Intel prognostiziert moderate Erholung in der zweiten Jahreshälfte nach Q1 Bericht

Intel hat seinen Quartalsbericht für Q1 2023 veröffentlicht und die Ergebnisse sind besser als erwartet. Das Unternehmen meldete einen bereinigten Gewinn pro Aktie von -0,04 US-Dollar, was höher ist als die erwarteten -0,16 US-Dollar. Intel hat es geschafft, die Erwartungen von Analysten zu übertreffen, trotz der anhaltenden Halbleiterknappheit, die die Branche beeinflusst. Der Umsatz von Intel im Q1 2023 betrug 11,72 Milliarden US-Dollar, was höher ist als der geschätzte Umsatz von 11,11 Milliarden US-Dollar. Der Geschäftsbereich Client Computing generierte einen Umsatz von 5,8 Milliarden US-Dollar, was höher ist als die geschätzten 4,95 Milliarden US-Dollar. Die gestiegene Nachfrage nach PCs und Laptops in der COVID-19-Pandemie hat wahrscheinlich zu diesem Wachstum beigetragen.

Intel erwartet im Q2 2023 einen bereinigten Verlust pro Aktie von 4 Cent, was niedriger ist als der erwartete Verlust von 2 Cent pro Aktie. Intel erwartet im Q2 einen bereinigten Umsatz zwischen 11,5 Milliarden US-Dollar und 12,5 Milliarden US-Dollar, was höher ist als der geschätzte Umsatz von 11,75 Milliarden US-Dollar. Intel geht davon aus, dass sich die Halbleiterknappheit auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen wird, aber dennoch eine moderate Erholung erwartet werden kann.

Insgesamt zeigt der Quartalsbericht von Intel für Q1 2023 eine solide Leistung, trotz der anhaltenden Herausforderungen in der Halbleiterindustrie. Intels Fokus auf die Stärkung seines Kerngeschäfts hat zu einer gesteigerten Nachfrage in der PC-Branche geführt, was zu einem höheren Umsatz beigetragen hat. Während die Halbleiterknappheit anhält, bleibt Intel zuversichtlich, dass es in der zweiten Jahreshälfte zu einer moderaten Erholung kommen wird.

Amazon erwartet weiteres Wachstum im Q2 2023 nach starken Q1 Ergebnissen

Amazon hat seinen Quartalsbericht für Q1 2023 veröffentlicht und die Zahlen sind stark. Das Unternehmen meldete einen Umsatz von 127,36 Milliarden US-Dollar, was den geschätzten Umsatz von 124,71 Milliarden US-Dollar übertraf. Der Erfolg von Amazon kann auf das Wachstum seiner verschiedenen Geschäftsbereiche zurückgeführt werden.

Der Geschäftsbereich AWS Sales generierte 21,35 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die geschätzten 21,03 Milliarden US-Dollar. Der Geschäftsbereich Subs Servs Sales generierte 9,66 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die geschätzten 9,29 Milliarden US-Dollar. Schließlich generierte der Geschäftsbereich Online Stores Sales 51,10 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die geschätzten 50,57 Milliarden US-Dollar. Dies zeigt, dass Amazon weiterhin den Online-Einzelhandelsmarkt beherrscht und sein Angebot an Dienstleistungen erweitert.

Für die Zukunft erwartet Amazon, dass der Nettoumsatz im Q2 zwischen 127,0 Milliarden und 133,0 Milliarden US-Dollar liegen wird, während der geschätzte Nettoumsatz bei 130,1 Milliarden US-Dollar liegt. Das Unternehmen erwartet auch, dass das operative Ergebnis im Q2 zwischen 2,0 Milliarden und 5,5 Milliarden US-Dollar liegen wird, was die geschätzten 4,74 Milliarden US-Dollar übertrifft.

Diese optimistische Prognose ist auf Amazons kontinuierliche Investitionen in die Infrastruktur und die Expansion in neue Märkte zurückzuführen. Das Unternehmen arbeitet hart daran, seinen Marktanteil in den Bereichen E-Commerce und Cloud-Computing zu erhöhen, und diese Bemühungen zahlen sich offensichtlich aus.

Insgesamt zeigt der Quartalsbericht von Amazon für Q1 2023, dass das Unternehmen in einer starken finanziellen Position ist und in allen Geschäftsbereichen robustes Wachstum verzeichnet. Investoren können zuversichtlich sein, dass Amazon auch in Zukunft starke Renditen liefern wird, da das Unternehmen weiterhin an der Spitze der digitalen Wirtschaft steht.

Xetra-Schluss: DAX unverändert

Xetra-DAX Schluss heute bei 15.800,45 und +0,03%. Wochenperformance: -0,51%. Performance April: +1,10%.

Schwache BIP-Daten werden verarbeitet. Wall Street im Konsolidierungsmuster? DAX unverändert. Support verteidigt.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.

DAX im Wochenverlauf

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Monatsabschluss April: Börsen erwarten starke Impulsgeber

Die schwachen US BIP-Daten müssen von den Anlegern verarbeitet werden. Hoffnung auf die geldpolitische Wende vs. Rezessionssorgen. Der DAX zeigt sich nach Test des Supports am mittleren Bollinger-Band erneut unverändert, während sich an der Wall Street ein Konsolidierungsmuster im ersten Ansatz abzeichnet.

Morgen steht der Monatsabschluss April im Fokus, der starke Impulsgeber für die Märkte liefern könnte. Wichtige Termine sind die Veröffentlichung des BRD BIP Q1, des Eurozonen BIP Q1, der BRD Verbraucherpreise April (Vorabschätzung), der USA PCE-Kernrate März und des USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauens. Ein wichtiger Datenmix bevor sich die Märkte in Richtung schwacher Saisonalität („Sell in May“) verabschieden.

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Wichtige Termine:

  • Monatsabschluss April
  • 10:00 Uhr BRD BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
  • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
  • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise April (Vorabschätzung)
  • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate März
  • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen
  • Quartalsberichte u. a. von Exxon Mobil Corp.

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX weiter seine Outperformance nah am Jahreshoch halten konnte. Die 15.835 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb steht ein Cluster über die 15.915 zur 15.965. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 16.070. Bei Bruch 16.185 und anschließend das AZH an der 16.290.

Unterhalb stellen hingegen die 15.705 eine erste Supportzone. Darunter die Bewegung zur 15.620, welche bei Bruch zur .510 erweitert wird. Bei Bruch Türöffner zur 15.340/.260.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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USA Schwebende Hausverkäufe sehr schwach

USA Schwebende Hausverkäufe März: -5,2% – erwartet: 0,5% – Vormonat: 0,8%


Im März 2023 verzeichneten die schwebenden Hausverkäufe in den USA einen überraschenden Rückgang von 5,2 %, während Analysten einen Anstieg von 0,5 % erwartet hatten. Im Vergleich zum Vormonat, der einen Zuwachs von 0,8 % verzeichnete, zeigt diese Entwicklung eine deutliche Abschwächung des Immobilienmarktes. Der Rückgang der schwebenden Hausverkäufe könnte auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen sein, wie beispielsweise steigende Hypothekenzinsen, anhaltende Inflation und eine begrenzte Verfügbarkeit von Häusern auf dem Markt.

Die Entwicklung der schwebenden Hausverkäufe im März 2023 wirft Bedenken hinsichtlich der Stabilität des US-amerikanischen Immobilienmarktes auf. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte dies negative Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Erholung der USA haben.


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