DAX mit einer Bullenfalle?

Konsolidierung setzt sich fort, Schuldenobergrenze lähmt, DAX mit Bullenfalle

Die Konsolidierungsphase an den Börsen setzt sich fort, mit dem DAX, der nach Test seines Allzeithochs stetig abverkauft wird und heute per Inselumkehr zurück in seine alte Seitwärtsrange fällt. Das neue Allzeithoch erwies sich als klassische Bullenfalle, die alle Anleger erwischte, die sich auf ein weiteres Aufwärtsmomentum verlassen hatten. Die Beschleunigung dieser Bewegung wurde durch einen schwachen ifo-Index unterstrichen, der auf eine Verschlechterung der Geschäftsaussichten in Deutschland hindeutet. Die Wall Street bleibt indessen im Bann der Frage nach der Anhebung der US-Schuldenobergrenze, wobei es bisher keinen Durchbruch gibt. Die Zeit wird knapp und die Nervosität an den Börsen nimmt zu.

Für den morgigen Donnerstag stehen wichtige Wirtschaftstermine auf dem Plan, die die Märkte bewegen könnten. Beginnend mit der Veröffentlichung des GfK-Konsumklimaindex für Deutschland um 08:00 Uhr, der ein Maß für das Vertrauen der Verbraucher in die Wirtschaft ist. Ein niedrigerer als erwarteter Wert könnte die Stimmung dämpfen und zu weiteren Verkäufen führen. Gleichzeitig wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das erste Quartal in der zweiten Veröffentlichung bekannt gegeben. Die Veröffentlichung der US-amerikanischen BIP-Daten für das erste Quartal erfolgt später am Tag um 14:30 Uhr, gefolgt von den Daten zu den schwebenden Hausverkäufen in den USA um 16:00 Uhr.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Juni
  • 08:00 Uhr BRD BIP Q1 (2. Veröffentlichung)
  • 14:30 Uhr USA BIP Q1 (2. Veröffentlichung)
  • 16:00 Uhr USA Schwebende Hausverkäufe April

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX der DAX den Feiertag nutzte, um die Seitwärtsrange Richtung Allzeithoch zu durchbrechen. Die Supportzone 15.6/15.7 wurde auf Monatssicht stets verteidigt. Die 16.150 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb steht ein erster Cluster über die 16.215 zur 16.290. Darüber folgen über die 16.330 zur .400 ein neues AZH. Bei Bruch weitere Erholung 16.450 und .510, gefolgt von der 16.630.

Unterhalb stellen hingegen nach der 16.070 die 15.970 eine erste Supportzone. Darunter droht abermals die Eintrübung zur 15.780. Bei Bruch die große Supportzone 15.690/.630.

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Politische Spielchen…

Konsolidierung an den Börsen hält an, Schuldenobergrenze lähmt

Die Börsen setzten am Dienstag ihre leichte Konsolidierungsphase fort, wobei die ungelöste Frage der Anhebung der US-Schuldenobergrenze weiterhin eine gewisse Lähmung der Märkte verursacht. Trotz der Unsicherheit hat die Konsolidierung bisher eine eher flache Form angenommen und es wurden keine bärischen Umkehrsignale beobachtet. Dies legt nahe, dass die Märkte weiter auf positive Signale in Bezug auf die Schuldenobergrenze oder andere wirtschaftliche Impulse reagieren möchten.

Für den morgigen Tag gibt es zwei wichtige Termine, die das Potenzial haben, die Richtung der Börsen zu beeinflussen. Um 10:00 Uhr wird der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland veröffentlicht. Dieser Index misst das Geschäftsklima und gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Ein höherer als erwarteter Wert könnte als positives Signal für die Wirtschaft interpretiert werden und die Märkte positiv beeinflussen. Ebenso bedeutend wird die Veröffentlichung des Protokolls der US-Notenbank (Fed) um 20:00 Uhr sein. Dieses Dokument gibt Einblick in die jüngsten Diskussionen und Entscheidungen der Fed und kann Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik geben. Sollte das Protokoll Hinweise auf eine straffere Geldpolitik enthalten, könnte dies die Märkte potenziell belasten.

Wichtige Termine:

  • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Mai
  • 20:00 Uhr USA Fed-Protokoll

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Oberhalb steht ein erster Cluster über die 16.215 zur 16.290. Darüber folgen über die 16.330 zur .400 ein neues AZH. Bei Bruch weitere Erholung 16.450 und .510, gefolgt von der 16.630.

Unterhalb stellen hingegen nach der 16.070 die 15.970 eine erste Supportzone. Darunter droht abermals die Eintrübung zur 15.780. Bei Bruch die große Supportzone 15.690/.630.

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Schuldenobergrenze: Warten auf weißen Rauch

Ruhiger Start in die Woche, hawkishe Fed-Kommentare und die US-Schuldenobergrenze

Die Börsen starteten ruhig und impulsarm in die neue Handelswoche. Es war jedoch auffällig, dass einige Mitglieder der US-Notenbank (Fed) hawkishe Töne angeschlagen haben und die Möglichkeit weiterer Zinserhöhungen in Betracht ziehen. Der Pivot wird weiter diskutiert, Zinssenkungen bleiben sehr unwahrscheinlich. Der DAX, der am Freitag ein neues Allzeithoch erreicht hat, erlebte leichte Gewinnmitnahmen. Die aktuelle Marktstimmung scheint durch die anhaltende Problematik der US-Schuldenobergrenze gedämpft zu sein, da immer noch keine Einigung oder Kompromiss erreicht wurde. Die andauernde Unentschlossenheit könnte sich zunehmend auf die Börsen auswirken, da der gegenwärtige Status quo die Märkte empfindlicher auf entsprechende Schlagzeilen macht.

Für morgen stehen mehrere wichtige Termine auf dem Wirtschaftskalender, die potenziell marktbewegende Auswirkungen haben könnten. Darunter fallen insbesondere die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone, die wichtige Indikatoren für das Wirtschaftswachstum sind.

Wichtige Termine:

  • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai (vorläufig)
  • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Mai (vorläufig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai (vorläufig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Mai (vorläufig)
  • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai (vorläufig)
  • 15:45 Uhr Eurozone S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Mai (vorläufig)
  • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index Mai
  • 16:00 Uhr USA Neubauverkäufe April

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Oberhalb steht ein erster Cluster über die 16.215 zur 16.290. Darüber folgen über die 16.330 zur .400 ein neues AZH. Bei Bruch weitere Erholung 16.450 und .510, gefolgt von der 16.630.

Unterhalb stellen hingegen nach der 16.070 die 15.970 eine erste Supportzone. Darunter droht abermals die Eintrübung zur 15.780. Bei Bruch die große Supportzone 15.690/.630.

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DAX fast am Allzeithoch, zweigeteilte Wall Street – Schuldenobergrenze und wichtige Termine im Fokus

Der DAX nutzte den gestrigen Feiertag für einen bemerkenswerten Aufschwung. Unter sehr dünnen Umsätzen gelang es ihm, nahezu sein Allzeithoch zu erreichen – ein Zeichen von Stärke in diesem volatilen Umfeld. Im Gegensatz zur Wall Street gilt der DAX als recht „günstiger“ Index (KGV). Unterdessen zeigt sich die Wall Street zweigeteilt. Der Dow Jones verzeichnete als Underperformer leichte Verluste, während die Nasdaq ihre Rolle als Outperformer fortsetzte. Es ist besonders interessant zu beobachten, wie Technologieaktien sich inmitten der aktuellen Unsicherheiten als Art „sicherer Hafen“ behaupten können.

Die Hoffnungen auf ein baldiges Anheben der Schuldenobergrenze in den USA scheinen als Impuls für die Märkte zu dienen. Dies könnte jedoch ein doppeltes Spiel sein, da die Börsenweisheit „buy the rumor, sell the news“ hier Anwendung finden könnte. Sollte es zu einer positiven Entscheidung in Bezug auf die Schuldenobergrenze kommen, könnte dies paradoxerweise zu Verkäufen führen, da Anleger ihre Gewinne mitnehmen.

Folgende Termine werden für den Freitag noch interessant:

  • Kleiner Verfallstermin
  • 08:00 Uhr: Erzeugerpreise in Deutschland für April
  • 17:00 Uhr: Rede des Fed-Chefs Powell

Der kleine Verfallstag ist stets von Interesse, da er potenziell zu erhöhter Volatilität an den Märkten führen kann. Die Erzeugerpreise in Deutschland geben Aufschluss über die Inflationsentwicklung auf Produzentenebene und können somit ein wichtiger Indikator für die zukünftige Geldpolitik der Europäischen Zentralbank sein. Die Rede von Fed-Chef Powell wird sicherlich genau beobachtet werden, da jegliche Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der US-Notenbank von großem Interesse sind.


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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX abermals nur wenig verändert die Handelswoche beendete. Die Supportzone 15.6/15.7 wurde erneut verteidigt. Neue Hochpunkte an der 16k werden jedoch ebenso gemieden. Ein passender Trigger dürfte diese Seitwärtsrange sehr dynamisch auflösen. Die 15.915 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb steht ein erster Cluster zur 16.010. Darüber folgt bereits die 16.070. Bei Bruch 16.130 und anschließend .185/.215, gefolgt von dem AZH an der 16.290.

Unterhalb stellen hingegen die 15.775 eine erste Supportzone. Darunter die Bewegung zur 15.700/.630, welche bei Bruch zur .540 erweitert wird. Im Anschluss der Türöffner zur 15.430/.340.

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Weiterhin enge Handelsspanne, Big Tech hält Outperformance

Die Börsen verharren weiterhin in ihrer engen Handelsspanne. Es sind die Technologiewerte, insbesondere die Big-Tech-Unternehmen, die trotz der allgemeinen Marktstagnation ihre Outperformance halten können. Ein Zeichen dafür, dass Anleger weiterhin auf die Innovationskraft und Widerstandsfähigkeit dieser Unternehmen setzen, auch in ungewissen Zeiten.

Die Konjunkturdaten der letzten Wochen waren größtenteils enttäuschend, was sich heute erneut in den schwachen ZEW-Index und US-Einzelhandelsumsätzen widerspiegelte. Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Konjunktur in der 2. Jahreshälfte in eine Stagnation oder gar Rezession fallen dürfte. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die anhaltende Diskussion um die Anhebung der US-Schuldenobergrenze. Hier ist noch immer kein Kompromiss in Sicht, was die Märkte zusätzlich verunsichert.

Für den morgigen Handelstag stehen folgende Termine auf der Agenda:

  • 11:00 Uhr: Verbraucherpreise der Eurozone für April (endgültig)
  • 14:30 Uhr: Baugenehmigungen in den USA für April

Die Daten zur Inflation in der Eurozone könnten wichtige Hinweise auf die geldpolitische Ausrichtung der Europäischen Zentralbank geben. Zudem werden die Baugenehmigungen in den USA als Frühindikator für die Entwicklung im Immobiliensektor und damit als Indikator für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung betrachtet.


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Unterhalb stellen hingegen die 15.775 eine erste Supportzone. Darunter die Bewegung zur 15.700/.630, welche bei Bruch zur .540 erweitert wird. Im Anschluss der Türöffner zur 15.430/.340.

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