Erste relevante Marken bilden die 13.165/.035 und nachfolgend die 12.8/12.7. Der Kombisupport bei 12.2 stellt mit der 12.4 eine erste wichtige Supportzone dar. Unterhalb sei die 11.830 zu nennen. Bei Bruch folgt die 11.6, welche bei erneutem Test vermutlich Richtung 11.265 unterschritten wird. Oberhalb der 13.3 folgt hingegen die Aufhellung zur 13.460/.500 und nachfolgend über die .640 zum AZH.

Wichtig: Sollte der Markt mit diesem rekordverdächtigen 1. Halbjahr und der heftigen Rezession im Rücken in eine neue Marktphase eingetreten sein, so wäre wahrscheinlich auch sie von hoher Volatilität in beide Richtungen geprägt, welche durchaus 2 Jahre anhalten kann.

Zusammengefasst für das große Bild im Monatschart.

  • Der DAX oberhalb der 12.7/12.8 mit einer Range zur 13.165/13.3. Darüber Aufhellung zur 13.460/.500 & AZH. Unterhalb stellen 12.2/11.8 den nächsten Cluster. Bei Bruch 11.6/11.440 zur 11.275.
Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blicken wir in den Wochenchart, wo der DAX einen zweiten Ausbruchversuch über die Trendbegrenzung Allzeithoch/ Sommerhoch bei 13.300 unternommen hat und abermals nicht verteidigen konnte. Der Bereich 13.130/.165 stellt eine erste relevante Zone dar.

Oberhalb können die Bullen den direkten Abwärtsdruck herausnehmen und eine erste Range über die .225 zur .285 ausbilden. Darüber wäre im 2. Schritt die Erweiterung zur .365 und .460 möglich.

Unterhalb bleiben die Bären am Drücker und können über die 13.035/.009 und 12.950 zur wichtigen Supportzone um 12.850 fallen. Bei Bruch droht eine weitere Eintrübung. Die Gap-Zone .671/.596 wäre dann ein Ziel. Darunter sei die .485 zu nennen.

Zusammengefasst für das Bild im Wochenchart.

  • 13.130/.165 im Fokus. Oberhalb können die Bullen nochmals durchschnaufen und wieder den Weg zur Trendlinie suchen. Unterhalb droht der Bruch der 13k Richtung 12.850.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

  • Der DAX mit einem aktiviertem Doppeltop (siehe letzte Grafik). Die Unsicherheiten um den Brexit (Entscheidung am Sonntag?) dürften die erste Bewegung entscheiden. Die .115 und .165 stellen erste Entscheidungszonen dar.
  • Oberhalb können die Bullen eine Spanne zur .225/.240 ausbilden. Darüber wäre wieder der Abwärtstrend bei .285 das Ziel.
  • Unterhalb bleiben die Bären am Drücker und bilden eine erste Range zur 13.050/.030. Unterhalb folgt nach der .009 und 12.950 die wichtige Supportzone um 12.850 (sma100 .880/ sma38 .860/ ema100 .810). Bei Bruch droht eine weitere Eintrübung Richtung .671.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 13.200 > 13.225 > 13.240 > 13.285 > 13.345/.365 > 13.435 > 13.460 > 13.500 > 13.585 > 13.600 > 13.640 > 13.750 > 13.795
  • Unterstützungen: 13.165/.130 > 13.115 > 13.050/.030 > 13.009 > 12.950 > 12.880/.860 > 12.810 > 12.671 > 12.596 > 12.530 > 12.485 > 12.400 > 12.375 > 12.330 > 12.245 > 12.190 > 12.090/.060 > 12.035/12k > 11.880/.850 > 11.780 > 11.710/.680 > 11.600 > 11.560 > 11.450 > 11.415 > 11.320 > 11.265 > 11.120 > 11.025 > 10.860 > 10.760 > 10.720 > 10.525 > 10.465/.425 > 10.370/.330 > 10.280/.250 > 10.160 > 10.135/.100 > 10.040 > 9.840 > 9.700 > 9.560 > 9.330 > 9.100/8.970 > 8.685 > 8.250 > 8.130 > 7.985 > 7.600/7.500 > 7.200 > 7k
Xetra-DAX Tageschart Übersicht
Xetra-DAX Tageschart Übersicht
Xetra-DAX Tageschart
Xetra-DAX Tageschart
DAX Stundenchart mit aktivem Doppeltop
DAX Stundenchart mit aktivem Doppeltop

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Jahresendrally in Gefahr?

Die Märkte waren in der vergangenen Woche zweigeteilt. Die US-Indizes stärker mit abermals mehreren neuen Allzeithochständen; der DAX zurückhaltend mit nicht geglücktem bullischen Ausbruchversuch. Eine Gefahr für die erhoffte Jahresendrally?

Die letzten beiden Handelswochen bis zu den Feiertagen werden von drei größeren Unsicherheitsfaktoren begleitet. Die Brexit-Verhandlungen, welche in der nächsten Woche wohl eine Entscheidung mit sich bringen könnten. Das neue US-Stimuluspaket, wo es bis Mitte Dezember auch noch eine Einigung geben müsste, aber vor allem die letzten beiden Notenbanktermine der EZB & FED. Die Hoffnungen auf Lockerungen und eine Schwächung des Euros (18-Monatshoch) sind groß.

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Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder der Indizes

Wir beginnen mit dem Blick zum S&P500 Wochenchart, wo beim sechsten Test die obere Begrenzungslinie des Broadening-Tops verletzt werden konnte. Können die Bullen den Ausbruch in der kommenden Woche bestätigen, oder sendet der untergeordnete stark steigende Keil eine Warnung für einen möglichen Fehlausbruch?

S&P500 Ausbruch oder Fehlausbruch?
S&P500 Ausbruch oder Fehlausbruch?

Ergänzend dazu noch der S&P500 Tageschart, wo die 3.700 und 3.685 wichtige Unterstützungen darstellen. Bei Fall zurück droht ein Fehlausbruchszenario mit Anlaufmarken bei 3.645/3.590. Oberhalb der 3.700 wird die Rally hingegen Richtung 3.730/3.750 fortgesetzt.

S&P500 Tageschart
S&P500 Tageschart

Bleiben wir noch im US-Markt und schauen auf den Nasdaq Monatschart seit 1990. Die Rezession der Corona-Pandemie führte gar zu einem Rücklauf über das Allzeithoch, d. h. auch der Nasdaq steht in der scharfen Rezession deutlich höher als zum Vorkrisenniveau, wo es noch solides Wirtschaftswachstum und eine sehr geringe Arbeitslosenquote gab. Die Rekordhausse (nach Ausdehnung & Zeit) von 2009 wurde bei den Techs bisher nicht korrigiert und läuft unvermindert weiter.

Die Oberkante des in der Pandemie gebrochenen Hausse-Trendkanals wurde nun seit vier Monaten getestet und verteidigt. Ein erneuter Test würde bei 11.2 verlaufen. Oberhalb behalten die Bullen das Zepter stets in der Hand, allerdings fehlen bisher die Anschlusskäufe nach dem Durchbruch. Ein Zurücktauchen in den Hausse-Trendkanal dürfte weitere deutliche Abverkäufe mit sich bringen und einen großen Gipfel vollenden.

Nasdaq Support bisher verteidigt
Nasdaq Support bisher verteidigt

Im weiteren Bild sehen wir den Nasdaq als Tageschart, wo im Wochenverlauf das neue Allzeithoch verteidigt werden konnte. Oberhalb bestehen weitere Anstiegschancen Richtung 2019-er Verbindungslinie. Unterhalb würden .330 & .190 in den Blickpunkt rücken. Bei Durchbruch droht die Gipfelvollendung.

Nasdaq Tageschart
Nasdaq Tageschart

Kommen wir nach Deutschland und damit zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den letzten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate. Es wäre in der Börsenhistorie in dieser Dimension einmalig.

Die 11.7/11.8 stellen im Quartalschart einen wichtigen Support dar, welcher kurz verletzt, aber bisher verteidigt wurde. Oberhalb bleibt die neutrale Spanne zur 13.2 aktiv, welche seit Juni regelmäßig getestet wird, aber bisher nicht nachhaltig überwunden werden konnte. Ein Verweilen (Quartalsschluss) unterhalb der Supportzone dürfte hingegen auch Abgaben in den 10k-er Bereich mit sich bringen. Oberhalb folgt nach der .460/.500 das AZH.

Ebenso interessant: Die letzten größeren Gipfelphasen umfassten stets mindestens zwei Quartalskerzen. Kein gutes Omen für den Wechsel Q4 2020/Q1 2021? Die Bullen brauchen einen möglichst hohen Quartalsschluss deutlich oberhalb der 13.2.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die aktuelle eigentlich noch junge Bewegung/ Marktphase. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Die Rally von gut 63% wurde so ermöglicht und immer weiter befeuert. Ebenso gut zu erkennen, dass in der aktuellen Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist. Konnten die Notenbanken an den Märkten erstmals eine (starke) Rezession ausradieren, oder steht diese Marktphase in der Tat noch am Anfang und die Heftigkeit der Bewegung bleibt uns noch viele Monate erhalten? Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht halten.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

Den vorangegangenen DAX-Chart zoomen wir daher bis auf 2015 heran. Nun besser zu erkennen, der DAX tritt seit fünf Jahren auf der Stelle und wurde am Allzeithoch stets heftig abverkauft (~30%). Behält dieses Muster auch während der positiven Saisonalität Gültigkeit? Das 61,8-er Retracement würde um 10.250 verlaufen. Ein Durchbrechen des Musters könnte hingegen die Bullen nochmals beflügeln. Die obere Keilbegrenzung verläuft bei 14.5 steigend.

DAX seit 2015 stets abverkauft am AZH
DAX seit 2015 stets abverkauft am AZH

Zum Abschluss dieser Reihe der Blick zum DAX Kursindex im Monatschart für die letzten 20 Jahre, wo der DAX nicht nur seit 5 Jahren Probleme hat neue Höchststände zu halten, sondern sogar weiterhin auf dem 2000-er Niveau der Dotcom-Bubble notiert.

DAX Kursindex seit 20 Jahren
DAX Kursindex seit 20 Jahren – onvista.com

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • China Handelsbilanzsaldo November
    • BRD Industrieproduktion Oktober
    • Eurozone sentix-Konjunkturindex Dezember
  • Dienstag:
    • Japan BIP Q3
    • Eurozone BIP Q3
    • BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
  • Mittwoch:
    • USA JOLTS-Daten Oktober
  • Donnerstag:
    • Eurozone EZB-Zinsentscheid 
    • USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • USA Verbraucherpreise November
  • Freitag:
    • BRD Verbraucherpreise November
    • USA Erzeugerpreise November
    • USA Konsumklima Uni Michigan Dezember

Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX verletzt seine wichtige Supportzone 12.2/11.8. Unterhalb drohen weitere Abgaben zur 11.3, gefolgt von der 10.8/10.7. Oberhalb bleibt die Range zur 13.2/13.3 aktiv. Darüber würde sich über die .460/.500 die Tür zum AZH öffnen.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX den schwachen Monatsabschluss Oktober im November wieder sehr schwungvoll negieren konnte und erneut an den Höchstständen aus dem Sommer notiert. Erste Unterstützungen bilden die 13.150/.035 und nachfolgend die 12.8/12.6. Der Kombisupport bei 12.2 stellt mit der 12.4 eine erste wichtige Supportzone dar. Unterhalb sei die 11.830 zu nennen. Bei Bruch folgt die 11.6, welche bei erneutem Test vermutlich Richtung 11.265 unterschritten wird. Oberhalb der 13.2/13.3 folgt die Aufhellung zur 13.460/.500 und nachfolgend über die .640 zum AZH.

Wichtig: Sollte der Markt mit diesem rekordverdächtigen 1. Halbjahr und der heftigen Rezession im Rücken in eine neue Marktphase eingetreten sein, so wäre wahrscheinlich auch sie von hoher Volatilität in beide Richtungen geprägt, welche durchaus 2 Jahre anhalten kann.

Zusammengefasst für das große Bild im Monatschart.

  • Der DAX unterhalb 12.2/11.8 angeschlagen mit ersten Zielen bei 11.3/10.860. Darunter 10.250. Oberhalb der 12.2 steht die Range 12.6/12.8 und nachfolgend zur 13.2/13.3. Darüber Aufhellung zur 13.460/.500 & AZH.
Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blicken wir in den Wochenchart, wo der DAX einen Ausbruchversuch über die Trendbegrenzung Allzeithoch/ Sommerhoch unternommen hat und nicht in den Wochenschluss verteidigen konnte. Die 13.300 stellt somit weiterhin eine umkämpfte und relevante Marke dar.

Oberhalb bleiben die Bullen am Drücker und können eine Range über die 13.335/.365/.385 und .445/.460/.500 ausbilden. Darüber sei die .585/.640 zu nennen.

Unterhalb könnten die Bären hingegen ersten Druck ausüben und eine Spanne zur .215 ausbilden. Es folgt der Bereich 13.170/.130, bevor eine Eintrübung zur 13.035 einsetzt. Darunter droht nach der 12.950 der Test des mittleren Bollinger bei 12.830.

Zusammengefasst für das Bild im Wochenchart.

  • 13.300 im Fokus. Oberhalb können die Bullen nochmals in den Cluster .460/.500 vorrücken. Unterhalb sind die .215/.130/.035 als erste Marken zu nennen.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

  • Der DAX konnte sich im Wochenverlauf trotz starker US-Indizes nicht von der Ausbruchzone 13.300 absetzen. Dieser Bereich wird auch in der neuen Woche die ersten Weichen stellen.
  • Oberhalb bleibt eine erste Range über .335 zur .360 aktiv. Darüber folgt die Erweiterung zur .385/.435 und .460, welche jedoch zwei Handelstage in Anspruch nehmen dürfte.
  • Unterhalb wäre eine erste Range über .275 zur .245 aktiv, wo am Montag auch das mittleren Bollinger verlaufen dürfte. Darunter droht die Erweiterung über die .215 zur 13.170/.125. Darunter die Erweiterung zur 13.035.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 13.300 > 13.335 > 13.360/.385 > 13.435 > 13.460 > 13.500 > 13.585 > 13.600 > 13.640 > 13.750 > 13.795
  • Unterstützungen: 13.275 > 12.245/.225 > 13.215/.205 > 13.170 > 13.125 > 13.035 > 13k > 12.950 > 12.860/.820 > 12.765 > 12.715 > 12.670 > 12.595 > 12.530 > 12.480 > 12.400 > 12.375 > 12.330 > 12.245 > 12.190 > 12.090/.060 > 12.035/12k > 11.880/.850 > 11.780 > 11.710/.680 > 11.600 > 11.560 > 11.450 > 11.415 > 11.320 > 11.265 > 11.120 > 11.025 > 10.860 > 10.760 > 10.720 > 10.525 > 10.465/.425 > 10.370/.330 > 10.280/.250 > 10.160 > 10.135/.100 > 10.040 > 9.840 > 9.700 > 9.560 > 9.330 > 9.100/8.970 > 8.685 > 8.250 > 8.130 > 7.985 > 7.600/7.500 > 7.200 > 7k
Xetra-DAX Tageschart
Xetra-DAX Tageschart

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Folgt nun die Jahresendrally?

Am kommenden Montag wird der November abgeschlossen und die Märkte starten in den letzten Monat von diesem besonderen Jahr 2020. Die November-Performance der US-Indizes konnte (bisher) langjährige Rekorde brechen. Die Erwartungen auf Fortführung der Saisonalität und eine Jahresendrally als Sahnehäubchen obendrauf bleiben ungeachtet bestehen. Oder ist diese ausufernde Gier im hoffentlich letzten Corona-Winter doch zu extrem und damit ein gefährlicher Kontraindikator?

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CNN Fear & Greed Index
Fear & Greed Index – CNN.com
Put-Call-Ratio sehr Call-lastig
Put-Call-Ratio sehr Call-lastig – zerohedge.com

Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder der Indizes

Wir beginnen mit dem Blick zum S&P500 Wochenchart, wo zum fünften Mal die obere Begrenzungslinie des Broadening-Tops getestet werden konnte. Die letzten vier Abpraller leiteten im Anschluss über mehrere Wochen eine Schwächephase ein. Während der positiven Saisonalität konnte der S&P500 in eine Art Hangelmodus an der Begrenzungslinie übergehen. Schaffen die Bullen trotzdem noch den Durchbruch, oder folgt schlussendlich Abpraller Nummer 5?

S&P500 im Hangelmodus an der Trendlinie
S&P500 im Hangelmodus an der Trendlinie

Ergänzend dazu noch der S&P500 Tageschart, wo der Index an der Oberkante seiner Konsolidierungsformation notiert. Bereits der Wochenauftakt könnte für erste Entscheidungen sorgen.

S&P500 Tageschart
S&P500 Tageschart

Bleiben wir noch im US-Markt und schauen auf den Nasdaq Monatschart seit 1990. Die Rezession der Corona-Pandemie führte gar zu einem Rücklauf über das Allzeithoch, d. h. auch der Nasdaq steht in der scharfen Rezession deutlich höher als zum Vorkrisenniveau, wo es noch solides Wirtschaftswachstum und eine sehr geringe Arbeitslosenquote gab. Die Rekordhausse (nach Ausdehnung & Zeit) von 2009 wurde bei den Techs bisher nicht korrigiert und läuft unvermindert weiter.

Die Oberkante des in der Pandemie gebrochenen Hausse-Trendkanals wird nun seit vier Monaten verteidigt. Oberhalb behalten die Bullen das Zepter stets in der Hand, allerdings fehlen ebenso die Anschlusskäufe nach dem Durchbruch. Ein Zurücktauchen in den Hausse-Trendkanal dürfte weitere deutliche Abverkäufe mit sich bringen.

Nasdaq Support bisher verteidigt
Nasdaq Support bisher verteidigt

Im weiteren Bild sehen wir den Nasdaq als Tageschart, wo der Wochenauftakt ebenso für frühe Entscheidungen sorgen könnte. Eine erste Range wäre zwischen 12.2 und .310 zu finden. Oberhalb ruft das Allzeithoch, unterhalb Abgaben zum mittleren Bollingerband und nachfolgend der Gap-Zone.

Nasdaq Tageschart
Nasdaq Tageschart

Ein weiteres interessantes Bild zeigt die Gegenüberstellung von Nasdaq, S&P500 und DAX (Performanceindex). Auffällig ist die sehr starke Divergenz (mittlerweile größer als zur Dotcom-Bubble während der Jahrtausendwende) zu den Tech-Werten und dem „breiten Markt“. Die relative Schwäche des Nasdaq in der vergangenen Woche fällt im übergeordneten Bild gar nicht ins Gewicht. Der DAX notiert noch deutlich unter seinem Allzeithoch und baut seine Underperformance seit Jahren aus.

Zu erkennen wäre ebenso, dass die Divergenz Tech – Breite Markt im Verlauf der Dotcom-Bubble und später auch in der Finanzkrise wieder komplett abgebaut werden konnte. Ist dies diesmal wegen der Notenbanken alles unvorstellbar, oder stehen wir erst am Anfang dieser neuen Marktphase?

Divergenz: Tech zu Breitem Markt
Divergenz: Tech zu Breitem Markt

Kommen wir nach Deutschland und damit zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den letzten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate. Es wäre in der Börsenhistorie in dieser Dimension einmalig.

Die 11.7/11.8 stellen im Quartalschart einen wichtigen Support dar, welcher kurz verletzt, aber bisher verteidigt wurde. Oberhalb bleibt die neutrale Spanne zur 13.2 aktiv, welche seit Juni regelmäßig getestet wird, aber bisher nicht nachhaltig verteidigt werden konnte. Ein Verweilen (Quartalsschluss) unterhalb der Supportzone dürfte hingegen auch Abgaben in den 10k-er Bereich mit sich bringen. Oberhalb folgt nach der .460/.500 das AZH.

Ebenso interessant: Die letzten größeren Gipfelphasen umfassten stets mindestens zwei Quartalskerzen. Kein gutes Omen für den Wechsel Q4 2020/Q1 2021? Die Bullen brauchen einen möglichst hohen Quartalsschluss deutlich oberhalb der 13.2.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die aktuelle eigentlich noch junge Bewegung/ Marktphase. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Die Rally von gut 63% wurde so ermöglicht und immer weiter befeuert. Ebenso gut zu erkennen, dass in der aktuellen Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist. Konnten die Notenbanken an den Märkten erstmals eine (starke) Rezession ausradieren, oder steht diese Marktphase in der Tat noch am Anfang und die Heftigkeit der Bewegung bleibt uns noch viele Monate erhalten? Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht halten.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

Den vorangegangenen DAX-Chart zoomen wir daher bis auf 2015 heran. Nun besser zu erkennen, der DAX tritt seit fünf Jahren auf der Stelle und wurde am Allzeithoch stets heftig abverkauft (~30%). Behält dieses Muster auch während der positiven Saisonalität Gültigkeit? Das 61,8-er Retracement würde um 10.250 verlaufen. Ein Durchbrechen des Musters könnte hingegen die Bullen nochmals beflügeln.

DAX seit 2015 stets abverkauft am AZH
DAX seit 2015 stets abverkauft am AZH

Zum Abschluss dieser Reihe der Blick zum DAX Kursindex im Monatschart für die letzten 20 Jahre, wo der DAX nicht nur seit 5 Jahren Probleme hat neue Höchststände zu halten, sondern sogar weiterhin auf dem 2000-er Niveau der Dotcom-Bubble notiert.

DAX Kursindex seit 20 Jahren
DAX Kursindex seit 20 Jahren – onvista.com

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Monatsabschluss
    • China CFLP Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
    • Japan Industrieproduktion Oktober
    • BRD Verbraucherpreise November
    • USA Schwebende Hausverkäufe Oktober  
  • Dienstag:
    • China Caixin Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
    • BRD Arbeitslosenzahl November
    • BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November 
    • Eurozone Verbraucherpreise (Vorabschätzung) November
    • USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
  • Mittwoch:
    • BRD Einzelhandelsumsatz Oktober 
    • Eurozone Arbeitslosenquote Oktober
    • USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar November 
    • USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
    • USA FED Beige Book
  • Donnerstag:
    • BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
    • Eurozone Einzelhandelsumsatz Oktober
    • USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
  • Freitag:
    • BRD Auftragseingang Industrie Oktober
    • USA Neugeschaffene Stellen ex Agrar November in Tsd
    • USA Arbeitslosenquote November
    • USA Durchschnittliche Stundenlöhne November
    • USA Auftragseingang Industrie Oktober

Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX verletzt seine wichtige Supportzone 12.2/11.8. Unterhalb drohen weitere Abgaben zur 11.3, gefolgt von der 10.8/10.7. Oberhalb bleibt die Range zur 13.2/13.3 aktiv. Darüber würde sich über die .460/.500 die Tür zum AZH öffnen.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX den schwachen Monatsabschluss Oktober im November wieder sehr schwungvoll negieren konnte. Der Kombisupport bei 12.2 stellt mit der 12.4 eine erste wichtige Supportzone dar. Oberhalb steht die Range zur 12.6/12.8 und 13.2/13.3. Darüber folgt die Aufhellung zur 13.460/.500 und zum AZH. Unterhalb sei die 11.850 zu nennen. Bei Bruch folgt abermals die 11.6/.560, welche bei erneutem Test vermutlich Richtung 11.265 unterschritten wird.

Ein hoher Monatsabschluss (Montag) könnte die Hoffnungen auf das AZH im Dezember am Leben halten.

Wichtig: Sollte der Markt mit diesem rekordverdächtigen 1. Halbjahr und der heftigen Rezession im Rücken in eine neue Marktphase eingetreten sein, so wäre wahrscheinlich auch sie von hoher Volatilität in beide Richtungen geprägt, welche durchaus 2 Jahre anhalten kann.

Zusammengefasst für das große Bild im Monatschart.

  • Der DAX unterhalb 12.2/11.8 angeschlagen mit ersten Zielen bei 11.3/10.860. Darunter 10.250. Oberhalb der 12.2 steht die Range 12.6/12.8 und nachfolgend zur 13.2/13.3. Darüber Aufhellung zur 13.460/.500 & AZH.
Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blicken wir in den Wochenchart, wo der DAX direkt an der Trendbegrenzung Allzeithoch/ Sommerhoch die Woche beendet hat. Die 13.300 stellt somit eine erste relevante Marke dar.

Oberhalb bleiben die Bullen am Drücker und können eine Range über die 13.335/.365/.400 und .460/.500 ausbilden. Darüber sei die .580/.600/.640 zu nennen.

Unterhalb könnten die Bären hingegen ersten Druck ausüben und eine Spanne zur .215 ausbilden. Es folgt der Bereich 13.170/.130, bevor eine Eintrübung zur .085/.035 einsetzt. Darunter droht nach der 12.950 der Test der großen Supportzone um .850.

Zusammengefasst für das Bild im Wochenchart.

  • 13.300 im Fokus. Oberhalb können die Bullen in den Cluster .460/.500 vorrücken. Unterhalb könnte eine bärische Woche mit ersten Zielen um .170/.130 und nachfolgend .085/.035 eröffnet werden.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

  • Der DAX dürfte bei stabilem Start eine erste Range zwischen .300 & .365 ausbilden.
  • Oberhalb könnten die Bullen direkt weitere Akzente zur .400 setzen. Bei Durchbruch wird die Spanne zur .460/.500 aktiviert.
  • Unterhalb könnte nach der .275 die .235/.215 zügig angelaufen werden. Bei Bruch folgt eine erste Eintrübung zur 13.170/.130. Darunter droht die Erweiterung zur 13.085.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 13.335/.365 > 13.400 > 13.460/.500 > 13.580 > 13.600 > 13.640 > 13.750 > 13.795
  • Unterstützungen: 13.300 > 13.275 > 13.235/.215 > 13.170/.130 > 13.085 > 13.035 > 13k > 12.950 > 12.860/.830 > 12.765 > 12.715 > 12.670 > 12.595 > 12.530 > 12.480 > 12.400 > 12.375 > 12.330 > 12.245 > 12.190 > 12.090/.060 > 12.035/12k > 11.880/.850 > 11.780 > 11.710/.680 > 11.600 > 11.560 > 11.450 > 11.415 > 11.320 > 11.265 > 11.120 > 11.025 > 10.860 > 10.760 > 10.720 > 10.525 > 10.465/.425 > 10.370/.330 > 10.280/.250 > 10.160 > 10.135/.100 > 10.040 > 9.840 > 9.700 > 9.560 > 9.330 > 9.100/8.970 > 8.685 > 8.250 > 8.130 > 7.985 > 7.600/7.500 > 7.200 > 7k
Xetra-DAX Tageschart
Xetra-DAX Tageschart
Xetra-DAX Stundenchart
Xetra-DAX Stundenchart

Im Trading-Chat werdet ihr über die charttechnischen Veränderungen stets aktuell informiert.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werdet ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

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