Sommerflaute, Blackout, Neupositionierung nach dem Verfall – Gefahr von Schwäche

Die Aktienmärkte beendeten eine bemerkenswerte Handelswoche, die stark von Technologiewerten, insbesondere KI-Unternehmen wie Nvidia, dominiert wurde. Nvidia avancierte nach einem nahezu parabolischen Kursverlauf sogar zur Firma mit der höchsten Marktkapitalisierung. Jedoch zeigten sich zum Wochenende erste bärische Signale im Chartbild, was die Frage aufwirft, ob nach dem großen Verfallstermin eine Marktkonsolidierung einsetzen könnte. Dieses Szenario könnte durch die weiter ausgeweitete Blackout-Periode, während der nun ein Großteil der US-Unternehmen keine Aktienrückkäufe tätigen darf, weiter unterstützt werden.

In der kommenden Woche stehen nur wenige wichtige wirtschaftliche Termine an, die jedoch bedeutende Einblicke geben könnten. Am Montag wird der ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht, der Aufschluss über die Stimmung in der deutschen Wirtschaft gibt, welche zuletzt weiter schwach ausgefallen ist. Am Dienstag folgt das US-Verbrauchervertrauen vom Conference Board, das Hinweise auf die Stimmungslage der amerikanischen Verbraucher liefern könnte. Ein weiterer wichtiger Termin ist am Donnerstag die Veröffentlichung der Ergebnisse des Banken-Stresstests durch die Fed. Den Abschluss der Woche bildet die Veröffentlichung der US PCE-Kernrate am Freitag, die wichtige Aufschlüsse über die Inflationsentwicklung in den USA geben wird.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Juni
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Juni
    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index Juni
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Juli
    • 16:00 Uhr USA Neubauverkäufe Mai
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Mai
    • 14:30 Uhr USA BIP Q1 (endgültig)
    • 22:30 Uhr USA Ergebnisse des Banken-Stresstests der Fed
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze Mai
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Mai
    • 14:30 Uhr USA Konsumausgaben Mai
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Juni (endgültig)

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Der DAX bemühte sich nach Bruch der 50-Tagelinie um Stabilitität an der 100-Tagelinie bei 18k. Die übergeordnete 5. Welle (Bewegung von Oktober 2023) droht nun in die Konsolidierung zu gehen, die mehrere Wochen anhalten kann. Die Gegenbewegung bisher im bärischen Muster. Die 18k stellt weiterhin den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 18.130 aktiv, gefolgt mit der Chance noch die 50-TL bei 18.350 und .400 zu testen. Darüber weitere Aufhellung zur 18.550 und im Anschluss 18.800. Unterhalb wird an der 17.790 und .600 das Apriltief unter Druck gesetzt, mit Chance eine Gegenbewegung einzuleiten. Darunter weitere Eintrübung zur 17.450/.400.

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DAX Abverkauf – Buybacks im Blackout – Nasdaq am Allzeithoch – Es wird ungemütlich

Die Aktienmärkte erlebten in der vergangenen Woche eine auffällige Zweiteilung. Während die US-Inflationsdaten schwächer ausfielen und das FOMC-Meeting der Fed Hoffnungen auf eine mögliche Zinssenkung im September weckte, zeigten sich an der Wall Street differenzierte Reaktionen. Während der Dow Jones, der Dow Transport und der Russell 2000 Index deutliche Schwächen zeigten oder gar abverkauft wurden, erreichten der S&P 500 und der Nasdaq, angetrieben durch Technologietitel wie Nvidia und Apple, neue Allzeithochs. Interessanterweise konnten diese beiden Indizes zulegen, obwohl die Mehrheit der gelisteten Unternehmen Verluste verbuchte. Im Gegensatz dazu schloss der DAX nahezu auf einem Monatstief und verlor fast 1.000 Punkte von seinem Höchststand, was auf eine mögliche umfassende Konsolidierung der Herbstrally hinweist. Ein weiterer Druckpunkt für die US-Märkte könnte die nun beginnende Blackout-Periode sein, in der Aktienrückkäufe bis Mitte Juli pausieren. Diese Buybacks stellen normalerweise ein bedeutendes Kaufvolumen dar, dessen Wegfall insbesondere in einem volumenschwachen Markt eine Konsolidierung begünstigen könnte.

In der kommenden Handelswoche richten sich die Blicke auf wichtige konjunkturelle Frühindikatoren sowie die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland und der Eurozone und die Einzelhandelsumsätze aus den USA. Sollten weitere Konjunkturdaten Schwächen zeigen, könnte dies nicht mehr nach dem Prinzip „schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“ aufgefasst werden, sondern echte Sorgen um eine zu starke Abkühlung der US-Wirtschaft oder gar Rezessionsängste schüren. Mit einem Feiertag in den USA am Mittwoch und dem großen Verfallstermin am Freitag könnte die Woche zusätzlich an Spannung gewinnen. Die Bullen könnten vor erheblichen Herausforderungen stehen, insbesondere wenn der Wegfall der Buybacks zu einer verstärkten Volatilität führen sollte.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 04:00 Uhr China Industrieproduktion Mai
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Juni
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Juni
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Juni
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Mai (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Mai
    • 14:30 Uhr USA Industrieproduktion Mai
  • Mittwoch:
    • Feiertag USA – Juneteenth
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Mai
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Juni
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen Juni (vorläufig)
  • Freitag:
    • Hexensabbat – Großer Verfallstermin
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni (vorläufig)
    • 09:30 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni (vorläufig)
    • 09:30 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni (vorläufig)
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Mai

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Der DAX verlor den Hangelmodus an der 50-Tagelinie und fiel direkt auf den Kombisupport an der 18k. Die übergeordnete 5. Welle (Bewegung von Oktober 2023) droht nun in die Konsolidierung zu gehen, die mehrere Wochen anhalten kann. Das m. Bollinger an der 18k stellt den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 18.250 aktiv, gefolgt von der 18.450. Darüber weitere Aufhellung zur 18.550/.770. Unterhalb wird an der 17.790/.750 das Apriltief unter Druck gesetzt, mit Chance eine Gegenbewegung einzuleiten. Darunter weitere Eintrübung zur 17.500/.400.

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Viele Widersprüche – Alle Augen auf Fed Chef Powell

In der vergangenen Handelswoche zeigten sich die Aktienmärkte uneinheitlich. Während der S&P 500 und der Nasdaq an der Wall Street neue Allzeithochs erreichten, zeigte der DAX nach der Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) Schwächen und beendete die Woche als Underperformer. Die Zinssenkung führte zu Gewinnmitnahmen, was die Börsenweisheit „Buy the rumor, sell the news“ mal wieder unterstrich. Die EZB signalisierte, dass vorerst keine weiteren Zinssenkungen zu erwarten sind, und möchte eine datenabhängige Politik ohne Forward guidance verfolgen. In den USA ist die Situation komplexer, insbesondere im Hinblick auf die Stärke der Konjunktur. Viele Konjunkturdaten und Frühindikatoren waren schwach, während der US-Arbeitsmarktbericht positiv überraschte, insbesondere auch bei den Stundenlöhnen. Die Interna im Bereich und die US-Haushaltsumfrage zeigten hingegen ein komplett konträres Bild. Die US-Konjunktur ist voller Widersprüche und Unsicherheiten.

Die bevorstehende Woche wird entscheidend sein, da die US-Notenbank (Fed) am Mittwoch ihren Zinsentscheid bekannt gibt und gleichzeitig die neuen US-Inflationsdaten veröffentlicht werden. Diese Entwicklungen sind besonders relevant, da die Fed einen schwierigen Spagat bewältigen muss: Sie muss entscheiden, ob sie die Inflation weiter bekämpfen oder die Konjunktur stützen soll. Zu lange hohe Zinsen könnten die Wirtschaft belasten und möglicherweise eine Rezession auslösen. Zudem beginnt in der kommenden Woche die sogenannte Blackout-Periode für Aktienrückkäufe (Buybacks), die dann für einen Monat pausieren und somit als Stütze am Markt wegfallen. Obwohl die Aufwärtstrends am Markt intakt bleiben, wird das Marktumfeld und die Makroökonomie zunehmend hinterfragt, was die Unsicherheit unter den Investoren erhöht.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex Juni
  • Dienstag:
    • %%
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Mai (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Mai
    • 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid/ 20:30 Uhr Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion April
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Mai
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Mai
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion April
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Juni (vorläufig)

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Der DAX hängt seit 4 Wochen innerhalb einer engen Range und verteidigt weiter den Support an der 50-Tagelinie. Die übergeordnete 5. Welle (Bewegung von Oktober 2023) hätte das Mindestziel bereits erreicht. Flache Konsolidierungen oberhalb der 18.250 können die Welle aber noch weiter ausdehnen (untergeordneter 5-Weller). Bisher ist die Abwärtsbewegung also noch nicht zu stark für die Bären, aber das Puffer ist nahezu aufgebraucht. Die 18.570 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 18.770 aktiv. Darüber Chance auf Aufhellung zum Allzeithoch 18.970/19.000. Unterhalb droht nach der .420 hingegen die Range zur .350 und .250 aktiv. Darunter Eintrübung zur 18k.

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Sind „bad news“ doch bad news? Konjunkturzweifel nehmen zu

Die Aktienmärkte beendeten eine schwache Handelswoche, die die starke Performance des Monats Mai wieder etwas relativierte. Der S&P 500 und der Nasdaq zeigen zwar noch eine bullische Konsolidierung, jedoch lässt die Dynamik der Bewegung Zweifel an deren Nachhaltigkeit aufkommen. Besonders der Dow Jones als Underperformer verlor rund 2000 Punkte und fiel auf die Tiefs von April zurück, was die Befürchtung eines Doppeltops aufkommen lässt. Der DAX schloss nahe einer kritischen Unterstützungszone. Hier ist am Montag ein starkes Eingreifen der Bullen erforderlich, um eine weitere Abwärtsbewegung zu verhindern.

Die vergangene Woche war geprägt von Konjunktur- und Inflationsdaten, die bislang nach dem Muster „schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“ aufgenommen wurden. Dieses Mal schien das Muster jedoch nicht zu greifen, da die Sorge wächst, dass zu viele negative Wirtschaftsdaten und enttäuschende Unternehmensberichte letztlich die Erwartungen für zukünftige Unternehmensgewinne unterminieren könnten. Eine zu starke wirtschaftliche Abschwächung könnte zudem das Bewertungsniveau der Märkte beeinträchtigen.

In der kommenden Woche stehen weitere wichtige Daten an, darunter die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor. Zudem werden Industriedaten aus Deutschland und den USA veröffentlicht. Der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag wird ebenfalls mit Spannung erwartet. Die EZB wird voraussichtlich am Donnerstag mit einer ersten Zinssenkung die Zinswende einleiten; die Frage ist jedoch, ob weitere Schritte angekündigt werden. Geopolitische Risiken, insbesondere der Krieg in der Ukraine und Spannungen zwischen China und Taiwan, bleiben ein beständiges Risiko. Es wird eine entscheidende Woche für die Märkte, in der die Bullen ihre Stärke unter Beweis stellen müssen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Monatsauftakt Juni
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) April
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie April
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Mai (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Mai (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise April
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Mai
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Mai
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie April
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze April
    • 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz Mai
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz April
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion April
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q1 (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Mai

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Der DAX erneut mit einer Verlustewoche, die nun bis an die wichtigen Supportzonen reicht. Die übergeordnete 5. Welle (Bewegung von Oktober 2023) hätte das Mindestziel bereits erreicht. Flache Konsolidierungen oberhalb der 18.250 können die Welle aber noch weiter ausdehnen (untergeordneter 5-Weller). Bisher ist die Abwärtsbewegung also noch nicht zu stark für die Bären, aber das Puffer ist nahezu aufgebraucht. Die 18.570 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 18.760 aktiv. Darüber Chance auf Aufhellung zum Allzeithoch 18.970/19.000. Unterhalb droht nach der .460 hingegen die Range zur .310/.250 aktiv. Darunter Druck 18.050 und 17.850.

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Viele Fragezeichen in den USA – Konsolidierung deutet sich an

Die vergangene Handelswoche brachte keine wesentlichen Impulse für die Börsen, wodurch die Rallye der letzten vier Wochen ins Stocken geriet. Im Mittelpunkt standen die herausragenden Quartalsergebnisse von Nvidia, die jedoch nicht ausreichten, um den Gesamtmarkt anzukurbeln. Während der Nasdaq die Woche mit einem Plus abschloss, mussten andere wichtige Indizes wie die US-Nebenwerte und der Dow Jones Transportation Index, der oft als Konjunkturbarometer angesehen wird, Verluste hinnehmen. Keine gute Marktbreite. Die aktuellen Konjunkturdaten aus den USA bleiben sehr gemischt und lassen somit klare Antworten auf die drängenden Fragen zur Wirtschaftslage, Inflationsentwicklung und der erwarteten geldpolitischen Wende offen. Eine schwächelnde Konjunktur könnte Rezessionsängste schüren, während eine unerwartet starke Wirtschaftsleistung die Inflation weiter anheizen und die Zinswende verzögern könnte.

Die neue Handelswoche beginnt in den USA mit einem Feiertag, weshalb der Fokus zunächst auf Deutschland liegt, wo der ifo Geschäftsklimaindex direkt zum Wochenstart veröffentlicht wird. Im weiteren Verlauf der Woche stehen nur wenige wirtschaftliche Termine an, darunter die Veröffentlichung des Fed Beige Books am Mittwoch und die wichtigen PCE-Inflationsdaten aus den USA am Freitag, die eine entscheidende Rolle für die Geldpolitik der Federal Reserve spielen werden. Diese Daten könnten entscheidend dafür sein, wie die Märkte den Monat Mai abschließen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Wall Street geschlossen – Memorial Day
    • 08:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Mai
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise April
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Mai
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Juni
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Mai (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index Mai
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA BIP Q1 (2. Veröffentlichung)
    • 16:00 Uhr USA Schwebende Hausverkäufe April
  • Freitag:
    • Monatsabschluss
    • 04:00 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindizes Mai
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze April
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate April

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Der DAX schloss die Woche nach enger Handelsrange abermals kaum verändert. Die 5. Welle (Bewegung von Oktober 2023) hätte das Mindestziel bereits erreicht. Flache Konsolidierungen oberhalb der 18.250 können die Welle aber noch weiter ausdehnen. Bisher ist die Abwärtsbewegung nicht zu stark für die Bären. Die 18.750 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 19k aktiv. Darüber Chance auf 19.150/19.350. Unterhalb wäre hingegen die Range zur 18.460/.400 aktiv. Darunter Druck auf den Support 18.250.

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