BRD Auftragseingang Industrie weiter schwach

BRD Auftragseingang Industrie April (m/m): -0,4% – erwartet: -2,2% – Vormonat: -10,9%

BRD Auftragseingang Industrie April (y/y): -9,9% – erwartet: -8,4% – Vormonat: -11,0%


Die Auftragseingänge in der deutschen Industrie gingen im April weniger stark zurück als erwartet, was auf eine mögliche Stabilisierung des Sektors hindeutet. Der Monat-zu-Monat-Index sank um -0,4%, was deutlich unter dem Rückgang von -10,9% im Vormonat und besser als die erwarteten -2,2% liegt. Auf Jahressicht sanken die Auftragseingänge ebenfalls, mit einem Rückgang von -9,9%, was immer noch schlechter als die erwarteten -8,4% ist, jedoch eine Verbesserung gegenüber dem Rückgang von -11,0% im Vormonat darstellt.


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Wochenstart: DAX in Seitwärtsrange, US-Daten enttäuschen

Der Wochenstart an den globalen Börsen war von Zurückhaltung geprägt. Nach den Zugewinnen vom Freitag notierte der Deutsche Aktienindex (DAX) am Montag im Minus, während er innerhalb seiner Seitwärtsrange verblieb. Trotz des deutlichen Rückgangs der Erzeugerpreise in der Eurozone, der normalerweise als positives Signal für den Aktienmarkt interpretiert wird, konnte dieser Trend den DAX nicht beflügeln. Jenseits des Atlantiks verzeichnete die Wall Street schwache Daten vom Institute for Supply Management (ISM) für den Dienstleistungssektor sowie für Industrieaufträge, was für eine schwache Konjunktur in der 2. Jahreshälfte spricht. Die Divergenz zwischen Value und Growth bleibt weiterhin bestehen.

Am Dienstag werden um 08:00 Uhr die Daten für den Auftragseingang der deutschen Industrie für Mai erwartet. Diese Kennzahl gibt Aufschluss über die zukünftige Produktion und ist daher ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes. Zudem werden um 11:00 Uhr die Einzelhandelsumsätze der Eurozone für April veröffentlicht. Diese Statistik gibt einen Einblick in das Konsumverhalten der europäischen Verbraucher, ein entscheidender Faktor für das Wirtschaftswachstum in der Region.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Mai
  • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze April

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach Erreichen des Allzeithochs eine Konsolidierung zurück in die alte Seitwärtsrange (15.7 – 16.1k) einleitete. Auch der letzten Woche war der DAX wieder der Underperformer im Vergleich zur Wall Street. An der Supportzone 15.6/15.7 konnte der Index jedoch abermals dynamisch abprallen. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung setzen. Die 15.920 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.

Oberhalb bleibt der Cluster über die 16.060 zur 16.120 aktiv. Darüber folgen über die 16.210 die 16.270. Anschließend ein neues AZH bei .370. Bei Bruch weitere Gewinne zur 16.500/.580 möglich.

Unterhalb stellen hingegen die 15.760 einen ersten Cluster. Darunter droht erneut die Unterkante der Supportzone bei .630/.590. Bei Bruch erste Eintrübung zur .470 und anschließend .310.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-Schluss: Gaps bleiben offen

Xetra-DAX Schluss heute bei 15.963,89 und -0,54%. Wochenperformance: -0,54%. Performance Juni: +1,91%.

Der DAX kann den Schwung nicht mit in die neue Woche nehmen und verharrt in der Seitwärtsrange. Beide Gap-Zonen bleiben geöffnet. Apple-Event am Abend.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


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USA Auftragseingang Industrie schwächer

USA Auftragseingang Industrie April (m/m): 0,4% – erwartet: 1,1% – Vormonat: 0,6%


Im April sind die Auftragseingänge der US-Industrie unter den Erwartungen geblieben, was auf eine mögliche Verlangsamung der Erholung der Industrie hindeutet. Der Index stieg um 0,4%, deutlich unter den prognostizierten 1,1% und dem Wert des Vormonats von 0,6%.


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USA ISM Einkaufsmanagerindex Mai – Abschwächung!

USA ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Mai: 50,3 – erwartet: 51,8 – Vormonat: 51,9

USA ISM Einkaufsmanagerindex – Neue Aufträge – Mai: 52,9 – erwartet: 56,5- Vormonat: 56,1

USA ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen – Preise – Mai: 56,2 – erwartet: 57,8- Vormonat: 59,6


Der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in den USA fiel im Mai unter den Erwartungen aus und signalisierte eine langsamere Expansion. Der Index fiel auf 50,3, verglichen mit den erwarteten 51,8 und 51,9 im Vormonat. Der Teilindex für neue Aufträge, der zukünftige Umsätze signalisiert, fiel ebenfalls. Die neuen Aufträge sanken auf 52,9, weit unter den Erwartungen von 56,5 und unter dem Vormonatswert von 56,1. Dieser Rückgang könnte auf eine Verlangsamung des Wachstums in diesem Sektor hinweisen. Die Preiskomponente des Indexes, die auf Inflationsdruck hinweist, ging auch zurück. Die Preise fielen auf 56,2, unter den erwarteten 57,8 und 59,6 im Vormonat. Trotz des Rückgangs liegt der Wert jedoch immer noch über der 50-Punkte-Marke, was auf anhaltenden Inflationsdruck hinweist.

Insgesamt deuten die Daten darauf hin, dass das Wachstum im Dienstleistungssektor in den USA an Schwung verliert, jedoch immer noch expandiert. Die Rückgänge in allen Bereichen könnten Anzeichen für zukünftige Herausforderungen in diesem Sektor sein. Gleichzeitig bleibt der Inflationsdruck bestehen, was die Federal Reserve in ihrer geldpolitischen Strategie beeinflussen könnte.


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