Märkte vor einer Super-Woche

Die vergangene Handelswoche endete für die Aktienmärkte positiv, wobei der DAX als Outperformer glänzte und mit sieben aufeinanderfolgenden Rekordhochs die beste Serie seit 2015 verzeichnete. Auch die US-Indizes zogen mit und konnten in 17 Handelswochen 15 grüne Wochen verbuchen. Die anhaltende Rallye wird weiterhin vom Momentum und der großen Hoffnung auf Durchbrüche im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) getrieben. Die Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone zeigen einen weiteren Rückgang, allerdings bleibt die Kerninflation relativ stabil, was darauf hindeutet, dass erste Zinssenkungen frühstens ab Juni wahrscheinlich sind, ohne jedoch in eine große Zinswende zu münden. In den USA hingegen bleiben die Inflationsdaten aufgrund der robusteren Konjunktur stabil, was eine Verschiebung der geldpolitischen Lockerung wahrscheinlicher macht. Trotz dieser Entwicklungen ignorieren die Aktienmärkte in ihrer aktuellen Euphoriephase sämtliche Risiken.

Die neue Handelswoche verspricht zahlreiche wichtige Wirtschaftsdaten, die als stärkere Impulsgeber dienen könnten. Besonders die Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten aus den USA wird erwartet. Ein erneut starker Arbeitsmarktbericht könnte den Lohndruck und somit die Inflation weiter beeinflussen. Zudem steht die Anhörung von Fed-Chef Jerome Powell vor dem US-Senat und dem Repräsentantenhaus an, was von großem Interesse für die Märkte sein dürfte. Am Donnerstag wird der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) von EZB-Präsidentin Christine Lagarde verkündet. Es wird erwartet, dass die EZB weiterhin abwartend agiert und Zinssenkungen noch nicht in Aussicht stellt. Zusätzlich werden zahlreiche Wirtschaftsdaten veröffentlicht, darunter die Industrieproduktion und die Industrieauftragslage sowohl für Deutschland als auch für die USA.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex März
  • Dienstag:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Januar
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Januar
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanzsaldo Januar
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze Januar
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Februar
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Januar
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chef Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz Februar
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Januar
    • 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
    • 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed-Chef Powell vor Bankenausschuss des Senats
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Januar
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Februar
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Februar

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (orange), Dow Jones (gelb) , Russell 2000 (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2024.

Performance seit Januar 2024

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 erneut mit einer Gewinnwoche und Allzeithoch. Der Impuls seit Ende Oktober ist weit ausgedehnt, aber Umkehrsignale werden weiter konsequent gemieden; im Gegenteil: die Zwischenkonsolidierungen verlaufen in bullischen Mustern. Oberhalb der 5.070 bleibt direkt ein Cluster zur 5.150 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zur 5.200. Unterhalb droht hingegen der Weg über die 5.020 erneut zur 4.960. Bei Bruch erste Eintrübung zur 4.9.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones handelte innerhalb der Vorwochenrange, ohne jedoch den ersten Support zu verletzen. Die November-Rallye ist weit ausgedehnt, aber bisher fehlen die Umkehrtendenzen. Bei Top-Bildung muss eine Konsolidierung zur 36k eingeplant werden. Steigender Keil seit Januar aktiv, welcher auf dem langsamen Weg zur 39.4 deckeln dürfte. Oberhalb würde sich hingegen die Tür zur 40k öffnen. Unterhalb der 38.8 steht wieder der neutrale Cluster 38.3/38k. Erst Bei Bruch Eintrübung.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Wochenchart

Der Nasdaq100 nach 3 Wochen innerhalb einer Seitwärtsrange mit einem knappen neuen Allzeithoch. Der Index steht nach +30% seit November vor einer fertig ausgebildeten großen Impulsbewegung. Der Abschluss der 5. Welle würde die Tür für eine mehrwöchige Konsolidierung öffnen. Das Signal dafür wird bisher konsequent gemieden. Oberhalb der 17.7 bleibt eine Range zur 18.4 aktiv. Darüber Chance auf 18.6/18.7. Unterhalb würde sich die Tür zur 17.3 und 17k öffnen. Darunter droht die Konsolidierung der Novemberbewegung mit weitere Ziele bei 16.6.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Februar.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2024.

Der DAX im Jahr 2024 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart. Zu sehen der Corona-Crash und die nachfolgende Rallye, welche 2022 bullisch konsolidiert und ab Oktober 2022 bullisch aufgelöst wurde. 2023 hat sich zudem eine Cup & Handle ausgebildet, die eine gute bullische Grundlage für 2024 darstellt. Oberhalb der 17.4 wird die Tür zur 18k geöffnet. Nachfolgend 18.4. Unterhalb muss nach der 17k hingegen ein Konsolidierng in Bereich der 16.3 eingeplant werden.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX den Herbstanstieg nur bis zum 23,6-er Fibu-Level konsolidierte. Verdächtig flach, allerdings erfolgt die Auflösung zunehmend impulsiv, wovon oberhalb der 17.4 auch mit höherer Wahrscheinlichkeit ausgegangen werden muss. Erst bei Bruch zurück muss ein Warnsignal ausgesprochen werden. Die erste neutrale Range verläuft von 17.4 zur 17.8. Oberhalb öffnet sich der Cluster zur 18.050 und anschließend 18.2. Unterhalb wäre hingegen die Spanne zur 17.150 zu nennen. Anschließend folgen 17k/16.850.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

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Woche der Inflation… Märkte mit Scheuklappen

Die vergangene Woche an den Aktienmärkten endete erneut mit Gewinnen, angetrieben vor allem durch die euphorische Reaktion auf die starken Quartalszahlen von Nvidia, einem der führenden Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Diese Entwicklung fütterte den anhaltenden Hype um KI-Technologien weiter. Trotz abermals schwacher Konjunkturdaten aus Deutschland, die normalerweise ein Grund zur Sorge sein könnten, erreichte der DAX im Zuge der allgemeinen Marktbegeisterung ein neues Rekordhoch und nähert sich nun der nächsten Widerstandszone. An der Wall Street scheinen die Aktienmärkte die Reaktionen der Anleihemärkte auf die zunehmend restriktiven Aussagen der US-Notenbanker weiterhin zu ignorieren. Die Erwartungen einer großen Zinswende für 2024 haben sich scharf verschoben, mit einem ersten möglichen Zinsschritt frühestens im Juni/ Juli. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die Geldpolitik über einen längeren Zeitraum hinweg restriktiv bleiben könnte, was potenziell die Konjunktur und die Unternehmensgewinne belasten würde – ein Risiko, das bisher vom Markt weitgehend ausgeblendet wird.

In der kommenden Woche rücken die neuen Inflationsdaten aus Europa, Deutschland und den USA in den Mittelpunkt. Insbesondere die Daten aus den USA könnten als Unsicherheitsfaktor dienen. Eine Überraschung auf der Oberseite könnte die Aussichten auf eine anhaltend restriktive Geldpolitik weiter verstärken und die aktuellen Markterwartungen in ihrer Ignoranz herausfordern.

Trotz des Beginns der schwachen Saisonalität in der zweiten Februarhälfte haben die Märkte bisher alle Risiken zu ignorieren versucht. Es ist bemerkenswert, dass die Grundlage dieser Rallye zunehmend auf einer immer kleineren Anzahl von Big Tech-Unternehmen lastet. Diese Entwicklung wirft Fragen hinsichtlich der Nachhaltigkeit des aktuellen Markttrends auf und mahnt zur Vorsicht, da die Fundamente der Rallye möglicherweise weniger stabil sind, als es der erste Blick vermuten lässt. Die Reaktion der Märkte auf die kommenden Inflationsdaten könnten sich nun als entscheidend erweisen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 14:00 Uhr USA Baugenehmigungen Januar
    • 16:00 Uhr USA Neubauverkäufe Januar
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima März
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Januar
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Februar
    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index Februar
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen Februar
    • 14:30 Uhr USA BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
  • Donnerstag:
    • Monatsabschluss
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze Januar
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Januar
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • Monatsauftakt
    • 03:00 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Februar
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Uni Michigan März (endgültig)

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Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (orange), Dow Jones (gelb) , Russell 2000 (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2024.

Performance seit Januar 2024

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 erneut mit einer Gewinnwoche und Allzeithoch. Der Impuls seit Ende Oktober ist weit ausgedehnt, aber Umkehrsignale werden weiter konsequent gemieden; im Gegenteil: die Zwischenkonsolidierungen verlaufen in bullischen Mustern. Oberhalb der 5.070 bleibt direkt ein Cluster zur 5.150 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zur 5.200. Unterhalb droht hingegen der Weg über die 5.020 erneut zur 4.960. Bei Bruch erste Eintrübung zur 4.9.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones konnte die 39k und damit ein neues Allzeithoch erreichen. Die November-Rallye ist weit ausgedehnt, aber bisher fehlen die Umkehrtendenzen. Bei Top-Bildung muss eine Konsolidierung zur 36k eingeplant werden. Steigender Keil seit Januar aktiv, welcher auf dem langsamen Weg zur 39.4 deckeln dürfte. Oberhalb würde sich hingegen die Tür zur 40k öffnen. Unterhalb der 38.8 steht wieder der neutrale Cluster 38.3/38k. Erst Bei Bruch Eintrübung.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Wochenchart

Der Nasdaq100 mit einem knappen neuen Allzeithoch, aber seit 3 Wochen innerhalb einer Seitwärtsrange. Der Index steht nach +27% seit November vor einer fertig ausgebildeten großen Impulsbewegung. Der Abschluss der 5. Welle würde die Tür für eine mehrwöchige Konsolidierung öffnen. Das Signal dafür wurde bisher konsequent gemieden. Oberhalb der 17.5 bleibt eine Range zur 18k aktiv. Darüber Chance auf 18.4/18.5. Unterhalb würde sich die Tür zur 17k öffnen. Darunter droht die Konsolidierung der Novemberbewegung mit weitere Ziele bei 16.4.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Februar.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2024.

Der DAX im Jahr 2024 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart. Zu sehen der Corona-Crash und die nachfolgende Rallye, welche 2022 bullisch konsolidiert und ab Oktober 2022 bullisch aufgelöst wurde. 2023 hat sich zudem eine Cup & Handle ausgebildet, die eine gute bullische Grundlage für 2024 darstellt. Oberhalb der 17k würden sich noch weitere Zugewinne zur 2022-er Keilbegrenzung bei 17.4 anbieten. Unterhalb muss ein Konsolidierng zur 16k eingeplant werden. Bei Bruch auf der Oberseite öffnet sich die Tür zur 17.8/18k.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX den Herbstanstieg nur bis zum 23,6-er Fibu-Level konsolidierte. Verdächtig flach, was vor allem auf die sehr starke US-Börse zurückzuführen ist, welche der DAX mit seiner Underperformance nicht komplett ignorieren kann. Der anschließende bullische Abpraller erfolgte per 1 zu 1 Projektion und als 3-Weller bis an den Widerstand bei 17.450. Die Bären könnten von hier noch ein bärisches Szenario (in Richtung 16k) skizzieren, aber bräuchten dafür deutlichen Abwärtsdruck über die 17.2 & 17k. Bei Bruch auf der Oberseite durch die Trendbegrenzung würde sich hingegen die Tür zur 17.8 und 18k Stück für Stück öffnen. Die 17.140 stellen auf Wochensicht den ersten Support. Oberhalb bleibt die Range 17.300 zur 17.400 aktiv. Darüber folgen die Cluster 17.570 und anschließend .720. Unterhalb hingegen die Range 17.000 und 16.850.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tageschart:
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Saisonale Muster: Jetzt die Umkehr?

Die Aktienmärkte zeigen zum Wochenabschluss Schwäche und beenden damit eine beeindruckende Serie von 14 Wochengewinnen. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, ob dies bereits der Beginn einer Marktwende sein könnte. Insbesondere im Technologie-Sektor an der Wall Street sind erste Anzeichen von Schwäche erkennbar, und die Marktbreite sendet zudem lautere Warnsignale. Historisch gesehen tritt Mitte Februar oft eine größere Schwächephase ein, ein Muster, das sich über die letzten 70 Jahre beobachten lässt.

Der DAX erreichte trotz negativer Konjunkturmeldungen ein neues Allzeithoch, getrieben von der Hoffnung auf eine zukünftige Besserung und dem Versuch, der US-Rallye zu folgen. Doch auch beim DAX führte das Erreichen des Allzeithochs nicht zu weiteren Anschlusskäufen. In den USA haben die stärker als erwartet ausgefallenen Inflationsdaten die Erwartungen an eine rasche und deutliche geldpolitische Lockerung gedämpft. Während der Anleihemarkt bereits reagiert, scheint der Aktienmarkt, der derzeit stark vom KI-Hype getragen wird, diese Entwicklung bisher zu ignorieren. Bemerkenswert ist jedoch, dass der Technologie-Sektor in der vergangenen Woche die schwächste Performance zeigte, was die Frage aufwirft, ob die saisonale Schwächephase nun tatsächlich pünktlich beginnt. In der kommenden Woche rücken neben den Einkaufsmanagerindizes und den Protokollen der Notenbanksitzungen vor allem die Quartalszahlen von Nvidia in den Fokus. Diese werden zeigen, ob die starke Rallye des Unternehmens durch die tatsächliche Geschäftsentwicklung gerechtfertigt ist.

Die kommende Woche könnte somit entscheidende Hinweise darauf geben, ob die aktuelle Marktschwäche eine vorübergehende Korrektur oder den Beginn einer umfassenderen Konsolidierungsphase darstellt.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • USA Feiertag – Presidents Day
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr USA Leading Index Januar
  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen Februar (vorläufig)
    • 20:00 Uhr USA Fed-Protokoll
    • Quartalszahlen von Nvidia
  • Donnerstag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (vorläufig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Januar (endgültig)
    • 13:30 Uhr Eurozone Protokoll der letzten EZB-Sitzung
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (vorläufig)
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Januar
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Februar

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Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (orange), Dow Jones (gelb) , Russell 2000 (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2024.

Performance seit Januar 2024

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 verpasste den Rekord mit der 15. Gewinnwoche. Im Future steht als Wochenkerze ein bearish engulfing pattern. Können die Bären diese Chance zum Auftakt in die schwache Saisonalität aufgreifen? In der Bewegung seit Anfang Januar hat sich nun ein 5-Weller fertig herausgebildet (Stundenchart). Oberhalb der 4.960 bleibt die Range zur 5.050/.070 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zur 5.150. Unterhalb droht hingegen der Weg in die Konsolidierung mit ersten Zielen um 4.870. Bei Bruch 4.820/.780.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones beendete die Handelswoche ebenso leicht im Minus. Auch hier ein bearish engulfing pattern in der Wochenkerze. Die November-Rallye ist weit ausgedehnt, aber bisher fehlen die Umkehrtendenzen. Bei Top-Bildung muss eine Konsolidierung zur 36k eingeplant werden. Zwischenziele 37.250/36.5. Oberhalb der 38k/38.200 bleibt die Range zur 38.8/39k aktiv. Darüber 39.4 im Fokus. Unterhalb öffnet sich nach der 38k hingegen die Tür zur 37.3.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Wochenchart

Der Nasdaq100 ebensomit einem bearish engulfing pattern in der Wochenkerze. Der Index steht nach +27% seit November vor einer fertig ausgebildeten großen Impulsbewegung. Der Abschluss der 5. Welle würde die Tür für eine mehrwöchige Konsolidierung öffnen. Das Signal dafür wurde bisher nicht gesetzt, aber untergeordnet wurde die 5. Welle (von Anfang Januar – Stundenchart) auch komplett ausgeprägt und befindet sich bereits in einer A und B-Welle. Oberhalb der 17.5 bleibt eine Range zur 17.8 & 18k noch bestehen. Darüber Chance auf 18.4. Unterhalb würde sich die Tür zur 17k öffnen. Darunter droht die Konsolidierung der Novemberbewegung mit weitere Ziele bei 16.4.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Februar.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2024.

Der DAX im Jahr 2024 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart. Zu sehen der Corona-Crash und die nachfolgende Rallye, welche 2022 bullisch konsolidiert und ab Oktober 2022 bullisch aufgelöst wurde. 2023 hat sich zudem eine Cup & Handle ausgebildet, die eine gute bullische Grundlage für 2024 darstellt. Oberhalb der 17k würden sich noch weitere Zugewinne zur 2022-er Keilbegrenzung bei 17.3/17.4 anbieten. Unterhalb muss ein Konsolidierng zur 16k eingeplant werden.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX den Herbstanstieg nur bis zum 23,6-er Fibu-Level konsolidierte. Verdächtig flach, was vor allem auf die sehr starke US-Börse zurückzuführen ist, welche der DAX mit seiner Underperformance nicht komplett ignorieren kann. Es muss daher noch eine Fortsetzung der Konso in Richtung der 16k (im bullischen Muster) eingeplant werden. Bei Stabilität oberhalb der 17k bleibt hingegen in kleinen Schritten die Tür zur 17.4 geöffnet. Zwischenmarken wären 17.160/.260/.320. Die 16.850 stellen auf der Unterseite auch weiterhin den ersten Support. Darunter wäre der Cluster über 16.750 zur .680 zu nennen. Bei Bruch dürfte die Konsolidierung zur 16.530/.500 fortgesetzt werden.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Die schwächste Phase des Jahres…

Die Aktienmärkte haben eine weitere solide Woche hinter sich gebracht, wobei sich die Performance der einzelnen Indizes unterschiedlich gestaltete. Der DAX und der Dow Jones zeigten sich mit einer nahezu unveränderten Performance, während die technologielastigen Indizes S&P 500 und Nasdaq ihre beeindruckende Rallye fortsetzten und die 14. Gewinnwoche in den letzten 15 Handelswochen verbuchten. Insbesondere der S&P 500 hat die Konsensprognose der Banken für das Jahresende bereits Anfang Februar um 200 Punkte übertroffen, getrieben vor allem durch die starken Performances der hochkapitalisierten Tech-Konzerne wie Nvidia. Die Reaktion der Märkte auf Quartalsberichte von Tech-Unternehmen zeigt eine zunehmende Volatilität, während die allgemeine Marktbreite weiterhin schwach bleibt. Diese Entwicklung deutet auf potenzielle Herausforderungen auf dem weiteren Weg nach oben hin. Insbesondere die zweite Februarhälfte könnte sich als schwierig erweisen, da sie historisch gesehen oft zu den schwächsten zwei Wochen des Jahres zählt.

Zusätzlich stand das US-Bankensystem, insbesondere der Regionalbankensektor, in der vergangenen Woche unter Druck. Die Warnungen von Finanzministerin Janet Yellen und Notenbankchef Jerome Powell wurden bisher vom Markt ignoriert. Diese Situation könnte jedoch nicht unbegrenzt anhalten, besonders wenn die angesprochenen Risiken im Finanzsektor manifest werden.

In der kommenden Woche richten sich die Augen vor allem auf die neuen Inflationsdaten aus den USA. Ein weiterer Rückgang der Inflation wird erwartet, aber eine Abweichung nach oben könnte die Zinserwartungen trüben und möglicherweise eine längst überfällige Konsolidierungsphase einläuten.

Insgesamt präsentiert sich der Markt weiterhin stark, insbesondere im Technologiebereich, aber die schwache Marktbreite und potenzielle Risiken im Bankensektor mahnen zur Vorsicht. Die kommenden Inflationsdaten und deren Einfluss auf die Zinslandschaft werden entscheidend sein, um die weitere Richtung der Aktienmärkte zu bestimmen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • China Feiertag – Chinesisches Neujahr – Woche
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Februar
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Februar
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Januar
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Januar
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Dezember
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Januar
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Februar
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Januar
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Januar
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Februar (vorläufig)

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Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (orange), Dow Jones (gelb) , Russell 2000 (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2024.

Performance seit Januar 2024

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 schaffte mit der Rallye seit November 2023 nun die 14. Gewinnwoche in nur 15 Wochen. In der Bewegung seit Anfang Januar hat sich nun der 5-Weller fertig herausgebildet. Die 5. Abschlusswelle, im Detail im Stundenchart zu erkennen, hat ebenso nun einen 5-Weller komplettiert. Die Konsolidierung des Januarimpuls könnte nun somit in den Startlöchern, was ebenso gut ins historische Bild passen würde. Oberhalb der 4.960 bleibt die Range zur 5.030 aktiv. Darüber würden noch 5.070 und 5.100 in den Fokus rücken. Unterhalb droht hingegen der Weg in die Konsolidierung mit ersten Zielen um 4.870. Bei Bruch 4.820/.780.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones beendete die Handelswoche nahezu unverändert. Die November-Rallye ist auch hier weit ausgedehnt, aber bisher fehlen die Umkehrtendenzen. Bei Top-Bildung muss eine Konsolidierung zur 36k eingeplant werden. Zwischenziele 37.250/36.4. Oberhalb der 38.200 bleibt die Range zur 38.8 aktiv. Darüber 39k und 39.4 im Fokus. Unterhalb öffnet sich nach der 38k hingegen die Tür zur 37.250.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Wochenchart

Der Nasdaq100 steht nach +27% seit November vor einer fertig ausgebildeten großen Impulsbewegung. Der Abschluss der 5. Welle würde die Tür für eine mehrwöchige Konsolidierung öffnen. Das Signal dafür wurde bisher nicht gesetzt, aber untergeordnet ist die 5. Welle (von Anfang Januar – Stundenchart) nun auch komplett ausgeprägt. Oberhalb der 17.5 bleibt eine Range zur 17.8 & 18k noch bestehen. Darüber Chance auf 18.4. Unterhalb würde sich die Tür zur 17k öffnen. Darunter droht die Konsolidierung der Novemberbewegung mit weitere Ziele bei 16.5.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Februar.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2024.

Der DAX im Jahr 2024 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart. Zu sehen der Corona-Crash und die nachfolgende Rallye, welche 2022 bullisch konsolidiert und ab Oktober 2022 bullisch aufgelöst wurde. 2023 hat sich zudem eine Cup & Handle ausgebildet, die eine gute bullische Grundlage für 2024 darstellt. Oberhalb der 17.1 würden sich direkt weitere Zugewinne anbieten. Unterhalb muss ein Zwischenschritt eingeplant werden. 16.6 – 16k – 15.6 wäre ein gesundes Verlaufsmuster.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX seine Bullenflagge nach oben auflösen konnte. Trotz der sehr starken US-Indizes konnte der Index abermals nur mit einer Nullperformance als Doji schließen. Die Konsolidierung innerhalb der Flagge ist mit dem 23,6-er Fibu-Level bisher nur sehr flach verlaufen und hält die Wahrscheinlichkeit am Leben, dass der Flaggenausbruch noch zur eigentlichen Konsolidierung gehört und ein vorzeitiges Ende finden wird. Saubere Konsolidierungsziele nach der Novemberrallye sollten eigentlich bis unter die 16k führen. Bei aufkommender Dynamik über die 17.1 muss jedoch davon ausgegangen werden, dass die Konsolidierung in der Tat flach beendet wurde und ein neuer Aufwärtsimpuls bereits läuft. Ein Türöffner zur 17.4 müsste dann eingeplant werden. Die 16.840 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 17.000 aktiv. Anschließend Chance auf 17.150 und .220. Unterhalb wäre hingegen der Cluster über 16.750 zur .680/.650 zu nennen. Darunter dürfte die Konsolidierung zur 16.500 fortgesetzt werden.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Weitere interessanten Informationen

Zwischen Tech-Euphorie und Bankenkrise


Die Wall Street setzt ihre beeindruckende Rallye seit November fort und konnte in den letzten 14 Handelswochen 13-mal mit Gewinnen abschließen. Diese positive Entwicklung wurde zuletzt durch die Quartalsberichte einiger großer Technologieunternehmen wie Meta und Amazon angefeuert. Diese hochmarktkapitalisierten Unternehmen haben eine bedeutende Rolle dabei gespielt, den breiten Markt nach oben zu ziehen, was die Bedeutung des Technologiesektors für die gesamte Marktdynamik unterstreicht. Im Gegensatz dazu schloss der DAX die Woche als Underperformer im Minus ab, trotz eines kurzzeitigen Erreichens eines neuen Allzeithochs. Diese Entwicklung zeigt, dass der deutsche Aktienmarkt die positive Dynamik der Wall Street nicht im gleichen Maße nachvollziehen konnte. Der Februar beginnt somit für die Wall Street stark, während der DAX gemischte Signale sendet. Historisch gesehen gilt der Februar als der saisonal zweitschlechteste Börsenmonat (vor allem die 2. Hälfte), was die beachtliche Performance der US-Märkte umso bemerkenswerter macht.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem bevorstehenden Interview von Fed-Chef Jerome Powell, das am Sonntag im Fernsehen ausgestrahlt wird („60 Minutes“ auf CBS). Seine Aussagen könnten wichtige Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der USA geben und den Handelsstart in die neue Woche entscheidend beeinflussen. Die Datenlage (Arbeitsmarkt, Frühinikatoren) deutet zunehmend ein Erstarken der Inflation an und setzt die „datenabhängige“ Fed unter Druck. Zugleich gerät der Regionalbankensektor wieder unter Druck. Starke Abverkäufe, Einlagenabflüsse. Bei Ausfall der Zinswende drohen hier neue Turbulenzen.

In der kommenden Woche ist der Wirtschaftskalender relativ leer, was bedeutet, dass wenige wirtschaftliche Daten veröffentlicht werden, die den Markt direkt beeinflussen könnten. Dies lässt den Märkten Raum, auf die jüngsten Aussagen von Powell und die allgemeine Marktstimmung zu reagieren.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Dezember
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar (endgültig)
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex Februar
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Februar
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Februar
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Februar
  • Donnerstag:
    • 02:30 Uhr China Verbraucher- und Erzeugerpreise Januar
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Februar (endgültig)

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2024. DAX (1,0%), S&P500 (+3,8%), Dow Jones (+2,5%) und Nasdaq100 (+4,7%).

Performance seit Januar 2024

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 nach der Rallye seit November 2023 mit mit 13 Gewinnwochen in 14 Wochen. In der Bewegung seit Anfang Januar hat sich nun der 5-Weller herausgebildet. Nach Ende der Abschlusswelle bietet sich eine Konsolidierung an, welche dan den weiteren weg weist. Oberhalb der 4.850 bleibt die Range zur 4.950 aktiv. Darüber würden noch die 5k und .030 in den Fokus rücken. Unterhalb droht hingegen der Weg in die Konsolidierung mit ersten Zielen um 4.780 und 4.7. Bei Bruch droht eine größere Konsolidierung.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones ebenso mit 13 Gewinnwochen in den letzten 14 Handelswochen. Die November-Rallye ist weiter ausgedehnt, aber bisher ohne Umkehrtendenzen. Bei Top-Bildung muss eine Konsolidierung zur 36k eingeplant werden. Zwischenziele 37k/36.4. Oberhalb der 38.350 bleiben die 38.8 und 39k im Fokus. Unterhalb hingegen wieder die 37.950 und anschließend 37.250.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Wochenchart

Der Nasdaq100 steht nach +25% seit November vor dem Abschluss einen großen Impulsbewegung. Der Abschluss der 5. Welle würde die Tür für eine mehrwöchige Konsolidierung öffnen. Das Signal dafür wurde bisher nicht gesetzt. Kaum verändert zur Vorwoche, aber innerhalb einer aktiven 5. Welle (von Anfang Januar). Oberhalb der 17.3 bleibt eine Range zur 17.8 noch bestehen. Darüber 18k. Unterhalb steht der neutrale Cluster zur 16.5. Darunter dürfte die Konsolidierung zur 16k ihren Anfang nehmen.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat Februar.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2024.

Der DAX im Jahr 2024 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart. Zu sehen der Corona-Crash und die nachfolgende Rallye, welche 2022 bullisch konsolidiert und ab Oktober 2022 bullisch aufgelöst wurde. 2023 hat sich zudem eine Cup & Handle ausgebildet, die eine gute bullische Grundlage für 2024 darstellt. Oberhalb der 17.2 würden sich direkt weitere Zugewinne anbieten. Unterhalb muss ein Zwischenschritt eingeplant werden. 16.6 – 16k – 15.6 wäre ein gesundes Verlaufsmuster.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX seine Bullenflagge nach oben auflösen konnte. Trotz der sehr starken US-Indizes konnte der Index nur mit einem Minus als Doji schließen. Die Konsolidierung innerhalb der Flagge ist mit dem 23,6-er Fibu-Level bisher nur sehr flach verlaufen und hält die Wahrscheinlichkeit am Leben, dass der Flaggenausbruch noch zur eigentlichen Konsolidierung gehört und ein vorzeitiges Ende finden wird. Saubere Konsolidierungsziele nach der Novemberrallye sollten eigentlich bis unter die 16k führen. Bei aufkommender Dynamik über die 17.1 muss jedoch davon ausgegangen werden, dass die Konsolidierung in der Tat flach beendet wurde und ein neuer Aufwärtsimpuls bereits läuft. Ein Türöffner zur 17.4 müsste dann eingeplant werden. Die 16.850 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zum AZH und 17.080 aktiv. Anschließend 17.240. Bei Bruch 17.4. Unterhalb wäre hingegen der Cluster über die 16.5 zur 16.350 zu nennen. Darunter dürfte die Konsolidierung zur 16.050 (m. Bollinger) fortgesetzt werden.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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