Bullen feiern. Berichtssaison als Make-or-Break Moment?

In der vergangenen Handelswoche konnten die Aktienmärkte beeindruckende Zuwächse verzeichnen, was die historische Saisonalität bestätigt. Die letzten zwei Juliwochen sind seit nahezu einem Jahrhundert die stärksten zwei Wochen des Jahres. Der Aufwärtstrend wurde maßgeblich durch einen Rückgang der US-Inflation und einen sogenannten „Short-Squeeze“ getrieben, einem Phänomen, bei dem Investoren gezwungen sind, ihre Short-Positionen durch den Kauf von Aktien zu schließen, was den Kurs noch weiter in die Höhe treibt.

Mit dem Beginn der Quartalsberichtssaison der Unternehmen in der kommenden Woche, verlagert sich der Fokus der Märkte. Am vergangenen Freitag starteten die ersten Großbanken und konnten sämtliche Erwartungen übertreffen. Trotz dieser positiven Nachrichten konnten ihre Aktienkurse nicht entsprechend zulegen. Es scheint, als sei durch die aktuelle Rallye bereits ein positives Szenario eingepreist. Nun stellen sich Marktbeobachter die Frage, wie die Kurse reagieren werden, wenn die Firmenergebnisse die Erwartungen nicht übertreffen, sondern verfehlen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 04:00 Uhr China BIP Q2
    • 04:00 Uhr China Industrieproduktion Juni
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Juli
    • Quartalsberichte u. a. von FirstBank
  • Dienstag:
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Juni
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Juni
    • Quartalsberichte u. a. von Bank of America, Morgan Stanley, Schwab
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Juni (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen Juni
    • 14:30 Uhr USA Baubeginne Juni
    • Quartalsberichte u. a. von Goldman Sachs, Tesla, Netflix, IBM
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Juni
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Juli
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Juni
    • Quartalsberichte u. a. von American Airlines, JohnsonJohnson
  • Freitag:
    • %%
    • Quartalsberichte u. a. von American Express

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+15,67%), S&P500 (+16,03%), Dow Jones (+4,11%) und Nasdaq100 (+42,28%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

„Sell in May“

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 mit einer starken Woche bis ans 78,6-er Retracement der 2022-er Bewegung. An der 4.5 wird die nächste Richtungsentscheidung stattfinden. Die Bewegung seit Mai wäre reif für eine Konsolidierung, aber erst unterhalb besteht die Chance für den Auftakt. Die 4.500 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Range über die .515 zur 4.528 aktiv. Darüber die weitere Bewegung zur 4.545. Bei Bruch 4.570. Unterhalb rückt hingegen die Gap-Zone 4.490 zur .470 in den Blickpunkt. Darunter weitere Bewegung zur 4.455 (1. Warnsignal für die Bullen) und anschließend .440.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones bleibt als Underperformer im bullischen Muster, allerdings konnte das wichtige Juni-Hoch an der 34.6 weiterhin nicht herausnehmen werden. Unterhalb bleibt eine Doppelspitze als Gefahr möglich. Die 33.900 stellen eine erste relevante Zone. Die 34.400 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb steht eine erste Spanne über die .520 zur 34.600. Darüber die weitere Aufhellung mit erstem Ziel bei .700. Bei Bruch Trendverbindung an der 34.8, steigend. Unterhalb stellt die 34.260 einen ersten Support. Darunter Eintrübung zur 34.110. Bei Bruch Test Aufwärtstrend 33.980. Übergeordnet wird es für die Bullen erst an der 33.1 gefährlich. In der zweiten Grafik ist der Dow Jones Wochenchart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr der Outperformer inmitten einer KI-Übertreibungsphase. Eine größere Konsolidierung (ca. 1.000 Pkt) wäre überfällig, um eine gesunde Chartstruktur zu erhalten, allerdings verlaufen sämtliche Gegenbewegungen bisher im bullischen Muster. Die Bären brauchen stärkeren Druck. Die 15.600 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Spanne zur 15.720/.740 aktiv. Darüber folgen 15.800/.850. Bei Bruch Türöffnet 16k. Unterhalb rücken hingegen die 15.430 in den Blickpunkt. Darunter das erste Gap-Close an der 15.370. Anschließend 15.270.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt. Obere Begrenzungslinie und 2022-er Begrenzungslinie bremsen die DAX-Rally (von Oktober 2022) momentan aus.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Juli.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 38% zulegen konnte und am 2021/22-er Allzeithoch zunehmend toppish wirkt. Eine Konsolidierung des Anstiegs während der schwachen Saisonalität würde sich anbieten.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die wichtige Supportzone an der 15.7/15.6 direkt zurückerobern konnte und sich innerhalb der Vorwochenrange wieder im alten Seitwärtstrend eingefunden hat. Der DAX zeigt damit Stärke und Schwäche zugleich, denn es bleibt auffällig, dass der DAX seit Mai seine Handelsspanne hält und die Wall Street währenddessen mehrere neue Jahreshochs erreichen konnte. Oberhalb der Supportzone umfasst der Seitwärtstrend die .950, 16.1 und 16.290. Darüber ergeben sich Chancen über die .425 ein neues Allzeithoch bei 16.550/.600 zu erreichen. Unterhalb stehen hingegen wieder 15.430 und .330 im Fokus. Bei Bruch 15.210/130.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Zweifeln die Bullen? DAX mit Schwächesignal

Die erste Woche der saisonal besten zwei Wochen des Jahres verlief überraschend durchwachsen. Besonders auffällig war der DAX, der als klarer Underperformer seine dreimonatige Seitwärtsbewegung durchbrach und erstmals seit Oktober wieder unter seinen 100-Tage-Linien schloss. Wenn es nicht direkt zu einer Gegenbewegung kommt, könnte der DAX erst am Anfang einer weiteren Konsolidierungsphase stehen. Immerhin konnte die Wall Street ihr Niveau halten.

Die komplexe Situation aus widersprüchlichen Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten, gepaart mit Notenbanken, die dazu bereit sind, die Geldpolitik weiter zu straffen, selbst wenn die Konjunktur nachlässt, sorgt für zunehmende Verunsicherung. Je später der Zinsgipfel eingeläutet wird, desto schwerwiegender und länger werden die Auswirkungen der Geldpolitik auf die Wirtschaft sein, möglicherweise bis ins Jahr 2024 hinein. Die Aktienmärkte scheinen diesbezüglich weiterhin zu optimistisch zu sein.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 03:30 Uhr China Verbraucherpreise Juni
    • 10:30 Uhr Eurozone Sentix Konjunkturindex Juli
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Juni (endgültig)
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Juli
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Juli
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Juni
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Juni
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 03:30 Uhr China Handelsbilanz Juni
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Mai
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Juni
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Juni
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen Juli
    • Quartalsberichte u. a. von Citi, JPMorgan, BlackRock, Wells Fargo

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+11,51%), S&P500 (+15,03%), Dow Jones (+1,81%) und Nasdaq100 (+38,43%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

„Sell in May“

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 schloss die Woche leicht im Minus. Bisher lassen die Bullen keinen stärkeren Abgabedruck zu. Die 4.400 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Range über die .425 zur 4.440 aktiv. Darüber die weitere Bewegung zur 4.330. Bei Bruch 4.490. Unterhalb rückt hingegen die 4.360 in den Blickpunkt. Darunter weitere Bewegung zur 4.375. Bei Bruch 4.3k/.290.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones bleibt als Underperformer im bullischen Muster, allerdings konnte das Juni-Hoch bisher nicht herausnehmen. Unterhalb bleibt eine Doppelspitze als Gefahr möglich. Die 33.900 stellen eine erste relevante Zone. Oberhalb steht eine erste Spanne zur 34.110. Darüber würde das Gap bei 34.280 angegriffen werden. Bei Bruch Aufhellung zur 34.5. Unterhalb stellt nach der 33.810 die .600 eine erste wichtige Supportzone. Darunter Eintrübung zu den 100-Tagelinien und 61,8-er R um 33.350. Bei Bruch Türöffner ins Gap 33.185/.060. Im Anschluss würde eine größere Korrektur wahrscheinlich werden. In der zweiten Grafik ist der Dow Jones Wochenchart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Wochenchart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr der Outperformer inmitten einer KI-Übertreibungsphase. Eine größere Konsolidierung (ca. 1.000 Pkt) wäre überfällig, um eine gesunde Chartstruktur zu erhalten, allerdings verlaufen sämtliche Gegenbewegungen bisher im bullischen Muster. Die Bären brauchen stärkeren Druck. Die 15k/.050 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Spanne zur 15.200 aktiv. Darüber kann ein neuer Impuls aufgegriffen werden mit einem ersten Ziel um 15.4. Anschließend 15.6. Unterhalb rücken hingegen mit der 14.7 ein wichtiges Zwischentief in den Blickpunkt. Darunter erste Eintrübung über die .640 zur .500. Bei Bruch 14.250.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1990-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt. Obere Begrenzungslinie und 2022-er Begrenzungslinie bremsen die DAX-Rally (von Oktober 2022) momentan aus.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Juli.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 38% zulegen konnte und am 2021/22-er Allzeithoch zunehmend toppish wirkt. Eine Konsolidierung des Anstiegs während der schwachen Saisonalität würde sich anbieten.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die wichtige Supportzone an der 15.7/15.6 erstmals auf Wochenschlussbasis verletzte. Die Bullen brauchen den Rücklauf in die alte Range, ansonsten dürfte die Saisonalität in den nächsten Wochen für allgemeine Kursschwäche sorgen. Sehr auffällig ist auch die relative Schwäche zur Wall Street. Die 15.3/15.4 stellen die nächste Supportzone. Die 15.750 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb läuft der DAX zurück in die alte Range mit Zielen bei 16.050 und anschließend .270. Unterhalb dürfte sich eine neue Spanne zur 15.350 öffnen. Bei Bruch 15.130 und anschließend 14.9.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
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Bullischer Halbjahresabschluss mit vielen Fragezeichen

Die Aktienmärkte schlossen den Juni mit kräftigen Gewinnen ab und beendeten damit ein bemerkenswertes erstes Halbjahr. Besonders hervorzuheben ist der Nasdaq, der im ersten Halbjahr besonders stark zulegen konnte. Sollte diese Dynamik so anhalten, könnte sich das Jahr 2023 als historisch starkes Jahr für die Techs erweisen. Trotz dieser starken Leistung scheint das Marktumfeld nicht ganz mit der Euphorie an den Börsen übereinzustimmen. Die globale Konjunktur bleibt schwach, während die Geldpolitik stark straffend ist. Es stellt sich die Frage, ob der schnelle und starke geldpolitische Straffungszyklus wirklich spurlos an den Märkten vorbeigeht. Die volle Wirkung der Geldpolitik dürfte in der zweiten Jahreshälfte vollständig auf die Konjunktur treffen.

Während der letzten Handelswoche konnten die Märkte ihr bullisches Muster beibehalten. Die bullischen Konsolidierungen wurden wiederholt nach oben aufgelöst, und der DAX konnte erneut seine übergeordnete Unterstützungszone bei 15.700/15.600 Punkten verteidigen. Die neue Handelswoche wird aufgrund des US-Feiertags einen etwas langsameren Start haben, aber es stehen einige wichtige Termine an, darunter das Protokoll der US-Notenbank Fed, der ISM-Index und der US-Arbeitsmarktbericht.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Feiertag USA Verkürzter US-Handel (bis 19:00 Uhr)
    • 03:00 Uhr China HSBC Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni
    • 16:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni
  • Dienstag:
    • Feiertag USA – Wall Street geschlossen
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Mai
  • Mittwoch:
    • 03:00 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Juni
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Juni
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Juni
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Mai
    • 16:00 Uhr USA Industrieaufträge Mai
    • 20:00 Uhr USA Fed-Sitzungsprotokoll
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieaufträge Mai
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze Mai
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigungsänderungen Juni
    • 16:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Juni
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Mai
    • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Juni

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+15,98%), S&P500 (+15,91%), Dow Jones (+3,80%) und Nasdaq100 (+38,75%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

„Sell in May“

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 löste seine bullische Konsolidierung zum Monatsabschluss dynamisch nach oben auf. Die Bären bräuchten echten Druck für ein erstes Signal und bleiben bisher blass. Die 4.440 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Range zur 4.465 aktiv. Darüber die weitere Bewegung zur .475 und .490. Bei Bruch 4.525. Unterhalb rückt hingegen die Gap-Zone 4.420/4.4 in den Blickpunkt. Darunter weitere Bewegung zur 4.375. Bei Bruch 4.355 und anschließend .325.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones beendete zum Monatsabschluss die bullische Zwischenkonsolidierung. Im bullischen Muster muss der Dow nun das Zwischenhoch vom Juni herausnehmen. Untergeordnete flache Konsolidierung im Impuls wahrscheinlich. Die 34.360 stellen eine erste relevante Zone. Oberhalb steht der Trend bei 34.530 im Fokus. Darüber weitere Aufhellung zur .600 und .710. Bei Bruch 34.800 und Türöffner zur 35k. Unterhalb stellen hingegen die 33.270 (Gap-Oberkante) und .160 (Wochen-PP) eine erste Supportzone. Darunter folgt die Bewegung zur 34k, wo die Bullen Gegenwehr zeigen müssen, um den bullischen Impuls fortzusetzen. Bei Bruch weitere Eintrübung zur 33.850/.800. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr der Outperformer inmitten einer KI-Übertreibungsphase. Eine größere Konsolidierung wäre überfällig, um eine gesunde Chartstruktur zu erhalten, allerdings verlaufen sämtliche Gegenbewegungen bisher im bullischen Muster. Die Bären brauchen stärkeren Druck. Die 15.030 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Spanne zur 15.250 aktiv. Darüber die weitere Bewegung zur 15.365. Bei Bruch Türöffner zur 15.550. Unterhalb rücken hingegen die 14.840 in den Blickpunkt. Darunter folgt die Bewegung zur 14.600. Bei Bruch könnte die Konso wieder an Fahrt aufnehmen über die 14.5 zur .375.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder zum AZH aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16.6 > 16.450 > 16.3 > 16k > 15.7 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 11.850
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Juli.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 38% zulegen konnte. Eine Konsolidierung dieses Anstiegs während der schwachen Saisonalität würde sich anbieten. Erst unterhalb der 15.6 würden dafür erste Signale aufkommen.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach seinem Allzeithoch erneut die wichtige Supportzone an der 15.7/15.6 testet und auf Monatsschlussbasis abermals abprallte. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung geben. Die letzten schärferen Anstiege an der Wall Street konnte der DAX nicht mehr voll nachbilden. Die 16k stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt ein erster Cluster über die 16.1 zur 16.180 aktiv. Darüber folgen 16.270 und .310. Bei Bruch 16.360/.420 und das neue AZH an der 16.470.

Unterhalb stellen hingegen die 15.850/.830 einen ersten Cluster. Direkt darunter das m. Bollinger bei .760. Bei Bruch Eintrübung in die große Supportzone 15.700/.600. Anschließend Türöffner .550 zur .380.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

Es ist eine „Premium-Mitgliedschaft“ erforderlich, um den kompletten Inhalt anzuzeigen. Ebenso erhältst du damit Zugriff auf das Trading-Portal.NET Dashboard.

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Im Trading-Chat werdet ihr über die charttechnischen Veränderungen stets aktuell informiert.

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werdet ihr auch tagsüber stets aktuell informiert. Bitte beachtet auch die Live-Trading-Gruppe. Volle Einsicht erhalten jedoch nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

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Ein brisanter Monatsabschluss an den Börsen

Die Aktienmärkte beenden eine rote Handelswoche, aber halten eine Woche vor Monatsschluss immer noch eine positive Performance für den Juni. Allerdings rückt zunehmend das Thema Rezession in den Vordergrund. In den letzten Tagen hat das Augenmerk der Anleger zunehmend auf den Konjunktursorgen gelegen. Die anhaltende Straffungspolitik der Notenbanken – unter anderem durch die Erhöhung der Leitzinsen und die Drosselung der monetären Stimuli – wird zunehmend als Risiko für die globale Wirtschaft betrachtet. Die Sorge besteht, dass die aggressiven Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation einen nachhaltigen Schaden für die Wirtschaftsaktivität und das Unternehmenswachstum bedeuten könnten.

In der kommenden Woche dürften einige bedeutende Ereignisse und Datenveröffentlichungen die Marktrichtung bestimmen. Im Zentrum des Interesses wird das EZB-Forum in Sintra, Portugal, stehen. Bei diesem hochrangigen Treffen werden unter anderem Jerome Powell, der Vorsitzende der Federal Reserve, und Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, erwartet. Ihre Reden und Diskussionen könnten bedeutende Anhaltspunkte für die zukünftige Geldpolitik liefern und erheblichen Einfluss auf die Finanzmärkte haben. Ein weiteres Schlüsselereignis in der kommenden Woche sind die Ergebnisse des Banken-Stresstests der US-Notenbank Fed. Diese Überprüfung der finanziellen Stabilität der Banken des Landes könnte einige negative Überraschungen bereithalten, insbesondere wenn die Tests die Auswirkungen einer strafferen Geldpolitik auf die Bankbilanzen hervorheben.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Eröffnung EZB-Forum in Sintra (19:30 Uhr)
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Juni
  • Dienstag:
    • EZB-Forum in Sintra
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Mai
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Juni
    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index Juni
  • Mittwoch:
    • EZB-Forum in Sintra
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Juli
    • 15:30 Uhr EZB-Forum Diskussionspanel mit Powell, Lagarde, Ueda, Bailey
    • 22:30 Uhr USA Ergebnisse des Banken-Stresstests der US-Notenbank Fed
  • Donnerstag:
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Juni (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA BIP Q1 (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA Schwebende Hausverkäufe Mai
  • Freitag:
    • 03:00 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindizes Juni
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze Mai
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Mai
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Uni Michigan Juni (endgültig)

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+13,69%), S&P500 (+13,25%), Dow Jones (+1,75%) und Nasdaq100 (+36,12%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

„Sell in May“

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 startete seine Konsolidierung, die bisher flach und im bullischen Muster verläuft. Die Bären brauchen echten Druck für ein erstes Signal. Die letzte Handelswoche im Juni bietet einige gute Impulsgeber. Die 4.350 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Range zur 4.390 aktiv. Darüber die weitere Bewegung ins Gap bei 4.410. Bei Bruch ist die Konso beendet und die Tür zur 4.450 geöffnet. Unterhalb rücken hingegen die 4.325 in den Blickpunkt. Darunter erreicht die Konsolidierung bei 4.290 einen ersten guten Support. Bei Bruch 4.260/.240.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones startete ebenso seine erwartete Zwischenkonsolidierung, die nun kurz vor ihrer Zielzone steht. Die Bullen müssen um Aufmerksamkeit bitten, um den Bären keinen Punkt zu gönnen. Die 33.800 stellen eine erste relevante Zone. Oberhalb stehen die 33.950 im Fokus. Darüber weitere Aufhellung zur 34.100. Bei Bruch das Gap bei 34.285. Anschließend wäre die Konso wohl beendet. Unterhalb stellen hingegen die 33.570 einen ersten Support. Darunter folgt der Kombisupport bei 33.340. Bei Bruch rückt nach der 33.250 das Gap bei 33.060 ins Visier. Viel tiefer darf die Konso für das bullische Muster nicht gehen. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart
Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr der Outperformer inmitten einer KI-Übertreibungsphase. Eine größere Konsolidierung wäre überfällig, um eine gesunde Chartstruktur zu erhalten, allerdings verlaufen sämtliche Gegenbewegungen bisher im bullischen Muster. Die Bären brauchen stärkeren Druck. Die 14.790 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Spanne zur 15k aktiv. Darüber die weitere Bewegung zur 15.120. Bei Bruch Türöffner zur 15.285 und anschließend .450. Unterhalb rücken hingegen die 14.620/.580 in den Blickpunkt. Darunter folgt die Bewegung über die 14.480 zur .380. Bei Bruch könnte die Konso zur 14.170 an Fahrt aufnehmen. Anschließend die 14k als interessantes und bullisches Konsolidierungsziel.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder zum AZH aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16.6 > 16.450 > 16.3 > 16k > 15.7 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 11.850
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Juni.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 38% zulegen konnte. Eine Konsolidierung dieses Anstiegs während der schwachen Saisonalität würde sich anbieten. Die 15.6 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range 16k zur 16.180. Darüber Chance auf weitere Bewegung über die 16.290 zur 16.5. Bei Bruch 16.760. Unterhalb sei hingegen die Range zur 15.350 im Fokus. Darunter die Supportzone 15.1/14.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach seinem Allzeithoch erneut die wichtige Supportzone 15.7/15.6 anvisiert. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung geben. Die letzten schärferen Anstiege an der Wall Street konnte der DAX nicht mehr voll nachbilden. Die 15.955 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt ein erster Cluster zur16.180 aktiv. Darüber folgt die Erweiterung zur 16.180 und anschließend .360. Bei Bruch Chance auf 16.420/.470.

Unterhalb stellen hingegen die 15.830 einen ersten Cluster. Darunter folgen die 15.700 (m. Bollinger) und mit der 15.600 die große Supportzone. Bei Bruch Eintrübung zur 15.385.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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In der Übertreibungsphase…

Die Aktienmärkte blieben in der vergangenen Woche in ihrer Überhitzungsphase, wobei der Technologie-Sektor überproportional profitieren konnte. Viele Titel sind technisch gesehen stark überkauft, und es wäre durchaus angebracht, eine Gegenreaktion zu erwarten. Das starke Momentum hält jedoch noch entgegen. Die Zentralbanken haben wie erwartet geliefert. Die US-Notenbank Federal Reserve scheint wahrscheinlich ihren Höchststand bei den Zinssätzen erreicht zu haben, und bei der Europäischen Zentralbank dürfte dieser Höchststand im Sommer folgen. Obwohl die Zentralbanker bemüht sind, eine straffe (hawkish) Haltung einzunehmen, deuten die Daten darauf hin, dass die Zinserhöhungen bald ein Ende finden könnten. Die Märkte setzen darauf.

Die Wirtschaftsdaten waren größtenteils enttäuschend, wurden jedoch vom Markt bisher ignoriert. Der ZEW-Index deutet auf eine fehlende wirtschaftliche Erholung in Deutschland hin, die Bundesbank prognostiziert nun für das laufende Jahr eine Rezession in Deutschland und sieht das Inflationsziel bis 2025 nicht erreicht. Die Firmeninsolvenzen nehmen deutlich zu. Besonders besorgniserregend ist jedoch die Tatsache, dass die Wirtschaftsmotor China weiterhin ins Stocken gerät und erneut mit schwachen Daten überrascht hat.

Die kommende Woche beginnt mit einem Feiertag an der Wall Street. Im Fokus stehen vor allem die Anhörungen von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell vor dem Senat und dem Repräsentantenhaus. Auch die neuen Einkaufsmanagerindizes werden Beachtung finden.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Feiertag Wall Street – Juneteenth
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Mai
    • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen/ Baubeginne Mai
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr GB Verbraucherpreise Mai
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Mai
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor Bankenausschuss des Senats
  • Freitag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+17,48%), S&P500 (+14,85%), Dow Jones (+3,48%) und Nasdaq100 (+37,88).

Performance seit Januar 2023
Performance der letzten Handelswoche

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 mit über +5% im schwachen Börsenmonat Juni. Die aktuelle Impulsbewegung ist weit ausgedehnt und könnte vor dem Abschluss stehen. Eine Konsolidierung sollte berücksichtigt werden und wird bessere Einstiegsmöglichkeiten bieten. Die 4.410 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Range zur 4.440 aktiv. Darüber weitere Bewegung zur 4.465. Bei Bruch 4.490. Unterhalb rücken hingegen wieder die 4.375 in den Blickpunkt. Darunter könnte die Konsolidierung über die .350 zur .3255 an Fahrt aufnehmen. Bei Bruch 4.3/.290.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones nach seiner konsolidierten März-Aufwärtsbewegung weiterhin mit aktivem Kaufsignal. Erste Zielzone erreicht. Eine Zwischenkonsolidierung könnte sich nun jederzeit anbieten. Die 34.410 stellen eine erste relevante Zone. Oberhalb bleiben die 34.600 im Fokus. Darüber weitere Aufhellung zur 34.710. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 34.920. Unterhalb stellen hingegen die 32.240 einen ersten Support. Darunter nimmt die Konsolidierung Fahrt über die 34.1 zur 33.980 auf. Bei Bruch 33.800 und anschließend .570. Viel tiefer darf die Konso für das bullische Muster nicht gehen. In der zweiten Grafik ist das übergeordnete Bild im Dow Jones Quartalschart zu erkennen.

Große Bild – Dow Jones im Quartalschart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr der Outperformer inmitten einer KI-Übertreibungsphase. Eine größere Konsolidierung wäre überfällig, um eine gesunde Chartstruktur zu erhalten. Die 15k stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Spanne 15.190 zur 15.3 aktiv. Darüber die weitere Bewegung zur 15.420/.485. Bei Bruch Türöffner zur 15.700. Unterhalb rücken hingegen wieder die 14.880 in den Blickpunkt. Darunter folgen 14.700/.640. Bei Bruch könnte die Konso zur 14.280/.250 an Fahrt aufnehmen. Anschließend die 14k als interessantes und bullisches Konsolidierungsziel.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit 1990, wo der DAX nach drei roten Quartalskerze in Folge (gab es zuletzt inmitten der Finanzkrise 2008 und zur Dotcom-Bubble 2000) eine scharfe Gegenbewegung einleiten konnte. Ein nachhaltiger Bruch durch die Zone 14.8/15.1 würde das charttechnische Bild wieder zum AZH aufhellen.

Folgende übergeordnete Cluster sind nun im Quartalschart zu nennen:

  • 16.6 > 16.450 > 16.3 > 16k > 15.7 > 15.1k/14.8 > 14.5 > 14k > 13.3 > 13k > 12.600 > 11.850
DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Juni.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
Der VDAX auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Monaten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble
DAX Keilformation seit 2000

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 38% zulegen konnte. Eine Konsolidierung dieses Anstiegs während der schwachen Saisonalität würde sich anbieten. Die 15.6 stellen einen ersten relevanten Bereich im Monatschart. Oberhalb steht weiter die Range 16k zur 16.180. Darüber Chance auf weitere Bewegung über die 16.290 zur 16.5. Bei Bruch 16.760. Unterhalb sei hingegen die Range zur 15.350 im Fokus. Darunter die Supportzone 15.1/14.8.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX ein neues Allzeithoch erreichen konnte. Die Supportzone 15.7/15.6 wird bisher souverän verteidigt. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung setzen. Die letzten schärferen Anstiege an der Wall Street konnte der DAX nicht mehr voll nachbilden. Nach Test der nächsten Widerstandszone 16.4/16.5 muss nun eine Konsolidierung in Erwägung gezogen werden. Die 16.270 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt ein erster Cluster zur .360 aktiv. Darüber folgt bei Stabilisierung ein Angriff auf ein neues AZH bei 16.510. Bei Bruch Chance auf 16.580 und .670. Anschließend 16.760 und .820.

Unterhalb stellen hingegen nach der 16.185 die 16.120 einen ersten Cluster. Darunter folgen die 16k. Bei Bruch Ausdehnung der Konsolidierung in die alte Seitwärtsrange mit der 15.870 und anschließend .700 als Anlaufmarken.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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