US-Einzelhandelsumsätze im April unter den Erwartungen
USA EinzelhandelsumsätzeApril (Monat): 0,4% – erwartet: 0,8% – Vormonat: -0,7%
USA EinzelhandelsumsätzeApril (Jahr): 1,60% – erwartet: 4,2% – Vormonat: 2,42%
Die Einzelhandelsumsätze in den USA haben im April die Erwartungen der Analysten nicht erfüllt. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Umsätze um 0,4%, während die Experten einen Anstieg von 0,8% prognostiziert hatten. Im März waren die Umsätze noch um 0,7% gesunken. Im Jahresvergleich verzeichneten die US-Einzelhandelsumsätze im April einen Anstieg von 1,60%, während die Analysten einen Anstieg von 4,2% erwartet hatten. Im Vergleich zum Vormonat zeigt sich eine deutliche Verschlechterung, da im März noch ein jährlicher Anstieg von 2,42% zu verzeichnen war.
Die Einzelhandelsumsätze sind ein wichtiger Indikator für den Konsum, der wiederum einen Großteil der US-Wirtschaft ausmacht. Ein Anstieg der Einzelhandelsumsätze deutet auf eine Zunahme der Verbraucherausgaben hin, die das Wirtschaftswachstum antreiben können. Ein Rückgang hingegen könnte auf eine Abschwächung der Verbrauchernachfrage und somit der Wirtschaft hindeuten.
Die Konjunkturerwartungen für Deutschland, gemessen durch den ZEW-Indikator, haben im Mai die Erwartungen der Analysten nicht erfüllt. Der Index fiel auf -10,7 Punkte, während die Experten einen Rückgang auf -5,3 Punkte erwartet hatten. Im Vormonat hatte der Indikator noch bei 4,1 Punkten gelegen. Die Beurteilung der aktuellen Lage fiel ebenfalls negativ aus und erreichte im Mai -34,8 Punkte. Die Analysten hatten hier einen Wert von -37,0 Punkten erwartet. Im April lag der Wert noch bei -32,5 Punkten.
Der ZEW-Indikator misst die Stimmung der Finanzmarktexperten bezüglich der erwarteten Konjunktur- und Wirtschaftsentwicklung in Deutschland in den nächsten sechs Monaten. Ein negativer Wert zeigt eine pessimistische Stimmung an, während ein positiver Wert auf Optimismus hindeutet.
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Pivot-Punkte für den DAX (16.05.)
Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den DAX (Xetra).
Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.
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Market Briefing: Konjunktur vs. Shortquote
Das heutige Market Briefing im Video.
Die Aktienmärkte starten erneut mit Zurückhaltung in die Woche. Die Konjunktur sendet weiter mahnende Signale. Die Shortquote erreicht hingegen ein historisch hohes Niveau. Keine einfache Gemengelage.
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Börsen abwartend – Konjunkturdaten & Schuldenobergrenze im Fokus
Die Börsen verharrten zum Wochenauftakt in einer abwartenden Haltung, wobei der DAX unverändert innerhalb seiner Seitwärtsrange schloss. Der Tag war geprägt von schwachen Konjunkturdaten aus Europa und den USA, wobei insbesondere die Industrieproduktion in der Eurozone und der Empire State Manufacturing Index in den USA enttäuschten. Die große Unbekannte bleibt jedoch die Frage der US-Schuldenobergrenze. Die Verhandlungen dazu gestalten sich zäh und sind mit erheblichen Unsicherheiten behaftet, die sich auf die Stimmung der Anleger auswirken.
Für den morgigen Handelstag stehen folgende Termine auf der Agenda:
04:00 Uhr: Chinesische Industrieproduktion für April
11:00 Uhr: Deutsche ZEW-Konjunkturerwartungen für Mai
11:00 Uhr: Eurozonen-ZEW-Konjunkturerwartungen für Mai
11:00 Uhr: Eurozonen-BIP Q1 (2. Veröffentlichung)
14:30 Uhr: US-Einzelhandelsumsatz für April
15:15 Uhr: US-Industrieproduktion für April
Die Daten zur Industrieproduktion in China und die ZEW-Konjunkturerwartungen in Deutschland und der Eurozone könnten dabei wichtige Hinweise auf die Entwicklung der globalen Wirtschaft geben. Ebenso werden die Anleger genau auf die US-Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion blicken, um Rückschlüsse auf den Zustand der US-Wirtschaft zu ziehen.
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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX abermals nur wenig verändert die Handelswoche beendete. Die Supportzone 15.6/15.7 wurde erneut verteidigt. Neue Hochpunkte an der 16k werden jedoch ebenso gemieden. Ein passender Trigger dürfte diese Seitwärtsrange sehr dynamisch auflösen. Die 15.915 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.
Oberhalb steht ein erster Cluster zur 16.010. Darüber folgt bereits die 16.070. Bei Bruch 16.130 und anschließend .185/.215, gefolgt von dem AZH an der 16.290.
Unterhalb stellen hingegen die 15.775 eine erste Supportzone. Darunter die Bewegung zur 15.700/.630, welche bei Bruch zur .540 erweitert wird. Im Anschluss der Türöffner zur 15.430/.340.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Tageschart: Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.
Kurzum für den Tageschart:
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