Die Liquiditätsparty treibt immer weiter

Die Aktienmärkte konnten ihre Rally fortsetzen und weitere Allzeithochstände erreichen. Ein festerer Start am Montag könnte direkt den nächsten bullischen Cluster aktivieren. Die Liquiditätsparty treibt hingegen immer weiter in Risikoassets, wo u. a. die Cryptos ihre Rally weiter beschleunigen konnten. So konnte der Spaß-Crypto Dogecoin nun eine 8000% Performance & 60 Milliarden Euro Marktkapitalisierung vorweisen. Exzesse und Euphorie, die an die Jahrtausendwende und den Tech-Sektor erinnern.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Japan Handelsbilanz März
  • Dienstag:
    • BRD Erzeugerpreise März
  • Mittwoch:
    • GB Verbraucherpreise März
  • Donnerstag:
    • Eurozone EZB-Zinsentscheid & PK
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • Eurozone Verbrauchervertrauen April
  • Freitag:
    • BRD/ Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April 
    • BRD/ Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April
    • USA Markit Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April
    • USA Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX für den April und im historischen Kontext seit 1990. Im noch jungen Jahresverlauf war die Umschichtung von Growth zu Value sehr auffällig. Der Nasdaq100 konnte sich mit bereits +7% im April wieder zum Outperformer entwickeln. DAX & Dow liegen mit „nur“ +3% abgeschlagen zurück. Auffällig bleibt im großen Bild (Grafik 2) trotzdem die sehr starke Divergenz (mittlerweile größer als zur Dotcom-Bubble während der Jahrtausendwende). Die begonnene Umschichtung fällt im übergeordneten Bild der letzten Jahrzehnte bisher gar nicht ins Gewicht.

Performance im April
Performance im April
Performance seit 30 Jahren - übergeordnet
Performance seit 30 Jahren – übergeordnet

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium). Der S&P500 verletzte das 161,80-er Retracement (Pre-Covid-Peak – Covid-Tief). Ein nachhaltiger Durchbruch? Im ganz großen Quartalschart sind die übergeordneten Retracements seit dem 90-er Bullenmarkt eingezeichnet. Reicht die Übertreibungsphase noch bis zum nächsten Widerstand? Nachfolgend der Vergleich zur Dotcom-Bubble und dem Kursverlauf im Nasdaq100. Fehlt noch das Blow-Off-Top? Der Dow Jones konnte in der vergangenen Woche hingegen seine anvisierte Impulsbewegung ins Ziel bringen.

S&P500 erreicht das 161,80-er Retracement
S&P500 erreicht das 161,80-er Retracement
S&P500 Retracements im Quartalschart
S&P500 Retracements im Quartalschart
Nasdaq im Vergleich zur DotCom-Bubble. Blow-Off Top?
Nasdaq im Vergleich zur DotCom-Bubble. Blow-Off Top?
Dow Jones Impuls - Chart vom 27. März
Dow Jones Impuls – Chart vom 27. März
Dow Jones Impuls - 3 Wochen später
Dow Jones Impuls – 3 Wochen später

Zurück nach Deutschland zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Monatschart, welcher im Vergleich zum Performanceindex deutlich schwächer unterwegs ist. Der wichtige Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, war seit Ende Dezember umkämpft und konnte mit der Monatskerze März durchbrochen werden und damit die Tür zur Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte öffnen. Gelingt auf Monatsabschluss April der nächste Durchbruch? Unterhalb bleibt die Range zur Ausbruchszone aktiv.

DAX Kursindex Monatschart
DAX Kursindex Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von mittlerweile 5 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012), wobei auch die Bollinger-Area durchbrochen werden konnte. Die Kerze für das 2. Quartal setzte genau außerhalb des oberen Bollinger auf. In den letzten 25 Jahren waren solche Ausbrüche aus der Bollinger-Area sehr selten; erst recht mit 5 grünen Quartalskerzen im Rücken. Im Anschluss folgte stets eine stärkere Korrektur und das immer in der 2. Jahreshälfte. Ein Wink für die Börsenweisheit: „Sell in may…“?

Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden konnte. Diesmal folgte nur ein sehr steiler Anstieg.

Der DAX konnte mit Sprung über die 14.600 nochmals weitere Dynamik entwickeln. Die Range zur 15.2 & 15.4 wurde komplett durchlaufen. Darüber würden die 15.660 und .800 folgen. Auf der Unterseite stellen 14.200 und 13.900 im großen Bild erste wichtige Unterstützungen.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die Pivot-Punkte für den Monat April. Der PP, R1 und S1 passen sehr gut zu den charttechnischen Marken.

Die Pivot-Punkte für den Monat April
Die Pivot-Punkte für den Monat April
Die Pivot-Punkte für das Jahr 2021
Die Pivot-Punkte für das Jahr 2021

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über die große Keilformation bei 14.6. Die Bullen dominieren oberhalb der Marke und können eine Spanne über die 15.2, 15.4 und zur 15.660 anstreben. Darüber weitere Aufhellung zur 15.8. Bei Bruch zurück unter die 14.6 folgen 14.2 und 13.9 als nächste wichtige Unterstützungen.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo sich das Bild oberhalb der 14.640 weiter aufgehellt hat. Der Widerstand bei 15.190 konnte direkt zur 15.4 erweitert werden. Darüber wäre eine Bewegung zur 15.660 einzuplanen. Bei Bruch die 15.8. Unterhalb der 14.640 drohen hingegen ernste Eintrübung mit Anlaufmarken bei 14.2 und nachfolgend der 13.9.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blick zum Wochenchart, wo die 15.4/15.440 erste wichtige Entscheidungsmarken darstellen.

Oberhalb können die Bullen eine Wochenrange über die .560 zur .660 anstreben. Darüber weitere Beschleunigung zur .800.

Unterhalb könnten die Bären ihre Chance wittern und eine Spanne über die .373/.312 zur .230 und .200 ausbilden. Darunter weitere Eintrübung über .145/.111 zur .035.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Lauf in die Zielzone?

Die Aktienmärkte konnten in der verkürzten Handelswoche weiter zulegen, wobei an der Wall Street direkt 2-mal das dünnste Handelsvolumen in diesem Jahr erreicht wurde. Nasdaq und S&P500 testeten wichtige Widerstandszonen (161,80-er Retracement) und der DAX konnte sich als Underperformer von der Entscheidungszone (noch) nicht lösen. Im Fokus dürften in der kommenden Handelswoche nun die neuen Daten zu den Verbraucherpreisen stehen. Sorgen sie für den Abpraller an der Widerstandszone?

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Japan Erzeugerpreise März
    • Eurozone Einzelhandelsumsatz Februar
  • Dienstag:
    • China Handelsbilanz
    • BRD/ Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen April
    • USA Verbraucherpreise März
  • Mittwoch:
    • Eurozone Industrieproduktion Februar
    • USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • BRD Verbraucherpreise März
    • USA Einzelhandelsumsatz März
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • USA Philadelphia-Fed-Index April
    • USA Industrieproduktion März
  • Freitag:
    • China BIP Q1
    • Eurozone Verbraucherpreise März
    • USA Konsumklima Uni Michigan April

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX für die letzte Woche und im historischen Kontext seit 1990. Im noch jungen Jahresverlauf war die Umschichtung von Growth zu Value sehr auffällig. Der Nasdaq100 entwickelte sich vom Outperformer zum Underperformer und tauschte mit DAX & Dow die Plätze. In der vergangenen Handelswoche wurde dieser Spieß wieder komplett umgedreht. Sehr wahrscheinlich sehen wir hier jedoch nur eine untergeordnete technische Reaktion. Auffällig bleibt im großen Bild (Grafik 2) trotzdem die sehr starke Divergenz (mittlerweile größer als zur Dotcom-Bubble während der Jahrtausendwende). Die laufende Umschichtung fällt im übergeordneten Bild der letzten Jahrzehnte bisher gar nicht ins Gewicht.

Performance der Handelswoche
Performance der Handelswoche
Performance seit 30 Jahren - übergeordnet
Performance seit 30 Jahren – übergeordnet

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium). Der S&P500 steht kurz davor sein 161,80-er Retracement komplett zu testen. Eine interessante Anlaufzone und zugleich zu starke Widerstandszone? Im Monatschart konnte die aktuelle Monatskerze die Oberkante des 11-jährigen Aufwärtstrendkanals verletzen. Der Dow Jones in der vergangenen Woche mit einer bullischen Konsolidierung innerhalb seiner Impulsbewegung. Gelingt noch der Sprung zur 34k?

S&P500 erreicht das 161,80-er Retracement
S&P500 erreicht das 161,80-er Retracement
S&P500 Monatschart seit Ende der 90-er
S&P500 Monatschart seit Ende der 90-er
Dow Jones Impuls - Gelingt noch der Sprung zur 34k?
Dow Jones Impuls – Gelingt noch der Sprung zur 34k?

Zurück nach Deutschland zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Monatschart, welcher im Vergleich zum Performanceindex deutlich schwächer unterwegs ist und sich auf dem Niveau von 2000 bewegt. Der wichtige Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, war seit Ende Dezember umkämpft und konnte mit der Monatskerze März durchbrochen werden. Die Begrenzungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte stellte ein sicheres Ziel dar und konnte in der vergangenen Woche abgearbeitet werden. Kann der Durchbruch gelingen? Unterhalb bleibt die Range zur Ausbruchszone aktiv.

DAX Kursindex Monatschart
DAX Kursindex Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von mittlerweile 5 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012), wobei auch das obere Bollingerband durchbrochen werden konnte. Die Kerze für das 2. Quartal setzte genau außerhalb des oberen Bollinger auf. In den letzten 25 Jahren waren solche Ausbrüche aus der Bollinger-Area sehr selten; erst recht mit 5 grünen Quartalskerzen im Rücken. Im Anschluss folgte stets eine stärkere Korrektur.

Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre und nicht nur wenige Monate.

Der DAX konnte mit Sprung über die Verbindungslinie der letzten Allzeithochpunkte bei 13.900 Dynamik zur Oberkante der 20-jährigen Keilformation bei 14.600 entwickeln und diese zum Quartalsabschluss überspringen. Die Range zur 15.2 wurde geöffnet und bleibt stark umkämpft. Darüber würde die Aufhellung zur 15.4 erfolgen. Auf der Unterseite stellen die 14.600/14.200 und 13.900 im großen Bild erste wichtige Unterstützungen dar.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist.

Die große 25-jährige Keilformation wurde nun während der Pandemie von der Unter- zur Oberseite komplett durchlaufen. Jedes Mal wurde dabei die Begrenzung verletzt; gelingt diesmal der nachhaltige Durchbruch? Die Range zur 15.2 wurde zum Monatsauftakt bereits durchlaufen. Eine nachhaltige Verteidigung würde die 15.4 als Zwischenmarke in den Fokus rücken.

DAX hat den 25-jährigen steigenden Keil verletzt
DAX hat den 25-jährigen steigenden Keil verletzt

Zum Abschluss noch die Pivot-Punkte für den Monat April. Der PP, R1 und S1 passen sehr gut zu den charttechnischen Marken.

Die Pivot-Punkte für den Monat April
Die Pivot-Punkte für den Monat April

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über den Kombiwiderstand 13.9 und sofortiger Dynamik über die 14.6 und nachfolgend 14.9, welche nun Unterstützungen bilden. Der hohe Quartalswechsel ermöglicht die 15.2. Darüber öffnet sich die Tür zur 15.4. Bei Bruch zurück unter die 13.9 sackt der Aufwärtsimpuls in sich zusammen und Ziele zur 13.600/.460 und anschließend .200/13k werden wieder aktiv.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX die Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 nach langem Kampf doch noch überspringen konnte und direkt Dynamik entwickelte. Die Begrenzungslinien der 20-jährigen Keiloberkante bei 14.6, 14.900 und die 15.030 bilden nun wichtige Unterstützungen. Oberhalb ist die Tür zur 15.185 offen und wurde zum Monatsbeginn zügig durchlaufen. Darüber wäre eine Bewegung über die .312 zu .400/.425 einzuplanen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blick zum Wochenchart, wo sich der DAX oberhalb der 15.2 stabilisiert hat. Die Marke bildet nun die erste wichtige Unterstützung. Bei einem schwächeren Start könnte sich eine Abendstern-Kerzenformation entfalten.

Oberhalb steht eine erste Range über die .235/.312 zur .350. Darüber weitere Aufhellung zur .400 und nachfolgend .485.

Unterhalb steht hingegen eine erste Spanne über die .145 zur .111. Bei Bruch geht die Tür zur 15k auf, welche nachfolgend zur 14.930 erweitert wird.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart
Xetra-DAX Stundenchart

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Von Euphorie und Warnsignalen

Die Aktienmärkte erlebten vor Ostern einen wahren Euphorieschub und werden nun bemüht sein, diesen Schwung mit in die neue Handelswoche zu nehmen. Das charttechnische Bild bleibt weiterhin in sämtlichen Zeitebenen bullisch intakt, wobei die übergeordneten Begleiterscheinungen und Warnsignale mit Steile des Anstiegs jedoch kontinuierlich zunehmen. Mehr dazu im Video.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • USA Auftragseingang Industrie Februar
    • USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
  • Dienstag:
    • China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
    • USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Februar
  • Mittwoch:
    • BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
    • USA FED-Protokoll
  • Donnerstag:
    • China Handelsbilanz
    • BRD Auftragseingang Industrie Februar
    • Eurozone EZB-Protokoll
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • BRD Handelsbilanz
    • BRD Industrieproduktion Februar
    • USA Erzeugerpreise März

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX für das 1. Quartal und im historischen Kontext seit 1990. Im noch jungen Jahresverlauf ist die Umschichtung von Growth zu Value sehr auffällig. Der Nasdaq100 entwickelte sich vom Outperformer zum Underperformer und tauschte mit DAX & Dow die Plätze. Auffällig bleibt im übergeordneten Bild (Grafik 2) trotzdem die sehr starke Divergenz (mittlerweile größer als zur Dotcom-Bubble während der Jahrtausendwende). Die aktuelle Umschichtung fällt im großen Bild bisher kaum ins Gewicht.

Performance seit Jahresbeginn
Performance seit Jahresbeginn
Performance seit 30 Jahren - übergeordnet
Performance seit 30 Jahren – übergeordnet

Die vergangene Woche bot die perfekte Grundlage für einen euphorischen Quartals- und am Ende auch Wochenabschluss. Das „Euphorieziel“ konnte der DAX innerhalb von 5 Handelstagen abarbeiten. Befindet sich nach einem finalen „Überschießen“ eine Verschnaufpause nun in der Vorbereitung?

Der DAX am 26.03. in Lauerstellung
Der DAX am 26.03. in Lauerstellung
Eine Woche später - Euphorieziel erreicht
Eine Woche später – Euphorieziel erreicht

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium). Der Dow Jones läuft seine Juni-Begrenzungslinie an und könnte bei Durchbruch einen Euphorieschub Richtung 34k erleben. Interessanter Blick auch zum großen Jahreschart, wo sich seit 2008 eine Verbindungslinie aus 6 Jahreskerzen herausgebildet hat. Bremst der Jahreschart den Dow aus? Der S&P500 hangelt sich im Monatschart weiter an der Oberkante des 11-jährigen Trendkanals entlang. Gelingt der Durchbruch und ein weiteres Kaufsignal, trotz der bereits sehr steilen Bewegung?

Dow Jones - Bewegung seit Juni 2020
Dow Jones – Bewegung seit Juni 2020
Bremst der Dow Jones Jahreschart?
Bremst der Dow Jones Jahreschart?
S&P500 Monatschart seit Ende der 90-er
S&P500 Monatschart seit Ende der 90-er

Zurück nach Deutschland zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Monatschart, welcher im Vergleich zum Performanceindex deutlich schwächer unterwegs ist und sich auf dem Niveau von 2000 bewegt. Der wichtige Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, war seit Ende Dezember umkämpft und konnte mit der Monatskerze März durchbrochen werden. Die Begrenzungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte stellt nun ein nahes und augenscheinlich sicheres Ziel dar.

DAX Kursindex Monatschart
DAX Kursindex Monatschart

Ein kurzer Blick zum DAX Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr), wo die 20-jährige Keilformation erst knapp unterhalb der 15.3 einen weiteren Test erfährt.

DAX Jahreschart
DAX Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von mittlerweile 5 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012), wobei auch das obere Bollingerband durchbrochen werden konnte. In den letzten 25 Jahren geschah dies nur 5 weitere Mal. Im Anschluss folgte stets eine stärkere Korrektur.

Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre und nicht nur wenige Monate.

Der DAX konnte mit Sprung über die Verbindungslinie der letzten Allzeithochpunkte bei 13.900 Dynamik zur Oberkante der 20-jährigen Keilformation bei 14.600 entwickeln und diese zum Quartalsabschluss überspringen. Eine erste Range zur 15.2 wäre nun offen. Darüber Aufhellung zur 15.5. Auf der Unterseite stellen die 14.600/14.200 und 13.900 im großen Bild erste wichtige Unterstützungen dar.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist.

Die große 25-jährige Keilformation wurde nun während der Pandemie von der Unter- zur Oberseite komplett durchlaufen. Jedes Mal wurde dabei die Begrenzung verletzt; gelingt diesmal der nachhaltige Durchbruch? Oberhalb steht eine erste Range zur 15.2, gefolgt von der 15.5.

DAX hat den 25-jährigen steigenden Keil verletzt
DAX hat den 25-jährigen steigenden Keil verletzt

Der Blick 30 Jahre in die Vergangenheit zeigt ein interessantes Bild, wo im Monat März gerne große Wendepunkte im Markt ausgebildet wurden. Eine spannende Auffälligkeit, aber selbstverständlich kein Garant für eine Fortsetzung im weiteren Kursverlauf. Der Monat April stellt für sich alleinbetrachtet einen starken Börsenmonat.

DAX - der März seit 30 Jahren
DAX – der März seit 30 Jahren

Zum Abschluss noch die auslaufenden Pivot-Punkte für den starken Monat März. Gelingt der hohe Anschluss und damit die bullische Fortsetzung im April?

Die Pivot-Punkte für den Monat April
Die Pivot-Punkte für den Monat April

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über den Kombiwiderstand 13.9 und sofortiger Dynamik über die 14.6 und nachfolgend 14.9, welche nun Unterstützungen bilden. Der hohe Quartalswechsel ermöglicht die 15.2. Darüber öffnet sich die Tür zur 15.5. Bei Bruch zurück unter die 13.9 sackt der Aufwärtsimpuls in sich zusammen und Ziele zur 13.600/.460 und anschließend .200/13k werden wieder aktiv.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX die Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 nach langem Kampf doch noch überspringen konnte und direkt Dynamik entwickelte. Die Begrenzungslinien der 20-jährigen Keiloberkante bei 14.6 und 14.900 bilden nun wichtige Unterstützungen. Oberhalb ist die Tür zur 15.2 offen und bei Durchbruch die Erweiterung zur .350/.400. Unterhalb der 14.2 würde es hingegen ein erstes Warnsignal geben und bei Bruch durch die 13.9 dürfte die Anstiegsbewegung in sich zusammenfallen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo sich der DAX oberhalb der 14.650 und .920 stabilisiert hat. Beide Marken bilden nun wichtige Unterstützungen.

Oberhalb der 14.920 steht auf Wochensicht eine Range zur 15.185 und nachfolgend .260. Darüber Aufhellung zur .345.

Unterhalb droht hingegen eine Eintrübung zur 14.810 und .760. Bei Bruch dürfte der wichtige Support bei .650 einen Test erfahren.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Euphorisch in den Quartalsschluss?

Die Aktienmärkte bleiben weiter zweigeteilt zwischen Value und Growth. Der DAX als Profiteur konnte abermals eine positive Wochenperformance verzeichnen und geht mit einer guten Grundvoraussetzung in den Monats- und Quartalsabschluss (Performance März: 6,98%/ 1. Quartal: 7,51%) am Mittwoch. Auf diesem Niveau dürfte ein Sprung über die 15k spätestens im April gelingen. Einen Rutsch in den Monatswechsel unter die 14.6 sollten die Bullen hingegen vermeiden.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Japan Notenbankprotokoll der Bank of Japan
  • Dienstag:
    • BRD Verbraucherpreise März
    • USA Verbrauchervertrauen Conference Board März
  • Mittwoch:
    • Monats- & Quartalsabschluss
    • BRD Arbeitslosenzahl März
    • Eurozone Verbraucherpreise März
  • Donnerstag:
    • BRD Einzelhandelsumsatz Februar
    • BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März
  • Freitag:
    • Feiertag
    • USA Arbeitsmarktbericht

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX für den Monat März (Grafik 1), für das 1. Quartal (Grafik 2) und im historischen Kontext seit 1990 (Grafik 3). Im noch jungen Jahresverlauf ist die Umschichtung von Tech zu Value sehr auffällig. Der Nasdaq100 entwickelte sich vom Outperformer zum Underperformer und tauschte mit DAX & Dow die Plätze. Auffällig bleibt im übergeordneten Bild (Grafik 2) trotzdem die sehr starke Divergenz (mittlerweile größer als zur Dotcom-Bubble während der Jahrtausendwende). Die aktuelle Umschichtung fällt im großen Bild bisher kaum ins Gewicht.

Performance im März
Performance im März
Performance im 1. Quartal
Performance im 1. Quartal
Performance seit 30 Jahren - übergeordnet
Performance seit 30 Jahren – übergeordnet

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium). Der Dow Jones hat sich in die Startblöcke für einen Euphorieschub Richtung 34k begeben. Oder bremst der ganz große Jahreschart doch noch aus, wo sich seit 2008 eine Verbindungslinie aus 6 Jahreskerzen herausgebildet hat? Der S&P500 hangelt sich im Monatschart weiter an der Oberkante des 11-jährigen Trendkanals entlang, welche bis knapp über die 4k reicht.

Dow Jones Euphorieschub zur 34k?
Dow Jones Euphorieschub zur 34k?
Bremst der Dow Jones Jahreschart?
Bremst der Dow Jones Jahreschart?
S&P500 Monatschart seit Ende der 90-er
S&P500 Monatschart seit Ende der 90-er

Zurück nach Deutschland zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Monatschart, welcher im Vergleich zum Performanceindex noch kein neues Allzeithoch erreichen konnte. Der wichtige Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, war seit Ende Dezember umkämpft und mit der Monatskerze März befindet sich der Index nun klar auf Ausbruchniveau. Folgt zum Monatsabschluss die Bestätigung? Die Begrenzungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte könnte dann im 2. Quartal in den Fokus rücken.

DAX Kursindex Monatschart
DAX Kursindex Monatschart

Der Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von 4 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2006 & 2012). Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) bzw. zugleich die Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre und nicht nur wenige Monate.

Der DAX konnte mit Sprung über die Verbindungslinie der letzten Allzeithochpunkte bei 13.900 Dynamik zur Oberkante der 20-jährigen Keilformation bei 14.600 entwickeln. Ein nachhaltiger Ausbruch würde die Tür zur 15k/15.1 zum Quartalswechsel öffnen. Auf der Unterseite stellen die 13.900/13k im großen Bild erste wichtige Unterstützungen dar.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen (Keilformation) wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist.

Die große Keilformation wurde nun während der Pandemie von der Unterseite zur Oberseite komplett durchlaufen. Hat die Formation weiter Bestand, oder gelingt der Sprung auf der Oberseite über die 14.900 zur 15.1/15.2? Ein nachhaltiger Bruch würde eine weitere Rally im Jahresverlauf befeuern.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

Der Blick 30 Jahre in die Vergangenheit zeigt ein interessantes Bild, wo im Monat März gerne große Wendepunkte im Markt ausgebildet wurden. Eine spannende Auffälligkeit, aber selbstverständlich kein Garant für eine Fortsetzung im weiteren Kursverlauf.

DAX - der März seit 30 Jahren
DAX – der März seit 30 Jahren

Zum Abschluss noch die auslaufenden Pivot-Punkte für den starken Monat März. Gelingt der hohe Anschluss und damit die bullische Fortsetzung im April?

Die Pivot-Punkte für den März
Die Pivot-Punkte für den März

DAX – Übergeordnete Lage:

  • Der DAX mit Ausbruch über den Kombiwiderstand und sofortiger Dynamik. 14.6 und nachfolgend die 14.9 bilden Widerstände. Hoher Quartalswechsel ermöglicht im weiteren Schritt die 15.2. Bei Bruch zurück unter die 13.9 sackt der Aufwärtsimpuls in sich zusammen und Ziele zur 13.600/.460 und anschließend .200/13k werden wieder aktiv.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX die Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 nach langem Kampf doch noch überspringen konnte und direkt Dynamik entwickelte. Die Begrenzungslinien der 20-jährigen Keiloberkante bei 14.6 und 14.900 bilden nun wichtige Marken. Oberhalb würde die Tür zur 15.2 aufgeschlagen werden; insbesondere, wenn der Monatsschluss auf hohem Niveau erfolgen kann. Unterhalb der 14.2 würde es hingegen ein erstes Warnsignal geben und bei Bruch durch die 13.9 dürfte die Anstiegsbewegung in sich zusammenfallen.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo sich der DAX oberhalb der 14.640 (große Keiloberkante) stabilisiert hat. Durchaus wichtig für den Monats- & Quartalswechsel am Mittwoch/ Donnerstag.

Oberhalb könnte der nächste Cluster zur 14.900 über die .710/.775 & .875 ausgebildet werden. Bei Durchbruch Aufhellung über die 15k zur 15.175.

Unterhalb droht hingegen der Rutsch über die .510 zur .410. Darunter würde eine Eintrübung zur 13.330 und nachfolgend .230 erfolgen.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart
Xetra-DAX Stundenchart

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Getriebene Märkte

Die Aktienmärkte waren in der vergangenen Handelswoche ordentlich getrieben. Getrieben von den Notenbanken, die Beruhigungspillen verteilten (aber trotzdem nur verbal intervenierten), sowie getrieben von Inflationsdaten und folgend der Entwicklung bei den Anleiherenditen. Umgarnt wurde der ganze Mix durch die Großen Verfallstermine. Und auch in der nächsten Woche dürfte diese Thematik weiter Bestand haben. So wird FED-Chef Powell von Montag bis Mittwoch direkt 3-mal vor den Mikrofonen erwartet. Die Märkte werden abermals gespannt lauschen und gleichzeitig die Entwicklung bei den Anleiherenditen verfolgen. Die Halbwertszeit seiner Worte war jedoch zuletzt nur von kurzer Dauer.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • USA Verkauf bestehender Häuser Februar
    • USA Rede Fed-Präsident Powell
  • Dienstag:
    • USA Neubauverkäufe Februar
    • USA Anhörung von Fed-Chef Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
  • Mittwoch:
    • BRD/ Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März
    • BRD/ Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
    • USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar
    • USA Markit Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März
    • USA Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
    • USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Bankenausschuss des Senats
  • Donnerstag:
    • BRD GfK-Konsumklima für April
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • USA BIP Q4 (endgültig)
  • Freitag:
    • BRD ifo-Geschäftsklimaindex März
    • USA Konsumausgaben Februar 
    • USA Persönliche Einkommen Februar
    • USA Konsumklima Uni Michigan März

Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder:

Anbei ein Vergleich zwischen Nasdaq100, S&P500, Dow Jones und DAX seit Jahresbeginn 2021 (Grafik 1) und seit Mitte der 90-er Jahre (Grafik 2). Im noch jungen Jahresverlauf ist die Umschichtung von Tech zu Value sehr auffällig. Der Nasdaq100 entwickelte sich vom Outperformer zum Underperformer und tauschte mit DAX & Dow die Plätze. Auffällig bleibt im übergeordneten Bild (Grafik 2) trotzdem die sehr starke Divergenz (mittlerweile größer als zur Dotcom-Bubble während der Jahrtausendwende) zu den Tech-Werten und dem „breiten Markt“. Die aktuelle Umschichtung fällt bisher kaum ins Gewicht.

Große Umschichtung im Jahresverlauf
Große Umschichtung im Jahresverlauf
Divergenz: Tech zu Breitem Markt - übergeordnet
Divergenz: Tech zu Breitem Markt – übergeordnet

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium), wo vor allem die Volatilität im Tech-Bereich eine Fortsetzung fand. Der S&P500 hangelt sich im Monatschart weiter an der Oberkante des 11-jährigen Trendkanals entlang, wo die Luft an der 4k wieder dünner werden dürfte. Der Dow Jones konnte die Dimensionen der Anstiegsbewegungen und der jeweiligen Konsolidierungen seit November in der vergangenen Woche komplettieren. Folgt abermals die Konsolidierung? Auch der Blick in den Dow Jones Jahreschart erscheint interessant, wo die Verbindungslinie der letzten Jahreskerzen erreicht werden konnte.

S&P500 Monatschart seit 2000
S&P500 Monatschart seit 2000
Dow Jones Anstiegsbewegung gleicher Ausprägung
Dow Jones Anstiegsbewegung gleicher Ausprägung
Dow Jones Jahreschart
Dow Jones Jahreschart

Zurück nach Deutschland zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Monats- & im Wochenchart, welcher im Vergleich zum Performanceindex noch kein neues Allzeithoch erreichen konnte. Der wichtige Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, war seit Ende Dezember umkämpft und mit der Monatskerze März befindet sich der Index nun klar auf Ausbruchniveau. Folgt zum Monatsabschluss die Bestätigung, oder zerstört Schwäche auf den letzten Metern die bullische Ausbruchkerze?

DAX Kursindex Monatschart
DAX Kursindex Monatschart
DAX Kursindex Wochenchart
DAX Kursindex Wochenchart

Der Blick 30 Jahre in die Vergangenheit zeigt ein interessantes Bild, wo im Monat März gerne große Wendepunkte im Markt ausgebildet wurden. Eine spannende Auffälligkeit, aber selbstverständlich kein Garant für eine Fortsetzung im weiteren Kursverlauf.

DAX - der März seit 30 Jahren
DAX – der März seit 30 Jahren

Der Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Die Pandemie hinterließ bisher eine große rote Quartalskerze, gefolgt von 4 starken grünen Kerzen in Folge (gab es zuletzt 2012 & 2006). Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die vorangegangenen Rezessionen beschäftigten den Aktienmarkt viele Jahre und nicht nur wenige Monate.

Der DAX konnte mit Sprung über die Verbindungslinie der letzten Allzeithochpunkte bei 13.900 Kraft zur Oberkante der 20-jährigen Keilformation bei 14.600 entwickeln. Ein nachhaltiger Ausbruch würde die Tür zur 15k/15.1 zum Quartalswechsel öffnen. Auf der Unterseite stellen die 13.900/.600/.460/13k/12.600 & 12k im großen Bild wichtige Unterstützungen dar.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen (Keilformation) wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist.

Die große Keilformation wurde nun während der Pandemie von der Unterseite zur Oberseite komplett durchlaufen. Hat die Formation weiter Bestand, oder gelingt das „Überschießen“ auf der Oberseite über die 14.900 zur 15.1?

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

Ein DAX-Szenario für die Bullen-Fans. Der DAX nach seinem Ausbruch über die 13.9 > 14.2 > 14.6. Eine nachhaltige Verteidigung der 14.6 könnte den entscheidenden Impuls liefern.

DAX und das bullische Szenario
DAX und das bullische Szenario

DAX – Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX mit Ausbruch über den Kombiwiderstand bei 13.9 und Zielerreichung bei 14.6. Ein nachhaltiger Durchbruch öffnet den Weg über die 14.9 zur 15.1. Unterhalb sackt der Aufwärtsimpuls in sich zusammen und Ziele zur 13.600/.460 und anschließend .200/13k werden wieder aktiv.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX die Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 nach langem Kampf doch noch überspringen und die Keiloberkante bei 14.6 nach den Zwischenmarken 14.2/.14.4 direkt erreichen konnte. Eine bereits wichtige Monatsrange für den März. Bei Durchbruch würde die 14.890 und nachfolgend die 15.1 & 15.2 in den Fokus rücken. Unterhalb der 14.2 erstes Warnsignal und bei Bruch durch die 13.9 dürfte die Anstiegsbewegung in sich zusammenfallen und eine Range zur 13.650, gefolgt von 13.510 und .310 angestrebt werden.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo die 14.630 direkt eine wichtige Zone darstellt.

Oberhalb könnte der nächste Cluster zur 14.900 über die .700 und .804 aktiviert werden.

Unterhalb steht hingegen weiter die Range zur Ausbruchszone bei 14.225. Wichtige Zwischenmarken stellen die .500 & .410. Bei Bruch droht eine erste Eintrübung über die .130/14k zur 13.9.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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