Ein brisanter Monatsabschluss an den Börsen

Die Aktienmärkte beenden eine rote Handelswoche, aber halten eine Woche vor Monatsschluss immer noch eine positive Performance für den Juni. Allerdings rückt zunehmend das Thema Rezession in den Vordergrund. In den letzten Tagen hat das Augenmerk der Anleger zunehmend auf den Konjunktursorgen gelegen. Die anhaltende Straffungspolitik der Notenbanken – unter anderem durch die Erhöhung der Leitzinsen und die Drosselung der monetären Stimuli – wird zunehmend als Risiko für die globale Wirtschaft betrachtet. Die Sorge besteht, dass die aggressiven Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation einen nachhaltigen Schaden für die Wirtschaftsaktivität und das Unternehmenswachstum bedeuten könnten.

In der kommenden Woche dürften einige bedeutende Ereignisse und Datenveröffentlichungen die Marktrichtung bestimmen. Im Zentrum des Interesses wird das EZB-Forum in Sintra, Portugal, stehen. Bei diesem hochrangigen Treffen werden unter anderem Jerome Powell, der Vorsitzende der Federal Reserve, und Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, erwartet. Ihre Reden und Diskussionen könnten bedeutende Anhaltspunkte für die zukünftige Geldpolitik liefern und erheblichen Einfluss auf die Finanzmärkte haben. Ein weiteres Schlüsselereignis in der kommenden Woche sind die Ergebnisse des Banken-Stresstests der US-Notenbank Fed. Diese Überprüfung der finanziellen Stabilität der Banken des Landes könnte einige negative Überraschungen bereithalten, insbesondere wenn die Tests die Auswirkungen einer strafferen Geldpolitik auf die Bankbilanzen hervorheben.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Eröffnung EZB-Forum in Sintra (19:30 Uhr)
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Juni
  • Dienstag:
    • EZB-Forum in Sintra
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Mai
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Juni
    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index Juni
  • Mittwoch:
    • EZB-Forum in Sintra
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Juli
    • 15:30 Uhr EZB-Forum Diskussionspanel mit Powell, Lagarde, Ueda, Bailey
    • 22:30 Uhr USA Ergebnisse des Banken-Stresstests der US-Notenbank Fed
  • Donnerstag:
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Juni (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA BIP Q1 (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA Schwebende Hausverkäufe Mai
  • Freitag:
    • 03:00 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindizes Juni
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze Mai
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Mai
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Uni Michigan Juni (endgültig)

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+13,69%), S&P500 (+13,25%), Dow Jones (+1,75%) und Nasdaq100 (+36,12%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

„Sell in May“

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 startete seine Konsolidierung, die bisher flach und im bullischen Muster verläuft. Die Bären brauchen echten Druck für ein erstes Signal. Die letzte Handelswoche im Juni bietet einige gute Impulsgeber. Die 4.350 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Range zur 4.390 aktiv. Darüber die weitere Bewegung ins Gap bei 4.410. Bei Bruch ist die Konso beendet und die Tür zur 4.450 geöffnet. Unterhalb rücken hingegen die 4.325 in den Blickpunkt. Darunter erreicht die Konsolidierung bei 4.290 einen ersten guten Support. Bei Bruch 4.260/.240.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones startete ebenso seine erwartete Zwischenkonsolidierung, die nun kurz vor ihrer Zielzone steht. Die Bullen müssen um Aufmerksamkeit bitten, um den Bären keinen Punkt zu gönnen. Die 33.800 stellen eine erste relevante Zone. Oberhalb stehen die 33.950 im Fokus. Darüber weitere Aufhellung zur 34.100. Bei Bruch das Gap bei 34.285. Anschließend wäre die Konso wohl beendet. Unterhalb stellen hingegen die 33.570 einen ersten Support. Darunter folgt der Kombisupport bei 33.340. Bei Bruch rückt nach der 33.250 das Gap bei 33.060 ins Visier. Viel tiefer darf die Konso für das bullische Muster nicht gehen. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr der Outperformer inmitten einer KI-Übertreibungsphase. Eine größere Konsolidierung wäre überfällig, um eine gesunde Chartstruktur zu erhalten, allerdings verlaufen sämtliche Gegenbewegungen bisher im bullischen Muster. Die Bären brauchen stärkeren Druck. Die 14.790 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Spanne zur 15k aktiv. Darüber die weitere Bewegung zur 15.120. Bei Bruch Türöffner zur 15.285 und anschließend .450. Unterhalb rücken hingegen die 14.620/.580 in den Blickpunkt. Darunter folgt die Bewegung über die 14.480 zur .380. Bei Bruch könnte die Konso zur 14.170 an Fahrt aufnehmen. Anschließend die 14k als interessantes und bullisches Konsolidierungsziel.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder zum AZH aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16.6 > 16.450 > 16.3 > 16k > 15.7 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 11.850
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Juni.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 38% zulegen konnte. Eine Konsolidierung dieses Anstiegs während der schwachen Saisonalität würde sich anbieten. Die 15.6 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range 16k zur 16.180. Darüber Chance auf weitere Bewegung über die 16.290 zur 16.5. Bei Bruch 16.760. Unterhalb sei hingegen die Range zur 15.350 im Fokus. Darunter die Supportzone 15.1/14.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach seinem Allzeithoch erneut die wichtige Supportzone 15.7/15.6 anvisiert. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung geben. Die letzten schärferen Anstiege an der Wall Street konnte der DAX nicht mehr voll nachbilden. Die 15.955 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt ein erster Cluster zur16.180 aktiv. Darüber folgt die Erweiterung zur 16.180 und anschließend .360. Bei Bruch Chance auf 16.420/.470.

Unterhalb stellen hingegen die 15.830 einen ersten Cluster. Darunter folgen die 15.700 (m. Bollinger) und mit der 15.600 die große Supportzone. Bei Bruch Eintrübung zur 15.385.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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In der Übertreibungsphase…

Die Aktienmärkte blieben in der vergangenen Woche in ihrer Überhitzungsphase, wobei der Technologie-Sektor überproportional profitieren konnte. Viele Titel sind technisch gesehen stark überkauft, und es wäre durchaus angebracht, eine Gegenreaktion zu erwarten. Das starke Momentum hält jedoch noch entgegen. Die Zentralbanken haben wie erwartet geliefert. Die US-Notenbank Federal Reserve scheint wahrscheinlich ihren Höchststand bei den Zinssätzen erreicht zu haben, und bei der Europäischen Zentralbank dürfte dieser Höchststand im Sommer folgen. Obwohl die Zentralbanker bemüht sind, eine straffe (hawkish) Haltung einzunehmen, deuten die Daten darauf hin, dass die Zinserhöhungen bald ein Ende finden könnten. Die Märkte setzen darauf.

Die Wirtschaftsdaten waren größtenteils enttäuschend, wurden jedoch vom Markt bisher ignoriert. Der ZEW-Index deutet auf eine fehlende wirtschaftliche Erholung in Deutschland hin, die Bundesbank prognostiziert nun für das laufende Jahr eine Rezession in Deutschland und sieht das Inflationsziel bis 2025 nicht erreicht. Die Firmeninsolvenzen nehmen deutlich zu. Besonders besorgniserregend ist jedoch die Tatsache, dass die Wirtschaftsmotor China weiterhin ins Stocken gerät und erneut mit schwachen Daten überrascht hat.

Die kommende Woche beginnt mit einem Feiertag an der Wall Street. Im Fokus stehen vor allem die Anhörungen von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell vor dem Senat und dem Repräsentantenhaus. Auch die neuen Einkaufsmanagerindizes werden Beachtung finden.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Feiertag Wall Street – Juneteenth
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Mai
    • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen/ Baubeginne Mai
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr GB Verbraucherpreise Mai
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Mai
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Bankenausschuss des Senats
  • Freitag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+17,48%), S&P500 (+14,85%), Dow Jones (+3,48%) und Nasdaq100 (+37,88).

Performance seit Januar 2023
Performance der letzten Handelswoche

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 mit über +5% im schwachen Börsenmonat Juni. Die aktuelle Impulsbewegung ist weit ausgedehnt und könnte vor dem Abschluss stehen. Eine Konsolidierung sollte berücksichtigt werden und wird bessere Einstiegsmöglichkeiten bieten. Die 4.410 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Range zur 4.440 aktiv. Darüber weitere Bewegung zur 4.465. Bei Bruch 4.490. Unterhalb rücken hingegen wieder die 4.375 in den Blickpunkt. Darunter könnte die Konsolidierung über die .350 zur .3255 an Fahrt aufnehmen. Bei Bruch 4.3/.290.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones nach seiner konsolidierten März-Aufwärtsbewegung weiterhin mit aktivem Kaufsignal. Erste Zielzone erreicht. Eine Zwischenkonsolidierung könnte sich nun jederzeit anbieten. Die 34.410 stellen eine erste relevante Zone. Oberhalb bleiben die 34.600 im Fokus. Darüber weitere Aufhellung zur 34.710. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 34.920. Unterhalb stellen hingegen die 32.240 einen ersten Support. Darunter nimmt die Konsolidierung Fahrt über die 34.1 zur 33.980 auf. Bei Bruch 33.800 und anschließend .570. Viel tiefer darf die Konso für das bullische Muster nicht gehen. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr der Outperformer inmitten einer KI-Übertreibungsphase. Eine größere Konsolidierung wäre überfällig, um eine gesunde Chartstruktur zu erhalten. Die 15k stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Spanne 15.190 zur 15.3 aktiv. Darüber die weitere Bewegung zur 15.420/.485. Bei Bruch Türöffner zur 15.700. Unterhalb rücken hingegen wieder die 14.880 in den Blickpunkt. Darunter folgen 14.700/.640. Bei Bruch könnte die Konso zur 14.280/.250 an Fahrt aufnehmen. Anschließend die 14k als interessantes und bullisches Konsolidierungsziel.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder zum AZH aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16.6 > 16.450 > 16.3 > 16k > 15.7 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 11.850
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Juni.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 38% zulegen konnte. Eine Konsolidierung dieses Anstiegs während der schwachen Saisonalität würde sich anbieten. Die 15.6 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range 16k zur 16.180. Darüber Chance auf weitere Bewegung über die 16.290 zur 16.5. Bei Bruch 16.760. Unterhalb sei hingegen die Range zur 15.350 im Fokus. Darunter die Supportzone 15.1/14.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX ein neues Allzeithoch erreichen konnte. Die Supportzone 15.7/15.6 wird bisher souverän verteidigt. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung setzen. Die letzten schärferen Anstiege an der Wall Street konnte der DAX nicht mehr voll nachbilden. Nach Test der nächsten Widerstandszone 16.4/16.5 muss nun eine Konsolidierung in Erwägung gezogen werden. Die 16.270 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt ein erster Cluster zur .360 aktiv. Darüber folgt bei Stabilisierung ein Angriff auf ein neues AZH bei 16.510. Bei Bruch Chance auf 16.580 und .670. Anschließend 16.760 und .820.

Unterhalb stellen hingegen nach der 16.185 die 16.120 einen ersten Cluster. Darunter folgen die 16k. Bei Bruch Ausdehnung der Konsolidierung in die alte Seitwärtsrange mit der 15.870 und anschließend .700 als Anlaufmarken.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Woche der Notenbanken – Woche der Volatilität?

Die vergangene Handelswoche zeigte sich als bemerkenswert impulsarm, mit den großen Indizes, die nur eine enge Handelsspanne ausbilden konnten. Der Volatilitätsindex VIX, auch bekannt als „Angstbarometer“, erreichte den tiefsten Stand seit drei Jahren, was auf eine allgemeine Gelassenheit der Marktteilnehmer hinweist. Dennoch lassen die wenigen gemeldeten Daten kaum Anlass zur Euphorie. Die gesamte Eurozone folgt nun Deutschland in die Rezession, und das Wachstum in China scheint stark abzubremsen. Die anhaltende restriktive Geldpolitik der Zentralbanken mit ihren langen Verzögerungseffekten droht zudem, einen konjunkturellen Aufschwung im weiteren Jahresverlauf erheblich zu dämpfen. Nachdem die Jahre der Pandemie bereits kein Wachstum brachten, besteht nun die Gefahr, dass 2023 zu einem „verlorenen Jahr“ wird. Die Aktienmärkte haben diese Faktoren womöglich bisher zu optimistisch in ihren Bewertungen berücksichtigt.

In der kommenden Woche wird mit einer höheren Volatilität gerechnet, da eine Reihe von wichtigen Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden. Dazu gehören unter anderem neue Inflationsdaten aus Deutschland, der Eurozone und den USA sowie die geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank (Fed). Es wird erwartet, dass die EZB die Zinsen um 25 Basispunkte anhebt, während die Fed möglicherweise eine Pause in ihrem straffen geldpolitischen Kurs einlegt. Zudem findet am Freitag der Große Verfallstag statt, was zusätzliche Unsicherheit in die Märkte bringen könnte.

Die Marktteilnehmer sollten in der kommenden Woche besonders aufmerksam sein und ihre Strategien entsprechend anpassen. Es könnte sich herausstellen, dass die bisherige Gelassenheit der Märkte dem Sturm vor der Ruhe entspricht.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %%
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Mai
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Mai
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Mai
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Mai
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Mai
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Mai
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Mai
    • 20:00 Uhr Fed-Zinsentscheid/ 20:30 Uhr Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 04:00 Uhr China Industrieproduktion Mai
    • 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid/ 14:45 Uhr Pressekonferenz
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsätze Mai
    • 14:30 Uhr USA Philly Fed Herstellungsindex Juni
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Mai
  • Freitag:
    • Großer Verfallstermin
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Mai
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan: Verbrauchervertrauen Juni

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+14,55%), S&P500 (+11,96%), Dow Jones (+2,20%) und Nasdaq100 (+32,80).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit 2022 fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu werten.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 konnte am Freitag bis an sein Sommerhoch 2022 laufen, aber tendierte kurz davor zu Schwäche. Die Impulsbewegung könnte vor dem Abschluss stehen und eine Konsolidierung vorbereiten. Die 4.3 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Range zur 4.325 aktiv. Darüber weitere Erholung zur 4.340. Bei Bruch 4.380. Unterhalb rücken hingegen wieder die 4.260 in den Blickpunkt. Darunter könnte die Konsolidierung über die .245 zur .215 an Fahrt aufnehmen. Bei Bruch 4.185. Anschließend 4.150.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones nach seiner konsolidierten März-Aufwärtsbewegung weiterhin mit aktivem Kaufsignal. Erste Zielzone erreicht. Eine Zwischenkonsolidierung könnte sich jederzeit nun anbieten. Die 33.760 stellen eine erste relevante Zone. Oberhalb bleiben die 33.915 und 34.030 im Fokus. Darüber weitere Aufhellung über die 34.120 zum Mai-Hoch bei 34.250. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 34.340 und 34.5. Unterhalb stellen hingegen die 33.570 einen ersten wichtigen Support. Darunter nimmt die Konsolidierung Fahrt zum Kombisupport sma100/m. Bollinger bei 33.320/.250 auf. Bei Bruch 33.180/.150. Viel tiefer darf die Konso für das bullische Muster nicht gehen. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr der Outperformer inmitten einer KI-Übertreibungsphase. Ein erstes Umschichten und leichte Schwäche in der Impulsbewegung waren jedoch erkennbar, welches eine baldige Konsolidierung andeuten könnte. Die 14.5 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Spanne 14.670 und .720 aktiv. Darüber die weitere Bewegung ins Gap bei .790 und .870. Bei Bruch Türöffner zur 15k. Unterhalb rücken hingegen wieder die 14.330 in den Blickpunkt. Darunter folgen 14.220/.185. Bei Bruch könnte die Konso über die 14.115 zur 14k/13.940 an Fahrt aufnehmen. Anschließend die Gap-Zone .810/.650 als interessantes und bullisches Konsolidierungsziel.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder zum AZH aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16.6 > 16.450 > 16.3 > 16k > 15.7 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 11.850
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Juni.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 37% zulegen konnte. Eine Konsolidierung dieses Anstiegs während der schwachen Saisonalität würde sich anbieten. Die 15.6 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range 16k zur 16.180. Darüber Chance auf weitere Bewegung über die 16.290 zur 16.5. Bei Bruch 16.750. Unterhalb sei hingegen die Range zur 15.350 im Fokus. Darunter die Supportzone 15.1/14.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach Erreichen des Allzeithochs eine Konsolidierung zurück in die alte Seitwärtsrange (15.7 – 16.1k) einleitete. Auch der letzten Woche war der DAX wieder der Underperformer im Vergleich zur Wall Street (3. Woche in Folge). Die Supportzone 15.6/15.7 konnte der Index jedoch stets verteidigen. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung setzen. Die 15.990 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster über die 16.075 aktiv. Darüber folgen die 16.120 und der Kombiwiderstand .185/.200. Anschließend 16.280 und der Weg zum neuen AZH .330/.370.

Unterhalb stellen hingegen die 15.870 einen ersten Cluster. Darunter folgen die 15.780. Bei Bruch erneut der Test der Supportzone .660/.630.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Fight the Fed…?

Die vergangene Handelswoche bot den Anlegern einen festen Start in den Börsenmonat Juni, dem ersten Monat der saisonal schwächeren Periode, die allgemein als „Sell in May“ bekannt ist und bis in den September reicht. Nach einem zuvor schwächeren Monatsabschluss im Mai dominierten erneut die Technologieaktien, angeführt vom KI-Hype, weiterhin den Markt, wobei der Nasdaq inzwischen 20% über seiner 200-Tage-Linie notiert. Diese Outperformance ebbte am Freitag etwas ab. Der DAX war mit einem nur geringen Wochengewinn erneut der Underperformer. Die bärische Inselumkehr bleibt weiterhin bestehen.

Der am Freitag gemeldete US-Arbeitsmarktbericht zeigte weiterhin robuste Daten und oberflächlich kaum Anzeichen von Schwäche. Diese straffen Arbeitsmarktzahlen in den USA legen nahe, dass die Federal Reserve (Fed) kaum Gründe hat, die Zinssätze zu senken, solange die Wirtschaft einer Rezession entgeht und die Beschäftigung stark bleibt. Die Fed könnte zwar die Zinserhöhungen einstellen, aber wenn die Wirtschaft normal funktioniert, gibt es keinen Anlass für Zinssenkungen. Im Gegenteil, die Inflation droht sich über dem Ziel der Notenbank zu festigen, wenn die Konjunktur sich erholt und der straffe Arbeitsmarkt eine Lohn-Preisspirale fördert.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz April
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Mai
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Mai
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise April
    • 16:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Mai
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Mai
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Mai
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze April
  • Mittwoch:
    • 03:30 Uhr China Handelsbilanz Mai
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion April
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q1 (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • 03:30 Uhr China Verbraucherpreise Mai

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+15,28%), S&P500 (+11,53%), Dow Jones (+1,86%) und Nasdaq100 (+32,97).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit 2022 fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu werten.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 konnte abermals am Freitag den Großteil seiner Wochenperformance gewinnen. Das Sommerhoch 2022 rückt nun zunehmend in den Fokus. Die 4.260 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Range zur 4.290 aktiv. Darüber weitere Erholung zur 4.305/.315. Bei Bruch 4.325 und Türöffner zur .360. Unterhalb rücken hingegen wieder die 4.235 in den Blickpunkt. Darunter die Eintrübung zur 4.2. Bei Bruch 4.165. Anschließend 4.130/4.1.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones konsolidierte seine März-Aufwärtsbewegung bis an die Zielzone und legte in den Wochenschluss einen kräftigen Rebound hin. Das bullische Auflösen der Flagge muss nun über das Mai-Hoch aufgekauft werden. Die 33.570 stellen eine erste relevante Zone. Oberhalb rücken über die 33.8 die .915 in den Fokus. Darüber die Trendlinie an der 34.060. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 34.140 und zum Mai-Hoch bei 34.250. Anschließend weitere Bewegung zur 34.5. Unterhalb stellen hingegen nach der 33.420 die Ausbruchszone bei 34.250 einen wichtigen Support. Darunter droht eine Bullenfalle und eine weitere Bewegung zur 33k. Bei Bruch die Supportzone 32.8 mit dem sma200 bei 32.770. Anschließend würde wohl die März-Tiefs in den Fokus rücken. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr der Outperformer inmitten einer KI-Übertreibungsphase. Zur Wochenmitte war jedoch ein erstes Umschichten erkennbar, welches eine Konsolidierung im Tech-Sektor im Ansatz andeuten könnte. Die 14.450 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Spanne 14.600 und .690 aktiv. Darüber die weitere Bewegung ins Gap bei .790 und .830. Bei Bruch Türöffner zur 15k/15.070. Unterhalb rücken hingegen wieder die 14.250 in den Blickpunkt. Darunter folgen 14.070/14k. Bei Bruch folgt der Türöffner über die 13.9 in die Gap-Zone .810/.650.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder zum AZH aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16.6 > 16.450 > 16.3 > 16k > 15.7 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 11.850
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Mai.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 37% zulegen konnte. Eine Konsolidierung dieses Anstiegs während der schwachen Saisonalität würde sich anbieten. Die 15.6 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range 16k zur 16.180. Darüber Chance auf weitere Bewegung über die 16.290 zur 16.5. Bei Bruch 16.750. Unterhalb sei hingegen die Range zur 15.350 im Fokus. Darunter die Supportzone 15.1/14.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach Erreichen des Allzeithochs eine Konsolidierung zurück in die alte Seitwärtsrange (15.7 – 16.1k) einleitete. Auch der letzten Woche war der DAX wieder der Underperformer im Vergleich zur Wall Street. An der Supportzone 15.6/15.7 konnte der Index jedoch abermals dynamisch abprallen. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung setzen. Die 15.920 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster über die 16.060 zur 16.120 aktiv. Darüber folgen über die 16.210 die 16.270. Anschließend ein neues AZH bei .370. Bei Bruch weitere Gewinne zur 16.500/.580 möglich.

Unterhalb stellen hingegen die 15.760 einen ersten Cluster. Darunter droht erneut die Unterkante der Supportzone bei .630/.590. Bei Bruch erste Eintrübung zur .470 und anschließend .310.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
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KI-Rally ohne Marktbreite

Wochenausblick: Zweigeteilte Börsen, KI-Rally. Arbeitsmarktbericht und Notenbankprotokolle im Blick

Die vergangene Handelswoche bot ein gemischtes Bild: Der DAX und der Dow Jones beendeten die Woche im Minus, während der Tech-Bereich weiterhin dynamische Zuwächse verzeichnete. Dieser Anstieg wurde durch beeindruckende Quartalszahlen von Nvidia befeuert, wodurch die KI-Rally weiterhin anhält. Dennoch lässt die aktuelle Marktbreite – die schwächste seit 25 Jahren – zu wünschen übrig, da die Rally hauptsächlich von den wenigen Big-Techs getragen wird. Acht Aktien im S&P500 zeichnen sich für die gesamte Jahresperformance aus. Die Konjunkturdaten fielen größtenteils schwach aus, wobei Deutschland nun in eine technische Rezession gerutscht ist. Ein schwacher ifo-Index und die Vorzeichen der Frühindikatoren deuten auf keine signifikante Verbesserung für die zweite Jahreshälfte hin. Überraschend stabil zeigte sich die Inflation in den USA (gemessen an der PCE-Rate), was Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen der Fed dämpft.

Die neue Handelswoche startet mit einem Feiertag. Die Wall Street bleibt geschlossen, während der DAX trotz geringer Handelsvolumina aktiv bleibt. Die größten Impulse werden in dieser Woche vom US-Arbeitsmarktbericht und den Notenbankprotokollen erwartet.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Pfingstmontag – Wall Street geschlossen. DAX handelt.
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen Mai
    • 16:00 Uhr USA Conference Board Verbrauchervertrauen Mai
  • Mittwoch:
    • 03:30 Uhr China Einkaufsmanagerindizes Mai
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Mai
    • 16:00 Uhr USA JOLTs Stellenangebote April
    • 20:00 Uhr USA Fed Beige Book
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze April
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Mai
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB Protokoll
    • 14:15 Uhr USA ADP Beschäftigungszahlen Mai
    • 16:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai
  • Freitag:
    • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Mai

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+14,80%), S&P500 (+9,53%), Dow Jones (-0,16%) und Nasdaq100 (+30,70).

Performance seit Januar 2022

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth & Value weiterhin auf einem Rekordhoch. Das Umschichten seit 2022 fällt bisher nur minimal ins Gewicht. Nur ein anhaltender radikaler Umschwung der Geldpolitik könnte diese enorme Divergenz wohl wieder deutlich verringern. Der Bärenmarkt ist im breiten Markt bisher ohne Kapitulationsphase und eher als Korrektur zu werten.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 bewegte sich innerhalb der Vorwochenrange. Die Bewegung am Freitag sorgte mal wieder für eine positive Wochenperformance. Wenige – aber starke -Werte tragen die bullische Bewegung. Die 4.2 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Range über zur 4.220/.230 (Gap-Zone August) aktiv. Darüber weitere Erholung zur .260. Bei Bruch 4.3. Unterhalb rücken hingegen wieder die 4.165 in den Blickpunkt. Darunter die Eintrübung zur 4.130. Bei Bruch 4.115/4.1. Anschließend 4.080/4.050.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones konsolidierte seine März-Aufwärtsbewegung bis an die Zielzone und prallte deutlich daran ab. Die bullische Flagge gilt es nun für ein Kaufsignal herauszunehmen. Die auffällige Underperformance im Vergleich zu den anderen Indizes bleibt jedoch mahnend. Die 32.780 (sma200) stellen eine erste relevante Zone. Oberhalb bleibt die Range zur 33.1 (ema200, Wochen-PP) aktiv. Darüber rücken die 33.370 als wichtiger Kombiwiderstand in den Blickpunkt. Bei Bruch weitere Aufhellung zur .550. Unterhalb stellen hingegen die 32.630 und .480 den nächsten Support. Darunter erste Eintrübung Richtung 32.150. Bei Bruch 32k. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 weiterhin als Outperformer inmitten einer KI-Übertreibungsphase. Die 14k/14.050 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Spanne 14.280 aktiv. Darüber die weitere Bewegung zur 14.400. Bei Bruch Türöffner zur 14.580. Unterhalb rücken hingegen wieder die 13.850 in den Blickpunkt. Darunter folgen 13.770 und die 13.6. Bei Bruch Türöffner zur 13.5/.420.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Wochenchart – jede Kerze eine Woche
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder zum AZH aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16.6 > 16.450 > 16.3 > 16k > 15.7 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 11.850
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Mai.

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Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
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DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 34% zulegen konnte. Mit der 14.8/15k wurde eine wichtige Zone überwunden und bleibt bisher umkämpft. Die 15.6 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range 16k zur 16.180. Darüber Chance auf das Allzeithoch bei 16.290 und anschließend 16.450. Unterhalb sei hingegen die Range zur 15.350 im Fokus. Darunter die Supportzone 15.1/14.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach Erreichen des Allzeithochs eine Konsolidierung zurück in die alte Seitwärtsrange (15.7 – 16k) einleitete. Erstmals seit vielen Wochen war der DAX wieder der Underperformer im Vergleich zur Wall Street. Die 15.990 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster über die 16.070/.130 zur 16.220 aktiv. Darüber folgen über die 16.270 wieder das AZH an der .330. Bei Bruch weitere Gewinne zur 16.500 möglich. Anschließend .700.

Unterhalb stellen hingegen die 15.780 und .720 einen ersten Cluster. Darunter droht die Unterkante der Supportzone bei .630/.590. Bei Bruch erste Eintrübung zur .450 und anschließend .330.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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