FOMO-Börsen. Alle Augen auf die Fed!

Die positive Stimmung an den Börsen hielt auch am heutigen Dienstag an. Unterstützt wurde dies durch den elften Rückgang der US-Inflation in Folge, die nun nur noch bei 4% liegt. Die Konjunkturaussichten, die der ZEW-Index für Deutschland und die Eurozone zeichnet, bleiben allerdings trübe.

Am Mittwoch wird der Fokus vor allem auf dem Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve und der nachfolgenden Pressekonferenz liegen. Diese könnten die Volatilität an den Märkten stark erhöhen. Es wird erwartet, dass die Fed die Zinsen unverändert bei 5,25% belassen wird, aber gleichzeitig betont, dass der Kampf gegen die Inflation, insbesondere die Kerninflation, noch nicht beendet ist und weitere Maßnahmen erfordern wird. Fed-Chef Powell dürfte daher eine eher dovish (also eine lockere Geldpolitik bevorzugende) Haltung einnehmen, aber hawkish (also eine straffere Geldpolitik unterstützende) Argumente vorbringen.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Mai
  • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Mai
  • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Mai
  • 20:00 Uhr Fed-Zinsentscheid/ 20:30 Uhr Pressekonferenz

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach Erreichen des Allzeithochs eine Konsolidierung zurück in die alte Seitwärtsrange (15.7 – 16.1k) einleitete. Auch der letzten Woche war der DAX wieder der Underperformer im Vergleich zur Wall Street (3. Woche in Folge). Die Supportzone 15.6/15.7 konnte der Index jedoch stets verteidigen. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung setzen. Die 15.990 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster über die 16.075 aktiv. Darüber folgen die 16.120 und der Kombiwiderstand .185/.200. Anschließend 16.280 und der Weg zum neuen AZH .330/.370.

Unterhalb stellen hingegen die 15.870 einen ersten Cluster. Darunter folgen die 15.780. Bei Bruch erneut der Test der Supportzone .660/.630.

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Ruhiger Auftakt. Inflation im Fokus

Der Beginn der neuen Handelswoche war von geringer Aktivität geprägt. Der DAX startete fester, gab jedoch keine neuen Signale ab. An der Wall Street hielt die Zurückhaltung angesichts der bevorstehenden Woche voller wichtiger Termine an, was sich in kaum veränderten Kursen niederschlug.

Für Dienstag stehen eine Reihe von wichtigen Terminen auf der Agenda. Um 08:00 Uhr werden in Deutschland die Verbraucherpreise für Mai veröffentlicht. Experten gehen davon aus, dass die Inflation weiterhin rückläufig sein dürfte. Um 11:00 Uhr folgen die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und die Eurozone. Es besteht das Risiko, dass diese die Markterwartungen verfehlen und auf eine Fortsetzung der Rezession hinweisen könnten. Um 14:30 Uhr werden dann die Verbraucherpreise für die USA bekannt gegeben. Hier wird eine leichte Senkung auf knapp 4% prognostiziert. Allerdings könnte die Kerninflation, die Lebensmittel- und Energiepreise ausklammert, negativ überraschen.

Besonders im Blickpunkt steht jedoch der Mittwoch, wenn die US-Notenbank Federal Reserve ihre nächsten geldpolitischen Entscheidungen verkünden wird. Die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA deuten auf einen robusten Arbeitsmarkt hin. Sollten die Inflationsdaten für Mai jedoch eine überraschend hohe Inflation anzeigen, könnte dies die Fed zu weiteren Zinserhöhungen veranlassen. Es wird erwartet, dass diese Woche größere Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben könnte. Anleger sollten daher die kommenden Wirtschaftsdaten und geldpolitischen Entscheidungen genau im Auge behalten.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Mai
  • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Mai
  • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Mai
  • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Mai

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach Erreichen des Allzeithochs eine Konsolidierung zurück in die alte Seitwärtsrange (15.7 – 16.1k) einleitete. Auch der letzten Woche war der DAX wieder der Underperformer im Vergleich zur Wall Street (3. Woche in Folge). Die Supportzone 15.6/15.7 konnte der Index jedoch stets verteidigen. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung setzen. Die 15.990 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster über die 16.075 aktiv. Darüber folgen die 16.120 und der Kombiwiderstand .185/.200. Anschließend 16.280 und der Weg zum neuen AZH .330/.370.

Unterhalb stellen hingegen die 15.870 einen ersten Cluster. Darunter folgen die 15.780. Bei Bruch erneut der Test der Supportzone .660/.630.

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Festgefahren… Volatilität am Jahrestief

Am Donnerstag blieben die Märkte weiterhin richtungslos, da kaum nennenswerte Termine auf der Agenda standen, die ihnen Orientierung hätten geben können. Eine der wenigen Meldungen, die die Aufmerksamkeit der Investoren erregte, war, dass nach Deutschland nun auch die Eurozone im ersten Quartal in eine leichte Rezession gerutscht ist. Diese Nachricht hat allerdings die Marktstimmung nicht signifikant verändert, da sie weitgehend erwartet wurde. An der Wall Street blieb die Unsicherheit in den Märkten auf einem Mehrjahrestief, wie der VIX-Index, ein gängiges Maß für die erwartete Volatilität, zeigt. Trotz der mangelnden Kursschwankungen bleibt die Unsicherheit über den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed ein beherrschendes Thema unter den Anlegern. Nächsten Mittwoch folgt das nächste FOMC-Meeting.

Auch der morgige Freitag verspricht wenig Impulse für die Märkte, da nur wenige wichtige Wirtschaftsdaten zur Veröffentlichung anstehen. Eine der wenigen Ausnahmen werden die Daten zu den Verbraucher- und Erzeugerpreisen aus China sein, die aufgrund ihrer Bedeutung für das globale Inflationsbild mit Interesse verfolgt werden.

Der Freitag war zuletzt gerne fester geprägt. 

Wichtige Termine:

  • 03:30 Uhr China Verbraucherpreise Mai

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach Erreichen des Allzeithochs eine Konsolidierung zurück in die alte Seitwärtsrange (15.7 – 16.1k) einleitete. Auch der letzten Woche war der DAX wieder der Underperformer im Vergleich zur Wall Street. An der Supportzone 15.6/15.7 konnte der Index jedoch abermals dynamisch abprallen. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung setzen. Die 15.920 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster über die 16.060 zur 16.120 aktiv. Darüber folgen über die 16.210 die 16.270. Anschließend ein neues AZH bei .370. Bei Bruch weitere Gewinne zur 16.500/.580 möglich.

Unterhalb stellen hingegen die 15.760 einen ersten Cluster. Darunter droht erneut die Unterkante der Supportzone bei .630/.590. Bei Bruch erste Eintrübung zur .470 und anschließend .310.

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Schwache Wirtschaftsdaten belasten, Zinsaussichten sorgen für Unruhe

Die Börsen blieben am Mittwoch im Griff schwacher Wirtschaftsdaten, was den DAX weiterhin in der Rolle des Underperformers hielt. Ungünstige Zahlen aus der deutschen Industrie und eine enttäuschende chinesische Handelsbilanz sorgten für Belastungen. Trotz dieser schwierigen Nachrichtenlage scheuen die Märkte bisher vor neuen charttechnischen Signalen zurück.

Eine abrupte Wendung ergab sich nach der US-Opening Bell zwischen Growth und Value an der Wall Street, wo der Tech-Bereich, der bisher ein starker Performer war, plötzlich deutliche Schwäche zeigte. Die Aufmerksamkeit der Investoren richtete sich auch auf die geldpolitischen Entscheidungen der Bank of Canada, die unerwartet ihre Zinsen um weitere 25 Basispunkte erhöhte. Diese Maßnahme könnte als Vorgeschmack auf die Politik der Federal Reserve angesehen werden. Beide Zentralbanken stehen vor ähnlichen Herausforderungen: ein solider Arbeitsmarkt und ein stabiles BIP auf der einen Seite und eine nur langsam zurückkehrende Kerninflation auf der anderen Seite. Obwohl eine Pause im Zinsanstieg nach der letzten Sitzung erwartet wurde, sah sich die Bank of Canada gezwungen, erneut einzugreifen. Dies könnte die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung durch die Federal Reserve im Juni oder Juli erhöhen.

Wichtige Termine:

  • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q1 (endgültig)
  • 14:30 Uhr USA Erstanträge Arbeitslosenhilfe

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Oberhalb bleibt der Cluster über die 16.060 zur 16.120 aktiv. Darüber folgen über die 16.210 die 16.270. Anschließend ein neues AZH bei .370. Bei Bruch weitere Gewinne zur 16.500/.580 möglich.

Unterhalb stellen hingegen die 15.760 einen ersten Cluster. Darunter droht erneut die Unterkante der Supportzone bei .630/.590. Bei Bruch erste Eintrübung zur .470 und anschließend .310.

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Märkte verharren in enger Range, Tech-Sektor hält Outperformance

Am heutigen Dienstag blieben markante Impulse für die Börsen aus, sodass die schmale Wochenrange weiterhin gehalten wurde. Der Deutsche Aktienindex (DAX) und der Dow Jones Industrial Average spielten weiterhin die Rolle der Underperformer und verzeichneten negative Wochenrenditen. Der Technologiesektor hingegen hielt weiterhin das Fähnchen hoch und verteidigt seine starke Performance. Die veröffentlichten Daten für die Auftragseingänge der deutschen Industrie unterstrichen die bestehenden Bedenken über eine anhaltende Schwächephase der deutschen Wirtschaft. Die Aufträge sind ein wichtiger Frühindikator für die Produktionsaktivität in der Industrie, und ein Rückgang signalisiert eine anhaltende Abschwächung der Produktion.

Für den morgigen Handelstag sind folgende Daten von besonderem Interesse. Die Handelsbilanzdaten aus China werden um 05:00 Uhr erwartet. Sie geben Auskunft über den Unterschied zwischen dem Wert der exportierten und importierten Waren und Dienstleistungen. Ein positiver Handelsbilanzsaldo könnte die Aktienmärkte stützen, da er auf eine starke Nachfrage nach chinesischen Produkten hindeutet. Darüber hinaus wird um 08:00 Uhr die deutsche Industrieproduktion für April veröffentlicht. Dieser Indikator misst das Produktionsniveau von Fabriken, Minen und Versorgungsbetrieben und gibt einen Einblick in den Gesundheitszustand des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland.

Wichtige Termine:

  • 05:00 Uhr China Handelsbilanz Mai
  • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion April

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Oberhalb bleibt der Cluster über die 16.060 zur 16.120 aktiv. Darüber folgen über die 16.210 die 16.270. Anschließend ein neues AZH bei .370. Bei Bruch weitere Gewinne zur 16.500/.580 möglich.

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