Xetra-Schluss: Rebound

Xetra-DAX Schluss heute bei 14.967,10 und +1,57%. Wochenperformance: -2,99%. Performance März: -2,59%.

Die EZB liefert den großen Zinsschritt und verteilt Beruhigungspillen. Die Märkte mit dem Rebound am Support.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.

DAX im Wochenverlauf

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EZB-Zinsentscheid & Pressekonferenz – Keynotes

Dieser Bereich wird fortlaufend aktualisiert.

EZB-Zinsentscheid (Leitzins): 3,50% – erwartet: 3,50% – Vormonat: 3,00%

EZB-Zinsentscheid (Einlagensatz): 3,00% – erwartet: 3,00% – Vormonat: 2,50%


Die Keynotes aus dem Begleittext und der Pressekonferenz:

  • Das Kurz-Statement der EZB wird 14:15 Uhr veröffentlicht.
  • Die 60-minütige Pressekonferenz beginnt um 14:45 Uhr.
  • Kurz-Statement der EZB (Begleittext):
    • Geldpolitische Beschlüsse (europa.eu)
    • EZB: Inflation wird voraussichtlich zu lange zu hoch bleiben – bereit, auf Preisstabilität und Finanzstabilität zu reagieren
    • EZB: Instrumentarium ist voll ausgestattet, um bei Bedarf Liquiditätshilfe zu leisten – Eurozonen-Bankensektor ist widerstandsfähig
    • Das ist ein Statement von der EZB. Preisstabilität Mandat Nr. 1. Spekulationen um den Bankensektor möchte man klar entgegnen, dass es übertrieben ist. Man habe ausreichend „Tools“, um Risiken zu entgegnen.
    • EZB verzichtet in ihrer Erklärung auf Signale für künftige Zinsschritte – Erhöhte Unsicherheit unterstreicht die Bedeutung eines datenabhängigen Ansatzes
    • Übergeordnet bleibt die Lage natürlich sehr schwierig. Inflation zu hoch, Zinsen, Tightening trüben Konjunktur und beleben Systemrisiken. Ein schwieriger Spagat, der uns das ganze Jahr beschäftigen wird.
  • Liveticker Pressekonferenz (ab 14:45 Uhr):
    • Im Vorfeld: Der Vizepräsident der EZB, Luis de Guindos, erklärte am Dienstag vor den Finanzministern der Eurozone, dass einige Banken in der Europäischen Union durch steigende Zinssätze und der aktuellen Unsicherheit (Vertrauensverlust) gefährdet sein könnten.
    • PK startet in 10 Minuten…
    • PK beginnt. Lagarde geht das Statement nochmal durch.
    • Lagarde: Die Inflation wird voraussichtlich zu lange zu hoch sein.
    • Lagarde: Wirtschaft wird sich in den kommenden Quartalen erholen – Industrieproduktion dürfte anziehen – Arbeitsmarkt bleibt stark
    • Lagarde: Bei sinkenden Energiepreisen ist es wichtig, die Unterstützung der Haushalte zurückzufahren
    • Die Erklärung von EZB-Präsident beginnt vorsichtig: Die Notwendigkeit von Preisstabilität wird betont, da die Inflation „zu lange zu hoch war“; Finanzielle Instabilität rechtfertigt die „Überwachung der Marktspannungen“ und die Bereitschaft zu handeln (Tools).
    • EZB-Chefin Lagarde: Grundlegender Preisdruck bleibt stark – Wachstumsrisiken sind eher abwärts gerichtet
    • Lagarde: Anhaltende Spannungen an den Märkten wären ein Abwärtsrisiko für die Inflation – Die Spannungen an den Finanzmärkten waren schwerwiegend
    • Fragerrunde beginnt…
    • Lagarde: Unmöglich zu sagen, wie der Zinspfad aussehen wird
    • LAGARDE: BEREIT ZU REAGIEREN, UM PREISSTABILITÄT ZU WAHREN
    • Lagarde: Finanzsystem ist stabil. Wir haben Tools um bei einer Liquiditätskrise zu reagieren.
    • Lagarde: „We have a toolbox“
    • LAGARDE: DIE EZB LÄSST IN IHREM ENGAGEMENT ZUR BEKÄMPFUNG DER INFLATION NICHT NACH
    • Lagarde: 3-4 Ratsmitglieder haben Entscheidung nicht unterstützt, Abweichler wollten mehr Zeit, um die Situation zu beobachten
    • Lagarde: Marktturbulenzen könnten Kreditbedingungen beeinträchtigen
    • Alles ziemlich in meinen Erwartungen, die ich auch heute zum Market Briefing besprochen hatte
    • Es gilt primär zu beruhigen. Der Spagat wird jedoch ein Thema für das ganze Jahr. Eine Krise auf Raten.
    • PK beendet.

  • Erwartungshaltung:
    • Die EZB steht aufgrund der Bankenkrise und Unruhe im Markt vor einer schwierigen Entscheidung. Es gilt Kompromisse zwischen der Inflationsbekämpfung und der Vermeidung von Systemrisiken zu finden.
    • Die Inflation bleibt zu hartnäckig, um die Geldpolitik bereits umzukehren. Ein solches Zeichen wäre vermutlich gar gefährlich, da es die Krise von offizieller Seite bestätigen würde.
    • Die Betonung die Inflation zurückzuführen dürfte eine Fortsetzung finden. Der Zinsschritt könnte als Kompromiss mit 25Bp kleiner ausfallen. Zugleich wird die EZB betonen, die Lage im Markt genaustens zu beobachten und bei Bedarf ausreichend Liquidität (neue „Tools“) zur Verfügung zu stellen.
    • Dieser schwierige Spagat (gleichzeitig bremsen und Gas geben) dürfte beide Problemfelder (Inflation, Konjunktur/ Systemrisiken) jedoch mittelfristig nicht lösen, sondern eher verkomplizieren.

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Pivot-Punkte für den DAX (16.03.)

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den DAX (Xetra).


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Market Briefing: Bankenkrise – EZB im Fokus

Das heutige Market Briefing im Video.

Die Aktienmärkte sind aufgrund der Bankenkrise emotional aufgewühlt. Irrationale Bewegungen, Ängste bestimmen die Kurse. Die EZB steht heute vor einem Spagat, der unbedingt gelingen muss.


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Alle Blicke auf die EZB! Zinspause oder Zinserhöhung?

Die Bankenkrise sorgt weiterhin für hohe Unsicherheit am Markt. Die Bedenken um die Credit Suisse haben am Mittwoch den europäischen Bankensektor stark unter Druck gesetzt. Die Sorge vor Ansteckungsgefahren dürfte nun auch die geldpolitischen Beschlüsse der EZB (ab 14:15 Uhr – Livestream) beeinflussen. Ein großer Zinsschritt von 50 Basispunkten gilt mittlerweile als unwahrscheinlich. Das Verkünden einer Zinspause könnte hingegen die Sorgen vor einer echten Krise befeuern (Eingeständnis der Notenbank). Das Marktumfeld bleibt schwierig und durch eine hohe Volatilität geprägt.

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Wichtige Termine:

  • 13:30 Uhr USA Baugenehmigungen Februar
  • 13:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index März
  • 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
  • 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX seit 5 Wochen innerhalb einer Range von 15.1 zur 15.6 konsolidiert. Gegenüber der Wall Street stellt er weiter den Outperformer. Die 15.490 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster zur 15.650 aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 15.800. Bei Bruch 15.880 zur 16.030.

Unterhalb steht hingegen eine erste Spanne über die .350 zur 15.250. Darunter die Eintrübung zur 15.095. Bei Bruch Rutsch in die wichtige Ausbruchs- und Supportzone 14.910/.870. Anschließend 14.660.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-DAX Stundenchart

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