Abgabedruck – Risiko im Markt – Geopolitik, Zinsen

Die Aktienmärkte haben eine besonders volatile Handelswoche hinter sich gelassen, geprägt von starken Unsicherheiten und geopolitischen Spannungen, insbesondere durch die Befürchtungen eines möglichen Angriffs des Irans auf Israel. Dies führte zu verstärkten Gewinnmitnahmen und einem Handelsschluss nahe des Wochentiefs. Zusätzlich wurde der Markt durch das Fehlen von Käufern belastet, da sich viele Unternehmen in der Blackout-Periode für Aktienrückkäufe befanden. Dies dürfte sich jedoch in der kommenden Woche schrittweise ändern. Am Montag steht in den USA die Zahlung der Einkommensteuer an, was vorab zu einem Aufbau von Cashbeständen bei einigen Aktienkäufern geführt hat. Die Unsicherheit im Markt wurde zudem durch feste Inflationsdaten aus den USA verstärkt, die darauf hinweisen, dass der zuvor vermutete disinflationäre Trend unterbrochen ist, da die Inflation nun den dritten Monat in Folge angestiegen ist. Vor diesem Hintergrund erscheint eine schnelle und umfassende geldpolitische Wende mit Zinssenkungen in den USA frühestens im Herbst oder Spätsommer möglich.

In der kommenden Handelswoche rückt der Auftakt der Quartalsberichtssaison in den Fokus, wobei die Erwartungen an eine starke konjunkturelle Entwicklung bis in die zweite Jahreshälfte hinein hoch sind. Allerdings könnten gute Quartalsberichte mit einem getrübten Ausblick von den Märkten negativ aufgefasst werden, was das seit Monaten vorherrschende Goldlöckchen-Szenario (schwache Inflation bei zugleich starker Konjunktur) weiter untergraben könnte. Ein Szenario einer festeren Inflation bei gleichzeitig sich eintrübender Konjunktur wäre eine Entwicklung, die bisher nicht im Markt eingepreist ist und könnte zu einer fortgesetzten Konsolidierung der starken Rally seit dem letzten Herbst beitragen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Februar
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz März
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index April
    • Quartalsberichte u. a. Goldman Sachs, Charles Schwab, First Bank
  • Dienstag:
    • 04:00 Uhr China BIP Q1
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen April
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion März
    • Quartalsberichte u. a. Bank of America, Morgan Stanley, Johnson & Johnson
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise März (endgültig)
    • 20:00 Uhr USA Feid Beige Book
    • Quartalsberichte u. a. Aloca
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index April
    • 14:30 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser März
    • Quartalsberichte u. a. Netflix, Blackstone
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise März
    • Quartalsberichte u. a. American Express, P&G

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Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX den Herbstanstieg Mitte Januar nur bis zum 23,6-er Fibu-Level konsolidierte und anschließend die nächste Impulsbewegung starten konnte. An der 18.6 setzte eine Konsolidierung ein, die noch als 4. Welle einzustufen wäre. Durch den schwachen Wochenschluss rückt nun aber die Zone um 17.6 in den Fokus. Auffällig ist jedoch, dass die Abwärtsbewegung recht scharf verläuft. Die 17.900 stellen die erste neutrale Wochenrange zur 18.2. Oberhalb wird die Aufhellung zur 18.5 wieder möglich. Unterhalb öffnet sich hingegen die Tür zur 17.7/17.550.

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Die Zweifel sind im Markt – Inflation und EZB im Fokus

Die vergangene Handelswoche schloss schwach ab, und es kam zur Verletzung erster Unterstützungsmarken. Obwohl ein stärkerer Abgabedruck zum Wochenende vermieden wurde, kann dies noch nicht als klare Entwarnung gesehen werden. Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor bleibt die wirtschaftliche Lage in den USA, insbesondere im Zusammenhang mit dem Abwärtstrend bei der Inflation. Der robuste Arbeitsmarkt und der Ölpreis auf Jahreshoch werfen zunehmend Zweifel auf, ob dieser Trend weiterhin Bestand hat. Mehrere Mitglieder der Federal Reserve haben bereits signalisiert, dass sie bereit sind, die Zinswende bei Bedarf weiter in den Herbst zu verschieben. Die Aktienmärkte, die bisher vorrangig ein optimistisches Goldlöckchen-Szenario (starkes Wachstum bei niedriger Inflation) eingepreist haben, könnten dadurch negativ überrascht werden.

Die nun bevorstehende Handelswoche verspricht aufgrund der Veröffentlichung der neuen Erzeuger- und Verbraucherpreise aus den USA besonders interessant zu werden. Sollten diese Daten höher als erwartet ausfallen, könnte dies darauf hindeuten, dass die Fed gezwungen sein könnte, die erwartete Zinswende zu verzögern. Zudem stehen am Donnerstag die geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) an. Angesichts des Fortschritts der EZB im Kampf gegen die Inflation könnte diese Sitzung erste Hinweise auf eine baldige Zinssenkung liefern, um die schwächelnde Konjunktur in der Eurozone zu unterstützen. Ein weiterer wichtiger Punkt in der kommenden Woche ist der Tax Day in den USA, der Stichtag für die Einkommenssteuer. Historisch gesehen tendieren Anleger dazu, um diesen Zeitpunkt ihre Bargeldquote zu erhöhen. Zusätzlich könnten die Aktienrückkäufe (Buybacks), die sich in der sogenannten Blackout-Periode befinden, dazu führen, dass dem Markt Käufer fehlen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Februar
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Februar
    • 10:30 Uhr Eurozone Sentix Konjunkturindex
  • Dienstag:
    • %%
  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise März
    • 20:00 Uhr USA FOMC-Protokoll
  • Donnerstag:
    • 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise März
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • 05:00 Uhr China Handelsbilanz März
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise März (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen April

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Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX den Herbstanstieg Mitte Januar nur bis zum 23,6-er Fibu-Level konsolidierte und anschließend die nächste Impulsbewegung starten konnte. Eine Zwischenkonsolidierung in Form einer 4. Welle wäre zu erwarten und könnte mit der Schwäche der Vorwoche ihren Anfang genomnen haben. Entscheidend für die Bullen wäre es die Abwärtsdynamik herauszunehmen, um eine bullische Konsolidierung anzustreben. Fortgesetzter Abgabedruck würde eine größere Umkehr andeuten. Die erste neutrale Wochenrange verläuft von 18.1/18.2 zur 18.5. Oberhalb Chance auf neues Allzeithoch bei 18.670. Unterhalb wäre die Spanne zur 17.930/.900 zu nennen. Anschließend folgen 17.680/17.550.

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Überraschung in der Osterwoche?

Die Aktienmärkte setzten ihre beeindruckende Rallye fort und beendeten erneut eine Handelswoche mit Gewinnen. Der DAX erreichte trotz der Rezession in Deutschland ein neues Allzeithoch von 18.200 Punkten, angetrieben von der Hoffnung auf baldige Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Erwartung, dass die konjunkturelle Talsohle bald durchschritten sein könnte. An der Wall Street wirkten besonders die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell als Kurstreiber, der trotz der aktuellen Datenlage an einem Abwärtstrend bei der Inflation festhält. Die nächste Handelswoche, die durch den Karfreitag verkürzt sein wird, steht im Zeichen der Überprüfung dieser Annahme. Mit der Veröffentlichung der PCE-Daten in den USA wird ein entscheidender Inflationsindikator erwartet. Die Frage, ob Powell recht behält und die Inflation weiterhin nachlässt oder ob die Daten eine entgegengesetzte Entwicklung zeigen, wird die Märkte wahrscheinlich maßgeblich beeinflussen.

Aufgrund der Osterfeiertage und des Beginns der sogenannten Blackout-Periode für Aktienrückkäufe in den USA wird die kommende Handelswoche durch eine geringere Liquidität gekennzeichnet sein. Dies könnte zu einem eher ruhigen Handel führen, jedoch könnten externe Impulse, sollten sie auftreten, zu umso stärkeren Bewegungen führen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Ostermontag
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März
  • Dienstag:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (endgültig)
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise April (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Februar
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Februar
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise April (Vorabschätzung)
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar März
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
  • Donnerstag:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Februar
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Februar
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Februar
    • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht März

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Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX den Herbstanstieg Mitte Januar nur bis zum 23,6-er Fibu-Level konsolidierte und anschließend die nächste Impulsbewegung starten konnte. Umkehrsignale sind bisher nicht vorhanden. Eine 1 zu 1 Projektion der Herbstbewegung könnte gar die 19k noch in den Fokus rücken. Die erste neutrale Wochenrange verläuft von 18k über 18.100 zur 18.260. Oberhalb öffnet sich der Cluster über die .330 zur 18.440. Bei Bruch 18.660. Unterhalb wäre die Spanne zur 17.790 zu nennen. Anschließend folgen 17.680.

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Die Woche der Fed

Die vergangene Handelswoche schloss uneinheitlich ab, wobei der US-Tech-Sektor zunehmend unter Druck geriet. Dies dürfte an der aktuellen Datenlage liegen, bei der Konjunkturdaten schwächer als erwartet ausfielen, während die US-Inflation in Form der Verbraucher- und Erzeugerpreise stets für Überraschungen auf der Oberseite sorgte. Die Hoffnungen auf ein „Goldilocks-Szenario“, in dem die Wirtschaft stark und die Inflation niedrig ist, wurden zunehmend untergraben, was Befürchtungen schürt, dass die Wirtschaft weniger robust sein könnte und gleichzeitig die Inflation sich verfestigt – ein Hinweis auf ein mögliches Stagflationsszenario. Die Anleihemärkte spiegeln diese Entwicklungen wider, mit steigenden Renditen für US-Staatsanleihen, die sich wieder nahe ihrem Jahreshoch bewegen und vor der geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank Fed weiter ansteigen könnten. Auch der auf einem Jahreshoch befindliche Ölpreis könnte dazu beitragen, die Inflation auf einem zu hohen Niveau zu stabilisieren.

Der DAX erreichte zwar ein neues Allzeithoch bei 18.000 Punkten, konnte dieses Niveau jedoch nicht weiter ausbauen. Der große Verfallstermin am Freitag könnte als zusätzlicher Treiber gewirkt haben, wobei die damit verbundenen Absicherungsgeschäfte in der kommenden Woche stetig abgebaut werden dürften, was eine klarere Marktbewegung ermöglichen könnte. Die neue Woche verspricht, durch die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend besonders ereignisreich zu werden. Jerome Powell, der Fed-Chef, könnte eine noch restriktivere Haltung einnehmen, was die Anleiherenditen weiter nach oben treiben und die Aktienmärkte belasten könnte. Die sogenannten Dot-Plots der Fed, die die Zinserwartungen der Fed-Mitglieder abbilden, werden dabei eine entscheidende Rolle spielen. Zusätzlich stehen zahlreiche Frühindikatoren an, darunter der ZEW-Index, der Ifo-Geschäftsklimaindex sowie die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor. Diese Daten werden weitere Einblicke in die wirtschaftliche Lage und Stimmung geben und könnten die Markterwartungen weiter beeinflussen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 03:15 Uhr China Industrieproduktion Februar
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Februar (endgültig)
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen März
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen März
    • 13:30 Uhr USA Baugenehmigungen/ Baubeginne Februar
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Februar
    • 09:45 Uhr Eurozone EZB-Präsidentin Lagarde
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen März (vorläufig)
    • 19:00 Uhr USA Fed Zinsentscheid/ 19:30 Uhr Fed Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März (vorläufig)
    • 13:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index März
    • 13:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (vorläufig)
    • 14:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März (vorläufig)
    • 15:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Februar
  • Freitag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex März

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (orange), Dow Jones (gelb) , Russell 2000 (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2024.

Performance seit Januar 2024

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 schloss die Vorwoche nur wenig verändert. Der Aufwärtstrendkanal von Januar wurde auf der Unterseite leicht verletzt. Die 5.090 – 5.190 stellen die neutrale Wochenrange. Oberhalb Chance auf weitere Ausdehnung 5.280. Unterhalb droht hingegen der Weg über die 5.020 zur 4.930.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Dow Jones handelte weiter innerhalb der Vorwochenrange, ohne jedoch den ersten Support zu verletzen. Die November-Rallye ist weit ausgedehnt, aber bisher fehlen die Umkehrtendenzen. Bei Top-Bildung muss eine Konsolidierung zur 36k eingeplant werden. Der steigende Keil von Januar bleibt auf der Unterseite aufgelöst. Oberhalb der 38.2/38.4 bleibt die Range über die 38.8 zur 39.3 aktiv. Darüber 39.5 und 40k. Unterhalb droht die erste Eintrübung zur 37.650.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Wochenchart

Der Nasdaq100 kann seit Februar keine Zugewinne mehr verzeichnen. Der Index steht nach +31% seit November vor einer fertig ausgebildeten großen Impulsbewegung. Der Abschluss der 5. Welle würde die Tür für eine mehrwöchige Konsolidierung öffnen. Das Signal dafür wird bisher konsequent gemieden. Die Bären müssen die die 17.750 reißen, um eine erste Eintrübung zu erzwingen. Oberhalb bleibt eine Range zur 18.4 aktiv. Darüber Chance auf 18.7/19k. Unterhalb würde sich die Tür zur 17.4 und 17k öffnen.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat März.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2024.

Der DAX im Jahr 2024 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart. Zu sehen der Corona-Crash und die nachfolgende Rallye, welche 2022 bullisch konsolidiert und ab Oktober 2022 bullisch aufgelöst wurde. 2023 hat sich zudem eine Cup & Handle Formation ausgebildet, die eine gute bullische Grundlage für 2024 darstellt. Oberhalb der 17.4 wird die Tür zur 18k geöffnet. Nachfolgend 18.4. Unterhalb muss nach der 17k hingegen eine Konsolidierung in Bereich der 16.3 eingeplant werden.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX den Herbstanstieg nur bis zum 23,6-er Fibu-Level konsolidierte. Verdächtig flach, allerdings erfolgt die Auflösung zunehmend impulsiv, wovon oberhalb der 17.4 auch mit höherer Wahrscheinlichkeit ausgegangen werden muss. Erst bei Bruch zurück muss ein Warnsignal ausgesprochen werden. Die erste neutrale Range verläuft von 17.4 über 17.650 zur 18k, wobei der Februar-Impuls vor dem Abschluss steht und ein Rückgang in Richtung 17.5/17.4 zu erwarten wäre, der dann nochmals von den Bullen genutzt werden kann. Oberhalb öffnet sich hingegen der Cluster zur 18.150 und anschließend 18.350. Unterhalb wäre die Spanne zur 17.1 zu nennen. Anschließend folgen 17k/16.850.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tageschart:
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Rallye von Unsicherheit geplagt?

Die Aktienmärkte haben eine zweigeteilte und etwas richtungslose Handelswoche hinter sich, in der die Marktteilnehmer unsicher über die weitere Entwicklung waren. Trotz der starken Rallye in den letzten Monaten wurden Umkehrsignale weitestgehend vermieden. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Anhörung von Fed-Chef Jerome Powell vor dem US-Senat und dem Repräsentantenhaus. Bei der EZB zeichnet sich ein allmählicher Richtungswechsel ab, mit einem Fokuswechsel von der Inflationsbekämpfung hin zur Konjunkturstützung. Spätestens im Juni wird ein erster Zinsschritt nach unten erwartet. In den USA bleibt die robuste Konjunktur eine Herausforderung bei der Inflationsbekämpfung, weshalb Jerome Powell sich alle Optionen (noch) offen hält. Dennoch wird auch hier im Sommer eine Zinswende für wahrscheinlich gehalten. Die Märkte befinden sich seit November in einer starken Momentumrally, die allerdings erste Ermüdungserscheinungen zeigt und von immer weniger Werten getragen wird. Bemerkenswert ist die Leistung von Nvidia, das fast die Marktkapitalisierung von Apple erreichen konnte und kurz vor dem Erreichen der 1000-Dollar-Marke stand, einem psychologisch wichtigen Punkt, der auch einen charttechnischen Widerstand darstellt. Dies könnte eine Verschnaufpause einleiten, die möglicherweise vom Gesamtmarkt mitgetragen wird. Der DAX erreichte erneut ein Allzeithoch, beendete jedoch seine Impulsbewegung. In den nächsten Tagen ist daher mit einer Konsolidierung zu rechnen.

In der kommenden Woche stehen wenige Termine auf dem Wirtschaftskalender an, wobei die Veröffentlichung der US-Verbraucher- und Erzeugerpreise von besonderem Interesse sein wird. Sollten diese Daten eine anhaltend hohe Inflation zeigen, könnte dies die Federal Reserve (Fed) unter Druck setzen, die Zinswende weiter hinauszuzögern, was für die Märkte enttäuschend sein könnte.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %%
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • 13:30 Uhr USA Verbraucherpreise Februar
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Januar
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr USA Erzeugerpreise Februar
    • 13:30 Uhr USA Einzelhandelsumsätze Februar
    • 13:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Februar
    • 13:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index März
    • 14:15 Uhr USA Industrieproduktion Februar
    • 15:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (orange), Dow Jones (gelb) , Russell 2000 (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2024.

Performance seit Januar 2024

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 verfehlt eine neue Gewinnwoche. Der Aufwärtstrendkanal von Januar wurde erneut durchlaufen und umfasst die Range 5.080 – 5.200. Oberhalb Chance auf weitere Ausdehnung 5.280/5.3. Unterhalb droht hingegen der Weg über die 5.020 zur 4.940.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart

Der Dow Jones handelte weiter innerhalb der Vorwochenrange, ohne jedoch den ersten Support zu verletzen. Die November-Rallye ist weit ausgedehnt, aber bisher fehlen die Umkehrtendenzen. Bei Top-Bildung muss eine Konsolidierung zur 36k eingeplant werden. Der steigende Keil von Januar wurde zum Wochenabschluss nach unten verlassen. Oberhalb der 38k/38.3 bleibt die Range zur 39k aktiv. Darüber 39.5. Unterhalb droht die erste Eintrübung zur 37.600. Anschließend 37.300.

Dow Jones Tageschart
Dow Jones Wochenchart

Der Nasdaq100 nach 3 Wochen innerhalb einer Seitwärtsrange mit einem knappen neuen Allzeithoch. Der Index steht nach +30% seit November vor einer fertig ausgebildeten großen Impulsbewegung. Der Abschluss der 5. Welle würde die Tür für eine mehrwöchige Konsolidierung öffnen. Das Signal dafür wird bisher konsequent gemieden. Oberhalb der 17.7 bleibt eine Range zur 18.4 aktiv. Darüber Chance auf 18.6/18.7. Unterhalb würde sich die Tür zur 17.3 und 17k öffnen. Darunter droht die Konsolidierung der Novemberbewegung mit weitere Ziele bei 16.6.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat März.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2024.

Der DAX im Jahr 2024 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart. Zu sehen der Corona-Crash und die nachfolgende Rallye, welche 2022 bullisch konsolidiert und ab Oktober 2022 bullisch aufgelöst wurde. 2023 hat sich zudem eine Cup & Handle Formation ausgebildet, die eine gute bullische Grundlage für 2024 darstellt. Oberhalb der 17.4 wird die Tür zur 18k geöffnet. Nachfolgend 18.4. Unterhalb muss nach der 17k hingegen eine Konsolidierung in Bereich der 16.3 eingeplant werden.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX den Herbstanstieg nur bis zum 23,6-er Fibu-Level konsolidierte. Verdächtig flach, allerdings erfolgt die Auflösung zunehmend impulsiv, wovon oberhalb der 17.4 auch mit höherer Wahrscheinlichkeit ausgegangen werden muss. Erst bei Bruch zurück muss ein Warnsignal ausgesprochen werden. Die erste neutrale Range verläuft von 17.4 zur 18k, wobei der Februar-Impuls vor dem Abschluss steht und ein Rückgang in Richtung 17.4 zu erwarten wäre, der dann nochmals von den Bullen genutzt werden kann. Oberhalb öffnet sich hingegen der Cluster zur 18.200 und anschließend 18.350. Unterhalb wäre die Spanne zur 17.1 zu nennen. Anschließend folgen 17k/16.850.

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