Inflation, Rezession und widerständige Börsen: Märkte trotzen unklarer Datenlage und Fed-Prognosen

In der vergangenen Woche mussten die Aktienmärkte einen unübersichtlichen Datenmix verarbeiten. Während die allgemeine Inflation in den USA weiterhin spürbar nachlässt, zeigen sich Kerninflation und Inflationserwartungen unverändert hartnäckig. Für die US-Notenbank Fed gestaltet sich die Datenlage als wenig eindeutig, was ihr in ihrem letzten Protokoll den schwierigen Spagat zwischen der Bekämpfung der Inflation und der Vermeidung systemischer Risiken verdeutlicht. Besonders bemerkenswert war der Stimmungswandel bezüglich einer möglichen Rezession. In der Vergangenheit prognostizierte die Fed selbst in Zeiten großer Krisen, wie der Dotcom-Blase oder der Finanzkrise, keine Rezession und äußerte sich stets zurückhaltend. Diesmal jedoch erwartet sie eine Rezession in der zweiten Jahreshälfte. Könnte dies ein Indiz dafür sein, dass die Rezession sogar schwerwiegender ausfallen könnte? Die Börsen lassen sich von dieser Entwicklung bisher nicht beeindrucken. Die Wall Street steht unmittelbar vor den nächsten größeren Widerständen, während der DAX nur noch knapp 3% bis zum Allzeithoch aufholen muss. Allerdings haben die europäischen Indizes erstmals seit vier Monaten (die längste Serie seit 2012) ihre Outperformance eingebüßt.

Die bevorstehende Handelswoche wird von wichtigen Terminen geprägt sein. Im Fokus stehen unter anderem der ZEW-Index, das Fed Beige Book und natürlich die anlaufende Quartalsberichtssaison.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index April
    • Quartalsberichte u. a. von Schwab, FirstBank
  • Dienstag:
    • 04:00 Uhr China BIP Q1
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen April
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen April
    • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen März
    • Quartalsberichte u. a. von Bank of America, Netflix, Goldman Sachs
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise März (endgültig)
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
    • Quartalsberichte u. a. von Tesla, IBM, Morgan Stanley
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise März
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index April
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen April
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser März
    • Quartalsberichte u. a. von American Express, Nokia
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)
    • Quartalsberichte u. a. von SAP, P&G

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+13,53%), S&P500 (+7,77%), Dow Jones (+2,23%) und Nasdaq100 (+19,56%).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit 2022 fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu werten.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 mit einer leicht festeren Handelswoche unterhalb der Februarhochstände. Die Aufwärtsdynamik scheint an Kraft zu verlieren. Der Bereich 4.1/4.2 bildete in den vergangenen Monaten häufig einen unüberwindbareren Widerstand. Die 4.140 stellt den ersten relevanten Bereich. Oberhalb öffnet sich die Range zur 4.165 und 4.180. Darüber die weitere Aufhellung zur 4.2 und der Gap-Zone 4.230. Unterhalb rücken hingegen wieder die 4.110 in den Blickpunkt. Darunter die Eintrübung zum Vorwochentief an der 4.070. Bei Bruch 4.035, anschließend 4k.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones verletzte in der vergangenen Woche den Abwärtstrend an der 33.950. Entscheidungsbereich für die kommende Woche. Oberhalb hellt sich das Bild weiter in Richtung 34.250 auf. Darüber weitere Aufhellung zur 34.6 möglich. Unterhalb steigen die Chancen einer Konsolidierung. Die 33.750 stellen einen ersten Support. Darunter rückt erneut der sma100 bei 33.380 in den Fokus. Bei Bruch droht der Weg zur 33.150. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 konnte in der vergangenen Woche kaum zulegen. Die Widerstandszone an der 13.230 (Gap-Zone, Keiloberkante, 50-er Retracement der großen Bewegung 2022 Hoch zu Tief, Abschlussmuster 5. Welle?) konnte erneut nicht überwunden werden. Die Gefahr einer Konsolidierung steigt auf diesem Niveau. Die 13k stellt einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleiben die 13.230 im Fokus. Darüber weitere Erholung zur 13.450/.500. Bei Bruch Türöffner zur 14k. Unterhalb stellt das Vorwochentief bei 12.850 erneut den ersten Support. Darunter rücken nach der Gap-Zone .735/.655 die 12.500 als nächstgrößerer Support in den Blickpunkt. Darunter erneut die Eintrübung zur 12.500. Bei Bruch ema200 bei 12.320.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder zum AZH aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16.6 > 16.2 > 16k > 15.7 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 11.850 > 11.450
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat April.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 32% zulegen konnte. Mit der 14.8/15k wurde eine wichtige Zone überwunden und bleibt bisher umkämpft. Die 15.1 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range über die 15.3 zur 15.750. Darüber 16.070. Bei Bruch 16.290 (AZH). Unterhalb sei hingegen die Range zur 14.8 und m. Bollinger bei 14.400 aktiv. Darunter erste Eintrübung zur 14k/13.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX als Outperformer auf Jahreshoch die Woche beenden konnte. Das Allzeithoch ist nur 3% entfernt. Die 15.810 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb steht ein Cluster über die 15.890 zur 15.980. Darüber folgt die weitere Aufhellung über die 16.090 zur 16.185. Bei Bruch AZH an der 16.290.

Unterhalb stellen hingegen über die 15.740 mit .625 eine erste Supportzone. Darunter die Eintrübung zur 15.540 und anschließend .460. Bei Bruch Türöffner zur 15.340/.250.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Der Preis der Inflationsbekämpfung

Die Aktienmärkte blicken auf eine wechselhafte Handelswoche zurück. Vor allem die Wall Street musste eine Reihe von schwachen Konjunkturdaten (Arbeitsmarkt, ISM Frühindikatoren, Industrie) einsortieren. Obwohl diese Datenlage für ein Ende der Straffungspolitik spricht und die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen weckt, konnte die Wall Street davon kaum profitieren. Der Preis für die Inflationsbekämpfung scheint das Soft Landing Szenario für die US-Konjunktur immer stärker zu untergraben. Der Fokus dürfte sich im Jahresverlauf weiter vom Thema Inflation zum Thema Rezession und mögliche Systemrisiken verschieben.

In der neuen Handelswoche stehen u. a. die neuen US-Inflationsdaten und die Notenbankprotokolle der EZB und Fed im Fokus der Anleger.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Feiertag Deutschland – Wall Street geöffnet
  • Dienstag:
    • 03:30 Uhr China Erzeuger- & Verbraucherpreise März
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze Februar
  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise März
    • 20:00 Uhr USA Fed/ FOMC Protokoll
  • Donnerstag:
    • 05:00 Uhr China Handelsbilanz März
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise März (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Februar
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise März
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise März
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsätze März
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion März
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan: Verbrauchervertrauen April

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+12,02%), S&P500 (+6,92%), Dow Jones (+1,02%) und Nasdaq100 (+19,40%).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit 2022 fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu werten.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 beendete seine Handelswoche nahezu unverändert. Eine Top-Bildung am Februarhoch bleibt weiterhin möglich. Die 4.100 stellt den ersten relevanten Bereich. Oberhalb öffnet sich die Range zur 4.130 und 4.150. Darüber die weitere Aufhellung zur 4.180 und 4.200. Bei Bruch Gap-Zone 4.230. Unterhalb rücken hingegen nach der 4.070 die 4.050 in den Blickpunkt. Darunter 4.030 und erneut der ema200 bei 4k als wichtiger Support. Bei Bruch droht wieder die Eintrübung zur 3.950 und anschließend 3.9.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones konnte oberhalb des 50-er Retracements den bullischen Keil verlassen und per Squeeze viele Bären aus dem Markt drängen. Die bullische Bewegung konsolidierte bisher nur flach und könnte einen weiteren Aufwärtsimpuls vorbereiten. Die 33.350 (sma100) stellen hierfür einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb wäre die Spanne zur 33.6 weiter aktiv. Darüber weitere Aufhellung zur 33.750 möglich. Bei Bruch 34k. Unterhalb steht hingegen die Range zur 33.150. Darunter rückt erneut der ema200 bei 32.9 in den Fokus. Bei Bruch droht der Weg zur 32.5. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 konsolidierte die März-Rally bisher flach. Die Widerstandszone an der 13.230 (Gap-Zone, Keiloberkante, 50-er Retracement der großen Bewegung 2022 Hoch zu Tief, Abschlussmuster 5. Welle?) konnte hingegen nicht überwunden werden. Oberhalb der 12.880 bleiben die 13.230 im Fokus. Darüber weitere Bewegung zur 13.450/.500. Bei Bruch nächste charttechnische Aufhellung. Unterhalb rücken hingegen nach der Gap-Zone .735/.655 die 12.500 als nächstgrößerer Support in den Blickpunkt. Darunter erneut die Eintrübung zur 12.500. Bei Bruch ema200 bei 12.250.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder zum AZH aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16.6 > 16.2 > 16k > 15.7 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 11.850 > 11.450
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat April.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 32% zulegen konnte. Mit der 14.8/15k wurde eine wichtige Zone überwunden und bleibt bisher umkämpft. Die 15.1 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range über die 15.3 zur 15.750. Darüber 16.070. Bei Bruch 16.290 (AZH). Unterhalb sei hingegen die Range zur 14.8 und m. Bollinger bei 14.400 aktiv. Darunter erste Eintrübung zur 14k/13.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX auf eine minimal schwächere Handelswoche zurückblickt. Das Allzeithoch ist nur 4% entfernt. Die 15.600 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb steht ein Cluster zur 15.730 und einem neuen Jahreshoch bei .770. Darüber folgt die weitere Aufhellung über die 15.860 zur 16k. Bei Bruch 16.070 und 16.180.

Unterhalb stellen hingegen die 14.430 eine erste Supportzone. Darunter die Eintrübung zur 15.300/.250. Bei Bruch Türöffner über die 15.130 und 15k zum m. Bollinger bei 14.950.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Short-Squeeze ohne Anschlusskäufe?

Der weitere Rückgang der Inflation und eine Beruhigung beim Thema Bankenkrise sorgten dafür, dass viele zu bärisch eingestellten Anleger in einen Short-Squeeze gedrängt wurden. Zum letzten Wochenausblick hatte ich vor einer solchen Gefahr expliziert hingewiesen. Der S&P500 hält seine volatile Seitwärtsrange von 3.800 zu 4.200 nun fast genau 12 Monate und eine nachhaltige lineare Bewegung ist meines Erachtens in diesem Jahr der Unsicherheit auch weiterhin nicht zu erwarten. Damit dürfte auch der Squeeze der vergangenen Woche vermutlich schnell wieder ohne Anschlusskäufer dastehen und die Indizes vor den harten Widerständen zu kraftlos daherkommen. Der Quartalsauftakt ist aufgrund von Sonderfaktoren (Ausführung Sparpläne etc.) jedoch gerne noch fester geprägt.

In dieser verkürzten Handelswoche (Ostern) stehen u. a. die Einkaufsmanagerindizes und der US-Arbeitsmarktbericht im Fokus der Anleger.

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  • Montag:
    • Quartalsauftakt
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Februar
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Februar
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Februar
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Februar
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar März
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Februar
    • 13:30 Uhr USA Challenger Stellenstreichungen März
  • Freitag:
    • Feiertag – Karfreitag
    • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht März

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+12,25%), S&P500 (+7,03%), Dow Jones (+0,38%) und Nasdaq100 (+20,49%).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit 2022 fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu werten.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 startete mit Beruhigung der Bankenkrise einen starken Short-Squeeze. Die große Widerstandszone rückt nun wieder in den Fokus, welche die Aufwärtsdynamik abermals herausnehmen dürfte. Die 4.110 stellt den ersten relevanten Bereich. Oberhalb öffnet sich die Range zur 4.150. Darüber die weitere Aufhellung zur 4.180 und 4.200. Bei Bruch Gap-Zone 4.230. Unterhalb rücken hingegen die 4.050 in den Blickpunkt. Darunter erneut der ema200 bei 4k. Bei Bruch droht wieder die Eintrübung zur 3.950 und anschließend 3.9.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones konnte oberhalb des 50-er Retracements den bullischen Keil verlassen und ebenso per Squeeze viele Bären aus dem Markt drängen. Die 33.1 stellen einen ersten nennenswerten Bereich. Oberhalb wäre die Spanne zur 33.4 am Märzhoch weiter aktiv. Darüber weitere Aufhellung zur 33.7 möglich. Bei Bruch 34k. Unterhalb steht hingegen die Range zum ema200 bei 32.850. Darunter rückt die Ausbruchszone und der sma200 bei 32.350 wieder in den Fokus. Bei Bruch durch die 32.260 droht wieder der Weg zur 31.8. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 hält weiter seine Outperformance, aber notiert vor der 13.230 nun an einer wichtigen Widerstandszone (Gap-Zone, Keiloberkante, 50-er Retracement der großen Bewegung 2022 Hoch zu Tief, Abschlussmuster 5. Welle?). Oberhalb der 12.950 bleiben 13.230 im Fokus. Darüber weitere Aufhellung 13.350. Bei Bruch Türöffner zur 13.450/.500. Unterhalb wäre hingegen die 12.800 im Blickpunkt. Darunter erneut die Eintrübung zur 12.500. Bei Bruch ema200 bei 12.2. Anschließend 11.9.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder zum AZH aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16.6 > 16.2 > 16k > 15.7 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 11.850 > 11.450
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat April.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 32% zulegen konnte. Mit der 14.8/15k wurde eine wichtige Zone überwunden und bleibt bisher umkämpft. Die 15.1 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range über die 15.3 zur 15.750. Darüber 16.070. Bei Bruch 16.290 (AZH). Unterhalb sei hingegen die Range zur 14.8 und m. Bollinger bei 14.400 aktiv. Darunter erste Eintrübung zur 14k/13.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX mit +4,5% auf eine starke Handelswoche zurückblickt. Das Allzeithoch ist keine 4% mehr entfernt. Die 15.590 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb steht ein Cluster zur 15.750. Darüber folgt die weitere Aufhellung über die 15.850 zur 16k/16.070. Bei Bruch 16.180.

Unterhalb stellen hingegen die 14.430/.380 eine erste Supportzone. Darunter die Eintrübung über die 15.210 zur 15.135. Bei Bruch Türöffner zum m. Bollinger bei 14.950.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart

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Die Unsicherheit bleibt groß…

Die Aktienmärkte blicken abermals auf eine stark volatile Handelswoche zurück. Trotz vieler Beruhigungspillen von Politiker, Notenbankern und Aufsichtsbehörden bleibt die Unsicherheit im Markt erhalten. Die Sorgen, dass ähnlich wie zur Finanzkrise eine Kettenreaktion im Bankensektor zu einer Systemkrise führen kann, sind anscheinend tief verwurzelt. Am Wochenende könnten abermals neue Maßnahmen verkündet werden.

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    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index März
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima April
    • 16:00 Uhr USA Schwebende Hausverkäufe Februar
  • Donnerstag:
    • 13:00 Uhr BRD Verbraucherpreise März (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA BIP Q4 (endgültig)
  • Freitag:
    • Quartalsabschluss
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsatz Februar
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Februar
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan März (endgültig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+7,42%), S&P500 (+3,42%), Dow Jones (-2,74%) und Nasdaq100 (+16,70%).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit 2022 fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu werten.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 pendelt weiter volatil an seinen 200-Tagelinien. Die Wochenkerze ist bärisch eingetrübt. Der sma200 bei 3.930 stellt die Unterkante einer Widerstandszone. Oberhalb bleibt die Range zur 3.960/.975 aktiv. Darüber der ema200 bei 4.000. Bei Bruch Aufhellung zur 4.025/.050. Unterhalb rücken hingegen die 3.890 und anschließend .850 in den Blickpunkt. Darunter die 3.800/.770. Bei Bruch 3.730.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones konnte seine 200-Tagelinien abermals nicht zurückerobert und konsolidiert bisher nur schwach oberhalb des 50-er Retracements. Der sma200 bei aktuell 32.360 stellt weiterhin einen volatil umkämpften Bereich. Oberhalb wäre die Spanne zur 32.700 weiter aktiv. Darüber ist der ema200 bei 32.900 das Ziel. Bei Bruch erste Aufhellung zur 33.2. Unterhalb steht hingegen die Range zur 31.800. Darunter erneut das 50-er Retracement bei 31.540. Bei Bruch folgen die Keilunterkante und Gap-Zone an der 31.150. Anschließend 30.850. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 hält in der Bankenkrise weiter seine Outperformance. Nach Ausbruch aus der Bullenflagge bleibt das Februarhoch umkämpft. Die 12.800 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleiben 13k im Fokus. Darüber Chance auf die Gap-Zone an der 13.230. Bei Bruch Türöffner zur 13.5. Unterhalb wäre hingegen weiter die 12.5/.450 im Blickpunkt. Darunter droht erneut die Bewegung zum ema200 bei 12.200. Bei Bruch 12k und sma200 bei 11.9.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder nachhaltig aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.8 > 15.6 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat März.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 30% zulegen konnte. Mit der 14.8/15k wurde eine wichtige Zone überwunden und bleibt bisher umkämpft. Die 15.1 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range zur 15.650. Darüber 15.800 zur 16k. Bei Bruch 16.185/.290 (AZH). Unterhalb sei hingegen die Range zur Ausbruchszone 14.8 aktiv. Darunter erste Eintrübung zur 14.450. Bei Bruch Türöffner zum nächstgrößeren Support bei 14k/13.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX abermals auf eine hochvolatile Handelswoche zurückblickt. Der Abpraller am Konsolidierungsziel hält den DAX vor dem Quartalsabschluss unter Druck. Die 15.850 (m. Bollinger) stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster über die .960 zur Kanaloberkante bei 15.1 aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 15.340. Bei Bruch 15.430 und .600.

Unterhalb stellen hingegen die 14.650 (sma100) eine erste Supportzone. Darunter die Eintrübung über die 14.510/.450 zur 14.395. Bei Bruch der ema100 bei 14.200. Anschließend 14.020/13.950.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart

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Notenbanken in der Falle

Die Aktienmärkte blicken auf eine höchst volatile Handelswoche zurück. Die Bankenkrise bleibt als große Unbekannte und Unsicherheitsfaktor im Markt erhalten. Neue Not-Kreditlinien der Zentralbanken werden eifrig von den Bankinstituten aufgegriffen und lassen Zweifel an der Beruhigung im Sektor aufkommen. Die Fed und EZB stehen vor einem Spagat zwischen der Inflationsbekämpfung und der Vermeidung systemischer Risiken und lassen so beide Problemfelder vor sich hin köcheln. Die restriktive Geldpolitik wird derweil aufgrund ihrer Verzögerungseffekte die Konjunktur in den nächsten Monaten weiter eintrüben. Die Unsicherheiten in den Bankenhäusern werden die Kreditvergabestandards an die Unternehmen weiter erschweren und so deren Wachstumspfad mittelfristig blockieren.

In der neuen Handelswoche wird sich die US-amerikanische Notenbank Fed zum weiteren geldpolitischen Kurs äußern. Ein weiterer Zinsschritt – vielleicht als letzte Erhöhung – wird erwartet und wohl um 25 Basispunkte stattfinden. Zugleich dürfte Fed-Chef Powell deutlich betonen das Banksystem auch in Zukunft mit ausreichend Liquidität zu stützen. Ein schwieriger Balanceakt, der die Marktteilnehmer noch Monate beschäftigen wird.

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Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Februar
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen März
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen März
    • 15:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Februar
  • Mittwoch:
    • 19:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
    • 19:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 15:00 Uhr USA Neubauverkäufe Februar
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen März (vorläufig)
  • Freitag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März (vorläufig)
    • 13:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar
    • 14:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (vorläufig)
    • 14:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März (vorläufig)

Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+6,07%), S&P500 (+2,01%), Dow Jones (-3,88%) und Nasdaq100 (+14,44%).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit 2022 fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu werten.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 pendelt volatil unterhalb der 200-Tagelinien. Gegenbewegung bisher schwach und im bärischen Muster. Die 3.900 stellen den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Range zur 3.940/.955 aktiv. Darüber öffnet sich nach der .975 der Weg zum ema200 bei 4.000. Anschließend weitere Aufhellung zur 4.030. Unterhalb rücken hingegen die 3.850 in den Blickpunkt. Darunter die 3.800/.770. Bei Bruch 3.730.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones konnte seine 200-Tagelinien nicht zurückerobert und stabilisiert sich schwach oberhalb des 50-er Retracements. Die 31.800 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb wäre die Spanne zur 32.260 und sma200 bei 32.390 weiter aktiv. Darüber wäre nach der .470 erneut ein Lauf zur 32.900 am ema200 möglich. Bei Bruch 33.2 und im Anschluss .350. Unterhalb steht hingegen die Range über die 31.500 zur .430 (fallende Keilunterkante). Darunter stärkerer Abgabedruck über die Gap-Zone 31.150 zur 30.850. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 war der Outperformer in der vergangenen Woche und konnte eine Bullenflagge in Richtung Februarhoch auflösen. Die 12.450 stellen einen ersten wichtigen Bereich. Oberhalb bleiben .750/.800 im Fokus. Darüber Chance auf die 13k. Bei Bruch Gap-Zone 13.230. Unterhalb wäre hingegen über die .300 erneut der ema200 bei 12.170 im Blickpunkt. Darunter der Türöffner zum sma200 bei 11.900. Bei Bruch 11.720 und anschließend Türöffner zur 11.5.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart
Nasdaq100 Jahreschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder nachhaltig aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16k > 15.8 > 15.6 > 15.350 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.6 > 13.3 > 13k > 12.600 > 12.180 > 11.850 > 11.450 > 11k
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat März.

Die DAX Pivot-Punkte in der Übersicht

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 30% zulegen konnte. Mit der 14.8/15k wurde eine wichtige Zone überwunden und bisher verteidigt. Die 15.1 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range zur 15.650. Darüber 15.800 zur 16k. Bei Bruch 16.185/.290 (AZH). Unterhalb sei hingegen die Range zur Ausbruchszone 14.8 aktiv. Darunter erste Eintrübung zur 14.450. Bei Bruch Türöffner zum nächstgrößeren Support bei 14k/13.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die Seitwärtsrange nach unten verlassen hat und mit der 14.650 die erste größere Supportzone erreichen konnte. Eine Konsolidierung wäre oberhalb möglich. Bei Bruch droht der direkte Weg zur 14k. Die 15.960 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster zur 15.150 und zur Widerstandszone .250/.290 aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 15.430 und .530. Bei Bruch Chance auf ein neues Jahreshoch an der .700.

Unterhalb stellen hingegen die 14.760 und .650 (sma100) eine erste wichtige Supportzone. Darunter die Eintrübung über die 14.480 zur 14.395. Bei Bruch der ema100 bei 14.185. Anschließend 14.020/13.900.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart

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