EZB-Zinsentscheid & Pressekonferenz – Keynotes

Dieser Bereich wird fortlaufend aktualisiert.

EZB-Zinsentscheid (Leitzins): 3,75% – erwartet: 3,75% – Vormonat: 3,50%

EZB-Zinsentscheid (Einlagensatz): 3,25% – erwartet: 3,25% – Vormonat: 3,00%


Die Keynotes aus dem Begleittext und der Pressekonferenz:

  • Das Kurz-Statement der EZB wird 14:15 Uhr veröffentlicht.
  • Die 60-minütige Pressekonferenz beginnt um 14:45 Uhr.
  • Kurz-Statement der EZB (Begleittext):
    • Statement im Wortlaut
    • EZB hebt Refinanzierungssatz, Spitzenrefinanzierungssatz und Zinssatz für die Einlagefazilität wie erwartet um 25 Basispunkte an – Refinanzierungssatz: 3,75% vs. 3,50% – Spitzenrefinanzierungssatz: 4,00 % gegenüber 3,75 % – Zinssatz für die Einlagefazilität: 3,25% vs. 3,00%
    • Der nun kleinere Zinsschritt könnte ein Kompromiss sein. Dafür könnte die PK hawkisher ausfallen
  • Liveticker Pressekonferenz (ab 14:45 Uhr):
    • PK folgt hier gleich im Ticker oder über unseren Livestream.
    • PK startet…
    • Sie wird erstmal nochmal das Kurz-Statement vorlesen.
    • Lagarde: Inlandsnachfrage, Konsum, bleibt schwach – Divergenz zwischen den Wirtschaftssektoren – Aussichten für das verarbeitende Gewerbe verschlechtern sich – Haushaltseinkommen profitieren vom starken Arbeitsmarkt – Preisdruck bleibt hoch
    • Lagarde: Es gibt noch erhebliche Aufwärtsrisiken für die Inflation
    • Fragerunde beginnt.
    • LAGARDE: IM RAT WURDE EINE VIELZAHL VON ANSICHTEN GEÄUSSERT
    • Lagarde: Wir waren uns einig, dass eine Zinserhöhung nötig war, nicht eine Pause – Haben noch viel zu tun
    • Lagarde: Stimmung im EZB-Rat war „entschlossen“. Die Entscheidungsträger waren „sehr fokussiert“ und schenkten den jüngsten Daten wie der Umfrage zur Kreditvergabe der Banken besondere Aufmerksamkeit.
    • Lagarde: Wir halten nicht inne! Wir wissen, dass wir noch viel zu tun haben! Die Märkte rechnen mit zwei weiteren Zinserhöhungen um 25 Basispunkte.
    • Lagarde: Keine konkrete Zahl für ‚ausreichend restriktiv‘. Zinserhöhungsprozess ist ein Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist. Stopp der APP-Reinvestitionen entspricht durchschnittlich 25 Mrd. EUR/Monat
    • PK beendet. Ergebnisse sehr in den Erwartungen.

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Marktet Briefing: Bankenpleite Nr. 4?

Das heutige Market Briefing im Video.

Die Aktienmärkte notieren nach der Fed weiter schwächer. Das Stagflation-Szenario trübt weiter die Stimmung. Zugleich droht in den USA die 4. Bankenpleite.


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Märkte nach der Fed. Fokus auf EZB und Apple-Quartalszahlen

Die Finanzmärkte verarbeiten morgen noch die neuesten geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Die Märkte befinden sich derzeit noch in einer Konsolidierungsphase, die den Rutsch vom Wochenauftakt noch verarbeitet. Am Donnerstag richtet sich der Fokus auf die Beschlüsse der Europäische Zentralbank (EZB) und wichtige Quartalsberichte u. a. von Apple.

Es wird erwartet, dass die EZB die Leitzinsen um weitere 25 Basispunkte erhöhen wird. Für die Finanzmärkte wird der weitere Ausblick der EZB von größerer Bedeutung sein. Investoren sollten außerdem folgende Termine für morgen im Auge behalten:

  • 08:00 Uhr: Deutsche Handelsbilanz für März – ein Indikator für den Außenhandel und die Wirtschaftsleistung Deutschlands.
  • 09:55 Uhr: Deutscher Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor für April (endgültig) – ein wichtiger Indikator für die Stimmung und das Wachstum im Dienstleistungssektor.
  • 11:00 Uhr: Erzeugerpreise in der Eurozone für März – ein wichtiger Frühindikator für Inflationstrends in der gesamten Eurozone.
  • 14:15 Uhr: EZB-Zinsentscheid, gefolgt von einer Pressekonferenz um 14:45 Uhr – hier werden die geldpolitischen Entscheidungen und der wirtschaftliche Ausblick im Euroraum präsentiert.

Nachbörslich stehen zudem die Quartalszahlen von Apple im Fokus der Anleger. Aufgrund der hohen Marktkapitalisierung des Unternehmens werden diese Zahlen einen erheblichen Einfluss auf die Märkte haben.

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Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz März
  • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (endgültig)
  • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise März
  • 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid/ 14:45 Uhr Pressekonferenz
  • Quartalsberichte u. a. von Apple

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX weiter seine Outperformance am Jahreshoch halten konnte. Neue Hochpunkte werden jedoch nur noch sehr zäh aufgekauft. Die 15.850 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb steht ein Cluster über die 15.925 zur 15.990. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 16.070. Bei Bruch 16.185 und anschließend über die .235 das AZH an der 16.290.

Unterhalb stellen hingegen die 15.775 (Wochen-PP) und 15.705 eine erste Supportzone. Darunter die Bewegung zur 15.630/.600, welche bei Bruch zur .530 erweitert wird. Im Anschluss der Türöffner zur 15.340/.250.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-Schluss: Warten auf die Fed

Xetra-DAX Schluss heute bei 15.815,06 und +0,56%. Wochenperformance: -0,67%. Performance Mai: -0,67%.

Der DAX mit einer technischen Gegenbewegung vor den Ergebnissen der Fed. Keine neuen Signale. Fed folgt ab 20 Uhr.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


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USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April

USA ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen April: 51,9 – erwartet: 51,8- Vormonat: 51,2

USA ISM Einkaufsmanagerindex – Neue Aufträge – April: 56,1 – erwartet: 57,0- Vormonat: 52,2

USA ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen – Preise – April: 59,6 – erwartet: 59,9- Vormonat: 59,5


Der ISM Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen in den USA stieg im April auf 51,9 und übertraf damit die Erwartungen der Experten, die einen Wert von 51,8 prognostiziert hatten. Im Vergleich zum Vormonat zeigt sich eine Verbesserung, da der Index im März bei 51,2 lag. Der ISM Einkaufsmanagerindex für neue Aufträge im Dienstleistungssektor erhöhte sich im April auf 56,1, jedoch unter den Erwartungen von 57,0. Im Vergleich zum Vormonat ist dies dennoch ein deutlicher Anstieg, da der Wert im März bei 52,2 lag. Der ISM Einkaufsmanagerindex für Preise im Dienstleistungssektor blieb im April mit 59,6 nahezu unverändert und lag leicht unter den Erwartungen von 59,9. Im Vormonat betrug der Wert 59,5.

Die Daten zeigen eine langsame, aber stetige Erholung im US-Dienstleistungssektor. Die Zunahme bei neuen Aufträgen und die stabile Preisentwicklung deuten auf eine verbesserte Wirtschaftslage hin.


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