Phase erhöhter Volatilität

Die Aktienmärkte beendeten ihre Handelswoche abermals äußerst volatil. Diese neue Phase der Unsicherheit und größerer Schwankungsbreite dürfte uns in den nächsten 2 Wochen erhalten bleiben, wo die Themen Stimulus, Inflation/ Anleiherenditen, die Großen Verfallstermine und die Ergebnisse der Notenbanksitzungen wenig Zeit zum Verschnaufen bieten werden.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • BRD Industrieproduktion Januar
    • Eurozone sentix-Konjunkturindex März
  • Dienstag:
    • BRD Handelsbilanzsaldo Januar 
    • Eurozone BIP Q4
  • Mittwoch:
    • USA Verbraucherpreise Februar
  • Donnerstag:
    • Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • BRD Verbraucherpreise Februar
    • Eurozone Industrieproduktion Januar
    • USA Erzeugerpreise Februar
    • USA Konsumklima Uni Michigan März

Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder:

Beginnen wir mit dem Blick zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Wochenchart, welcher im Vergleich zum Performanceindex noch weit von seinem Allzeithoch entfernt ist. Der wichtige Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, ist seit Ende Dezember umkämpft und weder Bullen noch Bären konnten einen nachhaltigen Stich setzen.

DAX Kursindex Wochenchart
DAX Kursindex Wochenchart

Der DAX hat im Jahr 2021 erneut eine bärische Divergenz im MACD ausgebildet, welche im Vorfeld des Corona-Crashes und zur „Sommerkorrektur“ ebenso auffällig war. In der vergangenen Woche konnte das dritte Allzeithoch gesetzt werden, welches analog zum 08.01. und zum 08.02. direkt wieder abverkauft wurde. Eine Entscheidung dürfte nach Test Nr. 3 nun unmittelbar bevorstehen.

DAX mit einer bärischen Divergenz im MACD
DAX mit einer bärischen Divergenz im MACD

Ein kurzer Blick zu den Positionierungen zum Großen Verfallstermin (19. März), welcher auffällig große Put-Optionen aufweist, die bei einer Korrektur ins Geld laufen könnten. Die Stillhalter hätten somit wenig Interesse an einem Abverkauf bis zum Verfallstermin. Die hohen Positionierungen bringen jedoch auch eine Gefahr mit sich. Bei einer weiteren Korrektur am Markt müssten die Stillhalter ihr einseitiges Risiko herausnehmen und könnten den DAX damit in Trendrichtung beschleunigen.

Positionierungen zum Großen Verfallstermin - stockstreet.de
Positionierungen zum Großen Verfallstermin – stockstreet.de

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium), wo vor allem die Abverkäufe im Tech-Bereich (NAS100 -10% seit AZH) im übergeordneten Bild dargestellt werden. Der S&P500 hangelt sich im Monatschart an der Oberkante des 10-jähriges Trendkanals entlang. Der Dow Jones (Wochenchart) konnte die Oberkante des 2-jährigen Broadening-Tops weiterhin verteidigen. Der Nasdaq100 (Monatschart) war der Underperformer in den vergangenen Wochen und verlor in der Spitze 10% zum Allzeithoch. Im übergeordneten Bild ist dieser Rücksetzer jedoch nicht mal ansatzweise von Relevanz. Hier notiert der NAS100 noch deutlich oberhalb(!) seines Hausse-Aufwärtstrendkanals.

S&P500 Monatschart seit 2000
S&P500 Monatschart seit 2000
Dow Jones Wochenchart - Kampf an der Ausbruchzone
Dow Jones Wochenchart – Kampf an der Ausbruchzone
Nasdaq100 Monatschart seit der Dotcom-Bubble
Nasdaq100 Monatschart seit der Dotcom-Bubble

Anbei ein Vergleich zwischen Nasdaq100, S&P500 und DAX seit Mitte der 90-er Jahre. Auffällig bleibt weiterhin die sehr starke Divergenz (mittlerweile größer als zur Dotcom-Bubble während der Jahrtausendwende) zu den Tech-Werten und dem „breiten Markt“. Die Tech-Korrektur der vergangenen Wochen fällt hier ebenso kaum ins Gewicht. Die Hausse seit 2009 war dafür einfach zu stark.

Zu erkennen ist ebenso, dass die Divergenz Tech – Breite Markt im Verlauf der Dotcom-Bubble und später auch in der Finanzkrise wieder komplett abgebaut werden konnte. Und diesmal?

Divergenz: Tech zu Breitem Markt
Divergenz: Tech zu Breitem Markt

Zurück nach Deutschland in den DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den ausgeprägten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen und anschließend sogar ein Allzeithoch ausbilden. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate.

Zum Jahresauftakt bleibt die Verbindungslinie der letzten Allzeithochs bei 13.900 stark umkämpft. Ein Ausbruch würde die Tür zur 14.4 und im 2. Schritt Richtung 14.6 öffnen. Die 13.600/.460/13k/12.600 & 12k stellen im Quartalschart wichtige Unterstützungen dar. Aktuell steht der DAX mit einem Doji direkt auf Quartalseröffnungsniveau.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen (Keilformation) wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist.

Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht nachhaltig verteidigen. Die Bullen müssen sich oberhalb der 13.9 stabilisieren, um den Weg zur oberen Keilbegrenzung zu gehen. Unterhalb bleiben starke Korrekturen im Muster der vergangenen Jahre eine Gefahr.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

DAX – Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX kämpft weiter um den Kombiwiderstand bei 13.9. Die Bullen benötigen diese Marke um den Cluster zur 14.4/14.6 zu aktivieren. Unterhalb wäre hingegen eine erste Range zur 13.600/.460 und anschließend .200/13k aktiv.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo sich der DAX weiter an der Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 müht. Diese Marke stellt den Türöffner für eine Rallyfortsetzung Richtung 14.4/14.6 dar. Erster wichtige Zwischenwiderstand wäre die .200, welche in der ersten Märzwoche erreicht werden konnte. Unterhalb der 13.9 steht eine erste Range zur 13.650, gefolgt von 13.460 und .310. Bei Bruch öffnet sich die Tür zur 13.030/.009. Darunter drohen weitere Abgaben in die Gap-Zone um 12.5.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der Bereich 13.900 weiterhin von Bedeutung bleibt. In der kommenden Handelswoche verläuft der Aufwärtstrend von dem Corona-Tief in dieser Zone.

Oberhalb können die Bullen eine erste Range über die 13.960 zur 14.050 ausbilden. Darüber würde abermals die .130 folgen, bevor sich das Bild wieder zur .200 aufhellt. Bei Bruch Rallychancen zur .370 möglich.

Unterhalb der 13.900 würde hingegen eine Spanne zur .795 folgen, welcher darunter zur .650 & .600 erweitert wird. Bei Bruch drohen Abgaben über die .550/.525 zur .460. Darunter seien die Marken .310 und .150 zu nennen.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Sorgenvoller Blick in die Zukunft?

Die Aktienmärkte beendeten ihre Handelswoche und damit auch den Monat Februar volatil und abermals mit Abgaben. Vor allem die immer höheren Inflationserwartungen und damit verbunden der zügige Anstieg der langlaufenden Anleiherenditen sorgen für Zurückhaltung an den Märkten.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • BRD/ Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar
    • BRD Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
    • USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar
  • Dienstag:
    • BRD Einzelhandelsumsatz Januar
    • BRD Arbeitslosenzahl Februar
    • Eurozone Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
  • Mittwoch:
    • BRD/ Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar 
    • Eurozone Erzeugerpreise Januar
    • USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Februar
    • USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • Eurozone Einzelhandelsumsatz Januar
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • USA Auftragseingang Industrie Januar
  • Freitag:
    • BRD Auftragseingang Industrie Januar
    • USA Neugeschaffene Stellen ex Agrar Februar
    • USA Arbeitslosenquote Februar
    • USA Durchschnittliche Stundenlöhne Februar

Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder:

Beginnen wir mit dem Blick zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Monatschart, welcher im Vergleich zum Performanceindex noch weit von seinem Allzeithoch entfernt ist. Der wichtige Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, ist seit Ende Dezember umkämpft und konnte abermals auf Monatsschlussbasis nicht überwunden werden. Ein Abpraller zu viel?

DAX Kursindex Monatschart
DAX Kursindex Monatschart

Der DAX hat im Jahr 2021 erneut eine bärische Divergenz im MACD ausgebildet, welche im Vorfeld des Corona-Crashes und zur „Sommerkorrektur“ ebenso auffällig war. Sie mahnte bereits vor Wochen, dass der letzte Hochpunkt nicht nachhaltig sein könnte. Können die Bullen das Verkaufssignal noch verhindern?

DAX mit einer bärischen Divergenz im MACD
DAX mit einer bärischen Divergenz im MACD

Ein kurzer & noch früher Blick zu den Positionierungen zum Großen Verfallstermin (19. März), welcher auffällig viele Put-Optionen aufweist, die bei einer fortgesetzten Korrektur ins Geld laufen könnten. Die Stillhalter hätten somit wenig Interesse an weiter fallenden Kursen. Die hohen Positionierungen bringen auch eine Gefahr mit sich. Bei einer weiteren Korrektur am Markt müssten die Stillhalter ihr einseitiges Risiko herausnehmen und könnten den DAX damit in Trendrichtung beschleunigen.

Positionierungen zum Großen Verfallstermin - stockstreet.de
Positionierungen zum Großen Verfallstermin – stockstreet.de

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium). Im S&P500 Monatschart erfolgte der Abpraller an der Oberkante des 10-jähriges Trendkanals. Der Dow Jones (Wochenchart) durchbrach seinen September-Keil und notiert wieder innerhalb des 2-jährigen Broadening-Tops. Der Nasdaq100 (Monatschart) war der Underperformer in der vergangenen Woche. Im übergeordneten Bild ist dieser Rücksetzer jedoch nicht mal ansatzweise von Relevanz. Hier notiert der NAS100 noch deutlich oberhalb seines Hausse-Aufwärtstrendkanals.

S&P500 Monatschart seit 2000
S&P500 Monatschart seit 2000
Dow Jones Wochenchart - Keil verlassen
Dow Jones Wochenchart – Keil verlassen
Nasdaq100 Monatschart seit der Dotcom-Bubble
Nasdaq100 Monatschart seit der Dotcom-Bubble

Anbei ein Vergleich zwischen Nasdaq100, S&P500 und DAX seit Mitte der 90-er Jahre. Auffällig ist die sehr starke Divergenz (mittlerweile größer als zur Dotcom-Bubble während der Jahrtausendwende) zu den Tech-Werten und dem „breiten Markt“.

Zu erkennen wäre ebenso, dass die Divergenz Tech – Breite Markt im Verlauf der Dotcom-Bubble und später auch in der Finanzkrise wieder komplett abgebaut werden konnte. Ist dies diesmal wegen der Notenbanken alles unvorstellbar, oder stehen wir noch am Anfang einer neuen Marktphase?

Divergenz: Tech zu Breitem Markt
Divergenz: Tech zu Breitem Markt

Zurück nach Deutschland in den DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den ausgeprägten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen und anschließend sogar ein Allzeithoch ausbilden. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate.

Zum Jahresauftakt bleibt die Verbindungslinie der letzten Allzeithochs bei 13.900 stark umkämpft. Ein Ausbruch würde die Tür zur 14.4 und im 2. Schritt Richtung 14.6 öffnen. Die 13.600/.460/13k/12.600 & 12k stellen im Quartalschart wichtige Unterstützungen dar.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen (Keilformation) wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist. Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht nachhaltig verteidigen. Die Bullen müssen sich oberhalb der 13.9 stabilisieren, um den Weg zur oberen Keilbegrenzung zu gehen. Unterhalb bleiben starke Korrekturen im Muster der vergangenen Jahre eine Gefahr.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

Das vorangegangene Bild zoomen wir auf 2 Jahre heran. Der aktuelle Kursverlauf mit dem knappen neuen Allzeithoch ist nach Ausprägung und Faktor Zeit recht ähnlich zum Vorjahr. Oberhalb der 13.9 behalten die Bullen jedoch stets das Heft des Handels Richtung 14.4 in der Hand. Unterhalb droht der Beginn einer Korrekturbewegung.

DAX Bewegung im Vergleich zum Vorjahr
DAX Bewegung im Vergleich zum Vorjahr

DAX – Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX kämpft weiter um den Kombiwiderstand bei 13.9. Die Bullen benötigen diese Marke um den Cluster zur 14.4/14.6 zu aktivieren. Unterhalb wäre hingegen eine erste Range zur 13.600/.460 und anschließend .200/13k aktiv.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo sich der DAX weiter an der Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 müht. Abermals konnte der Bereich auf Monatsschlussbasis nicht überwunden werden. Diese Marke stellt den Türöffner für eine Rallyfortsetzung Richtung 14.4/14.6 dar. Erster wichtige Zwischenwiderstand wäre die .200. Unterhalb steht eine erste Range zur 13.650, gefolgt von 13.460 und .310. Bei Bruch öffnet sich die Tür zur 13.030/.009. Darunter drohen weitere Abgaben in die Gap-Zone um 12.5.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Der Blick zum Wochenchart, wo der Bereich .760/.795 zum Start bereits relevant sein dürfte.

Oberhalb können die Bullen eine erste Range zur .860/.900 aufbauen. Bei Bruch hellt sich das Bild wieder zur 14k/14.050 auf und darüber zur 14.2.

Unterhalb steht eine erste Spanne zur .670/.650 & .600. Bei Bruch die Erweiterung zur .525 und .460/.400. Darunter seien die Marken .310 und .150/.130 zu nennen.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart
Xetra-DAX Stundenchart

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Buy-the-Dips oder Korrektur?

Die Aktienmärkte beendeten eine leicht schwächere Handelswoche eines bisher neutralen Monats. Die Anhörung von Fed-Chef Jerome Powell (Dienstag und Mittwoch) könnte darüber entscheiden, ob die kleine Konsolidierung direkt in den Monatsabschluss als Korrektur fortgesetzt wird, oder ob der altbekannte Buy-the-Dips Modus weiterhin gut funktioniert.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • BRD ifo-Geschäftklimaindex
  • Dienstag:
    • Eurozone Verbraucherpreise Januar
    • USA Verbrauchervertrauen Conference Board Februar
    • USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Bankenausschuss des Senats
  • Mittwoch:
    • BRD BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
  • Donnerstag:
    • BRD GfK-Konsumklima
    • Eurozone Verbrauchervertrauen Februar
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Januar
    • USA BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • Eurozone Verbrauchervertrauen Februar
  • Freitag:
    • Monatsabschluss
    • USA Konsumausgaben Januar
    • USA Persönliche Einkommen Januar
    • USA Konsumklima Uni Michigan Februar

Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder:

Wir beginnen mit dem Blick zum DAX Verlauf seit 2020, wo genau vor einem Jahr der Corona-Crash seinen Anfang nahm. Der aktuelle Kursverlauf mit dem knappen neuen Allzeithoch ist nach Ausprägung und Faktor Zeit recht ähnlich. Oberhalb der 13.9 behalten die Bullen jedoch stets das Heft des Handels Richtung 14.4 in der Hand.

DAX heute und heute vor einem Jahr
DAX heute und heute vor einem Jahr

Mahnende Auffälligkeit? Der DAX hat im Jahr 2021 erneut eine bärische Divergenz im MACD ausgebildet, welche im Vorfeld des Corona-Crashes und zur „Sommerkorrektur“ ebenso auffällig war.

DAX mit einer bärischen Divergenz im MACD
DAX mit einer bärischen Divergenz im MACD

Der weitere Blick zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Wochenchart, welcher im Vergleich zum Performanceindex noch weit von seinem Allzeithoch entfernt ist. Der wichtige Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, ist seit Wochen umkämpft. Ein Fehlausbruchszenario könnte stärkeres Abwärtspotential freisetzen.

DAX Kursindex mit Fehlausbruch
DAX Kursindex mit Fehlausbruch

Die DAX Pivot-Punkte für den aktuellen Monat Februar.

Pivot Punkte für den Monat Februar
Pivot Punkte für den Monat Februar

Die vergangenen 30 Tage im Performancevergleich. Nasdaq100, S&P500 und für unseren DAX. Trotz Kaufsignal und festen US-Indizes kommt der DAX nicht von der Stelle.

Nasdaq100, S&P500, DAX - seit 30 Tagen
Nasdaq100, S&P500, DAX – seit 30 Tagen

Der Vergleich aus Sicht seit Mitte der 90-er Jahre. Auffällig ist die sehr starke Divergenz (mittlerweile größer als zur Dotcom-Bubble während der Jahrtausendwende) zu den Tech-Werten und dem „breiten Markt“.

Zu erkennen wäre ebenso, dass die Divergenz Tech – Breite Markt im Verlauf der Dotcom-Bubble und später auch in der Finanzkrise wieder komplett abgebaut werden konnte. Ist dies diesmal wegen der Notenbanken alles unvorstellbar, oder stehen wir noch am Anfang einer neuen Marktphase?

Divergenz: Tech zu Breitem Markt
Divergenz: Tech zu Breitem Markt

Ein kurzer Blick in den US-Markt zum S&P500 (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) als Monats- Wochen- und Tageschart. Der S&P500 konnte die Oberkante eines 10-jähriges Trendkanals testen und der MACD erreicht im großen Bild ein historisch hohes Niveau. Im Tageschart erfolgte in der vergangenen Woche der Abpraller an der Oberkante des Novembertrendkanals. Läuft bereits die Konsolidierung Richtung Standard-Long-Trigger am mittleren Bollingerband?

S&P500 Monatschart seit 2000
S&P500 Monatschart seit 2000
S&P500 Wochenchart seit 1995 - MACD auf "Marsmission"
S&P500 Wochenchart seit 1995 – MACD auf „Marsmission“
S&P500 - Tageschart
S&P500 – Tageschart

Zurück nach Deutschland in den DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den ausgeprägten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen und anschließend sogar ein Allzeithoch ausbilden. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate.

Zum Jahresauftakt bleibt die Verbindungslinie der letzten Allzeithochs bei 13.900 stark umkämpft. Ein Ausbruch würde die Tür zur 14.4 und im 2. Schritt Richtung 14.6 öffnen. Die 13.600/.460/13k/12.600 & 12k stellen im Quartalschart wichtige Unterstützungen dar.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen (Keilformation) wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist. Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht nachhaltig verteidigen. Die Bullen müssen sich oberhalb der 13.9 stabilisieren, um den Weg zur oberen Keilbegrenzung zu gehen.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

DAX – Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX kämpft weiter um den Kombiwiderstand bei 13.9. Die Bullen benötigen diese Marke um den Cluster zur 14.4/14.6 zu aktivieren. Unterhalb wäre hingegen eine erste Range zur 13.600/.460 und anschließend .200/13k aktiv.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo sich der DAX weiter an der Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 müht. Diese Marke stellt den Türöffner für eine Rallyfortsetzung Richtung 14.4/14.6 dar. Erste wichtige Zwischenwiderstände wären die .130, .170 und nachfolgend die .330. Unterhalb sind 13.6, 13.460 und .310 weiterhin wichtige Unterstützungen. Bei Bruch öffnet sich die Tür zur 13.030/.009. Darunter drohen weitere Abgaben in die Gap-Zone um 12.5.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blicken wir in den Wochenchart, wo der DAX eine neutrale Wochenrange innerhalb der Vorwochenkerze ausgebildet hat. Die 14.030 könnte zum Wochenauftakt eine erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb wäre im ersten Schritt eine Range zur .100/.130 aktiv, die darüber zur .170 & .190 erweitert wird. Bei Durchbruch öffnet sich die Tür zur .265.

Unterhalb steht hingegen über die 14k weiterhin die erste Spanne zur 13.9. Darunter würde sich der Cluster über die 13.850/.830 zur .795 erweitern. Bei Bruch sei nach der .720 die Gap-Zone .671/.596 zu nennen.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart
Xetra-DAX Stundenchart

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Crash mit Ansage?

Es wäre vermutlich viel zu einfach und in der Geschichte ein einmaliger Vorgang. Nein, den Crash mit Ansage gibt es nicht. Im Gegenteil, viel lieber springt der Kurs dann nochmal mit Schwung in die entgegengesetzte Richtung. Die Ähnlichkeiten zum Kursverlauf von vor genau einem Jahr sind trotzdem von überraschender Übereinstimmung. Falls unerwartet dieses Muster doch weiter Bestand haben wird, so sollte das Ende der nächsten Woche (Kl. Verfallstermin) mit besonderer Spannung verfolgt werden.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • USA Feiertag (Presidents‘ Day)
    • Japan BIP Q4
    • Eurozone Industrieproduktion Dezember
  • Dienstag:
    • BRD/ Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Februar
    • Eurozone BIP Q4
    • USA Empire State Manufacturing Index Februar
  • Mittwoch:
    • USA Erzeugerpreise Januar
    • USA Einzelhandelsumsatz Januar
    • USA Industrieproduktion Januar
    • USA FED-Protokoll
  • Donnerstag:
    • Eurozone EZB-Protokoll
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche0
    • USA Philadelphia-Fed-Index Februar
    • Eurozone Verbrauchervertrauen Februar
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • BRD Einzelhandelsumsatz Januar
    • BRD/ Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar
    • BRD/ Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • USA Markit Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar
    • USA Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar

Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder:

Wir beginnen mit dem Blick zum DAX Verlauf seit 2020 und den doch überraschend ähnlichen Kursverlauf. Nicht nur die Ausprägung im Chartbild mit dem knappen neuen Allzeithoch ist sehr ähnlich, sondern auch die zeitliche Überlagerung stimmt nahezu auf den Tag genau. Der Pfeil zeigt das Datum heute und heute vor einem Jahr.

DAX heute und heute vor einem Jahr
DAX heute und heute vor einem Jahr

Die Pivot Punkte für den Monat Februar.

Pivot Punkte für den Monat Februar
Pivot Punkte für den Monat Februar

Am Freitag würde der Kleine Verfallstermin anstehen, welcher nur um 15k und 13k größere Positionierungen aufweist. Einen Lauf tief in die 14k würde jedoch auch nicht im Sinne der Stillhalter sein.

Verfallsdiagramm - stockstreet.de
Verfallsdiagramm – stockstreet.de

Die vergangene Handelswoche im Performancevergleich. Nasdaq100, S&P500 und für unseren DAX gab es nur eine Nullnummer, trotz Flaggenausbruch in der Vorwoche. Erste Auswirkungen des Verfallstermins?

Nasdaq100, S&P500, DAX - Wochenvergleich
Nasdaq100, S&P500, DAX – Wochenvergleich

Dieser Vergleich aus Sicht seit Mitte der 90-er Jahre. Auffällig ist die sehr starke Divergenz (mittlerweile größer als zur Dotcom-Bubble während der Jahrtausendwende) zu den Tech-Werten und dem „breiten Markt“.

Zu erkennen wäre ebenso, dass die Divergenz Tech – Breite Markt im Verlauf der Dotcom-Bubble und später auch in der Finanzkrise wieder komplett abgebaut werden konnte. Ist dies diesmal wegen der Notenbanken alles unvorstellbar, oder stehen wir noch am Anfang einer neuen Marktphase?

Divergenz: Tech zu Breitem Markt
Divergenz: Tech zu Breitem Markt

Ein kurzer Blick in den US-Markt zum Nasdaq100 & S&P500 (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET Premium). Der Nasdaq100 (Jahreschart) konnte seit 2009 fast nur grüne Jahreskerzen ausbilden. Die einzige (minimal) rote Jahreskerze gab es nicht, wie man vermuten könnte, im Jahr der Jahrhundertpandemie, sondern im ersten Jahr von FED-Chef Powell, der direkt zu Beginn seiner Amtszeit mit dem Tapering die Geldpolitik normalisieren wollte. Dieser kurze Versuch schlug fulminant fehl. Eine gute Erinnerung von welcher Seite primär Gefahr für den Aktienmarkt drohen kann.

Der S&P500 (Tageschart) konnte in der vergangenen Woche die Oberkante des Novembertrendkanals wieder erreichen. Droht abermals die Konsolidierung zum mittleren Bollingerband?

Nasdaq100 - Jahreschart
Nasdaq100 – Jahreschart
S&P500 - Tageschart
S&P500 – Tageschart

Zurück nach Deutschland in den DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den ausgeprägten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen und anschließend sogar ein Allzeithoch ausbilden. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate.

Zum Jahresauftakt bleibt die Verbindungslinie der letzten Allzeithochs bei 13.900 stark umkämpft. Ein Ausbruch würde die Tür zur 14.4 und im 2. Schritt Richtung 14.6 öffnen. Die 13.600/.460/13k/12.600 & 12k stellen im Quartalschart wichtige Unterstützungen dar.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen (Keilformation) wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist. Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht nachhaltig verteidigen. Die Bullen müssen sich oberhalb der 13.9 stabilisieren, um den Weg zur oberen Keilbegrenzung zu gehen.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

DAX – Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX kämpft weiter um den Kombiwiderstand bei 13.9. Die Bullen benötigen diese Marke um den Cluster zur 14.4/14.6 zu aktivieren. Unterhalb wäre hingegen eine erste Range zur 13.600/.460 und anschließend .200/13k aktiv.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX sich wieder über die Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 geschoben hat. Diese Marke stellt den Türöffner für eine Rallyfortsetzung Richtung 14.4/14.6 dar. Erste wichtige Zwischenwiderstände wären um .170 (welche in der vergangenen Woche punktgenau getestet wurde) und bei .330 zu finden. Unterhalb stellen 13.6, 13.460 und .310 weiterhin wichtige Unterstützungen dar. Bei Bruch öffnet sich die Tür zur 13.030/.009. Darunter drohen weitere Abgaben in die Gap-Zone um 12.5.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blicken wir in den Wochenchart, wo der DAX die neutrale Wochenrange von der 13.840/13.900 zur Verbindungslinie 14.170 nicht verlassen konnte. Dieser Bereich steht auch zu Beginn der neuen Handelswoche im Fokus. Die 14.030/.060 bilden eine wichtige Zwischenzone.

Oberhalb der 14.170 würde sich das Bild weiter Richtung Zielzone der Flaggenauflösung (14.4) aufhellen und eine erste Range zur .185/.230 folgen. Bei Durchbruch öffnet sich die Tür zur .330.

Unterhalb der 13.9 bildet die .840 und .795 einen erste Anlaufzone. Darunter würde Gap-Zone 13.671/.596 folgen, bevor die .520 und .460 wieder in den Fokus rücken.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart
Xetra-DAX Stundenchart

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Können die Bullen direkt nochmal angreifen?

Die Aktienmärkte konnten den schwachen Monatsabschluss in der vergangenen Handelswoche direkt wieder negieren und notieren auf Allzeithochniveau. Können die Bullen direkt einen weiteren Angriff einleiten?

Für etwas Verblüffung sorgt die aktuelle Entwicklung beim DAX, die sehr viele Ähnlichkeiten zu den Bewegungen von vor einem Jahr aufweist.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • BRD Industrieproduktion Dezember
    • Eurozone sentix-Konjunkturindex Februar
  • Dienstag:
    • BRD Handelsbilanzsaldo Dezember
    • USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Dezember
  • Mittwoch:
    • BRD Verbraucherpreise Januar
    • USA Verbraucherpreise Januar
    • USA Rede Fed-Präsident Jerome Powell
  • Donnerstag:
    • Eurozone EU-Kommission Konjunkturprognose
    • USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • GB BIP Q4 
    • USA Konsumklima Uni Michigan Februar

Blicken wir auf einige übergeordnete Chartbilder:

Wir beginnen mit dem Blick zum DAX Kursindex (ex Dividende) im Wochenchart, welcher im Vergleich zum Performanceindex noch weit von seinem Allzeithoch entfernt ist. Der Ausbruch am Kombiwiderstand, bestehend aus Corona-Panic-Gap und Abwärtstrendlinie, bleibt seit Wochen umkämpft. Oberhalb des Januarhochs könnten die Bullen einen kleinen Spike einleiten.

DAX Kursindex - Kampf um die Ausbruchszone
DAX Kursindex – Kampf um die Ausbruchszone
Pivot Punkte für den Monat Februar
Pivot Punkte für den Monat Februar

Ein kurzer Blick in den US-Markt zum Dow Jones & S&P500 (Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET Premium). Beide Indizes konnten den schwachen Monatsabschluss wieder negieren und stehen direkt vor den nächsten Widerständen. Gelingt der Durchbruch, oder endet hier abermals der bullische Weg? Der S&P500 konnte die Zielzone seiner „Herbstformation“ bei 3.9 erreichen.

Dow Jones - Wochenchart
Dow Jones – Wochenchart
S&P500 - Wochenchart
S&P500 – Wochenchart

Zurück nach Deutschland in den DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990. Das historische Jahr 2020 ist an den ausgeprägten Quartalskerzen sehr gut zu erkennen. Markiert sind auch die beiden Bärenmärkte (Dotcom-Bubble, Finanzkrise) und größeren Rezessionen. Sehr auffällig ist hierbei auch der Faktor Zeit. Die nun laufende Marktphase konnte innerhalb von zwei Quartalen den Ausgangspunkt wieder erreichen und anschließend sogar ein Allzeithoch ausbilden. Wurde im Rekordtempo bereits alles durchgestanden? Bei den vorangegangenen Rezessionen dauerte dieser Prozess Jahre und nicht nur wenige Monate.

Zum Jahresauftakt bleibt die Verbindungslinie der letzten Allzeithochs bei 13.900 stark umkämpft. Ein Ausbruch würde die Tür zur 14.4 und im 2. Schritt Richtung 14.6 öffnen. Die 13.600/.460/13k/12.600 & 12k stellen im Quartalschart wichtige Unterstützungen dar.

DAX Quartalschart
DAX Quartalschart

Das große DAX Chartbild (als Tageschart) der letzten 25 Jahre zeigt ein ganz ähnliches Bild. Zu sehen sind die letzten beiden großen Bärenmärkte und zum Vergleich die starke Bewegung innerhalb der Corona-Pandemie. Die Verbindungslinie der letzten beiden Korrekturen (Keilformation) wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis verteidigt. Ebenso gut zu erkennen, dass in der Corona-Rezession die Dimension nach Ausprägung und Zeit im Vergleich zu den letzten beiden Abschwüngen stark abweichend ist. Konnten die Notenbanken an den Märkten erstmals eine (starke) Rezession ausradieren, oder steht diese Marktphase in der Tat noch am Anfang und volatile Bewegungen bleiben uns auch 2021 erhalten? Gut zu erkennen ist auch die Underperformance. So kann der DAX (Performanceindex) seit 2015 seine Höchststände nicht nachhaltig verteidigen. Die Bullen müssen sich oberhalb der 13.9 stabilisieren, um den Weg zur oberen Keilbegrenzung zu gehen.

DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil
DAX seit 25 Jahren im steigenden Keil

Den vorangegangenen DAX-Chart zoomen wir bis auf 2015 heran. Nun besser zu erkennen, der DAX tritt seit sechs Jahren auf der Stelle und wurde nah am bzw. knapp über dem Allzeithoch stets heftig abverkauft (~30%). Die Verbindungslinie der letzten Hochstände wurde verletzt, aber auf Monatsschlussbasis nicht nachhaltig überwunden. Oberhalb wäre die Keilbegrenzungslinie wieder erreichbar. Eine Fortsetzung im exakten Muster der vergangenen 6 Jahre könnte übergeordnet hingegen Abgaben bis in den 10k-Bereich mit sich bringen. Interessant ist auch das sehr ähnliche Muster mit dem Broadening-Top zum Vorjahr! Auch die zeitlichen Überschneidungen sind nahezu identisch. Das Datum heute und vor einem Jahr wurde per Pfeil markiert.

DAX seit 2015 - Angst vor dem Muster?
DAX seit 2015 – Angst vor dem Muster?

DAX – Charttechnische Betrachtung:

  • Der DAX kämpft weiter um den Kombiwiderstand bei 13.9. Die Bullen benötigen diese Marke um den Cluster zur 14.4/14.6 zu aktivieren. Unterhalb wäre hingegen eine erste Range zur 13.600/.460 und anschließend .200/13k aktiv.
  • Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert.

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX sich wieder über die Verbindungslinie der letzten beiden Allzeithochpunkte bei 13.900 geschoben hat. Diese Marke stellt den Türöffner für eine Rallyfortsetzung Richtung 14.4/14.6 dar. Erste wichtige Zwischenwiderstände wären um .170 und .330 zu nennen. Unterhalb stellen 13.6, 13.460 und .310 weiterhin wichtige Unterstützungen dar. Bei Bruch öffnet sich die Tür zur 13.030/.009. Darunter drohen weitere Abgaben in die Gap-Zone um 12.5.

Xetra-DAX Monatschart
Xetra-DAX Monatschart

Xetra-DAX Wochenchart.
Blicken wir in den Wochenchart, wo der DAX die Ausbruchzone bei 13.900 erneut übersprungen hat.

Oberhalb steht eine neutrale Range über die .945/14.030/.130/.170. Bei Durchbruch öffnet sich der Cluster zur .275.

Unterhalb der 13.9 steht hingegen eine Spanne über die .835/.795/.700 zur Gap-Zone 12.671/.596. Darunter würden .520 und .460 wieder in den Fokus rücken.

Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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